Gestrandeter Wal in der Ostsee

R.I.P. ….. leider genau, was ich von anfang an vermutete. 🕯
aber bitte, macht aus ihm nicht auch noch ein ausstellungsstĂĽck.
Ich hab’s auch kommen sehen.
Ich find das jetzt trotzdem sehr schlimm. Was er mit der ganzen Rettungsaktion noch ertragen musste vl. Hoffentlich ist er schnell gestorben nach dem Abladen im Meer :(
 
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"Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Viele Menschen teilen diese Einstellung, denn sie macht uns zu Menschen und unterscheidet uns von seeelenlosen Computern, die Entscheidungen aufgrund von Wahrscheinlichkeitsrechnungen treffen. Wer das kritisieren will, möge das tun."

Hier ĂĽbrigens das Pressestatement vom Ministerium.


Ja. Wo Leben ist, ist Hoffnung. Es hätte funktionieren können. Daß Timmy gestorben ist, ist traurig, aber vielleicht bewirkt seine Geschichte etwas. Jetzt leidet er wenigstens nicht mehr.
 
Das meine ich eben.

Sie traut jedenfalls u.a. dem Team vom "Whale Sanctuary Project" bzw. seinem Geschäftsführer Charles Vinick nicht.
Er hatte wohl Spenden gesammelt für diverse Anlässe, behauptete, man helfe ganz bestimmten Walen, aber das gesammelte Geld wurde dann nicht dafür eingesetzt.
Ein spezieller Fall war die Orca-Dame Toki (auch Lolita genannt), für die er angeblich ein größeres Becken bauen lassen wollte, was nie geschah.

Möglich, dass sie auch den Untersuchungsergebnissen misstraut.

Sie sitzt weit weg auf Hawaii und wird die Infos wahrscheinlich zuerst durch Freunde€Kollegen bekommen haben als durch Medienberichte. Wit wissen nicht, welche Fakten sie wie dargelegt bekommen hat.
 
Möglich, dass sie auch den Untersuchungsergebnissen misstraut.
Sie sitzt weit weg auf Hawaii und wird die Infos wahrscheinlich zuerst durch Freunde€Kollegen bekommen haben als durch Medienberichte. Wit wissen nicht, welche Fakten sie wie dargelegt bekommen hat.
Das Misstrauen trifft auch auf die Initiative "Stranded No More" zu:


Ăśbersetzung:
Es mag sich so anfühlen, als hätten wir jetzt verloren, und das ist richtig. Im Moment jubeln alle sogenannten „Experten“, Wissenschaftler und alle, die behauptet haben, Buckli/Hope/Timmy hätte keine Chance, mit einem „Wir haben es euch ja gesagt!“.
Aber wir feiern nicht, wir trauern, wir sind am Boden zerstört und untröstlich wegen eines jungen Wals, der so sehr gekämpft und so viel durchgemacht hat und am Ende doch gestorben ist.

Was noch schlimmer ist: All dieses Leid und diese Anstrengungen könnten völlig umsonst gewesen sein, da dieser Fall nun als Vorwand dienen wird, in Zukunft keine gestrandeten Wale mehr zu retten. Das dürfen wir nicht zulassen.

Folgendes mĂĽssen wir jetzt fordern:
1. Eine Autopsie durch eine völlig unabhängige Stelle.
2. Die Übernahme unseres Autopsieprotokolls, in dem klar zwischen Vorerkrankungen, durch die Strandung selbst verursachten Zuständen und Zuständen unterschieden wird, die durch katastrophale Schäden wie einen Bootsunfall oder die Nähe zu einer Explosion entstanden sein könnten.
3. Die Veröffentlichung aller internen Daten des Trackers. Der Tracker zeichnet auch intern Daten auf; diese sind weniger anfällig für Beschädigungen und könnten zur Bestimmung von Standorten, Verhaltensweisen, Tauchgängen und mehr herangezogen werden.

Der Wal lebte nach seiner Freilassung noch mindestens 9 Tage. Er strandete am 23. März und man ging davon aus, dass er sofort sterben würde. Er kämpfte mit aller Kraft, und wir versuchten, ihm zu helfen.
Es wäre ein gewaltiger Misserfolg, all dies umsonst gewesen sein zu lassen. Stattdessen sollten wir eine umfassende unabhängige Untersuchung durchführen lassen und diese nutzen, um besser in der Lage zu sein, dem nächsten gestrandeten Wal zu helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Wochenlang haben wir versucht, „Timmy“ zu retten – koste es, was es wolle. Vergebens, wie sich herausstellt. Das sollte uns eine Lehre sein."

Ja genau, früher anzufangen nämlich.

Genau das habe ich befĂĽrchtet... jetzt gilt die ganze Aktion als Idiotie.
 
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