Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Zitat bzw. Abstrakt:
Tierärztin Tönnies meldet sich nach Timmys Tod zu Wort. Ihr Appell: Timmys Schicksal darf kein Argument gegen Wildtierrettungen werden.

Ich möchte kurz nochmal klarstellen, dass ich ihr allgemein da zustimme. Wildtierrettungen, wenn sie denn früh, schnell und für die Tiere vergleichsweise schonend durchgeführt werden können, halte ich auch weiterhin für eine gute und wichtige Sache.

Timmys Schicksal sollte uns aber dann eine Art Mahnung sein, wie es in Zukunft im konkreten Fall besser nicht mehr laufen sollte.
Ein paar konkrete rechtliche Vorgaben im Umgang mit Walstrandungen werden im Moment ja (neu) ausgearbeitet. Soweit ich das richtig verstanden habe.
 
Hab in obiges Video rein gehört.

Ab Minute 27 spricht Frau Walter-Mommert über den Tracker.

Ja, er befindet sich derzeit noch bei den Dänen und sie können über ihn verfügen. Die Initiative hofft, den Tracker irgendwann zu bekommen, um die Daten auslesen zu können.
 
Hab in obiges Video rein gehört.

Ab Minute 27 spricht Frau Walter-Mommert über den Tracker.

Ja, er befindet sich derzeit noch bei den Dänen und sie können über ihn verfügen. Die Initiative hofft, den Tracker irgendwann zu bekommen, um die Daten auslesen zu können.
Ich habe das Video nicht bis zu Ende geschaut ,weil auch viele Wiederholungen ,Darstellungen zur Erzählung kommen.

Aber :
Fr. Walter -Mommert lässt nicht locker um für Aufklärung zu sorgen wie,was, gelaufen ist mit der "Freilassung" von Timmy.

Finde ich :thumbsup:
 
Ich würde mir das Video ja ansehen - aber ich vermute, dass die Trabrennpferdebesitzerin sich nicht dazu äußert, warum man zweifelhafte Personen ohne Expertise als "Helfer" engagierte, anstatt ausschließlich auf Fachkräfte mit Spezialisierung zu setzen.

Allerdings betrachte ich es als positiv, dass der Tracker nun in Dänemark ist. Keine Ahnung, ob man ihn in D wieder der "Rettungsgruppe" hergeben hätte - was nach dem bisherigen Desaster vermutlich nicht zielführend wäre.
 
Zum Thema "Helfer" ...
wenn man sich die Mühe macht, sich das Interview anzuhören, dann muss man auch nichts vermuten ...
Ab etwa 44 min. wird es interessanter ...

Ab ca. 56 min. spricht Frau Walter-Mommert dann auch über Dinge, die unbedingt aufgearbeitet werden müssten, weil diese anders als abgesprochen abgelaufen seien. Und sie möchte in jedem Fall alles, was falsch lief - auch das, was zu dieser furchtbaren und unabgesprochenen Freilassung führte - ans Licht bringen.

Am Vorabend (also am 1. Mai, nach der missglückten Freilassung) sei eigentlich vereinbart worden, dass man jetzt erst noch weiter nach Nordwesten (Richtung Stavanger) fährt, damit man den Wal näher an der norwegischen Küste freilassen kann.
Doch letztlich sei das Rettungsteam am nächsten sehr frühen Morgen zuerst belogen und dann vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Sie würde so eine Rettung dennoch wieder machen (im Interview ab etwa 57 min.), es sei nur die Frage, wie man die Politik dazu bringen könne, auch schon vorher das Gesetzliche so in die Bahnen zu lenken, die es einem leichter machen zu retten, und das dann auch mit professionelleren Schritten ... damit sich dann auch mehr Leute beteiligen, die Erfahrung im Retten von Walen haben.
Einige, die sie im Team haben wollte, waren damals leider anderweitig verpflichtet. Dennoch meinte sie, dass - insgesamt betrachtet - durchaus gute, erfahrene Leute gefunden worden waren.

Auf einzelne Personen wie Danny Hilse alias "Mr. Firstclass" und Sergio Bambaren ging sie nicht ein, aber sie hat ohnehin kaum Namen genannt, und das wohl auch aus rechtlichen Gründen.
Außerdem bin ich sicher, dass sie die beiden Männer auch gar nicht ins Team geholt hat. Sergio Bambaren wurde in jedem Fall von Walter Gunz kontaktiert (das hat er in einem seiner letzten Interviews selbst erzählt) und - soweit ich weiß - hat sich der Danny Hilse selbst in die Rettergruppe reingedrängt. Letzterer war dann aber auf dem mehrtägigen Waltransport Richtung Nordsee nicht mehr dabei.

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Tja, wie sowas in Zukunft ablaufen sollte, müsste auch in Absprache mit möglichen Beteiligten geplant werden. Nicht immer sind alle verfügbar, wenn gerade ein Wal irgendwo an der Nordsee- oder Ostseeküste strandet.

Noch besser wäre es wohl, wenn die Bundesländer, die an Nord- und Ostsee grenzen, für zukünftige Fälle interessierte Leute in Walretter-Kurse schicken. Solche Kurse werden weltweit von verschiedenen Organisationen angeboten.
Und am besten, man schickt dann auch gleich Tierärzte mit, damit die ihre Kenntnisse zu großen Meeressäugern erweitern.

Ich denke, dahingehend könnten die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen sinnvoll Verantwortung übernehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Leute, die die "Rettungsaktion" finanzierten, keinen Einfluss darauf hatten, wer dabei ist. Und Frau Walter-Mommert wich der Frage nach Herrn Hilse ja auch aus und sagte etwas in Richtung "Hauptsache Helfer".

Und am besten, man schickt dann auch gleich Tierärzte mit, damit die ihre Kenntnisse zu großen Meeressäugern erweitern.

Noch besser wäre es wohl, wenn die Bundesländer, die an Nord- und Ostsee grenzen, für zukünftige Fälle interessierte Leute in Walretter-Kurse schicken. Solche Kurse werden weltweit von verschiedenen Organisationen angeboten.
Und am besten, man schickt dann auch gleich Tierärzte mit, damit die ihre Kenntnisse zu großen Meeressäugern erweitern.

Es besteht bereits ein akuter Mangel an Tierärzten - selbst um die Notfallbehandlung von Haus - und Nutztieren zu gewährleisten. Ich bezweifle, dass sich welche bereit finden, mit einer Gruppe Laien Walrettungskurse zu besuchen.
 
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Ich halte es für ausgeschlossen, dass die Leute, die die "Rettungsaktion" finanzierten, keinen Einfluss darauf hatten,
Bezweifle ich auch. Und wenn man sich wirklich nichts vorzuwerfen hat, muss man sich nicht 60 Minuten lang rechtfertigen.....
Ich bezweifle, dass sich welche bereit finden, mit einer Gruppe Laien Walrettungskurse zu besuchen.
Da nusste ich auch schmunzeln. Ich frage mich wie das aussehen soll.^^
 
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