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Indianische Praktiken

Dieses Thema im Forum "Schamanismus" wurde erstellt von Jonah-Kota, 26. Oktober 2019.

  1. Jonah-Kota

    Jonah-Kota Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2019
    Beiträge:
    131
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    Hallo Liebes Forum!

    Gibt es hier Leute die sich mit Inianischen Praktiken, oftmals als indianischer Schamanismus bezeichnet, beschäftigen.

    Leider finde ich kaum Leute die sich damit beschäftigen. Also auch niemanden mit dem man sich austauschen kann.

    Ich war selbst schon öfter in Amerika und habe im Reservat eine Familie getroffen, die der alten Lebensweise treu blieb.
    Ich reise da alle paar Jahre mal hin.
    Als Freund der Familie durfte ich, nach dem ich ihr Vertrauen und ihre Freundschaft gewonnen habe, sehr vieles von ihnen lernen.
    Wir waren gemeinsam auf Jagd und hielten diskussionen am Feuer. Auch Rituale blieben nicht aus.

    Wer beschäftigt sich hier mit der Thematik bzw mit dieser Lebensweise?

    Ich stehe jetzt vielleicht in ein Wespennest aber vieles vom eigentlichen Modernen Schamanismus hat mehr von den Praktiken eines Medizinmannes zu tun als mit denen von Sibirischen Schamanen.

    Zumal such viele der heutigen Schananen wie Medizinmänner bzw Indianer Priester kleiden. :)

    Würde hier gerne eine allgemeine Diskussion zu dem Thema starten.
    Auch Leute die sich nicht so damit beschäftigen aber eventuell Fragen dazu haben sind immer willkommen.

    Lg
     
  2. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2012
    Beiträge:
    8.321
    Ort:
    Berlin
    Die Vorstellungen der Indianerstämme von oben in Grönland bis zur unteren Spitze von Südamerika waren nicht einheitlich. Da wird es viel gegeben haben, das meiste wurde wohl einfach vergessen. Astrologie soll es gegeben haben. Sun Bear hat danach ein System nachempfunden auf der Basis der Westlichen Astrologie.

    Wichtig dürfte den Indianern der Wetterzauber gewesen sein. Wie hoch die Erfolgsquote war ist nicht überliefert. :whistle:
     
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  3. sadariel

    sadariel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Dezember 2018
    Beiträge:
    6.764
    Hallo @Jonah-Kota

    Die Lebensweise der (Nord?-) Amerikanischen Indianer ist mir ziemlich fremd.

    Aber von der weissen Büffelfrau möchte ich so gerne mehr erfahren.

    Haben sie dir von ihr erzählt?

    LG
     
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  4. Holztiger

    Holztiger Guest

    Ich hab einen indigenen Freund aus dem Stamm der Cherokee, praktiziert die Rituale eines Pipe Carriers und "schamanisiert", wobei er sich von Schamanismus ganz ausdrücklich distanziert und nur die Worte der eigenen Sprache verwendet und das ist recht unaussprechlich. Das Resultat bewirkt allgemein weniger Interesse an dem was er macht...dieses dafür aber ist ehrlicher...
    Wir sind Brüder im Geist, weil unsere Denkensart recht ähnlich ist...wir reden aber eigentlich mehr über die Aufs und Abs des Familienlebens als über indigene Medizin.
    Einigen Indigenen geht der Hype ums indigen sein ganz schön auf den Sack und andere ziehen ihren Nutzen daraus;

    In einem kleinen Kreis haben wir auch einmal einen recht bekannten Lakota Elder eingeladen...
    Wir hatten sehr viele Gespräche über das wirkliche Leben im Reservat, abseits der Mythen und Legenden...sehr bereichernd, wenn auch gewisse Ansichten so manchen Möchtegernschamanen erschrecken würden...beispielshalber ob "Totem oder Krafttier" gejagt und gegessen werden darf...alles darf gejagt und gegessen werden, wenn du Hunger hast, auch ein Adler, wenn dieser dein Totem, Krafttier und Vorfahr in einem ist... xD

    DAs Leben der Indigenen geht jedoch weit über das, was ihre Medizin ausmacht hinaus. Das lässt sich so nicht 1:1 adaptieren. Man könnte auch alles mögliche über die Pfeifenrituale lernen, angefangen von der eigenen Herstellung, deren Verwendungszweck und dem Ritualablauf...ist halt bloß so, daß diese Pfeifen ihre Träger erwählen und nicht umgekehrt.

