Gestrandeter Wal in der Ostsee

"Wochenlang haben wir versucht, „Timmy“ zu retten – koste es, was es wolle. Vergebens, wie sich herausstellt. Das sollte uns eine Lehre sein."

Daraus:

Wir haben den Wal wochenlang gehetzt, sein Leid künstlich verlängert und ihn am Ende zum Sterben abtransportiert, damit wir uns auf die Schultern klopfen konnten, doch alles getan zu haben.

So ein Unsinn.
Ich hab hier nur manchmal gelesen.
 
Werbung:
"Wochenlang haben wir versucht, „Timmy“ zu retten – koste es, was es wolle. Vergebens, wie sich herausstellt. Das sollte uns eine Lehre sein."


Puh dieser Artikel...

Unf dann noch dieser Satz "Wir haben den Wal wochenlang gehetzt, sein Leid künstlich verlängert"

Ob künstlich verlängert weiß man nicht, womöglich läge er jetzt noch lebend auf der Insel Poel fest...
 
(...) Ob künstlich verlängert weiß man nicht, womöglich läge er jetzt noch lebend auf der Insel Poel fest...

Nein. Wenn die Rettungsaktion etc. für den Wal tatsächlich weniger belastend und leidvoll war als weiter gestrandet vor Poelzuliegen - was ja gerne betont wird - wäre er in seiner gestrandeten Position wahrscheinlich nicht länger am Leben geblieben.
 
Nein. Wenn die Rettungsaktion etc. für den Wal tatsächlich weniger belastend und leidvoll war als weiter gestrandet vor Poelzuliegen - was ja gerne betont wird - wäre er in seiner gestrandeten Position wahrscheinlich nicht länger am Leben geblieben.

Erkläre mir diesen Satz bitte noch einmal
Ich scheine gerade auf der Leitung zu stehen... 🙈

Was ich meinte, man weiß nicht, wie lange der Wal auf der Sandbank noch hätte liegen müssen. Am Ende würde er jetzt, heute noch leben. Man kann daher nicht behaupten, diese Aktion hätte sein Leid künstlich verlängert.
 
Erkläre mir diesen Satz bitte noch einmal
Ich scheine gerade auf der Leitung zu stehen... 🙈

Was ich meinte, man weiß nicht, wie lange der Wal auf der Sandbank noch hätte liegen müssen. Am Ende würde er jetzt, heute noch leben. Man kann daher nicht behaupten, diese Aktion hätte sein Leid künstlich verlängert.
Aber Wale stranden nun mal und verenden.
Der Zirkus diesmal war schon heftig. Jeder durfte mal ran. An ihm wurde gezerrt und gezogen und dabei wurde er verletzt. Manchmal ist mir beim Lesen der News schlecht geworden. Da ist der natürliche Abgang mMn wesentlich besser.
 
Ja genau, früher anzufangen nämlich.

Genau das habe ich befürchtet... jetzt gilt die ganze Aktion als Idiotie.

Sorry, aber so wie sie durchgeführt wurde, war es auch Idiotie.

Und damit meine ich NICHT, dass da nur Idioten am Werk waren, oder dass schon das Ansinnen idiotisch gewesen wäre - im Gegenteil. Ich bin überzeugt, dass die meisten Beteiligten auf ALLEN Seiten nach bestem Wissen und Gewissen beraten und gehandelt haben. Dass es dabei zu unterschiedlichen Beurteilungen und Handlungsempfehlungen oder Forderungen kommt,liegt nicht daran, dass irgendjemand da besonders naiv oder besonders bequem-arrogant wäre, sondern schlicht daran, dass Menschen die Daten unterschiedlich wichten und Prioritäten unterschiedlich setzen. Wenn Frau Wallace und Frau Dörnath - beides qualifizierte Tierärzte - die Lage unterschiedlich einschätzen, dann nicht, weil eine der beiden dümmer oder arroganter wäre, sondern hauptsächlich, weil sie eben die Sachlage mitihren Fakten unterschiedlich gewichtet betrachten.

Und es wird nicht besser: ich sehe z.B. auch Idiotie darin, das hier in eine Art Wir-gegen-die-Narrativ zu verpacken. Was soll das bringen? Was haben die Experten so derart böses getan, dass man sie jetzt als Gegner betrachtet, die nunmal tatsächlich in dieser Sache Recht behalten haben. Das wird auch nicht fälscher, falls irgendeiner von ihnen deswegen jetzt einen "Parteitag" feiern sollte.

Idiotie ist es auch evtl. aus einem solchen Misstrauen heraus, die Senderdaten nicht weiter zu geben - auf dass sie auch ggf. verifiziert werden können - obwohl was anderes vereinbart wurde, sondern stattdessen viele optimistische einander aber widersprechende (und nun im Rückblick auch offensichtlich falsche) Infos über z.B. Positionsdaten zu verlautbaren.

Fakt ist nunmal offenbar, dass sich eine Rettung nur in einem engeren Zeitrahmen als fünf Wochen lohnt.
Fakt ist auch, dass es erfolgreiche Walrettungen weltweit gegeben hat.
Ich denke da wird sich NIEMAND kategorisch gegen Walrettungen stellen, wenn sie denn eben wirklich schnell durchgeführt werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ist es ja bestätigt, dass es Timmy ist
War aber klar
Der Wal schwamm halt wieder Richtung Küste
Nee, man hätte sich das Alles wirklich sparen können.
 
Werbung:
Erkläre mir diesen Satz bitte noch einmal
Ich scheine gerade auf der Leitung zu stehen... 🙈

Was ich meinte, man weiß nicht, wie lange der Wal auf der Sandbank noch hätte liegen müssen. Am Ende würde er jetzt, heute noch leben. Man kann daher nicht behaupten, diese Aktion hätte sein Leid künstlich verlängert.

Es wird ja betont, dass die Aktion für Timmy weniger belastend war, als weiter auf der Sandbank zu liegen.

Das bedeutet aber auch, dass er auf der Sandbank nicht länger gelebt hätte als er jetzt im Rahmen dieser Aktion noch gelebt hat. Mehr Belastung bedeutet auch früheren Tod.
 
Zurück
Oben