Ist die Emanzipation fehlgeschlagen?

  • Ersteller Ersteller Marie-Christin
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An Ahorn, Ruhepol @all:

nun, ich wußte daß das Argument mit der körperlichen Überlegenheit kommen würde.


Nur, ich sprach von der Initialzündung, also man stelle sich vor:

Mann und Frau absolut gleichberechtigt in Frieden und Harmonie miteinander, ich sprach ja von dieser Situation, die es aus meiner Sicht auf unserem Weg ganz sicher, also ganz sicher, aber ganz sicher mal gegeben hat.

Wie sollte das jetzt also passieren?

Sämtliche Männer kommen von jetzt auf gleich auf die Idee, sämtliche Frauen zu verprügeln, einzusperren, kurz zu halten und die *Macht* und den Mißbrauch davon, was es bis zu diesem Zeitpunkt in dieser Ausprägung nicht gegeben hat, an sich zu reissen (???). Warum?

Und ihr glaubt, das gab es und hätte so gefunzt?

Ich glaub´s nicht, ganz ehrlich, ich glaub´s nicht.

Nein, da kann ich Aphrodites Variante eines neuen Spiels "Mächtiger Mann nun gegen Ohnmächtige (wertlose) Frau" (nicht gegen mächtige Frau, Aphrodite, das würde nicht zusammenpassen in einem solchen Spiel und den Auswirkungen, die wir heute noch beobachten können) schon eher etwas abgewinnen. Ja, tatsächlich. "Der Fall der Frauen", leider mit Auswirkungen, die unsere gesamte Entwicklung immens zurückgeworfen hat, immens.

Aber, wir wissen ja, lassen wir die Zeit mal außen vor und tun so, als gäbe es sie nicht, ist alles wieder in Butter, gell?

:morgen:
 
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Wollte nur mal einen kurzen Gedankengang in Eure aufregende Diskussionsrunde werfen:

Wenn man über Emazipation reden muß, dann ist sie immer fehlgeschlagen..............:escape:
 
Mann und Frau absolut gleichberechtigt in Frieden und Harmonie miteinander, ich sprach ja von dieser Situation, die es aus meiner Sicht auf unserem Weg ganz sicher, also ganz sicher, aber ganz sicher mal gegeben hat.
Da kann man mal sehen, wie das eigene Denken einem zeigt, wenn man eine falsche Annahme tätigt. :zauberer1 Nehme an, daß das der Anaß war für das Insistieren.

Hallo Josepha. :-)

So sicher bist Du dir da? Hm..... mal in die Paläontologie schielen...oder wie dat heesst...

Da labte, ääh lebte der homo weißnichtmehrwieerhieß und zwar in Horden. Horden, Horden, Horden. (das mit den Orden, wo man sich sicher, ganz sicher, ganz ganz sicher wurde, daß es doch das Paradies geben müsse, das war später.)

Paradies heißt übrigens auf Tür-Kisch "Geld stirbt", da sieht man den Zusammenhang seiner Entstehung.

Warum es nun "Eden" geben muß in den Mystizismen (und da bin ich sich, ganz sicher, ganz ganz sicher daß das geistige Länder sind, die niemals irdisch waren ;-) ) weiß ich auch nicht. Vielleicht um von dem Wort "Eben" abzulenken, von dem man immer meint, es sei vergangen, dabei ist es gleich. Es kommt also noch. Und wie ist das mit Eden, kommt das auch noch? In der Vergangenheit liegt es auf jeden Fall nicht, da ist die Horde.

Da lebten Männer zusammen und Frauen lebten zusammen. Ob dann da die meiste Zeit des Jahres Homo-Erotikon zelebriert wurde weiß ich nicht, aber das ist ja egal. Man traf sich dann aber meist zufällig, hordenweise irgendwo auf der "Reise" von Ort zu Ort, um Nahrungsmittel zu suchen/finden. (man wußte ja, wo sie waren, denn wie das Tier heute noch wanderte der Mensch ja immer die gleichen Wege).

