Da stimme ich dir mal zu.Also ein Agnostiker ist ein Feigling:
er traut sich weder Gottes Existenz anzuerkennen , noch sie gänzlich zu widerlegen, er vermag es schlicht nicht. Das wäre die Kurzformel.
Im Grunde genommen ist Agnostiker ein armes Schwein, weil er zeitlebens zwischen beiden Polen: wissen und nicht wissen schwebt, zwischen reinem Glauben und sicherer Beweislage, einmal die Richtung mehr, das weitere die andere.
Ein hartes Schicksal, selbst, allerdings bewußt, gewählt.
Wo ich am Ende meines Lebens ankomme, das weiß ich heute noch nicht.
Ich weiß nur, wo meine Asche zerstreut werden soll,
wobei ich keine Gewißheit habe, das dies auch so geschieht. Hängt nicht mehr von mir allein ab.
Vor allen Dingen verlangt der Agnostiker, daß andere ihm was beweisen sollen, anstatt selber zu denken und zu fühlen.