Homosexualität gibt es schon immer. Das ist historisch belegt und ebenso aus dem Tierreich bekannt.
Das Ausleben der Homosexualität war und ist teilweise immer noch gesellschaftlich reglementiert, das was du als Norm bezeichnest. Und es wurde sanktioniert bis hin zur Todessstrafe. Das prägt Gesellschaftbewusstsein.
Nicht jeder, der in einer Heterobeziehung lebt/e, ist/war heterosexuell, ja nicht mal bisexuell. Sexuelle Orientierung macht sich nicht daran fest, wer da mit wem ins Bett ging (weil es zur Ehe dazugehört), sondern zu welchem Geschlecht mensch sich hingezogen fühlt. Und da gab es Ehen, die für die anderen geführt wurden, weil es sich so gehörte, auch sexlose Ehen aus diesen Gründen.
Es gibt Wissenschaftler, die davon ausgehen, dass der Mensch bisexuell ist, seine Bisexualität eben aufgrund Sozialisation, ""Norm"vorstellungen etc. verdrängt.
Bewusstwerdung

2012
Ich behaupte: Ein
freier* Mensch verliebt sich in einen Menschen, nicht in das Geschlecht eines Menschen.