Wenn ich das jetzt noch richtig in Erinnerung habe, nimmst Du es jedes Wochenende auf Dich, mit dem Zug zu ihm hin und wieder zurück zu fahren – nicht er.
Für ihn scheint es damit also scheinbar ganz selbstverständlich zu sein, dass Du alleine Deine Zeit für die Fahrten zu ihm hin und zurück investierst.
In einer gleichberechtigten Beziehung würde ich es persönlich z. B. erwarten, dass man sich zeit– und fahrtechnisch immer mal wieder abwechselt, um den anderen auch mal zu entlasten.
Auch, dass er deshalb nicht mit Dir in eine gemeinsame Wohnung ziehen möchte, weil er Deine Stimmungsschwankungen nicht ertragen könne, zeigt meines Erachtens, dass er Dich unterm Strich auf eine gewisse Distanz hält und dies spricht aus meiner Sicht jetzt nicht gerade dafür, dass er sich voll und ganz und mit allen – auch materiellen – Konsequenzen auf Dich einlassen möchte – es kommt mir vielmehr so vor, dass er sich immer wieder noch ein Hintertürchen für sich selbst offen lassen möchte.