Ahorn
Sehr aktives Mitglied
Ich praktiziere nicht und kann auch keine Hirn-CTs lesen. Deswegen kann ich Dir darüber auch nicht viel erzählen. Es braucht auf jeden Fall Übung, um ein Hirn-CT gut lesen zu können.das würde ich gerne mal in der Praxis sehen und was das mit Hamers fetten Scheiben-Klecksen zu tun hat.
Da ich mich mit Medizin nicht so gut auskenne, kann ich das leider nicht so gut ausdrücken. Man kann wohl ziemlich genau erkennen, was los ist.ein entzündlicher Vorgang kann aber alles mögliche bedeuten - sehr schwammig.
Und so, wie Hamer jede Krankheit als Krebs bezeichnet, hab ich - als Nichtmedizinerin - mir erlaubt, unübliche Geschehnisse mal als entzündlicher Vorgang zu deklarieren. Ist gewiss nicht ganz korrekt, wollte niemanden verwirren, sorry.
Stimmt, indem man jeden Körperteil einzeln untersucht. Ist teurer, dauert länger. Ein Hirn-CT gibt einen Gesamt-Überblick. Ist sinnvoll, wenn man nichts übersehen möchte.welche Befunde ? wie genau sehen die aus - daß es eine Entzündung gibt ?- das läßt sich auch anders feststellen.
Wenn man mit Hamer auch gleichzeitig alles, was er entdeckt und theoretisiert hat, verwirft, dann ist es auch nicht mehr möglich, sich in neutral-objektiver Weise damit zu beschäftigen, ob diese Hirn-CTs vielleicht doch eine Aussagekraft haben könnten.Sollte sowas tatsächlich auch auf einem CT sichtbar sein, wüßte ich nicht, warum da jemand was gegen haben sollte.
Und wer - weil Hamer ihn auf die Idee gebracht hat - mit Hirn-CTs arbeitet, wird gleich in die rechtsradikale Ecke geschoben. Da wird sich wohl kaum einer öffentlich outen.
Das CT können sie nicht lesen (wie gesagt, das braucht Übung), doch wenn man ihnen sagt, dass der Krebs den Knochen nicht befallen hat (sondern nur ein anderes Gewebe), glauben sie das nicht - und müssen es nochmal überprüfen. Und selbst dann glauben sie nicht, dass man vor ihnen schon zu dieser Erkenntnis gekommen ist (das liegt aber nicht unbedingt an der Schulmedizin, sondern an einem übersteigerten Ego - meine Meinung!)Die kennen das CT und den daraus abgeleiteten Befund und wollen nix davon wissen oder wie darf ich mir das vorstellen ?
Doch, wenn man nicht nur andere, sondern auch seine Erkenntnisse für sich nutzt, dann hat das sehr viel mit seinen Erkenntnissen zu tun. Die schweben ja nicht im luftleeren Raum. Er hat sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese Tatsache kann man nicht ignorieren.ich habe nix gegen das Ausschöpfen verschiedener Möglichkeiten und Therapien...nur hat all das dann mit Onkel Hammerschlag nix mehr zu tun.
Allopathie verlangsamt meistens (glaub ich), Homöopathie beschleunigt. Mal so grob gesagt. Gibt auch andere Methoden und Medikamente, Naturheilverfahren. Je nach Phase der Krankheit - und natürlich auch je nach Krankheit selbst - wird das Mittel oder die Methode gewählt. Regelmäßig überprüft und dann, bei Bedarf gewechselt.Und mich würde natürlich interessieren, wie ein solcher Prozess verlangsamt oder beschleunigt wird.
da würde mich interessieren, wie so ein Konflikt dingfest/ausgemacht wird. Je nach Körperteil, der krankhaft reagiert, werden dem Patienten Fragen gestellt.
Man kann ablesen, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist, in welchem Stadium sie sich gerade befindet. Aufgrund dieser Erkenntnisse kann man die weiteren Schritte festlegen.uihhh, sogar das läßt sich am CT ablesen - wie gesagt, das würde ich gerne mal sehen.
Doch, da sie ihre Erkenntnisse über den Zustand des Patienten mit Hilfe der CT-Diagnostik, die von Hamer publiziert wird, gewonnen haben. Du kannst doch nicht den Verbreiter einer Technik verleugnen, wenn Du die Technik verwendest.das ist prima, hat aber auch nix mit Hamer zu tun.
Er hat eine gute Methode der Diagnostik gefunden. DAS hat das mit seinen Erkenntnissen zu tun.ich frage mich immer noch, was das mit seinen angeblichen Erkenntnissen zu tun hat - wo dir ja eh egal ist, was er gemacht hat oder nicht.
Dass er in die körpereigenen Prozesse gar nicht eingegriffen hat, ist verwerflich - ist für mich aber nicht Thema, sondern dass seine Diagnostik funktioniert.
So anonym ist das Internet nun auch nicht. Du glaubst doch nicht, dass hier irgendein Arzt oder Heilpraktiker über die privaten Krankheiten ihrer Patienten plaudern. Konkrete Fallverläufe unterliegen eindeutig dem Schweigegelübde.Wenn du dich mit den Ärzten und HP's und deren Patienten so gut auskennst, die nach seinen Erkenntnissen arbeiten, vielleicht kannst du einen überreden, hier mal konkrete Fallverläufe zu schildern.
Vielleicht, nachdem die Patienten ihre Einwilligung gegeben haben. Doch ohne diese Einwilligung ist das ein No-Go. In meinen Augen.Ich mein, Homöopathie ist ja auch sehr umstritten, aber da gibt es eine riesige Menge an sehr detaillierten Fallbeschreibungen.
Das hängt auch häufig damit zusammen, dass die Praktizierenden den NM (für mich ist sie nicht germanisch) keine Lust haben, in die Schusslinie der Hamer-Kritiker zu kommen. Wenn ich manche Dinge hier lese, verstehe ich sie sehr gut.Auf den Seiten der GNMler ---> Fehlanzeige....von einigen (oft selbst diagnostizierten) Krebsen und anderen Kuriositäten samt einem wüsten Wust von *Konflikten* abgesehen.

