Schade ist ja nur, wie billig das immer nach der gleichen Logik funktioniert, besagend, dass jeder, der allgemeine Meinungsfreiheit auch für abwegige Ansichten fordere, automatisch solche vertrete. Wer Rechte für böse Menschen fordert, muss selbst ein böser Mensch sein. Dann werden Bedrohungsszenarien ersonnen, auf die jeder Verschwörungstheoretiker neidisch sein müsste! Überall lauert der Feind! Daueralarm! Ausnahmezustand! Permanentes Kriegsrecht, um die Demokratie zu schützen. Das ist gelebter Bulldackelismus, so scheint's.
Wenn ich jetzt sage, dass ich kein Rassist bin, glaubt mir keiner mehr, denn ich habe ja für Rassisten Partei ergriffen. Wunderschöne Dynamik und sehr bekannt, jedoch scheinen einige vergessen zu haben, dass sie überall passt wie die Faust aufs Auge.
Ist eine Unterstellung, ich habe überhaupt nicht das Gefühl, man müsse jene Ansichten teilen, für die man Rechte einfordert.
Und ich halte dich überhaupt nicht für ein Rassist, sondern für einen Anti-Demokrat, mit einem schrägen, einseitig-absoluten Freiheitsbegriff. Der für diesen bereit ist, so ziemlich jedes andere Recht ausser Kraft zu setzen, damit die "eigenen" Vorstellungen von Demokratie gewahrt sind.
Andere kommen mit Betroffenheit daher, konstruieren Extremfälle, erklären sie zur Regel, obwohl es sich dabei um eine Sage (und/oder: ein Gerücht) handelt, und keifen fein Hasstiraden dem Prangermännchen entgegen, weil sie es nicht erwarten können, auch mal böse zu sein. Gutmenschen lieben die Gewalt, wenn es sich beim Gegenüber um einen Bösewicht handelt.
Ich hasse Gewalt, auch wenn es sich um Bösewichte handelt, die Menschenrechte gelten für jeden, auch wenn er "böse" ist, bin demnach gegen Folter, sogar dann, wenn sie dafür dienlich ist, unschuldige Menschenleben zu retten.
Und wie käme man darauf, Extremfälle zu "konstruieren", es gab sie ja noch nie, oder? Grad in Deutschland oder sonst auf der Welt, vollkommen abwegig, da an Extremfälle zu denken! Wieso sollte man diese auch zum Anlass nehmen, etwas daraus abzuleiten; z.B. die "Menschenrechte".
Wow, und du hast ja ein Ton drauf, so richtig demokratisch freundlich, und überhaupt nicht "schlammschlachtig".
Erneut können wir froh sein, dass das Esoterikforum keine Gesetze erlassen darf.
Wir müssen keine Gesetze erlassen, es "gibt" sie schon!
Wir "verteidigen" bestehende Gesetze, siehe Grundgesetz Artikel 1 und Artikel 1 der Menschenrechte und schliesslich:
Fist schrieb:
verstossen solche Äusserungen auch gegen den Letzten Artikel der Allgemeinen Erklährung der Menschenrechte, nämlich das keines der in den Menschenrechten Garantierten Paragraphen dazu verwendet werden darf um gegen den Grundgedanken der allgemeinen Erklährung der Menschenrechte verwendet zu werden.
Wir können also froh sein, dass Leute wie Horla nicht Gesetze erlassen dürfen, es würden damit nämlich die Grundprinzipien unserer Demokratie ausgehebelt.