Hochwasser 2013

Ich hab da ja ne ganz andere Meinung dazu.

Wieso sollte ich mit Leuten Mitleid haben, die ihr Haus oder ihre Firma in einem Überschwemmungsgebiet bauen? Im Gegenteil: Es ärgert mich sogar, denn diese Leute verbauen oft die fruchtbarsten Äcker für ihre Spielchen.

Wenn also die ganzen Vollverdummten aus den Flußtälern draussen sind ....

Du tust ja gerade so, als wären die Häuser alle in den letzten 5 Jahren gebaut worden. Z. T. sind sie 60, 70 Jahre alt und noch älter.

Dein ach so fruchtbare Schlamm ist hochgradig verseucht durch Chemikalen, Fäkalien, Öl etc., der muss meterdick abgetragen und entsorgt werden.

Um ein Posting wie deines zu verfassen muss man schon ne Menge Bosheit (oder Dummheit) in sich vereinen.

R.
 
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Sorry, aber das ist völliger Unsinn und zeigt, dass du nicht in der Nähe von betroffenen Gebieten lebst.

Der Schlamm, der bei Hochwassern liegen bleibt ist alles andere als fruchtbar. Wenn das Hochwasser nämlich mehrere Tage steht, dann legen sich die verschiedenen Schichten nach Dichte bzw. Durchmesser der Sedimentbestandteile ab - das heißt die oberste Schicht besteht dann aus einer Lehm-artigen grauen Schicht aus extrem feinen, fast staubartigem Sand. Wenn diese Schicht trocken ist, ist sie fest wie Beton und muss entweder aufgebohrt oder stundenlang mit Hochdruckschläuchen bespritzt werden, damit man sie wegbekommt. Darin herumzulaufen (ich hab ja jetzt Erfahrung darin) ist ungefähr wie in Honig zu waten. Das Zeug saugt sich fest und man kann nichtmal noch den Stiefel heben. Auf einer beliebten Grillwiese bei uns in der Nähe, die völlig überschwemmt wurde, musste die Stadt die gesamte Wiese umgraben und mit neuer Erde versehen lassen, weil durch diesen Schlamm, wenn er einmal hart ist, nichts mehr durchkommt, d.h. es bleibt kahl und leer. Wenn du mal mit dem Zug an der Donau entlangfährst wirst du auch sehen, dass dort, wo dieser getrocknete Schlamm liegt, nicht ordentlich was wächst (solange er dick genug ist). Solange die Schicht nicht dick genug ist, kann man auch einfach darauf hoffen, dass diese Schicht im Laufe der Zeit durch das Regenwasser etc. abgetragen wird.
Klar! Und Du bist der Fachmann, weil Du zwei Tage beim Eimertragen geholfen hast! Das ist ja das Problem: die Welt ist voll von Dir, abertausende Tarbagänse schnattern wirres Zeug. Wahrscheinlich erklärst Du mir jetzt noch, dass der Schlamm giftig ist - aber wer hat ihn denn vergiftet?

Die erste Beobachtung ist schon richtig: die sich ablagernden Sedimente können auch hart werden, je nach Zusammensetzung und wie es sich austrocknet. Aber damit ist ja die Natur nicht am Ende. Erste Regel lautet: nicht betreten, weil dann wird der Horizont verdichtet. Und Fahrzeuge schon gar nicht. Und dann kommt ja gleich die Natur und wächst dort und Tiere arbeiten das Material durch ... selbst reiner Lehmboden gehört zu den fruchtbaren Böden ... und es lassen sich hervorragend Ziegel draus machen oder Töpferwaren, wenn es dann doch zu lehmig werden sollte - aber an sehr vielen Punkten auf Mutter Erde gibt es gar keinen Lehm, also klebt die Sache nur physikalisch zusammen und trennt sich beim nächsten Regen, bei der Fruchtgare und vorallem bei der Frostgare. Wenn man allerdings keine Zeit hat, für den hochintelligenten Mitarbeiter Natur oder für die ebenso intelligente Mutter Erde, dann muß man vom Grillplatz eben Erde abfahren - wobei Du das auch nur vom Hörensagen weißt - oder?

