Iran, Israel, USA - Krieg

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Bzgl. der Mehrheiten im Iran zur aktuellen Lage meint KI grok:
Die Mehrheit (eher 70–80 % oder mehr) lehnt das Regime in seiner aktuellen Form ab oder will fundamentale Veränderung.
Die 20–25 % harte Kern-Unterstützung (IRGC-nahe, religiöse Hardliner, Basij etc.) ist real und laut, aber keine Mehrheit.
Die Idee von "Mehrheit hinter dem Regime" kommt meist aus regime-nahen Propaganda-Quellen oder alten, unzuverlässigen Staatsumfragen

Wichtigste Umfragen zu Unterstützung des Regimes (Islamic Republic)
  • GAMAAN (unabhängiges niederländisches Institut, das anonyme Online-Umfragen in Iran durchführt – gilt als eine der zuverlässigsten Quellen für sensible Themen):
    • Juni 2024 / August 2025 Bericht: Nur ca. 20 % wollen, dass die Islamische Republik so weiterbesteht.
    • Ca. 70–80 % würden nicht für die Islamische Republik stimmen (wenn es freie Wahlen gäbe).
    • Nur 11 % unterstützen noch die Prinzipien der Islamischen Revolution und den Obersten Führer (runter von 18 % in 2022).
    • Nach dem 12-Tage-Krieg (September 2025 Umfrage mit >30.000 Teilnehmern): Ähnliche Werte, mit Tendenz zu noch mehr Ablehnung.
    • Regime Change als Voraussetzung für echte Veränderung: Ca. 40 % (am stärksten bei Jugend und Gebildeten).
  • Andere Indikatoren:
    • Leaked Umfrage des iranischen Kulturministeriums (2025/2026): 72,9 % wollen Trennung von Religion und Staat (also Ende der theokratischen Struktur).
    • 89 % wollen ein demokratisches politisches System (GAMAAN).
    • Wahlbeteiligung als Proxy: Präsidentschaftswahl 2024: Rekordtief bei 39,9 % (erste Runde) → 49,7 % (Run-off) – historisch niedrig, zeigt massive Apathie/Ablehnung.
    • Parlament 2024: Nur 41 % Beteiligung – ebenfalls Rekordtief.
Was ändert sich durch den aktuellen Krieg (2026)?
  • Es gibt einen "Rally 'round the flag"-Effekt kurz nach Angriffen (z. B. nach dem 12-Tage-Krieg 2025: Temporär etwas positivere Bewertung der militärischen Leistung und Pezeshkian).
  • Aber: Das hat nicht zu mehr Unterstützung für das Regime als Ganzes geführt. Umfragen nach dem Krieg zeigen keine signifikante Verbesserung der Haltung zum System – im Gegenteil, viele sehen die Außenpolitik (Proxy-Kriege, Konfrontation) als Hauptursache für Armut und Isolation (ca. 78 % geben dem Regime die Schuld).
  • Die laufenden US/israelischen Angriffe (seit Ende Feb. 2026), Tod von Khamenei, massive Zerstörung und Proteste könnten die Ablehnung sogar noch verstärken – aber es gibt noch keine neuen großen Umfragen aus März 2026.
 
Dazu kommt, dass der Iran ebend ein Unterdrückerstaat ist.
Da kann schon mal ein falscher Eindruck aufkommen.
Dazu kommt noch, dass der Iran ja nicht ein EinMannHerrschaftssystem wie damals im Irak oder in Syrien oder Lybien ist.
Die Machtstrukturen sind ganz andere und deswegen kollabiert der Iran auch nicht so schnell wie es in den anderen Länder der Fall war
 
Ich finde es toll, dass die westlichen Medien hier in einfacher Sprache zusammengefasst, der Komplexität gerecht, in kurzen Texten vorurteilsfrei zur Sprache kommen.
 
Das ist so ein Beispiel einer Iranerin (Journalistin/Influencerin), der ich schon länger folge mit einem öffentlichen Teil-Zitat von ihr, da @Siriuskind mich fragte, woher ich das alles wissen will. Genau weiß man es natürlich nie, aber man kann sich ein bißchen außerhalb des eigenen Propaganda Apparates informieren und die Nase über den Tellerrand bewegen.

