Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Problem ist gewesen, dass Deutschland absolut keine Regeln und klare Vorgaben zur Rettung von Walen hat.
Es wurde auch zu wenig auf Experten gehört.
Ein wirklicher Experten-Rat gehört ins Leben gerufen, der dann die komplette Vorgehensweise koordiniert.

Letztendlich war das eigentliche Problem, dass am Ende nur rein Emotional gehandelt wurde, dazu waren noch die falschen Personen beteiligt.

Selbsternannte Walexperten-Influenzer, Wal-Flüsterer die besser Schriftsteller bleiben sollten, und Kleintierärzte ohne Erfahrung mit Meeressäugetieren inkl. Walen sollten nun wirklich nicht involviert sein dürfen.

Zur bitteren Wahrheit gehört nunmal, dass die Natur, bzw das Sterben gestrandeter Wale auch sehr Grausam und Leidvoll sein kann.
Muss man auch schon mal hinnehmen, auch wenn es weh tut.

Oft hatte man den Eindruck dass es sich um einen geliebten Haustier und nicht um einen Wal aus freier Wildbahn handelte.

Und wie gesagt, Emotionen sind bei sowas völlig fehl am Platze
 
Es sollte am besten kein nächstes Mal geben.
Das ist unwahrscheinlich, dass es kein nächstes Mal mehr gibt, denn es kommt immer häufiger vor (Quelle).
Speziell unerfahrene Jungtiere, die sich anfangs noch gut durch die seichten und schmalen Stellen der Ostsee bewegen können, lassen sich dazu verleiten, z.B. Heringen in die Ostsee zu folgen.
Aber ich denke, das weißt Du auch selbst.

Und wenn sollte man entsprechende Gesetze haben, die ein schnelles Handeln ermöglichen, so wie das andere Länder auch haben und praktizieren.
Das soll ja jetzt passieren.
Ich glaub es aber erst, wenn die Meldung kommt, dass so ein Gesetz verabschiedet wurde.
Und ich hoffe nur, dass man Wale noch irgendwie vorher untersucht, bevor man sich für den einen oder anderen Weg entscheidet.

EDIT:
Die Frage ist hier auch, ob die Länder, die an die Ostsee grenzen, eventuell zusammenarbeiten, damit Ostsee-Gäste (speziell Großwale) auch unter Beobachtung bleiben.
Ich bin jedenfalls sicher (anhand der Bilder des rechten Flippers), dass Timmy bereits im Februar 2025 in der Ostsee war.
Die angegebenen 7 Meter, die er damals gehabt haben soll, waren zudem Schätzungen. Man hat ihn ja nicht gemessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es sollte am besten kein nächstes Mal geben. Und wenn sollte man entsprechende Gesetze haben, die ein schnelles Handeln ermöglichen, so wie das andere Länder auch haben und praktizieren.
Jetzt war das ja hoffentlich privat bezahlt und nicht alles staatlich, aber für das Geld hätte man mit Sicherheit diverse Tafeln in Deutschland übers Jahr finanzieren können. Warum nicht einfach an Ländern orientieren, wo so was „Tagesordnung“ ist und es entsprechende Regelungen gibt? Man muss das Rad nicht neu erfinden.
 
Die Regelungen anderer Länder sind aber auch nicht immer das Gelbe vom Ei.
Angesichts der Tatsache, dass neben Netzen auch der Klimawandel den Walen zusetzt, gilt es wohl, hier neue Wege zu gehen.
Und die Politik reagiert da leider sehr träge ...

EDIT:
Ich meine hier jetzt aber eher, dass man Ideen umsetzen sollte, die verhindern, dass Großwale in die Ostsee schwimmen.
Für Schweinswale hat man z.B. Unterwassermikrophone an Netze befestigt, die in regelmäßigen Abständen Warnrufe senden.
Die Kleinwale machen dann im Normalfall kehrt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie rechtfertigt Til Backhaus eigentlich die Netze in der Ostsee? Oder das Nachbarbundesland, Schleswig-Holstein?
 
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Die Regelungen anderer Länder sind aber auch nicht immer das Gelbe vom Ei.
Angesichts der Tatsache, dass neben Netzen auch der Klimawandel den Walen zusetzt, gilt es wohl, hier neue Wege zu gehen.

Naja, eine nicht ideale Regelung zu haben ist vielleicht trotzdem besser als ohne Regelung blind zu navigieren. Der Walbestand muss zwar geschützt oder gar gerettet werden, aber das geschieht nicht, indem man einzelne Tiere auf Kramf rettet, die wahrscheinlich schon dem Tode geweiht sind.

Und die Politik reagiert da leider sehr träge ...

Wenn die Wähler im Durchschnitt so dumm sind, Politiker zu wählen, die in ihren Handlungen den Klimawandel komplett ignorieren und frühere Bemühungen teilweise auch umkehren (wie aktuell), oder gar gänzlich leugnen (was in Zukunft droht)...

EDIT:
Ich meine hier jetzt aber eher, dass man Ideen umsetzen sollte, die verhindern, dass Großwale in die Ostsee schwimmen.
Für Schweinswale hat man z.B. Unterwassermikrophone an Netze befestigt, die in regelmäßigen Abständen Warnrufe senden.
Die Kleinwale machen dann im Normalfall kehrt.

Ich weiß jetzt nicht, was es da alles für Vorschläge gibt. Das Problem hier waren wohl vor allem sog. Geisternetze also verlorenes oder sonstwie zurück gelassenes Material. Ich vermute alleine das könnte schon vergleichsweise einfach reduziert werden. Und ja, damit alleine wäre es wahrscheinlich noch nicht getan.
 
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