Nicht ich habe keine Ahnung, sondern - mit Verlaub - Du.
 
Du tust ja gerade so, als wären die Häuser alle in den letzten 5 Jahren gebaut worden. Z. T. sind sie 60, 70 Jahre alt und noch älter.

Dein ach so fruchtbare Schlamm ist hochgradig verseucht durch Chemikalen, Fäkalien, Öl etc., der muss meterdick abgetragen und entsorgt werden.

Um ein Posting wie deines zu verfassen muss man schon ne Menge Bosheit (oder Dummheit) in sich vereinen.

R.

Nein, um es nicht zu verstehen, muß man ne Menge Dummheit und Faulheit haben. Und um mir dann das vorzuwerfen, was Du so tust, braucht es ein gehöriges Maß an Ignoranz, oder?

Nur zur Wiederholung: All das Gift ist doch im Schlamm weil die ganzen Volldidioten in den Flußtälern bauen - kapiers doch bitte!

Fäkalien alleine gehören in den Bereich der Fruchtbarkeit. Getrocknete Vogelscheiße kratzen Geldgierige Abenteurer von diversen Inseln und verkaufen es teuer als Guano. Als Klärschlamm noch nicht chemieverseucht war, wurde er von Bauern gerne genommen und Du wie ich haben das alles gegessen. Also Vorsicht!

Nachdenken vor schreiben oder wie Schauberger schon sagte: k.u.k.

Du tust ja so, nur weil ein Haus 100 Jahre alt ist, muß der Mensch, der es gebaut hat intelligent sein - was ist das denn für eine Logik?
 
Klar! Und Du bist der Fachmann, weil Du zwei Tage beim Eimertragen geholfen hast! Das ist ja das Problem: die Welt ist voll von Dir, abertausende Tarbagänse schnattern wirres Zeug. Wahrscheinlich erklärst Du mir jetzt noch, dass der Schlamm giftig ist - aber wer hat ihn denn vergiftet?

Die erste Beobachtung ist schon richtig: die sich ablagernden Sedimente können auch hart werden, je nach Zusammensetzung und wie es sich austrocknet. Aber damit ist ja die Natur nicht am Ende. Erste Regel lautet: nicht betreten, weil dann wird der Horizont verdichtet. Und Fahrzeuge schon gar nicht. Und dann kommt ja gleich die Natur und wächst dort und Tiere arbeiten das Material durch ... selbst reiner Lehmboden gehört zu den fruchtbaren Böden ... und es lassen sich hervorragend Ziegel draus machen oder Töpferwaren, wenn es dann doch zu lehmig werden sollte - aber an sehr vielen Punkten auf Mutter Erde gibt es gar keinen Lehm, also klebt die Sache nur physikalisch zusammen und trennt sich beim nächsten Regen, bei der Fruchtgare und vorallem bei der Frostgare. Wenn man allerdings keine Zeit hat, für den hochintelligenten Mitarbeiter Natur oder für die ebenso intelligente Mutter Erde, dann muß man vom Grillplatz eben Erde abfahren - wobei Du das auch nur vom Hörensagen weißt - oder?

Nicht ich habe keine Ahnung, sondern - mit Verlaub - Du.
Erstens: Der Mensch. Wie Ruhepol schon geschrieben hat; bei Hochwassern geht viel kaputt und es kommen viele giftige Stoffe ins Wasser. Wir mussten uns bei der Hochwasserhilfe die ganze Zeit vor dem Wasser schützen, in die Keller durfte man teilweise nur mit Gasmaske etc rein.
In vielen Teilen der Stadt ist durch die starke Beschädigung Heizöl ausgelaufen - dadurch haben sich ganze Stadtteile blutrot gefärbt. In so einem Schlamm wächst rein gar nix mehr.
Zweitens; selbst wenn das Wasser nicht verseucht wäre, der Schlamm stand teilweise bis zu 2 Meter hoch. Es kann Jahre dauern, bis sich da auf "natürliche" Weise wieder was bildet. Soviel zum Thema "eine Ernte ist hin, aber nächstes Jahr ..." - nix nächstes Jahr. In fünf Jahren vielleicht. Oder 10. Wie gesagt; das Zeug ist steinhart und an vielen Stellen über einen Meter dick, und bietet den Pflanzen nichts. Die Oberfläche ist so hart, dass nicht mal das Wasser ordentlich einsickern kann.
 