Ich könnte mir vorstellen, daß dann, wenn die Horde Männer auf eine Horde Frauen traf, es für die Frauen nicht gerade angenehm wurde. Um es gelinde auszudrücken.

Dann kamen die ersten Natur-Religionen. Die entstanden erst, als die Sprache soweit entwickelt war, daß man sich über Phänomene austauschen konnte. Das menschliche Gehirn hat sich ja aus tierischem Gehirn mit seinem Verhalten entwickelt und daher war die Umgehensweise noch nicht sehr "kultiviert", als man so in Horden zusammenlebte. Da gab es noch kein Wissen und auch keine Religion, weil es auch noch keine Sprache gab. Und das Gehirn war ja auch noch nicht zur Bewußtheit über Naturphänomene fähig. Staunen ging also noch nicht und sich wundern auch nicht. Und das ist ja nun mal die Grundlage für eine liebevolle Sexualität. Der Urmensch war also doch recht "roh". Von Paradies also keine Spur.

Nuja, dann also kamen die Natur-Religionen. Da ging es eben darum, das Polare sichtbar zu machen, den Unterschied zwischen Tag und Nacht, Mann und Frau, einen Rhythmus zu entwickeln. Die Trommel wurde erfunden, der Schamanismus entstand. Das ist ja Natur-Religion, auch wenn es natürlich noch andere Aspekte hat wie z.b. die Heilung. Aber primär mal ist das alles aus Religion entstanden, aus diesen ersten Natur-Religionen eben. So, und dieser Klamauk im besten Sinne ist damals wie heute eben "ganzheitlich", weil es auf den Menschen zielt. Da ging es darum, zunächst einmal ein Zusammenleben möglich zu machen zwischen Menschen, die zu 99% ihrer Gene dem Bonobo-Affen entstammen und die poppen alle 90 Minuten egal mit wem.

Immer schon gab es und gibt es in der Evolution ja die Tatsache, daß neuronale Verknüpfungen wachsen je nachdem wie sie gefördert wurden. Immer schon gab es Familien, Dörfer oder Landstriche, in denen viel gedacht wurde, in anderen wurde mehr gegessen, wieder woanders wurde mehr Liebe gemacht und wenn man gar nix zu tun hatte wandte man sich an Gott Onan. Da wo die klügsten Menschen wohnten, da wurde eben über Jahrhunderte auf eine bestimme Art und Weise erzogen, alles was da wohnte hatte sich ja mal um irgendeinen Landadeligen mit seiner Familie herum gruppiert. Und wenn der da nun interessiert an Bildung war, dann förderte er die Leute, die für ihn die Felder bewirtschafteten und so wurde ein Landstrick klug. Ein anderer Landstrich "blieb" dumm und das Gehirn entwickelte sich dann allgemein bei den Leute da dann sogar eher zurück als voran. Evolution lernt ja, und wenn der Mensch nicht mitlernt, hört die Evolution auf. Insofern hat der Mensch ja ganz andere Verantwortung für die Entfaltung von irgendetwas als ein Baum oder ein Tier.

So, und "die Klugen", die Er-finden immer irgendwas, zum Beispiel Religionen. Sie dienen dazu, Bewußtsein von Massen zu gestalten und nix Anderes hat man jemals damit vorgehabt und wird man jemals damit vorhaben. Alles was Elite-Bewußtsein gestalten will, nennt man eine "Sekte".

Dat mal so vorab.

