Nope...denn Faschisten sind nicht zwangsläufig Verbrecher.
Sie verbrechen gegen die Menschenrechtskonvention und das Grundgesetz, auch wenn sie niemanden tätlich angreifen. Und zwar dann, wenn ihr Gedankengut im Parteiprogramm steht oder sie das Gedankengut öffentlich äussern.
also wenn eine faschistische Partei "durch das Volk" ins Parlament gewählt wird, dann sind die Bürger dafür verantwortlich und nicht die Partei, denn sollte es tatsächlich wieder soweit kommen, dass eine faschistische antidemokratische Partei eine größere Rolle spielt, dann rechtfertigt sich das im Sinne einer Demokratie.
Jetzt wissen wir also auch, dass Hitler völlig legitimerweise an der Macht war, es war eine legitime, demokratisch gerechtfertigte Regierung
Blöd nur, dass er dann auch beschlossen hat, seinen Worten Taten folgen zu lassen, jener demokratisch legitimierte Antidemokrat.
Solange Juden physisch noch nicht angetastet waren, war's noch legitim, aber als dann "doch" noch, wie angekündigt, die Vernichtung folgte (denn Worte und Taten haben gemäss Horla nicht den geringstsen Zusammenhang), als also wider allen Erwartens "Taten" folgten, da kippte es dann doch noch ins nicht mehr "ganz" so demokratische.
Aber wieso eigentlich? Wenn die demokratisch legitimierte Regierung sich entscheidet, dass bestimmte Bevölkerungsteile keine Existenzberechtigung mehr haben sollen, sehe ich nicht ein, was daran undemokratisch sein soll nach dieser Logik.
Das antidemokratische Aspekt dieser Entscheidung wird doch legitimiert duch das demokratische Verfahren, dass den Nationalsozialsismus an die Macht brachte.
Man könnte nach dieser Logik, Hitler bis ganz zum Schluss folgen
er war ja schliesslich demokratisch legitimiert.
Wenn man so denkt, wo sollte denn da noch das Kipp-Moment sein, wo Hitlers demokratisch legitimierte Macht plötzlich doch "missbraucht" und nicht mehr "legitim" war, denn antidemokratisches Verhalten wird von euch ja von allem Anfang an legitimiert durch die Demokratie.