    Man kann sich unter Indigenen sehr wohl fühlen, etwas dazulernen und mitnehmen und doch ist es ratsam, seine eigene Heimat zu kennen.

    Lg Tiger
     
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  5. germknödel

    germknödel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2011
    Beiträge:
    142
    Ort:
    Deutschland
    Hi,
    also zunächst mal gibt es wohl nicht die alte Lebensweise, sondern vermutlich hunderte, weil es eben auch
    sehr viele verschiedene Völker gab. Allein in Kanada gab es über 600 indigene Völker.

    Ansonsten frag vielleicht mal FayInanna.

    Sie hat hier schon mal von Ihren Erfahrungen gesprochen (Sonnentanz...); oder lies, was hier schon im Forum geschrieben wurde.

    z.B. https://www.esoterikforum.at/threads/sonnentanz-fakt-und-fiktion.205547/#post-5049157

    Ob das dann als schamanisch bezeichnet wird?

    Praktisch beitragen kann ich selbst nicht.

    LG,
    nampfdudeln
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2019
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  6. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. August 2019
    Beiträge:
    5.809
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    Das ist aber auch für Indigene streng reglementiert, durch den Artenschutz, denk ich.
     
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  7. Jonah-Kota

    Jonah-Kota Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2019
    Beiträge:
    131
    @Pfeil
    Sorry ich hab vergessen zu erwähnen, dass es mir hier um die Sioux Stämme geht.
    Ich habe selbst regelmäßig Kontakt zu einer Sippe und besuche die spätestens alle 2 Jahre.
    Es handelt sich um ehemalige Lakota und Dakota.


    @sadariel
    Ja, unter anderem würde auch von der Büffelfrau gesprochen. Sie erzählen auch nix anderes als das was man weiß. Nur am Lagerfeuer in den Rockys klingt das natürlich ganz anders :)

    @Holztiger
    Deckt sich weitgehend mit meinen Erfahrungen. Auch die Trophäen sind sehr wertvoll. Man feiert nicht das tote Tier sondern das gewonnene Essen für die Familie.
    Nachhaltigkeit ist das Stichwort. Nimm was du brauchst.....

    @germknödel
    Stimmt.... Wie oben gesagt.... Sioux bzw Untergruppen lakota und Dakota

    @Nifrediel
    Genau so ist es
     
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  8. Holztiger

    Holztiger Guest

    Die dürfen zwar im Reservat für den Eigenbedarf ein gewisses Kontingent schiessen, müssen das aber dokumentieren und es darf auch nicht alles geschossen werden, Artenschutz, klar; gilt auch für Indigene.

    Ich hab jenem Freund einmal die Daumenkralle eines Tigers gegeben, um diese künstlerisch zu bearbeiten.
    Er sagte dazu, daß man in den USA für jede Feder, jedes Fell etc. ein Zertifikat braucht, welches den Besitz rechtfertigt und für so eine Kralle ohne Nachweis könnte man verhaftet werden.

    Hier geht es mehr um die innere Haltung...auch daß zb. Pumas gefährlich sind...liegen bei den Felsen und sind ruhig...kommen sie zu nahe, wird geschossen.
    Nix von wegen weiser Indianer redet mit Tier und Puma Freund von Lakota-Indianer...ernüchternd, nicht? xD
     
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  9. Holztiger

    Holztiger Guest

    Und dann ist da noch was anderes...Trump...und die Indigenen...kleine Kostprobe:

    word.jpg

    Ganz offiziell :)
     
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  10. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

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    Gaia
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    Wende Dich mal an @Oberon LeFae - er weiss sehr, sehr viel. Ich habe ihn länger nicht mehr gelesen, aber vielleicht schaut er doch hin und wieder einmal hier herein.
     
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