Gestrandeter Wal in der Ostsee

Vor Dänemark ist übrigens ein Wal Kadaver angespült worden. :unsure:


Wenn er es ist, kann ich mir vorstellen, dass es auch dann noch Menschen gibt, die die alternativen "Macher" feiern. Weil das Tier ja gespürt haben soll, wie gut es die "Rettungsgruppe" mit ihm gemeint hat. Dann weiß man für die Zukunft, dass man Tiere in vergleichbarer Lage besser liebevoll auf hoher See ertrinken lässt, als zu prüfen, wie man eine Sprengung ablaufen lassen kann, um ihm möglichst Leid zu ersparen.

Für Menschen, die Notleidendende lediglich aus dem Blickfeld schaffen möchten, weil ihnen deren Zukunft egal ist, wird das kein Thema sein...
 
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Er ist es allem Anschein nach nicht. Unnu? Traurig für diesen Wal, doch seine ist eine
andere Geschichte als die von Timmy, um den es vorrangig in diesem Thread geht.

Siehe Beitrag 2.938 von Laguz. Wie verläßlich die Info darin ist, weiß ich natürlich nicht.

Sollte sich durch die noch laufenden Untersuchungen zeigen, daß es doch Timmy ist,
ja was ist dann? Dann ist das das Ende seiner Geschichte. Wie das Leben eben spielt.
 
Sollte sich durch die noch laufenden Untersuchungen zeigen, daß es doch Timmy ist,
ja was ist dann? Dann ist das das Ende seiner Geschichte. Wie das Leben eben spielt.
Es würde zudem bedeuten, dass er nach Osten in die Ostsee zurückgeschwommen wäre.
Letzter Stand sei gewesen, er habe sich Richtung Norden bzw. Nordwesten bewegt.
Etwas widersprüchlich.

Siehe Beitrag 2.938 von Laguz. Wie verläßlich die Info darin ist, weiß ich natürlich nicht.
Ja, das wird noch geprüft, aber Timmy ist wohl derzeit auch nicht der einzige Großwal in Nord- und Ostsee.

Nichtsdestotrotz, jeder junge Großwal in der Ostsee, der sich dorthin verirrt und dann dort verendet, weil er nicht mehr hinausfindet, sollte bedauert werden. Und es wäre trotzdem zielfühender, Möglichkeiten zu erwägen, einen Wal, der Lebenswillen zeigt, in die Nordsee zurückzubringen als ihn im Brackwasser der Ostsee elendig sterben zu lassen oder per Sprengung zu töten.
 
... Timmy ist wohl derzeit auch nicht der einzige Großwal in Nord- und Ostsee. ... jeder junge Großwal in der Ostsee, der sich dorthin verirrt und dann dort verendet, weil er nicht mehr hinausfindet, sollte bedauert werden. .......

Tja, Sackgassenschilder aufzustellen würde nix bringen. Aber gäbe es nicht Möglichkeiten, Wale davon abzuhalten, in die Ostsee zu geraten? (Unser Nachbar hat ein Piepgerät, das seinen edlen Rasen vor Wühlmäusen retten soll. :rolleyes: ) Aber das ist wahrscheinlich irreal, weil die Dimensionen viel zu groß sind und gegen alle aufkommenden Ideen dann doch irgendwas sprechen würde.
 
Aber gäbe es nicht Möglichkeiten, Wale davon abzuhalten, in die Ostsee zu geraten?
Es gäbe politische Möglichkeiten, Grossfischerei so zu verändern, dass kein Wal mehr in Netzen landet und verendet oder kein Tier mir abgeschnittenen Flossen mehr zugrunde gehen muss. Aber das ist wirtschaftlich/industriell nicht gewollt.
 
Es ist trotzdem kein Vergleich, ein Tier auf einer Sandbank in der Ostsee langsam verenden zu lassen, oder es - wenngleich krank und geschwächt - in der Nordsee rauszulassen, mit der Chance, sich wieder zu erholen.

Wenn die Rettungsaktion kein Erfolg war, sollte in Zukunft (leider) die Euthanasie stärker in Betracht gezogen werden. Wir wissen ja auch nicht, wie Timmy die Fahrt erlebt und empfunden hat.

Der Walbulle Timmy ist schätzungsweise erst 4 bis 6 Jahre alt.
Das ist ein Teenageralter bei Buckelwalen und an sich kein Alter, ein Tier einfach sterben zu lassen.
Zumal, durch den Klimawandel und andere menschengemachte Einschränkungen sind Wale - kaum, dass sie sich nach der Bejagung gerade wieder erholt haben - bereits wieder in Gefahr.

Wenn man das Sterben eines Tieres nur verlagert, rettet man den Bestand leider auch nicht.

Nichtsdestotrotz, jeder junge Großwal in der Ostsee, der sich dorthin verirrt und dann dort verendet, weil er nicht mehr hinausfindet, sollte bedauert werden. Und es wäre trotzdem zielfühender, Möglichkeiten zu erwägen, einen Wal, der Lebenswillen zeigt, in die Nordsee zurückzubringen als ihn im Brackwasser der Ostsee elendig sterben zu lassen oder per Sprengung zu töten.

Natürlich ist jeder gestrandete oder verirrte Wal zu bedauern. Rettungsaktionen werden dadurch aber nicht automatisch zum Erfolg. Sie in Erwägung zu ziehen - was ich gut finde - darf nicht bedeuten sie auf Teufel komm raus durchziziehen und als Erfolg zu deklarieren, wenn der Wal es auch nur aus unserer Sicht geschafft hat.
 
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Es gäbe politische Möglichkeiten, Grossfischerei so zu verändern, dass kein Wal mehr in Netzen landet und verendet oder kein Tier mir abgeschnittenen Flossen mehr zugrunde gehen muss. Aber das ist wirtschaftlich/industriell nicht gewollt.
Zu 100 Prozent wird das nicht funktionieren, weil es auch natürliche Phänomene gibt, die dazu führen, dass Wale sich verschwimmen.

Auch wenn es natürlich bedeutsam wäre, den Lärm in den Meeren zu reduzieren und alles andere auch....
 
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Natürlich ist jeder gestrandete oder verirrte Wal zu bedauern. Rettungsaktionen werden dadurch aber nicht automatisch zum Erfolg. Sie in Erwägung zu ziehen - was ich gut finde - darf nicht bedeuten sie auf Teufel komm raus durchziziehen und als Erfolg zu deklarieren, wenn der Wal es auch nur aus unserer Sicht geschafft hat.
Natürlich geht es nicht darum, Rettungsaktionen auf Teufel komm raus durchzuziehen, aber bevor man ein Tier tötet oder es verenden lässt, muss es zuerst eingehend untersucht werden.
Der Entscheidung, den Wal liegen bzw. sterben zu lassen, ging keine eingehende Untersuchung voraus. Das ist der Punkt!

Wir wissen ja auch nicht, wie Timmy die Fahrt erlebt und empfunden hat.
Ich denke, die Tierärzte, die dabei waren, können das durchaus beurteilen.
Und 4 Tage Transport in einer Barge Richtung Nordsee sind vielfach besser als 4 Wochen auf einer Sandbank in der Ostsee.
 
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