Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Diese Geschichte zeigt im Brennglas, dass die Energie da ist, das Interesse, auch wenn die Emotionen in der Öffentlichkeit teils fehlgeleitet und aggressiv überkochen gegen die Falschen.

Ich persönlich hoffe, dass wenigsten ein paar tausend mehr nach der Geschichte die TK-Fischpackungen umdrehen, sich die Fangmethoden und die Herkunft angucken, und die Packung ggf. wieder zurücklegen.
Es ist immerhin mittlerweile Pflicht in der EU, dass das auf jeder Fischpackung hinten draufstehen muss.
Überblick:
 
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Die Einsatzkräfte tun mir leid. KI-gestützt wird der Wal weiter zur Emotionalisierung genutzt, was die absurdesten Kommentare zur Folge hat. Da blickt der Wal, der von einigen "Timmy" von anderen "Hope" genannt wird, weinend und hohe Fontänen abgebend in Richtung Menschen, denen verboten wurde ihn zu retten. Stattdessen blicken alle betreten zu Boden oder liegen sich in den Armen - Einsatzwagen mit Blaulicht im Hintergrund. Ein Titel, wenn der Wal gestorben ist, wird unzweifelhaft lauten, dass die Hoffnung gestorben sei.

Mag sein, dass einige Leute jetzt eine Weile auf Thunfisch verzichten, bzw. mehr Geld dafür ausgeben, wenn die Bedingungen besser waren. Bis eine Reportage über die Arbeitsbedingungen auf Kaffeeplantagen kommt...
 
Es kommt zu Übergriffen und bizarren Situationen.
Grundsätzlich aber sind Emotionen immer! der Treibstoff, den es für Veränderungen braucht.
Ob zum Guten oder Schlechten.
Nichts kommt in Gang ohne Emotionen.
 
Eilantrag von Gunz ist vor Gericht gerade gescheitert – man „könne nicht für den Wal klagen".
Wer das lesen will: steht in der WELD
Im anderen SpringerFischstinkiblatt blöd wird von (überemotionalisierten) Demo-TeilnehmerInnen geschrieben, die die polizeiliche Absperrung durchbrachen und jetzt eine Menschenkette am Ufer bilden.
 
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Dass nichts ohne Emotionen in Gang kommt ist falsch.

Aber Wahnsinn, wie ein Wal als Marketingstrategie einzusetzen versucht wird.
 
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Dass nichts ohne Emotionen in Gang kommt ist falsch.

Aber Wahnsinn, wie ein Wal als Marketingstrategie einzusetzen versucht wird.
Die ganze Menschheitsgeschichte zeigt, dass es so ist.
Nichts wurde je ohne Emotionen bewegt oder verändert.
Treibstoff ist zwar nicht Tat und Plan, d.h. das allein reicht nicht, aber ohne Treibstoff läuft dennoch nichts.
Menschen bewegen nichts ohne Emotionen, nie.
 
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