Gewalt

hallo dulcina, du hast den text so gelesen, dass der täter zur gewalt zurückgeht um sie zu verstehen - ich bin bei der erstellung des textes vom opfer ausgegangen, das sich stets wieder mit der gewalt konfrontiert, fast zwanghaft, sei es über trigger oder reale ereignisse. man spricht in diesem zusammenhang auch von reviktimisierungstheorie (traumatisierte menschen, die sich der gewalt geradezu aussetzen und gefährliche situationen provozieren). einerseits erkenne ich mich darin, andererseits gefällt mir die theorie gar nicht, weil sie sozusagen victim blaming betreibt, indem sie suggeriert, das opfer sei schuld, es hätte die gewalt ja gesucht. und ich finde, man schuldet es dem opfer, niemals in victim blaming zu verfallen.!

Hallo huerta

Du sprichst einen wichtigen Punkt an.
Man zieht immer wieder Gewaltsituationen an, um das ursprüngliche Trauma zu "erlösen"
Und selbst wenn man das nicht will, kann es sein dass die Gewalt von aussen auf einen zu kommt und man keine andere Wahl hat als sich zur Wehr zu setzen.
Wie setzt man sich nun gegen einen sehr gewalttätigen Menschen zur Wehr ?
Ich habe festgestellt dass man diese Menschen oft nur mit ihren eigenen Mitteln schlagen kann...eine andere Sprache scheinen sie nicht zu verstehen.
Das ist schade...aber schau, man kann die Leute schliesslich nicht selber therapieren oder mit ihnen ein Training in gewaltfreier Kommunikation machen.

Bei körperlicher Gewalt müsste man mindestens Kampfsport trainieren...bei verbaler Gewalt wird es schwierig.
Ich kenne Menschen, die so schnell eine Lüge nach der anderen, eine Manipulation nach der anderen auftischen...und dann stehst du da und musst die Wahrheit beweisen...aber wer hört dir zu ?
Oft denken Aussenstehende...na und...was geht mich das an...sollen sie sich doch gegenseitig die Köpfe einschlagen...fast niemand beherrscht Deeskalationstechniken oder hat von diesem Wort überhaupt nur gehört.

Man lässt Menschen mit Gewaltproblematiken oft im Regen stehen.
Es wird nicht beachtet was für eine ansteckende Krankheit irrationale Gewalt ist.
Irgendwann wird der Druck bei jedem Opfer zu gross und es wird zum Täter weil es der einzige Weg ist sich praktisch Respekt zu verschaffen, der keiner ist.

Wir erschaffen uns damit selber den Teufelskreislauf einer immer gravierenderen Tätergesellschaft.


Eine andere Frage: Ich habe gesehen dass du dich mit der Astrologie beschäftigst und wollte dich fragen ob die Gewaltproblematik bei dir im Horoskop auftaucht...demzufolge mehr eine Schicksalsfrage ist als eine Schuldfrage.
Also in diesem Leben stellt es einfach eine Aufgabe dar damit umzugehen und es ist viellicht vorerst unausweichlich ?

Ich bin in meinem Geburtshoroskop vor zwei Tagen zufällig auf eine Konstellation gestossen...die auf kindliche Traumatisierung, Gewalt hinweist...aber ich muss wohl noch etwas tiefer eintauchen.
Und dann gibt es für jeden wahrscheinlich noch eine andere optimale Auflösungsmöglichkeit, für einen mag es der Weg in die innere Ruhe sein und für einen anderen die direkte Konfrontation.
 
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hallo chocolade,

ich versuche so gut ich kann auf deine worte einzugehen, meine antwort ist sehr verknotet und verschachtelt und ich wollte, ich könnte alles in einem tweet abhandeln.