Erstens: Der Mensch. Wie Ruhepol schon geschrieben hat; bei Hochwassern geht viel kaputt und es kommen viele giftige Stoffe ins Wasser. Wir mussten uns bei der Hochwasserhilfe die ganze Zeit vor dem Wasser schützen, in die Keller durfte man teilweise nur mit Gasmaske etc rein.
In vielen Teilen der Stadt ist durch die starke Beschädigung Heizöl ausgelaufen - dadurch haben sich ganze Stadtteile blutrot gefärbt. In so einem Schlamm wächst rein gar nix mehr.
Zweitens; selbst wenn das Wasser nicht verseucht wäre, der Schlamm stand teilweise bis zu 2 Meter hoch. Es kann Jahre dauern, bis sich da auf "natürliche" Weise wieder was bildet. Soviel zum Thema "eine Ernte ist hin, aber nächstes Jahr ..." - nix nächstes Jahr. In fünf Jahren vielleicht. Oder 10. Wie gesagt; das Zeug ist steinhart und an vielen Stellen über einen Meter dick, und bietet den Pflanzen nichts. Die Oberfläche ist so hart, dass nicht mal das Wasser ordentlich einsickern kann.

Tja. Du hast halt den Schnellblickerlehrgang.
All das ist so, weil wir Menschen das so gemacht haben, nicht weil es von Natur aus so ist. Ist Heizöl natürlich? Oder Chemie? Und was hat sie in einem Flußtal zu suchen? Wenn nicht zu viele Dämme gebaut worden wären, wäre die alte Stadt nicht überschwemmt und wenn - solange es Holz und Kohle zum heizen gab und anderes naturnahes Zeug im Haus, war das alles nur ein Problem des Trocknens. Heute sind die Probleme vervielfacht - unter anderem, weil man mit viel zu schweren Fahrzeugen den Schlamm verdichtet.
Ein einziger Bagger kann den Horizont eines Bodens für viele Jahre vernichten. In Schlamm hat kein einziges Gerät, nichts was Räder oder Ketten hat etwas verloren und rumlaufen sollte man auch nicht.
Schwemmland bleibt nach wie vor fruchtbarstes Ackerland. Und wenn es nirgendwo künstliche Dämme gibt, wird der Schlamm auch schön gleichmäßig verteilt und nicht so punktuell. Und wenn zwei Meter - früher hätte man sich für diesen Boden unendlich gefreut, selbst wenn er erst in 5 Jahren voll fruchtbar sein sollte, so wird dort erstens: so schnell keine Überschwemmung mehr hinkommen (ist ja jetzt 2 Meter höher) und zweitens haben die Pflanzen einen feinsten Erdhorizont von wahrscheinlich 5 bis 6 Metern mit optimaler Grundwasserversorgung - da musst Du mal das wachsen sehen, was dort wächst - wie immer vorausgesetzt, die Menschen waren so intelligent, kein Gift und kein Öl und anderen Müll ins Wasser zu lassen ...
Und wie Du sicher weißt ergibt eine Öl-Wasser-Partikel Emulsion wenn sie trocknet wirklich ein BRETT, aber eine Wasser-Partikel Mischung eben nicht, oder nur in den seltensten Fällen (reiner Lehm). Wobei - wie immer wieder gesagt werden muß - Lehm an sich fruchtbar ist, weil die Oberfläche sehr viel Wasser aufnehmen kann.

Deine Gegenbeispiele sind einfach lächerlich und - wie ich bereits mehrfach ausführte - alle auf den Menschen und seine Dummheit als Verursacher zurückzuführen - nicht auf Mutter Natur!

