Heidnische Ursprünge für Karneval, Weihnachten und Sylvester

Samhain oder auch Halloween genannt, wird bei uns im Familien und Freundeskreis gefeiert Wir entzünden ein großes Lagerfeuer. Darin braten wir dann Würstchen und Kartoffel- Gruselige Kürbisse sorgen für die richtige Stimmung. Es gibt süßes und saures und einen alkoholfreien Punsch. Wer will kann sich verkleiden und keltische Musik auf Samhain abgestimmt-

Immer wieder schön.

Andere heidnische Feste feiere ich entweder mit meinen Freundinnen oder mit der Familie und Freunden.
  • Imbolc – das Fest des Frühlings
  • Beltane – der Sommer beginnt
  • Oiche Fheile Eoghain – die Sommersonnenwendfeier
  • Lughnasadh – das Fest der Ernte

Wir finden diese Feste schön, da sie mit der Natur und dem Kreislauf des Lebens zusammen hängen.
 
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Du Armer, verwirre ich dich jetzt?

Ich spreche von der dunklen (heiligen) Nacht, so wie Weihnachten auch genannt wird, und was hier Teil des Themas ist.
seufz.... (und: wenn, Du Arme....)

Deine "heilige Nacht" waren die Tage (etwa....) von Wintersonn, (nach greg. Kalender also 21.12.) bis 24./25. 12. da die Sonne erst ab dem 25. Dez. wieder steigt.
Wenn Du mal in Norwegen gewesen sein solltest, mit ihren Dunkeltagen, siehst Du warum/weshalb.


Ab der Zeit etwa (bis zum Frühlingsbeginn) war es eben kritisch, und jeder wird gehofft haben (ausser Adelige oder hoeher standige) dass sie die "dunkle Zeit" (in deren Mythologien beginnt das Leben aus/mit Dunkelheit.... siehe zB Ginungagap als Urgrund-Verständnis) überstehen/durchkommen.
Das Leben und Überleben von Sippen hing halt davon ab.
Soweit kann man es zumindest zu "germanischen" Stämmen sagen, nach den belegbaren Überbleibseln.
Von "keltischen" Stämmen (Festland) weiss man belegt gar nichts, weil sie keine Schriftaufzeichnungen hinterliessen. Da ist ALLES Spekulation und Mutmaßung

Normalerweise bekomme ich Geld für Vorträge zu dem Thema :sneaky:
 
@Etrazeba ich geb zu, im Hinduismus nicht sonderlich bewandert zu sein. Mehr als Grundwissen kann ich da nicht vorweisen, deswegen kenn ich auch die hinduistischen Feiertage nicht und tu mir mit dem vergleichen schwer.
Dass sie sich aufgrund der Völkerwanderung gegenseitig beeinflusst haben, macht aber natürlich durchaus Sinn.

Ich hab den Hinduismus immer mit Wiedergeburt und Reinkarnation in Verbindung gebracht. Deswegen ist es für mich schwer einen Bogen zu den germanischen und keltischen Glaubensvorstellungen zu schlagen. Diese waren ja eher diesseitsorientiert und Reinkarnation war kein Thema.

Gibt ja auch nicht DEN "Hinduismus".
Wird auch nur so genannt, wegen der "Vorkommen" im Hindustal.

DER "Hinduismus" ist ein zusammengewürfeltes Irgendwas mittlerweile.
Selbst Jesus ist nur ein Teil von Vishnu-Krishna Shiva :-D
 
Jesus ist Teil vieler Religionen. Bzw. in vielen bekannt, man braucht nur mal in der Suchmaschine den Begriff "Jesus in anderen Religionen" angeben oder Ähnliches.

Er gilt als Prophet der Liebe. Im Islam beispielsweise nicht als "Sohn Gottes", sondern als "Sohn der Maria". :)

Reinkarnation als Idee zeigt sich imgrunde auch in den winterlich-weihnachtlichen Festen. Die vielen verschiedenen Masken und Verkleidungen bei Karneval und auch in den Raunachts-Bräuchen können als Hinweise darauf verstanden werden.

Das neu geborene Licht ist die Erkenntnis , das alldas nur verschiedene Masken sind.
 
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