Wie setzt man sich nun gegen einen sehr gewalttätigen Menschen zur Wehr ?
Ich habe festgestellt dass man diese Menschen oft nur mit ihren eigenen Mitteln schlagen kann...eine andere Sprache scheinen sie nicht zu verstehen.
Das ist schade...aber schau, man kann die Leute schliesslich nicht selber therapieren oder mit ihnen ein Training in gewaltfreier Kommunikation machen.

Bei körperlicher Gewalt müsste man mindestens Kampfsport trainieren...bei verbaler Gewalt wird es schwierig.
Ich kenne Menschen, die so schnell eine Lüge nach der anderen, eine Manipulation nach der anderen auftischen...und dann stehst du da und musst die Wahrheit beweisen...aber wer hört dir zu ?

das problem ist halt, wie kann ich denn unterscheiden, ob jemand mir gewalt antut, oder einfach nur auf meine gewalt entsprechend reagiert? (aber vielleicht ist das meine spezifische schwäche (oder stärke?), selten sicher zu sein, ob ich hier die unschuldige bin, was mich im "kampf" immer wieder zurückziehen lässt, oder aber nur ein weiterer effekt kunstvoll arrangierten gaslightnings? - also böse böse.)- und: das wäre dann auch eine form von victim blaming, weil jedem opfer klargemacht werden könnte, es werde nur deshalb so behandelt, weil es selber so gehandelt hätte *confused* (manchmal staune ich ob der eloquenz meiner stimmen: heute sagte eine, ich sei ein komplizierter fall von wegen wie tief meine projektionen wurzelten, wohlgemerkt, ich habe eine psychiatrische diagnose und nehme nicht alles was mir mein kopf sagt für bare münze...)
- dann - heiligt der zweck die mittel oder korrumpieren nicht falsche mittel je schon den zweck? - plus - erinnert mich dieser ansatz an den link von @süsseküsse in diesem thread, unter dem dazu geraten wird, gewalttäter bei ersten verfehlungen zu outen und mit aller kraft mit allen mitteln gegen sie vorzugehen, mir erscheint das als ein sehr gefährliches und repressives vorgehen, das unter umständen mehr schaden anrichtet, als es heilt und das gewalttätige klima verschärft (da gefällt mir der ansatz von arno gruen schon besser).
ich finde schon, dass man den täter und das opfer im aktuellen fall immer genau auseinaderhalten muss, mit einem blick auf die gewaltstruktur aber, in der wir leben, muss auch erwogen werden, dass die gesellschaft ihre monster selber macht und es sehr verlogen ist, verbrecher zu dämonisieren und als das andere zu konstruieren, nur um selber gut dazustehen.

Eine andere Frage: Ich habe gesehen dass du dich mit der Astrologie beschäftigst und wollte dich fragen ob die Gewaltproblematik bei dir im Horoskop auftaucht...demzufolge mehr eine Schicksalsfrage ist als eine Schuldfrage.
Also in diesem Leben stellt es einfach eine Aufgabe dar damit umzugehen und es ist viellicht vorerst unausweichlich ?

und ja die astrologie, ich bin mal sehr gläubig gewesen...jetzt schau ich mir die transite nur noch selten an. so vom gefühl her, würde ich sagen am meisten entspricht die pluto-venus-merkur-ballung am aszendenten in waage meiner erfahrung von gewalt - plus den chiron im 7. haus, dann mars im 11. opp. mond in 5 in wassermann und neptun in drei quadr. saturn in 12.,.4. haus in steinbock, saturn, sonne, mondknoten, lilith und jupiter in 12...wo's halt wehtut. also nicht physisch, aber sozial und institutionell.
 
Um mal ganz kurz anzumerken, es gibt astrologisch die sogenannte "Austreiber-Konstellation", da liegt die Betonung auf das 12te Haus, bzw. auf Neptun, was im Klartext heißt, dass diese Personen das Unbewusste von anderen rausziehen können, was oftmals Zorn, Ärger oder Gewalt von denen hervorruft, die viel verdrängt haben.
Das ist aber nur ein möglicher astrologischer Erklärungsansatz, eine Synastrie klärt das viel individueller.

Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, es gibt hier im Forum eine Person, zu der ich als Mars im 7ten Haus (auf Sonne) entgegenkomme, und egal was ich tue, wird mich diese Person immer als kriegerisch, bevormundend und beherrschend empfinden, daher gibt es Konflikte oder Streit, was im Grunde genommen nur Missverständnisse sind, dagegen etwas zu tun ist schwierig, shit happens ;-):(
 
Um mal ganz kurz anzumerken, es gibt astrologisch die sogenannte "Austreiber-Konstellation", da liegt die Betonung auf das 12te Haus, bzw. auf Neptun, was im Klartext heißt, dass diese Personen das Unbewusste von anderen rausziehen können, was oftmals Zorn, Ärger oder Gewalt von denen hervorruft, die viel verdrängt haben.
Das ist aber nur ein möglicher astrologischer Erklärungsansatz, eine Synastrie klärt das viel individueller.

Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, es gibt hier im Forum eine Person, zu der ich als Mars im 7ten Haus (auf Sonne) entgegenkomme, und egal was ich tue, wird mich diese Person immer als kriegerisch, bevormundend und beherrschend empfinden, daher gibt es Konflikte oder Streit, was im Grunde genommen nur Missverständnisse sind, dagegen etwas zu tun ist schwierig, shit happens ;-):(

Dabei hilft gegen Gewalt >>>>>>>süsse Küsse, ganz sicher:D
 
Um mal ganz kurz anzumerken, es gibt astrologisch die sogenannte "Austreiber-Konstellation", da liegt die Betonung auf das 12te Haus, bzw. auf Neptun, was im Klartext heißt, dass diese Personen das Unbewusste von anderen rausziehen können, was oftmals Zorn, Ärger oder Gewalt von denen hervorruft, die viel verdrängt haben.
Das ist aber nur ein möglicher astrologischer Erklärungsansatz, eine Synastrie klärt das viel individueller.

Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, es gibt hier im Forum eine Person, zu der ich als Mars im 7ten Haus (auf Sonne) entgegenkomme, und egal was ich tue, wird mich diese Person immer als kriegerisch, bevormundend und beherrschend empfinden, daher gibt es Konflikte oder Streit, was im Grunde genommen nur Missverständnisse sind, dagegen etwas zu tun ist schwierig, shit happens ;-):(

Danke für das gute Beispiel...das ist sehr wichtig der Unterschied wie man wahrgenommen wird und was man tatsächlich ist...du kannst aber nichts dran ändern bedrohlich wahrgenommen zu werden ?

Ich habe ein ähnliches Beispiel, kann dir grad nicht sagen welche Konstellation, aber ich habe ein sehr intensives Gefühlsleben und selbst wenn ich das überhaupt nicht mit Worten oder Taten ausdrücke spüren Menschen das und bekommen Angst davor.
Fragt man sie nach logischen Gründen...dann können sie diese nicht geben.
Auch durchschaue ich viele Dinge, teils bewusst...teils nur unbewusst instinktiv und dann haben Menschen wieder Angst entlarvt zu werden obwohl es um die Wahrheit geht...
Man kann so echt zu einem wandelnden Feindbild werden, egal wieviel Selbstkontrolle man versucht zu haben.
 
Du sprichst einen wichtigen Punkt an.
Man zieht immer wieder Gewaltsituationen an, um das ursprüngliche Trauma zu "erlösen"
Und selbst wenn man das nicht will, kann es sein dass die Gewalt von aussen auf einen zu kommt und man keine andere Wahl hat als sich zur Wehr zu setzen.
Wie setzt man sich nun gegen einen sehr gewalttätigen Menschen zur Wehr ?
Ich habe festgestellt dass man diese Menschen oft nur mit ihren eigenen Mitteln schlagen kann...eine andere Sprache scheinen sie nicht zu verstehen.
Das ist schade...aber schau, man kann die Leute schliesslich nicht selber therapieren oder mit ihnen ein Training in gewaltfreier Kommunikation machen.