Mensch, denkt doch mal nach, bevor Du schreibst!
Nein, Du plapperst einfach nach und hast noch nie Schwemmland über Jahre beobachtet, kennst keine Bodenhorizonte von Schwemmland, kennst Dich nur in der Aufregung heute und gestern aus, etc. ...
 
Du tust ja so, nur weil ein Haus 100 Jahre alt ist, muß der Mensch, der es gebaut hat intelligent sein - was ist das denn für eine Logik?

Das hat kein Mensch gesagt, aber die klimatischen Bedingungen waren vor 60, 70, 100 Jahren andere und es gab keine Eingriffe in natürliche Flüssverläufe. Zu dtsch. damals war das noch kein Gebiet, das von Hochwasser/Überschwemmung bedroht war.

Für mich ist das Thema hier beendet, normalerweise schaue ich Leute mit deiner Ausdrucksweise und deinem Aggressionspotenzial nichtmal mit dem ..... an.

Nächtle!
R.
 
Tja. Du hast halt den Schnellblickerlehrgang.
All das ist so, weil wir Menschen das so gemacht haben, nicht weil es von Natur aus so ist. Ist Heizöl natürlich? Oder Chemie? Und was hat sie in einem Flußtal zu suchen? Wenn nicht zu viele Dämme gebaut worden wären, wäre die alte Stadt nicht überschwemmt und wenn - solange es Holz und Kohle zum heizen gab und anderes naturnahes Zeug im Haus, war das alles nur ein Problem des Trocknens. Heute sind die Probleme vervielfacht - unter anderem, weil man mit viel zu schweren Fahrzeugen den Schlamm verdichtet.
Ein einziger Bagger kann den Horizont eines Bodens für viele Jahre vernichten. In Schlamm hat kein einziges Gerät, nichts was Räder oder Ketten hat etwas verloren und rumlaufen sollte man auch nicht.
Schwemmland bleibt nach wie vor fruchtbarstes Ackerland. Und wenn es nirgendwo künstliche Dämme gibt, wird der Schlamm auch schön gleichmäßig verteilt und nicht so punktuell. Und wenn zwei Meter - früher hätte man sich für diesen Boden unendlich gefreut, selbst wenn er erst in 5 Jahren voll fruchtbar sein sollte, so wird dort erstens: so schnell keine Überschwemmung mehr hinkommen (ist ja jetzt 2 Meter höher) und zweitens haben die Pflanzen einen feinsten Erdhorizont von wahrscheinlich 5 bis 6 Metern mit optimaler Grundwasserversorgung - da musst Du mal das wachsen sehen, was dort wächst - wie immer vorausgesetzt, die Menschen waren so intelligent, kein Gift und kein Öl und anderen Müll ins Wasser zu lassen ...
Und wie Du sicher weißt ergibt eine Öl-Wasser-Partikel Emulsion wenn sie trocknet wirklich ein BRETT, aber eine Wasser-Partikel Mischung eben nicht, oder nur in den seltensten Fällen (reiner Lehm). Wobei - wie immer wieder gesagt werden muß - Lehm an sich fruchtbar ist, weil die Oberfläche sehr viel Wasser aufnehmen kann.

Deine Gegenbeispiele sind einfach lächerlich und - wie ich bereits mehrfach ausführte - alle auf den Menschen und seine Dummheit als Verursacher zurückzuführen - nicht auf Mutter Natur!

Mensch, denkt doch mal nach, bevor Du schreibst!
Nein, Du plapperst einfach nach und hast noch nie Schwemmland über Jahre beobachtet, kennst keine Bodenhorizonte von Schwemmland, kennst Dich nur in der Aufregung heute und gestern aus, etc. ...
Natürlich ist Öl "natürlich". Es wird ja aus dem Boden gefördert. Chemie ist auch "natürlich", denn alles was die Chemie verwendet besteht aus Grundstoffen, die man in der Natur findet.
Weiters: Das Heizöl wurde nicht von Leuten in die Flüsse gelassen, sondern lief aus den Kellern der überschwemmten Häuser. Und zwar nicht von Häusern die offiziell "hochwassergefährdet" waren, sondern Häuser die mitten in der Stadt stehen. In diversen Städten in Bayern sind nämlich teilweise ganze Stadtteile unter Wasser gestanden, und nicht nur die Häuschen an den Flussufern.

