ist der kranke schuld an seiner krankheit?

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Eben. Darum ja die Frage, wozu es ein Ausgleich braucht.

Dass einige Wirkungen ursachen haben, bestreitet niemand. Dass es aber immer diejenigen trifft, die dieUrsachen in die Welt gesetzt haben - und sei es auch nur in einem späteren Leben - das ist ziemlich zweifelhaft. Warum sollte da ein Ausgleich stattfinden?

Fährst du Auto? Da gibt's auch so was, nennt sich "Auswuchten".

de.wikipedia.org/wiki/Auswuchten

Wenn seelisch etwas im Ungleichgewicht ist, versucht der Körper es auszugleichen - zum Beispiel? - oder der Körper "zeigt" es.

Nur eine Idee.
 
Deshalb gibt es auch beim Karmagedanken Unterschiede.

Es gibt Inder die sagen, der arme bettelnde verhungernde Mann am Wegesrand hat dies selbst verursacht, das ist sein Karma, also lasse ich ihn liegen und kümmere mich nicht weiter darum.

Der christlich-karmische Gedanke sagt aber etwas anderes. Ja, der Mann hat sein Leben selbst so verursacht, aber als Christ helfe ich ihm aus Nächstenliebe, wenn es mir möglich ist.


Diese beiden Ansichten sollte man nicht verwechseln.


..

danke ...das war glaub ich sehr wichtig ...zu erwähnen
grossartig:thumbup:
jetzt passt da was...:)
 
Dann müssen Hitler und Konsorten ein unglaubliches Karmaausgleichsdingens auf dem Plan gehabt haben, als sie Völkermord begingen.

Leider wird das ja von den Esoxperten so behauptet...und wenn ein kind schon im Rollstuhl sitzem und spezielles Essen zu sich nehmen muß, weil es von Geburt an krank ist...ist´s natürlich ein gewaltiger Trost, wenn dann so ein Schlaubau kömmt und ihm noch erzählt, daß es vor 500 Jahrne ein danz böser Mensch war und deshalb jetzt sein kamma abarbeiten "darf"...wenn ich die Mutter dieses Kindes wäre...nun...ich würde...ganz selbstlos dem Geschichterlerzähler helfen, sein kamma abzubauen...indem ich ihm den guscheisernen Gänsebräter über seinen erleuchteten Schädel ziehe...



Sage
 
Musikuss schreibt ja selbst, dass auch der Stein, der (scheinbar) zufällig Dir auf den Kopf fällt, eine höhere ursache hätte. Warum?

Dieses Beispiel hatte, soweit ich das verstanden habe, nichts mit einem "Ausgleich" an sich zu tun.
Was aber nicht heißt, dass selbst da auch ein "Ausgleich" hintersteht oder stehen kann.


Wegen dem Ausgleich, ich versuche es mal an einem Beispiel von mir selbst ...

Schilddrüsenprobleme - wenn man nicht reden "kann" oder "darf" ...
oder wenn einem was im Hals stecken bleibt, nicht hoch- oder rauskommt/-kommen kann?

Die autoimmune Form davon, Aggressionen gegen sich selbst richten, weil man nicht reden kann/darf! Angestautes usw.?! Kommunikationsprobleme.

Bei mir würde es passen. Kann aber auch genauso gut "Zufall" sein.
Meine Eltern haben zumindest nichts mit der Schiddrüse bisher. Von wegen Vererbung und so. Aber andere in meiner Familie.

Ich kann es mir vielleicht aber auch alles nur so hinbasteln und hindrehen, bis es passt.
War nur ein Gedanke, wegen dem Ausgleich zwischen Körper und Seele. Was seelisch nicht funktioniert, versucht der Körper dann AUSZUGLEICHEN,
weil es auf anderem Wege offenbar nicht funktioniert.
 
Joey schrieb:
Eben. Darum ja die Frage, wozu es ein Ausgleich braucht.
Dass einige Wirkungen ursachen haben, bestreitet niemand. Dass es aber immer diejenigen trifft, die die Ursachen in die Welt gesetzt haben - und sei es auch nur in einem späteren Leben - das ist ziemlich zweifelhaft. Warum sollte da ein Ausgleich stattfinden?

Jeder Mensch durchlebt in jedem Augenblick irgendwelche Ursachen oder Wirkungen. Das war zu Anbeginn der Menschheit vermutlich auch nicht anders. Ursache-Wirkung bedingen ja nicht, dass es um genau das gleiche Erlebnis geht. Und ja, der Ausgleich kann sich auch über mehrere Leben erstrecken, speziell im zwischenmenschlichen Bereich. Für den einen ist das logisch, der andere hält es für Humbug. Beides darf sein. ;)

Joey schrieb:
Musikuss schreibt ja selbst, dass auch der Stein, der (scheinbar) zufällig Dir auf den Kopf fällt, eine höhere ursache hätte. Warum?

Da musst du Musikuss selber fragen, wo da der höhere Sinn sein soll. Ich muss nicht hinter allem und jedem eine "wichtige" Ursache suchen.

Palo schrieb:
Dann müssen Hitler und Konsorten ein unglaubliches Karmaausgleichsdingens auf dem Plan gehabt haben, als sie Völkermord begingen.

Ich maße mir zu Karma kein Urteil an, ist auch gar nicht nötig. Aber vielleicht hast du ja irgendwann mal die Möglichkeit, Hitler persönlich zu fragen.
Dass man diesen Menschen nicht endlich mal in Ruhe lassen kann, ständig muss der für irgendwelche Animositäten herhalten. :rolleyes:

LP
 
jetzt erstmal der hammersatz dazu:D:
jeder mensch hat das verdammte recht auf seine krankheit
und jeder mensch hat das verdammte recht auf die art der heilbehandlung..die er für sich für richtig und angemessen hält
ich hoffe ich kann damit einige missverständnisse aus dem weg räumen
was mit der art der fragestellung..einhergehen kann
krankheit eben nicht im sinne von strafe...sondern von...einkehr..stille
die wird ja immer dann auch verordnet zurecht...vom arzt..
 
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Wegen dem Ausgleich, ich versuche es mal an einem Beispiel von mir selbst ...

Ok, Stress begünstigt Magengeschwüre und auch andere psychosomatische Leiden und Wirkmechanismen sind bekannt. Dein Beispiel kling aber mehr nach

Ich kann es mir vielleicht aber auch alles nur so hinbasteln und hindrehen, bis es passt.

Die Ursachen von Krankheiten sind in großem Maße gut bekannt. Da gibt es Krankheitserreger, (Umwelt-)Gifte, mechanische Einwirkungen, psychosomatische Ursachen, Vererbung etc. Wieso da jetzt bei jeder Krankheit nach einem seelischen Ausgleich suchen, oder gar in Vorleben gehen und die höhere Ursache da suchen?
 
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