Hallo,
zur Wehr setzen ist eine Sache , doch wie du sagst, setze ich mich bei einem zur Wehr, ziehe ich die nächste Sache wieder an.
Also bleibt letztlich nur die Erlösung des Traumas, der eigenen untergründigen Energien.
Ja und hier rede ich von beiden Parteien, doch wir alle wissen, den anderen ändern kann ich nicht, drum versuche ich mich zu ändern um die auf mich zukommenden Situationen zu ändern. und das funktioniert sehr wohl.



Eine andere Frage: Ich habe gesehen dass du dich mit der Astrologie beschäftigst und wollte dich fragen ob die Gewaltproblematik bei dir im Horoskop auftaucht...demzufolge mehr eine Schicksalsfrage ist als eine Schuldfrage.
Also in diesem Leben stellt es einfach eine Aufgabe dar damit umzugehen und es ist viellicht vorerst unausweichlich ?

Vermeintliche Opfer und Täter haben ähnliche Konstellationen., bisweilen die Gleichen.

Ich bin in meinem Geburtshoroskop vor zwei Tagen zufällig auf eine Konstellation gestossen...die auf kindliche Traumatisierung, Gewalt hinweist...aber ich muss wohl noch etwas tiefer eintauchen.
Und dann gibt es für jeden wahrscheinlich noch eine andere optimale Auflösungsmöglichkeit, für einen mag es der Weg in die innere Ruhe sein und für einen anderen die direkte Konfrontation.

Solche Konstellation gibt es nicht die entweder Konfrontation oder Ruhe ist.
Eher sich machtlos fühlen /Opfersyndron) oder sich machtvoll fühlen,

Dann gibt es in der astrologie die Möglichkeit seine Energien von Konstellationen anderen abzugeben, also sie selbst nicht leben.

flimm
 
hallo chocolade,

ich versuche so gut ich kann auf deine worte einzugehen, meine antwort ist sehr verknotet und verschachtelt und ich wollte, ich könnte alles in einem tweet abhandeln.



das problem ist halt, wie kann ich denn unterscheiden, ob jemand mir gewalt antut, oder einfach nur auf meine gewalt entsprechend reagiert? (aber vielleicht ist das meine spezifische schwäche (oder stärke?), selten sicher zu sein, ob ich hier die unschuldige bin, was mich im "kampf" immer wieder zurückziehen lässt, oder aber nur ein weiterer effekt kunstvoll arrangierten gaslightnings? - also böse böse.)- und: das wäre dann auch eine form von victim blaming, weil jedem opfer klargemacht werden könnte, es werde nur deshalb so behandelt, weil es selber so gehandelt hätte *confused* (manchmal staune ich ob der eloquenz meiner stimmen: heute sagte eine, ich sei ein komplizierter fall von wegen wie tief meine projektionen wurzelten, wohlgemerkt, ich habe eine psychiatrische diagnose und nehme nicht alles was mir mein kopf sagt für bare münze...)
- dann - heiligt der zweck die mittel oder korrumpieren nicht falsche mittel je schon den zweck? - plus - erinnert mich dieser ansatz an den link von @süsseküsse in diesem thread, unter dem dazu geraten wird, gewalttäter bei ersten verfehlungen zu outen und mit aller kraft mit allen mitteln gegen sie vorzugehen, mir erscheint das als ein sehr gefährliches und repressives vorgehen, das unter umständen mehr schaden anrichtet, als es heilt und das gewalttätige klima verschärft (da gefällt mir der ansatz von arno gruen schon besser).
ich finde schon, dass man den täter und das opfer im aktuellen fall immer genau auseinaderhalten muss, mit einem blick auf die gewaltstruktur aber, in der wir leben, muss auch erwogen werden, dass die gesellschaft ihre monster selber macht und es sehr verlogen ist, verbrecher zu dämonisieren und als das andere zu konstruieren, nur um selber gut dazustehen.

