Hat unser Gott selbst einen Gott?

"Quaternär" bedeutet, dass etwas aus vier Teilen besteht oder sich darauf bezieht. In der Chemie steht es oft für quartäre Ammoniumverbindungen (QAV), die kationische Tenside mit oberflächenaktiven Eigenschaften sind und als Desinfektionsmittel, Weichspüler und in vielen anderen Bereichen eingesetzt werden. Die Bezeichnung leitet sich von der chemischen Struktur ab, bei der ein Stickstoffatom vier organische Reste trägt.
Tertiär und Quatenär sind Begriffe CG Jungs
 
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Die Höchste Gottheit alles Seins ist die Höchste Göttliche Urquelle. Aus Ihr entstammt alles Sein und alle anderen Götter, welche unser Sein manifestieren. Dabei gibt es duale Götter, mit der Freude und Leid Dualität und ihren Religionen und nicht duale Götter, die grenzenlose Freude manifestieren können. Daher rate ich zu zur Weisheit und Vorsicht, welche Götter und Religionen man wählt.

Es gibt die Dualität von Freunde und Leid und die Dualität davon ist die grenzenlose Freude. Dies ist wahrlich göttlich.

Die Höchste Gottheit alles Seins ist dabei dual in der Hinsicht, dass es eine Hierarchie gibt oder nicht. Wir alle sind kleine Götter, daher gibt es eine göttliche Hierarchie aber aus einer anderen Sicht gibt es keine Hierarchie, weil wir alle kleine Götter sind, die ein Mitbestimmungsrecht haben.
Davinci Elefant.webp


Schon Davinci hat gesagt das die Welt rund ist.
 
Thiophen/Thiofuran ist ein Fünfring mit 6π Elektronen und ersetzen unter bewussten Atheisten abstrakte - omnipotente Gottesbilder
 
Das ist doch ganz normale Gnostik und vor allem für die Christen habe ich da einen Geheimtipp:
- Buch von Enoch
- Evangelium von Philipp
- Evangelium Christianum (Das Buch von Jesus höchstpersönlich).
...uvm.
Die, die die Bibel zusammenstellten, übersetzten und konsollidierten, waren gleichzeitig die wohl bekanntesten Gnostiker. Die sind während ihres Studiums dieser Unterlagen recht schnell selbst draufgekommen, dass die "offizielle Version" nicht so ganz korrekt ist....


Ich zeichne mit besten Grüßen,

Der Magier
 
- Evangelium Christianum (Das Buch von Jesus höchstpersönlich).
:morgen:

Matthäus 10
[5] Jesus sandte seine zwölf Apostel aus und gebot ihnen:
Gehet nicht auf der Heiden Straße und nicht in der Samariter Städte,

[6] sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen Israels.
[7] Geht und predigt: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.

Matthäus 16

[28] Wahrlich ich sage euch: Es stehen etliche hier, die nicht schmecken
werden den Tod, dass sie sehen den Menschen Sohn kommen sehen
in seinem Reich.


Wie man sehen kann, glaubten Jesus und seine Anhängerschaft an ein nahes Herbeikommen des besagten Ereignisses (Parusie). Da nun also alle Lebenden dieses Ereignisses selbst erfahren würden gab es zunächst auch keinen Grund dazu irgendetwas für die Nachwelt aufzuschreiben.

Für was und für wen sollte denn etwas aufgeschrieben werden, wenn ein jeder selbst in Kürze alles erleben würde? Erst durch das Ausbleiben dieses Ereignisses (Parusie) und den sich abzeichnenden jüdischen Kriege hatte man beschlossen, die Geschichten und Zitate Jesus in einem Evangelium zu verfassen. Das Niederschreiben als Vermächtnis und die Begründung einer neuen Lehre war also nicht der Plan Jesus.

Unter den bekannten Jüngern konnten zumindest der Schriftgelehrte Bartholomäus und der Steuereintreiber Matthäus schreiben, der ja dann auch später als der Verfasser des gleichnamigen Evangeliums auserkoren wurde. Ob der Jünger Johannes seine Schriften selbst verfasst hatte oder wie Petrus einen Schreiber engagierte, lässt sich kaum nachweisen

Die Missionierung des Paulus in den weitläufigen Gemeinden der Diaspora war der Ausgangspunkt der Niederschriften. Mit der Heidenmissionierung gab es dann zunehmend Gründe, erklärende und mahnende Briefe an die Gemeinden zu schreiben.

