Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Das nicht. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Tierärzte eher keine Lust haben, sich mit einer Gruppe Laien einen Walrettungskurs zu besuchen. Insgesamt zweifle ich an diesbezüglichem Interesse.
Das ist Deine Annahme, aber die muss nicht stimmen.

Zumal: Wo sollen diese Kurse stattfinden? Die Interessenten müssten weite Anfahrtswege (die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft halbe Tagesreisen wären) in Kauf nehmen. Und wie soll das mit ihrem Gehalt aussehen? Es kann sich kaum jemand leisten, als Honorarkraft im Fall einer seltenen Walrettung zu arbeiten. Auf Ehrenamtliche braucht man eher nicht zu hoffen. Auch wenn jemand die Brotzeit holen muss (dafür braucht es keinen Kurs) gilt körperliche Fitness als Voraussetzung, womit die meisten die zur ehrenamtlichen Arbeit bereits sind, rauslassen würden, da der größte Teil Rentner ist. Hier an der Ostsee kämpfen bereits verschiedenene karitative Einrichtungen ums Überleben. Vor einiger Zeit war man teilweise kurz davor, eine Pflichtfeuerwehr zusammenzustellen.
Wie kommst Du darauf, dass Ehrenämter nur von Rentnern gestemmt werden?
Wie soll das eigentlich gehen, wenn sie doch körperlich oft eingeschränkt sind?

Es gibt zudem viele Jugendorganisationen, die Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedene Ehrenämter einbinden.
Und Fridays for Future hat gezeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein großes Interesse an Arten- und Tierschutz haben.

Dass Herr Hilse aus dem Team flog ist erfreulich - aber es bestand, außer man legte es eher auf mediale Aufmerksamkeit an - keinen Grund ihn überhaupt ins Team aufzunehmen.
Hmm ...
Ehrlich gesagt, warum ist es Dir so wichtig, ständig auf den Fehlern in diesem Präzedenzfall herumzureiten?
Und warum siehst Du überall nur Probleme, aber keine Lösungen?

Du kommst mir manchmal so vor wie der pessimistische Michael Kitz in Carl Sagans Roman "Contact", der jeglichen Idealismus im Keim ersticken will, selbst dann, wenn er dafür Fakten leugnen muss (er ignoriert die Dauer der mehrstündigen Aufnahme, die Eleanor Arroway während ihrer nur Sekunden dauernden "Reise" - dem Fall der Kugel, in der sie sich befand - aufgezeichnet hat).

Wie ich da jetzt drauf komme?
Die Verfilmung davon wurde gestern Abend seit langer Zeit mal wieder im TV gezeigt.
Ist einer meiner Lieblingsfilme übrigens ... und er zeigt recht gut, wie fanatische Skeptiker Fakten ignorieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt zudem viele Jugendorganisationen, die Jugendliche und junge Erwachsene in verschiedene Ehrenämter einbinden.
Und Fridays for Future hat gezeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein großes Interesse an Arten- und Tierschutz haben
Dann sollte man aber auch echte Kompetenzen vermitteln und nicht das was derzeit gemacht wird. Intresse alleine reicht da nicht.

Mir stehen da regelmäßig die Haare zu Berge.....
 
Wie kommst Du darauf, dass Ehrenämter nur von Rentnern gestemmt werden?

Das habe ich nicht geschrieben! Aber hier handelt es sich um Kurse, in denen die größte Gruppe ehrenamtlich Engagierter eher herausfällt - weil altersbedingt eben auch die Fitness nachlässt, welche ein wichtiges Kriterium darstellt.

Und Fridays for Future hat gezeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene ein großes Interesse an Arten- und Tierschutz haben.

Hat es das? Wenn ich mir den Marktplatz nach den Demos angesehen habe, (ketchupbekleckste Tüten und Schachteln in denen brutal verarbeitete Tiere ein unseliges Ende fanden) kam ich eher zu dem Schluss, dass es um Interesse an schulfreien Tagen ging.

Ehrlich gesagt, warum ist es Dir so wichtig, ständig auf den Fehlern in diesem Präzedenzfall herumzureiten?

Weil sich hier eindrucksvoll zeigte: Es war ja kein blödes Missgeschick von jemanden, der es eigentlich besser wusste. Sondern jemand, der völlig unzweifelhaft von Anfang an mehr als ungeeignet war.

Und warum siehst Du überall nur Probleme, aber keine Lösungen?

Ich sehe durchaus Lösungen - oder Lösungsansätze.

Du erinnerst mich mit deinen Ideen eher an eine Traumtänzerin.
 
Ich sehe durchaus Lösungen - oder Lösungsansätze.
Wirklich? Wo hast Du sie hier großartig zum Besten gegeben?
Mir ist nicht aufgefallen, dass Du hier Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt hättest.

Du erinnerst mich mit deinen Ideen eher an eine Traumtänzerin.
Ich sehe Lösungsmöglichkeiten.
Ich bin Optimist.

Ohne eine positive, lösungsorientierte Einstellung angesichts anstehender Probleme wären so einige Initiativen nie möglich gewesen.
Auch "Fridays for Future" nicht, die die Diskussion um den Klimawandel soweit angestoßen hat, dass Politiker nun gezwungen sind, sich damit auseinanderzusetzen.
 
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