"Nicht-Iraner:innen können sich nicht vorstellen, wie es uns ergeht und wie polarisiert die iranische Gesellschaft mittlerweile geworden ist. Seit Jahren sehen wir zu, wie Saudi Arabien, Israel und die USA Sender wie "Iran International" finanzieren, um die iranische Bevölkerung mit ihrer eigenen politischen Agenda zu indoktrinieren. Millionen und Abermillionen US-Dollar fließen seit Jahren rein in die Propaganda; die Figur Reza Pahlavi soll als einzige Alternative präsentiert werden und man muss sagen: Sehr viele Iraner:innen, gerade in der Diaspora, sind tatsächlich darauf reingefallen. Dies hat verschiedene Gründe; ein wesentlicher Grund ist eben, dass diese Sender mit ihrer Propaganda ohne Konkurrenz sind. Wir, linke, progressive Iraner:innen, haben keine mächtigen Staaten hinter uns, keine Millionen US-Dollar. Wir haben keine Sender, keine Stimme außer einigen sehr guten Influencern mit einer gewissen Reichweite. Unsere Stimmen, unsere Ideen haben sehr wenig Reichweite, im Vergleich zur Omnipräsenz der Gegenseite, der rechten und pro-zionistischen Monarchiebewegung. "

"Damit Nicht-Iraner einen Eindruck bekommen, wie schlimm es auch in den Familien aussieht: Es gibt nicht nur Streit bis hin zu Kontaktabbruch innerhalb von Familien; es gibt Chats, die als Selbsthilfegruppen für derartige Fälle fungieren, wie man also psychisch-emotional mit einer derartigen familiären Situation umgeht.
Daher möchte ich an dieser Stelle auch ganz deutlich sagen: Es ist für uns Iraner:innen unerträglich, dass andere Iraner, unsere eigenen Familienmitglieder sich für den Angriff der USA und Israels aussprechen und es kommt zu wirklich dramatischen Ereignissen. Was glaubt Ihr, wie tolerant wir gerade sind, wenn irgendwelche Nicht-Iraner damit kommen? Irgendwelche Leute, die meinen, sie hätten einen Plan über Iran, weil sie meinen, sie würden sich seit ein paar Jahren mit dem Iran beschäftigen. Und selbst wenn sie "Experten" wären: Den Preis für ihre Haltung zahlen nicht sie, sondern die iranische Bevölkerung. Es sind mittlerweile über 100 iranische Kinder getötet worden. Das ist der Preis. Den zahlt die iranische Bevölkerung innerhalb Irans. Also wagt es nicht, mit uns auch noch Diskussionen darüber zu führen, der Angriff sei der einzige Weg zur Befreiung. Es ekelt uns an, es macht uns wütend, wir sind alle, ähnlich wie im letzten Sommer, bei dem Israel den Iran ebenfalls völkerrechtswidrig angegriffen hatte, retraumatisiert. Die meisten von uns haben den schrecklichen Iran-Irak-Krieg immer noch in den Knochen; ich selbst bin in den ersten Tagen dieses Krieges auf die Welt gekommen und habe erst vor wenigen Jahren erfahren, dass diese Ereignisse psychologische Spuren bei mir hinterlassen haben.
Gestern war ich in den ersten Stunden nach dem Angriff komplett wie gelähmt, konnte nur mit Familie telefonieren und Nachrichten lesen/hören."


Und ich habe meine Quellen über meine Familie im Iran. Ist also auch nicht von außen gesteuert. Und ich bin der gleichen Meinung wie die Frau aus diesem Bericht.
 
Zu den Iranischen Raketen und deren Reichweiten des RU-Vasallenstaates Iran, intensive Raketennutzung seit 2017 :
Mit Schaubild (DACH liegt noch ausserhalb)

Der Iran besitzt das größte und vielfältigste Raketenarsenal im Nahen Osten mit Tausenden von ballistischen und Marschflugkörpern, von denen einige bis nach Israel und Südosteuropa angreifen können. In den letzten zehn Jahren hat der Iran erheblich investiert, um die Präzision und Tödlichkeit dieser Waffen zu verbessern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zu den Iranischen Raketen und deren Reichweiten des RU-Vasallenstaates Iran, intensive Raketennutzung seit 2017 :
Mit Schaubild (DACH liegt noch ausserhalb)


Nur hat der Iran nicht so viele Abschussrampen um das volle Potential nutzen zu können
 
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