Es mag sich so anfühlen, als hätten wir jetzt verloren, und das ist richtig. Im Moment jubeln alle sogenannten „Experten“, Wissenschaftler und alle, die behauptet haben, Buckli/Hope/Timmy hätte keine Chance, mit einem „Wir haben es euch ja gesagt!“.
Aber wir feiern nicht, wir trauern, wir sind am Boden zerstört und untröstlich wegen eines jungen Wals, der so sehr gekämpft und so viel durchgemacht hat und am Ende doch gestorben ist.
Was noch schlimmer ist: All dieses Leid und diese Anstrengungen könnten völlig umsonst gewesen sein, da dieser Fall nun als Vorwand dienen wird, in Zukunft keine gestrandeten Wale mehr zu retten. Das dürfen wir nicht zulassen.
Folgendes mĂĽssen wir jetzt fordern:
1. Eine Autopsie durch eine völlig unabhängige Stelle.
2. Die Übernahme unseres Autopsieprotokolls, in dem klar zwischen Vorerkrankungen, durch die Strandung selbst verursachten Zuständen und Zuständen unterschieden wird, die durch katastrophale Schäden wie einen Bootsunfall oder die Nähe zu einer Explosion entstanden sein könnten.
3. Die Veröffentlichung aller internen Daten des Trackers. Der Tracker zeichnet auch intern Daten auf; diese sind weniger anfällig für Beschädigungen und könnten zur Bestimmung von Standorten, Verhaltensweisen, Tauchgängen und mehr herangezogen werden.
Der Wal lebte nach seiner Freilassung noch mindestens 9 Tage. Er strandete am 23. März und man ging davon aus, dass er sofort sterben würde. Er kämpfte mit aller Kraft, und wir versuchten, ihm zu helfen.
Es wäre ein gewaltiger Misserfolg, all dies umsonst gewesen sein zu lassen. Stattdessen sollten wir eine umfassende unabhängige Untersuchung durchführen lassen und diese nutzen, um besser in der Lage zu sein, dem nächsten gestrandeten Wal zu helfen.