Es gibt keine Hinweise, mit dem sich die Schreibkünste Jesus erkennen ließen. In der möglichen Quelle "Q" vermutet man eine lose Sammlung von mündlichen Zitaten Jesus.

Salbum Salabunde 🌿
Merlin

Evangelien4.webp
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Nun ich bin ja für vieles offen, aber Q (wenn du den Typen/die Leute auf 8chan meinst) ist keine valide Quelle davon, meines Erachtens.
Da nun also alle Lebenden dieses Ereignisses selbst erfahren würden gab es zunächst auch keinen Grund dazu irgendetwas für die Nachwelt aufzuschreiben.
Das ist eine Schlussfolgerung die nicht alle teilen, so fair muss man schon sein. ^^
Für was und für wen sollte denn etwas aufgeschrieben werden, wenn ein jeder selbst in Kürze alles erleben würde?
Das Argument ist fragwürdig, wozu gibt es die Bibel dann überhaupt?
Abgesehen davon, dass sie zu Machtzwecken noch zusätzlich entstellt wurde, hier eine Liste an Werken die es
a) nie in die Bibel geschafft haben, trotz tauglichem Kontext oder
b) gestrichen wurden, weil .. halt.
  • Das Thomasevangelium: Bereits erwähnt, aber es ist das prominenteste gnostische (oder zumindest stark von gnostischer Theologie beeinflusste) "Spruchevangelium".
  • Das Philippusevangelium: Ein Valentinianischer (eine gnostische Schule) Text, der Sakramente (besonders die "Brautkammer") und die Rolle Marias von Magdala thematisiert.
  • Das Judasevangelium: Stellt Judas als den einzig wahren Jünger dar, der Jesus geholfen hat, seinen materiellen Körper abzulegen.
  • Das Evangelium der Wahrheit: Ein poetischer, theologischer Text, der oft dem Gnostiker Valentinus selbst zugeschrieben wird. Er beschreibt die Unwissenheit als Quelle des Leidens und die Gnosis als Erlösung.
  • Das Evangelium nach Maria (Magdalena): Enthält Dialoge zwischen dem auferstandenen Jesus und seinen Jüngern, wobei Maria die tiefsten esoterischen Lehren empfängt.
  • Die Apokryphen des Johannes (Geheimbuch des Johannes): Ein wesentlicher gnostischer Schöpfungsmythos, der erklärt, wie die materielle Welt durch einen fehlgeleiteten Demiurgen (Jaldabaoth) geschaffen wurde, nicht durch den wahren, höchsten Gott.
  • Petrusbrief an Philippus: Eine Mischung aus Brief und offenbartem Dialog.
  • Die Sophia Jesu Christi: Ein Dialog, in dem Jesus nach seiner Auferstehung vierzig Tage lang geheimes Wissen (Sophia) an seine Jünger und Jüngerinnen weitergibt.
  • Die Offenbarung des Adam (Apokalypse Adams): Beschreibt eine geheime Geschichte der Menschheit von Adam an, in der die Gnosis durch verschiedene Figuren weitergegeben wird.
Viele dieser Texte wurden 1945 in Nag Hammadi, Ägypten, in einer koptischen Bibliothek entdeckt und haben das Verständnis des frühen Christentums und der gnostischen Bewegung "revolutioniert" bzw. in den Grundlagen sogar validiert!

ich kann gut nachvollziehen, das diese Texte für einen "Gäubigen" Sprengstoff bedeuten können. Jedoch, wenn hier eine eindeutig gnostische Thematik angesprochen wird (Gott, der einen Gott hat), was ihm ja offensichtlich zum Demiurgen macht, dann ist "einfach glauben" nicht des Rätsels Lösung, könnte ja der falsche Gott (Demiurg) sein, oder ^^


Ich zeichne mit besten Grüßen,

Der Magier
 
Das Argument ist fragwürdig, wozu gibt es die Bibel dann überhaupt?
Es wäre zuträglich, wenn Du auch einmal lesen würdest, was so geschrieben wird:
Erst durch das Ausbleiben dieses Ereignisses (Parusie) und den sich abzeichnenden jüdischen Kriege hatte man beschlossen, die Geschichten und Zitate Jesus in einem Evangelium zu verfassen.