Hallo

Ich denke süsseküsse meint das eventuell anders als du es verstehst ?
Es scheint mir da mehr um Erfahrungswerte zu gehen, dass die einzige Möglichkeit ist Gewalt zu stoppen, dieses im Anfangsstadium zu tun wenn sich noch keine destruktiven Muster gebildet haben weil es später viel schwieriger rückgängig machbar ist ?
Auf der andren Seite stehen die Ideale von Akzeptanz/Toleranz/Nächstenliebe...aber was wenn der Preis dafür zu hoch ist ?
Ob man Täter und Opfer sehr einfach auseinander halten kann ?
In einem Streit ist keiner der beiden objektiv, sonst gäbe es keinen Streit. Selbst die unbeteiligten Zuschauer, die sich fast immer für objektiv halten sind es in den seltensten Fällen.
Die wahre Streitursache ist selten auffindbar...die Auslöser sind oft derart banal...es ist klar dass es im Hintergrund um andere Dinge geht, die aber nicht thematisiert werden können weil aus dem Unterbewusstsein getriggert...oder durch verschwommene Gefühle.

Wenn die anderen auf die eigene (innere ?) Gewalt reagieren ?
Am besten nenne ich mal ein Beispiel. Im Netz erlebe ich das so dass neunzig Prozent der Angriffe, Kritiken oder Provokationen an mich nicht direkt (aber vielleicht indirekt) von mir ausgelöst wurden. Mit anderen Worten mir ist das überhaupt oft nicht klar wann ich warum und von wem wofür nun eigentlich angegriffen werde...erlebe nur die Aggression dahinter...diese empfundene Ungerechtigkeit staut sich auf und in bestimmten Abständen kommt es zu einer grossen Energieentladung/Frustentladung.
Was ich immer bemerke...wenn ich dann jemanden frage...Sag mal warum greifst du mich nun an, kritisierst mich für etwas, schliesslich habe ich dir als Person doch nie etwas getan, nie ein einziges böses Wort...dann bekomme ich nie eine logische Erklärung dafür. Wenn ich sage...okay belege mir doch mal deine Aussagen mit ganz konkreten Fakten/Zitaten...dann kommt da ebenfalls nichts.
Wenn diese Angriffe aber nun auf einer rein subjektiven Ebene stattfinden...was gibt es da zu klären ? Wenn sich jemand einfach unwohl in deiner Gegenwart fühlt und glaubt das Recht zu haben dir das zu sagen ohne aber eine Lösungsmöglichkeit aufzeigen zu können ?
Also du störst durch das was du bist die Befindlichkeiten von jemandem ohne dass du selber eine negative Absicht hast, jemand ist durch dich getriggert und weiss nicht warum ?
Was soll für dich nun die Konsequenz sein ? Dich unsichtbar machen oder einfach verschwinden ?
Manchmal lebst du Eigenschaften aus, die andere nur unbewusst in sich tragen...die positiv gelebt werden wollen (Bsp. Kraft oder Mut) oder negative Dinge (Gefühle, Blockaden, Tabus), die erlöst werden wollen. Wenn die Menschen das nun erkennen, dann kannst du für sie zum befreienden Katalysator werden.
Es ist auf jeden Fall sehr hart aus irgendwelchen schicksalshaften Gründen zum Dauerfeindbild oder Projektionsfläche kollektiver Aggressionen zu sein.

Wer nur auf dein theoretisches Gewaltpotential reagiert ist im Unrecht...das muss wohl klar sein.

Wie man erkennen kann ob man gerechtfertigt angegriffen wird oder man selber einfach nur emotional überreagiert ?
Das kann ich mitten in einer Situation nicht...höchstens rückwirkend...deshalb plädiere ich aber auch dafür dass auf die Streithammel eher beruhigend eingewirkt wird...denn im Zustand der Ruhe finden sie die Lösung selbst, die im "emotionalen Rausch" einfach nicht sichtbar ist.
Den Leuten die Hilfe zu verweigern und ihnen zu sagen sie sollten ihre Probleme in diesem Zustand doch gefälligst alleine lösen...das verschärft die Situation...denn offensichtlich ist das unrealistisch.
 