Und: Es hilft nichts, zu sagen "der Mensch ist Schuld und nicht die Natur" - das mag schon sein, dass es ohne den Menschen diverse Probleme nicht gab, aber das heißt nicht, dass es sinnvoll ist zu argumentieren "früher wär das alles anders gewesen", "wenn der Mensch nicht ..." usw., denn der Mensch ist da, und die Leute brauchen nunmal im Winter Öl zum Heizen, und wenn einem das nicht gefällt ist das zwar schade, aber das ändert nichts am status quo. Was willst du dagegen machen? Wir haben nen Haufen Menschen auf diesem Planeten, und die haben nunmal Bedürfnisse, die man nicht einfach so stillen kann, und jeder der glaubt man könnte noch "wie früher" leben liegt falsch - denn das, was vermeintlich als "im Einklang mit der Natur leben" bezeichnet wird ist teilweise nicht mal mehr möglich - z.B. sich selbst Früchte im Garten anzupflanzen. Würde das jeder Mensch versuchen, würde der Platz recht schnell recht wenig werden. Also entweder akzeptierst du die Welt so, wie sie ist und nicht "früher war alles besser", oder du fängst mit einem globalen Genozid an und tötest die Menschen auf angenehme 500 000 000 zurück, sodass alle wieder mehr Platz und Freiraum haben.
Mit einer von den beiden Lösungsvorschlägen hab ich aber so persönlich meine Probleme.
 
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Natürlich ist Öl "natürlich". Es wird ja aus dem Boden gefördert. Chemie ist auch "natürlich", denn alles was die Chemie verwendet besteht aus Grundstoffen, die man in der Natur findet.
Weiters: Das Heizöl wurde nicht von Leuten in die Flüsse gelassen, sondern lief aus den Kellern der überschwemmten Häuser. Und zwar nicht von Häusern die offiziell "hochwassergefährdet" waren, sondern Häuser die mitten in der Stadt stehen. In diversen Städten in Bayern sind nämlich teilweise ganze Stadtteile unter Wasser gestanden, und nicht nur die Häuschen an den Flussufern.

Und: Es hilft nichts, zu sagen "der Mensch ist Schuld und nicht die Natur" - das mag schon sein, dass es ohne den Menschen diverse Probleme nicht gab, aber das heißt nicht, dass es sinnvoll ist zu argumentieren "früher wär das alles anders gewesen", "wenn der Mensch nicht ..." usw., denn der Mensch ist da, und die Leute brauchen nunmal im Winter Öl zum Heizen, und wenn einem das nicht gefällt ist das zwar schade, aber das ändert nichts am status quo. Was willst du dagegen machen? Wir haben nen Haufen Menschen auf diesem Planeten, und die haben nunmal Bedürfnisse, die man nicht einfach so stillen kann, und jeder der glaubt man könnte noch "wie früher" leben liegt falsch - denn das, was vermeintlich als "im Einklang mit der Natur leben" bezeichnet wird ist teilweise nicht mal mehr möglich - z.B. sich selbst Früchte im Garten anzupflanzen. Würde das jeder Mensch versuchen, würde der Platz recht schnell recht wenig werden. Also entweder akzeptierst du die Welt so, wie sie ist und nicht "früher war alles besser", oder du fängst mit einem globalen Genozid an und tötest die Menschen auf angenehme 500 000 000 zurück, sodass alle wieder mehr Platz und Freiraum haben.
Mit einer von den beiden Lösungsvorschlägen hab ich aber so persönlich meine Probleme.

Ich akzeptiere Deine Dummheit nicht!
Mach Dich mal schlau, bevor Du mit mir sprichst!

Klar Junge, Öl ist natürlich und Computer wachsen auf Bäumen und das Internet ist die natürliche Verbundenheit von Allem was ist.
Wenn Du etwas Ernsthaftigkeit zurückbehalten hättest, hättest Du wenigstens Dich dazu hinreissen lassen, zu sagen Öl ist de-naturiert - denn genau darin besteht das größte Problem!
Aber so? Fröhliches Rechthaben noch!