Unabhängig davon:
1. Korinther 15
[20] Nun ist aber Christus auferstanden von den Toten
und der Erstling geworden, unter jenen, die da schlafen.
[21] So wie durch einen Menschen der Tod und durch
einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.
[22] Denn gleichwie sie in Adam alle sterben, so werden
sie in Christo alle lebendig gemacht werden.
1. Korinther 15
[51] Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht
alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt;
[52] ... zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune
schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich,
und wir werden verwandelt werden.
[53] Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit,
und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

Ich wüste jetzt nicht von einem solchen Geschehen, also hat für die Lehre das Schreiben schon seinen Sinn.

Merlin
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Ich wüste jetzt nicht von einem solchen Geschehen, also hat für die Lehre das Schreiben schon seinen Sinn.
Sinnfragen sind so subjektiv, dass nur die wenigsten Gläubigen die offizielle Hermeneutik im Sinn haben. Es ist also doch ein deutliches hin- und her von Deutungen, ähnlich dem objektiven vs subjektiven Glaubens.
Die meisten mit denen ich ernsthaft darüber sprach, konnten mir bestenfalls den "echten Glauben" als vollends angenommene Überzeugung vermitteln. Das ist ja der objektive 'Kausus Knacksus', persönlich mag das die Anspruche ja authentisch erfüllen.

Es wäre zuträglich, wenn Du auch einmal lesen würdest, was so geschrieben wird:
Habe ich...aber:

Schon alleine weil ich diesen Prozess "Glauben" als fragwürdig betrachte, hat man doch laufende Lebenserfahrungen zu sinnieren, frage ich mich wieso man sich dann noch eine solche Buchschwarte zu Gemüte führen soll? Die obendrein eben NICHT in einer vollständigen Form zusammengetragen wurde, was bereits frühe Bibelgelehrte, weit vor der "Reformation" um 550 n.Chr. selbst bemängelten. Ist jemand daran interessiert, was auch eine tolle Sache ist so gibt es weitere Werke ZUSÄTZLICH zur Bibel.
Die Argumentation, dass man glauben kann was man will - und ich habe per se nichts gegen diese Handlung - ist argumentativ nur eine Luftblase. Stellt jemand Fragen die eindeutig in die Gnostik zielen (Gott von Gott) => Demiurg und sein Gott, dann kann man das schlichtweg nicht mit diesen Stapel Mangelpapier beantworten. DAS war MEINE AUSSAGE. Und dazu gibt es Werke die zu empfehlen sind. Und ist insofern unabhängig von den vorliegenden Inhalten der Bibel, weil sie eben nicht vollständig ist...

Ich hoffe, dass das nun durchsickert 🙃

Ich zeichne mit freundlichen Grüßen,

Der Magier
 
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Ich hoffe, dass das nun durchsickert 🙃

Hallo Magier,

Luther hatte einmal zur Offenbarung gesagt, dass ihm dieses Buch nicht nicht schicken könne.
Gleiches möchte ich mir zur Gnostik sagen.

Jesus war mit Sicherheit kein Gnostiker, denn er orientierte sich an den Propheten des Alten Testaments. Darin liegt dann auch ein Grund, warum den Evangelien ein Altes Testament angefügt wurde.

Eine Lehre muss sich daran messen lassen, ob sie von jedem ohne Mühe verstanden werden kann. So sollte sich auch nicht zu einem elitären Monopol verkommen:

Lukas 11[52]
Wehe euch Schriftgelehrten, denn ihr habt
den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen.
Ihr kommt nicht hinein und verwehrt es
denen, die hineinwollen.
Jeremia 8
[8]
Wie könnt ihr sagen: „Weise sind wir und
besitzen Jahwes Thora?“ Fürwahr zur Lüge
hat sie gemacht der Lügengriffel der Schreiber.

(Thora)

Merlin
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