Hallo,
zur Wehr setzen ist eine Sache , doch wie du sagst, setze ich mich bei einem zur Wehr, ziehe ich die nächste Sache wieder an.
Also bleibt letztlich nur die Erlösung des Traumas, der eigenen untergründigen Energien.
Ja und hier rede ich von beiden Parteien, doch wir alle wissen, den anderen ändern kann ich nicht, drum versuche ich mich zu ändern um die auf mich zukommenden Situationen zu ändern. und das funktioniert sehr wohl.

Wie erlöst du ein Trauma, wenn du nicht einmal weisst was es ist...es logisch also überhaupt nicht erfassen kannst ?
Ein gespeicherter Schmerz ist erstmal nur eine Energie oder ein Informationsmuster, welches irgendwo bei dir festhängt...also lapidar ausgedrück kannst du es nicht einfach mal abwaschen oder kurz umprogrammieren.
Über bewusste Traumata kann man oft jahrelang reden ohne dass sich viel daran ändert.

Vermeintliche Opfer und Täter haben ähnliche Konstellationen., bisweilen die Gleichen.

Was nützt dir dieses im Konfliktfall ?
Solche Konstellation gibt es nicht die entweder Konfrontation oder Ruhe ist.
Eher sich machtlos fühlen /Opfersyndron) oder sich machtvoll fühlen,
Oh doch...da gibt es schon ganz konkrete Konstellationen...die sehr, sehr spezifisch sein können...das kann dir ein echter Astrologe sicherlich besser erklären.

Dann gibt es in der astrologie die Möglichkeit seine Energien von Konstellationen anderen abzugeben, also sie selbst nicht leben.
Wie ?

Mit freundlichen Grüssen
 
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Die Welt ist hauptsächlich ein Ort des Schmerzes...das ist meine subjektiv gefühlte Wahrheit...selbst wenn mein Verstand das Gegenteil weiss und es natürlich sehr viele gute Dinge/Momente im Leben gibt.

Was ist das für eine Lebensrealität sich immer und immer und immer nur vor diesem Schmerz zu schützen, dem einem andere zufügen...selbst wenn es durch banalste Kleinigkeiten getriggert werden kann und man sagen kann die anderen können ja nichts dafür dass man in diesem ständigen Meer des Schmerzes lebt.

Und dann kommt jemand und sagt mir: Hey du bist aggressiv...aber der Schmerz meines Lebens ist hundert mal so gross wie irgendeine meiner negativen Eigenschaften.

Wie kommt es denn dass ihr alles so perfekt über andere wisst aber dieses Schmerz nicht fühlen könnt ?
Wenn ihr es wüsstet, dann wäret ihr (als ganze Menschheit) wohl nicht so gedankenlos und gefühllos gegenseitig ständig weiteren Schmerz zuzufügen.

Was wisst ihr denn, Leute die ständig nur verurteilen aus dem Lebensalltag traumatisierter Menschen ?
Was wisst ihr von nie endendem Leid und innerer Isolation ?
Was wisst ihr von all den verpassten Chancen ?
Was wisst ihr von unseren tiefen Sehnsüchten...für immer unerfüllbar ?
Was wisst ihr von all der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit.
Was wisst ihr von der für immer wiederkehrenden Sehnsucht nach dem Tod ?
Und niemand kann helfen.
Immer nur wird erneut zugeschlagen und vermieden...ihr habt mehr Angst vor unserem Schmerz als euch bewusst sein kann.
Denn euch ist klar wie einfach man in dieselbe Situation kommen kann.
Was würdet ihr wollen wie man mit euch umgeht ?
 
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