Es ist doch scheiß egal was ich mache ... es ist immer falsch. Eigentlich reicht mir ein Mann mit ner Hasskappe, brauche keinen 2. dazu ... aber es wird darauf raus laufen, wenn ich weiter meinen Weg verfolge. Nur frage ich mich ... zu welchem Preis? Ich gehe langsam gerne über diese Schwelle, wenn ich nur noch der Depp sein soll. Nur, damit ich meine Ruhe habe. Dann sollen se zu zweit vor meinem Loch tanzen: "Endlich gerächt".
Da muss ich jetzt einfach!
Es wird nur einen geben, der diese Spielchen abzieht. Der sie die ganze Zeit abgezogen hat und ich musste es mit erleben, in erster Reihe. Wir mussten nicht nur dagegen kämpfen, sondern auf vielen Schauplätzen. Man wollte uns aus mehreren Richtungen ans Leder, auf übelster Art und Weise.
Und nein, gemessen am Leid andere ......... NEIN, andere hätten davon nicht einmal ein Bruchteil von durchgehalten. Wir haben es durchgehalten, zu einem sehr hohen Preis. Der kompletten Leere, der kompletten Gefühllosigkeit. Da es nicht aufhört, sogar noch schlimmer wird, wenn man sich sogar noch Hilfe holt. Quasi, kein Schlag mehr ins Gesicht, sondern eine Abrissbirne im gewaltigen Ausmaße. Oder besser gesagt, das Krönchen aufgesetzt.
Und wir müssen wieder kämpfen und sind dann wieder ein eingespieltes Team, denn das haben wir lernen müssen.
Darüber das Damoklesschwert des Trennens hier. Was vielleicht auch richtig ist, denn räumliche Trennung kann auch bereinigen. Nur, wir leben jetzt in einer einzigartigen unsozialen Stadt, wo man lieber Wohnraum leer stehen lässt, als es Hartzern zu geben. Oder besser noch, Wohnräume ohne Heizung angeboten bekommt. Im Sommer gut, im Winter ausreichend für Hartzer.
Dazukommend habe ich damals einen Rundumschlag hier in der Stadt gemacht, um eine Wohnung für unsere Familie zu bekommen und genau das hängt mir nun nach, bei einer Wohnungssuche. Dazukommend vergisst man unseren Namen nicht so leicht. RDG = richtig dumm gelaufen.
Aber keine Schuld bei Neme, die sie sich jetzt gibt.
Denn hierzu kommen weitere Faktoren, eine Stadt die keine weiteren Hartzer will. Verständlich beim Hauptsitz der Verteilungsstelle. Die Zahlen müssen ja stimmen, wenigstens beim Hauptsitz der Verwaltung. Dazu sehr viele Obdachlose, die alle auf einer Warteliste stehen, alle vor mir. Und, zudem besteht, bei mir keine drohende Obdachlosigkeit, bin ja noch nicht rausgesetzt. Das ist schon Makaber, aber wird ja noch besser, war diese Woche hier in einem Sozialen Kaufhaus und Preise gut dreimal so teuer, wie wir es aus anderen sozialen Kaufhäusern kennen. Was wiederum bedeutet, auch wenn man eine Wohnung findet, man kann sich nicht einmal die gebrauchte Einrichtung von der Einrichtungspauschale leisten.
Was im Endeffekt, zusammengenommen bedeutet, nur weg hier und das ganz schnell, oder frieren und den Sperrmüll durchwühlen, oder jahrelang obdachlos. Und dann bleibt nur, weg hier, dahin wo es sozialer ist und hierzu muss man sich eine Frist setzen, zum Wohle der Familie, wenn die Frau eine Trennung wünscht. Das ist einfach logisch und hat nichts mit einer Schuldzuweisung zu tun.
Vielleicht hilft ihr Neme mal, das zu verstehen, sie hat keine Schuld. Es sind einfach die Umstände hier. Die unsozialen Umstände, wo man eine Hasskappe bekommen kann. Was auch wieder zum Thema passt, Hass bekommen, ist nur ein Gefühl auf eine Situation, einer Anhäufung von Situationen.
Genauso, wie ich mich hier in den Wänden mittlerweile als Störenfried empfinde, der weg muss. Ein Gefühl, der andere hat Hass auf mich, dass ich noch da bin. Genauso wie ich Hass auf meinen Körper empfinde, der einen 20 jährigen Traum zum Physiodeppen nicht mehr mitgemacht hat. Dazu einen Hass auf die selbst erlernte Kinesiologie, die bei mir körperliche Tatsachen übertüncht hat. Daher habe ich auch meinen Nick touchy abgelegt, weil ich selbst nicht mehr zu dem Erlernten stehen kann. Es sogar mittlerweile als Gefahr ansehe, dass tatsächliche Leiden sogar übertüncht werden, ganz bewusst. >Die Gefahr, die ich immer beschrieben habe.
Sodele, und nun beruhigt mal Neme. Wenn es bei mir tatsächlich, wie jetzt wohl angedacht, in Frühverrentung enden wird, mit allen sozialen Folgen, bin ich besser in einem sozialen Umfeld aufgehoben, als in einer unsozialen Stadt. Oder auch schön gesagt, eine weitere soziale Distanz, kann den einfacheren kürzeren Weg bedeuten, als in einer unsozialen Stadt mit kürzerer Distanz draufzugehen. Irgendwie schön geschrieben.
Hach, und sonst drücken wir mal alle die Daumen, dass sich hier doch die hartz4taugliche Penthousewohnung auftut ...... so morgen, oder übermorgen, nur für mich, 50 meter entfernt natürlich.
(wem es nicht passt, streichen lassen, oder besser, überlesen)