Da bin ich seit 6-7 Jahren mit beschäftigt.
Hab am Anfang alles gelöscht und neu für mich definiert. War noch nie ein Herdentier, was es natürlich leichter macht.
Dann gings langsam ans Ego erkennen und veruchen es zu "töten".
Das hat mich in eine 3-Jährige Höllen Beziehung geführt. Die mich aber ganz wichtiges gelehrt hat.
Und mir klar gemacht hat, dass das Ego lebensnotwendig ist. Das richtige Mass zu finden ist gerade mein Weg.
Da ich aber mein Mitgefühl definitiv nicht löschen kann, ausser ich werde attackiert etc., ist für mich diese Philo nur schwer umsetzbar. Da zwar von Grenzen geschrieben wird, aber wie gesagt. Geschrieben wird viel.
Nicht falsch verstehen, bitte.
Ich kann mit diesem "das böse ego tralala" Gequatsche usw auch nix anfangen, das ist mir schlicht zu dämlich und unausgereift.
Sein "ego töten" bedeutet für mich, die Grenzen des Alltags zu sprengen, all die Konditionierungen usw der Jugend hinter sich zu lassen, und quasi aus dem "verändertem" Zustand darin, neu zu entwachsen.
Wenn Du so willst, sich zu transzendieren, oder auch, zu veredeln.
Für mich bedeute es eben nicht, auf all die schönen Dinge, die eben auch dieses "Werkzeug ego" mit sich bringt, zu verzichten. Das wär töricht.
Der Verstand, der logische "Plappermann" im Kopf hat seinen Zweck, ja.
Und wie Du auch schreibst, das Maß finden, ist, mMn grad bei magischer oder auch schamanischer u.ä. Arbeit wichtig.
Im "Roboterbewusstsein" zu agieren würde da nach hinten losgehen, und einem eher schaden.
Wie gesagt, ich kann mit der Crowley Geschichte und seinem Zeug was er verfasste in der Gesamtheit nicht soooviel anfangen. Manches widerum, hat mir in meiner Entwicklung sehr geholfen.
Schade dass du über deine Grenzen schweigst. Hätte mir geholfen. Aber versteh ich auch.
Ich setze meine Grenzen halt individuell, deswegen kann ich Dir auch keine direkte Antwort darauf geben. Das Leben ist dynamisch, und so versuche ich auch mein Bestes, da eben entsprechende Grenzen für mich zu ziehen, oder sie auch mal zu übertreten.
Mein Herz schlägt für eine gerechte Welt, auf Mitgefühl und Verständnis basierend. Nicht ideologisch, keine Sorge.
Wo jede seine Bedürfnisse befriedigen kann, - gibt ja immer und für alles Gleichgesinnte - aber man versucht ganz klar niemandem zu schaden.
Findest du persönlich so eine Vorstellung "lachhaft" ?
Auch das mit dem bewusst niemandem schaden ?
Was sollte daran lachhaft sein? Ich beschmunzel solche Einstellung gewiss nicht, auch wenn ich hier in dem Forum manchmal recht roh, rauh oder sowas, rüberkomme.
Ich bin für die Freiheit des Individuums, und sehe auch die Zusammenhänge innerhalb der Ordnung/Kosmos, und was möglich ist.
Die Welt bzw die Erde an SICH ist für mich durchaus gerecht, was Politik und gesteuerte Menschen widerum daraus machen, ist ein eigenes Kapitel.
Als Mensch will ich leben, gut leben und das Leben auch erfahren; allein, oder mit/durch andere (Erfahrungen austauschen; lachen; Blödsinn anstellen) und mein "Selbst" ausdrücken.
Betrachte das Tu was Du.... usw mal völlig wertefrei, und schau was es Dir sagt ;-)
Das bedeutet für mich Glück und Zufriedenheit, ja, ich wage es sogar, es Vollkommenheit (hier auf dem Planeten) zu nennen.