Diese Religionen kommen alle wie sie da sind als verhaltenssteuernde Schriften mit Symbolen einher. Alle. Die grundsätzliche Teilung erfolgt in Kindern, die in christlichen Welten aufwachsen ja durch das Kreuz. Das heißt aber nicht, daß der Christ ein Kreuz trägt und krumm ist, sondern daß er aufrecht ist und gerade steht. Weil ja ein Anderer dieses Leben von dem Jesus Christus schon gelebt hat und man soll den Menschen doch ihr Leben lassen und ein Eigenes führen. Da ist aber noch lange nicht jeder Gläubige hingekommen, das mal anzunehmen, daß er ein eigenes Leben hat, das er unbedingt gestalten muß, sonst ist er Stimmvieh mit G-ich-t. Aber nicht mit G-ot-t, der O-Ton ist abgestellt, man ist stigmatisiert und faselt nur noch Ich-ich-ICH-Zeug gegen ein Du-du-DU, sabbelt nur noch Meinung aus Rolle heraus. Sorry wenn ich das mal so verformuliere. Aber bisserl Energie muß sein. Ist nicht gegen jemanden, sondern weil ich mich über die Tatsache aufrege, daß es so ist und Mensch massenhaft einfach im Bewußtsein abgeschaltet werden, indem sie in Rollen gestopft werden.

jou, O-Ton, hm. Wenn man mal alles was man denkt sagt, dann kommt man nicht weit. Irgendwann rennt man gegen eine Mauer. In irgendwem. Ich nehme an deshalb denkt man, aus Gut-Mütigkeit, weil man niemandem was falsches sagen will.

Alles eine Frage der Identifizierung. In der Identifizierung des wahren Menschen kann es ja den Unterschied gar nicht geben, über den hier berichtet wird. Eine Ansammlung von wahren Menschen wäre ja so etwas wie ein Paradies-Szenario. Die wirklich griffige Übersetzung gelingt aus dem Türkischen in den Begriff "Geld stirbt". Find ich urkomisch. Damit identifizier ich mich. Paradies ist, wenn Geld stirbt. Durch dieses Türken in der Wand des nationalen Denkens geh ich. Tür-
barbie-ken-als-maerchenprinz.jpg

ken.

Ich bin der Märchenprinz, ich bin der Märchenprinz <-- das gesamte menschliche Bewußtsein basiert ja vom Verstehen her immer auf den Märchen und Mythen. Und da gibt's halt religiöse Mythen, da mixt man was Spiritus rein und schon hat man einen Mystizismus. Und damit ist sofort Rolle da, weil Ja oder Nein. Damit ist der Streit geboren. :-)

:kuss1:
 
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Wenn man über Emazipation reden muß, dann ist sie immer fehlgeschlagen..............:escape:

deshalb heißt es ja auch Emanzipation, damit Ma überhaupt ne Chance hat. Emazipation würde die Rolle zu Marzipan formen. Und Frau ist ja eben mehr Wert als Butterbrot mit Schokolade = Eszet-Schnitte = SS = Braune Scheiße. Womit wir beim Thema Verdauung angekommen wären. Nutellabbamalwas anderes, Onkel.

:liebe1:
 
Emanzipationsbewegung hat eine Etappe hinter sich. Man genießt den aktuellen Stand, schaut, wie sie sich auswirkt, wo es Reparaturbedarf gibt und welchen Schritt als nächsten man setzen soll. Nächste Generation ist dran. Alice Schwarzer und ihre Mitstreiterinnen haben viel bewegt. Was mir persönlich nicht gefällt, ist die Tatsache, daß es beinahe verpönt ist, sich für nur, mit Anführungszeichen, Hausfrau-Laufbahn zu entscheiden. Möchte hinzufügen, daß ich es nie ausschließlich gewesen bin, aber es gibt genug Entscheidungskriterien, die es wünschenswert erscheinen lassen. Und arbeiten MÜSSEN, nur um dem erwünschten Bild zu entsprechen, ist UNFREIHEIT gleich.
 
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Leider wurde die romantische Liebe durch die Emanzipatin abgeschafft!

ich würde da ja behaupten,die romantische liebe wurde erst durch die emanzipation möglich, wo eben keine väter darüber entscheiden, wen das töchterlein - die zu reglementierende frau - zu heiraten hat, sondern sie - als frau - selber entscheiden darf.

so schauts nämlich aus.

lucia
 
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