Die Dummheit besteht darin, bereits dort zu bauen, wo es Hochwasser geben kann. Fertig. Daran ist nichts zu deuteln. Und zwar gar nichts. Es ist und bleibt ein Verbrechen gegen die Mitmenschen und die Natur.

Deine Totschlag-Argumente kannst Du Dir sparen - denn Du widersprichst Dir selbst und Du hast keine Ahnung, denn auf die wirklich spannenden Stichworte gehst Du gar nicht ein!

Ich will nicht zurück irgendwohin, aber selbst die modernste Landwirtschaft braucht guten Boden, denn auf gutem Boden braucht es auch keinen Kunstdünger, der eh nichts nützt, weil er Pflanzen gezielt schwächt, indem er nur einseitige Eigenschaften scheinbar verbessert. Wenn die Dummen den Boden zerstören dürfen, auf dem am leichtesten und das beste und meiste Lebensmittel wächst, wo leben wir dann eigentlich? Wenn die Dummen durch das Lagern von giftigen Chemikalien in einem Flußtal ganze zukünftige Generationen vergiften, weil alle Wassertiere dabei sterben und sich das Gift im besten Boden ablagert, der dadurch vernichtet wird - was sollte man dazu als Strafe erfinden? Wie können solche Dummies wie Du kapieren, dass hier verdammt was schiefläuft?

Klar muß man aufräumen. Ja putzen ist angesagt. Aber wohl auch in den von Falsch-Informationen überschwemmten Gehirnen der Menschen. Sie haben das Gift der Dummheit schon gefressen und haben Ansprüche die kein normaler Mensch je hätte. Sie wollen nicht nachdenken und machen jeden Tag alles noch schlimmer und jammern auch noch dazu! Und dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Mord oder Totschlag? Spinnst Du eigentlich? Du hast doch keine Ahnung, wie viel auf einem Acker in einem Flußtal (das eben auch noch klein-klimatisch viele Vorzüge hat) im Vergleich zu anderen Böden wächst, wenn es nicht gerade Lösböden sind die durch Windverwehungen zustande kamen, oder Schwarzerdeböden. Lebensmittel kennst Du doch nur aus dem Supermarkt - gestehe! Aber: ich kann Dir verraten: dort wachsen sie nicht! Durch getrockneten Schwemmschlamm kommt fast jede Pflanze sehr schnell durch, bei Beton dauert es etwas länger - leider auch bei Betonköpfen und Betonfraktionen - zu denen Du eindeutig gehörst!

Die Menschen bauen sich ihre Katastrophen in erschreckendem Ausmaß selbst und dann soll man noch mitjammern? Nö. Sie mögen es doch unterlassen, diese Dummheiten und endlich, endlich etwas tun, was ihnen selbst und der Erde wirklich nützt.

Hier bei mir im Dorf ist eine Überschwemmung unwahrscheinlich, da der Bach nur 40 bis 80 Zentimeter Breite misst, aber in den ganzen fruchtbaren Talauen stehen Firmen und Wohnhäuser. Beim Bau der Häuser hat man den (durch zu schwere Maschinen) bereits verdichteten Boden für teuerstes Geld auf den unfruchtbaren Berg gekarrt, damit die Äcker dort oben „besser“ werden. Ein Hohn, den die dummen Bauern auch noch mitmachen, weil sie dafür viel Geld kassieren.

Bevor ich nicht selbst viele Jahre lang im Garten sehr viele Versuche angestellt hatte und viele Bauern und Wissenschaftler befragt hatte, hätte ich DIr vielleicht recht gegeben, man muß etwas tun und helfen, aber man muß das tun, was uns wirklich hilft - also: kein Gift, kein Öl und keine Firma und kein Haus in Flußtälern.

Und falls Du mal was zu essen brauchst, weil man weder Geld noch Computer, noch Öl und Chemie essen kann, dann gibt in Deine Suchmaschine mal das Wort „Resilienz“ und „Ökosystem“ ein oder "Transition Town".
 
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