Gestrandeter Wal in der Ostsee

Wenn er entlastet gewesen wäre, hätte man mehr Zeit gehabt, bessere Leute für einen Transport zu finden, Wallace hätte dabei helfen können, ganz sicher.

Na ja. Du warst es, die hoffte, dass die alternative Truppe Erfolg haben würde, damit die Wissenschaftler mal blöd gucken würden.

Ich nehme an, bessere Leute als Delphinromanautor und Selbstinszenierer hätten auf jeden Fall zur Verfügung gestanden.
 
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Das liest sich so, als hätte die fragwürdige "Rettungsgruppe" in jedem Fall eine Verbesserung erzielt. Tatsächlich herrscht weitestgehend Einigkeit darüber, dass die "Rettungstour" sein Leid massiv verschlimmerte, bevor er mit hoher Wahrscheinlichkeit nach seiner Freilassung ertrank. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn der Sender nicht funktioniert...



Das ist Wunschdenken. Schmerzerfüllte Laute lassen sich zu "fröhlichem Gesang" erklären, das Tolerieren von Menschen in der Nähe zeigt eher wie schlecht es dem Tier geht, da sonst deutliche Abwehrzeichen normal wären.



Er weiß überhaupt nicht was eine Barge ist. Natürlich ist der Gedanke schön, dass er "endlich ungezwungen im Meer schwimmen" wollte - es klingt viel netter, als wenn man sagt, er habe versucht dem Trubel zu entkommen, unter dem er sicher sehr gelitten hat.



Klingt sehr romantisiert, aber alles andere als realistisch. Wenngleich es im Netz mittlerweile Briefe gibt, die angeblich aus Walsicht geschrieben worden sind.
All das was du schreibst sind deine Vermutungen, die nicht wahrer sind als meine Gedanken.
Ich habe diesen Wal viele Stunden begleitet, war mit einigen Entscheidungen absolut nicht einverstanden, die getroffen wurden, nur kann ich sie nicht ändern. Aber hoffen dass die Verantwortlichen beim nächsten Mal besser handeln.

Meine Gedanken die ich hier schrieb, sind für mich ein guter Weg, um zur Ruhe zu kommen, um mit dem Thema abzuschließen.
 
Ich habe diesen Wal viele Stunden begleitet

Wenn es einem persönlich hilft, kann man natürlich in Gedanken bei einem Tier sein, auch wenn es letztlich nur der eigenen Entlastung dient.

All das was du schreibst sind deine Vermutungen, die nicht wahrer sind als meine Gedanken.

Nein. Unter Experten herrscht weitestgehend Übereinstimmung bezüglich der Beurteilung des Sachverhalts.

Ich finde es auch schlimm, dass viele jetzt mit einem "Ist ja auch egal" bezüglich des Senders abwinken. Denn wenn so vieles was Laien da jetzt veranstalteten durchgewinkt wird, profitieren später keine anderen Tiere in ähnlicher Situation. Mitgefühl kann sicher etwas Positives sein, aber es ersetzt keine fachkundige Hilfe.
 
Alle Ärzte dürften wissen, was im Körper geschieht, wenn er mit seinem ganzen Gewicht lange liegt. Die Lunge kann sich nicht mehr entfalten, wird nicht ausreichend durchlüftet und durchblutet ....................

Ja, und ich sehe hier niemanden, der das nicht auch wüsste.

Zuvor wurde geschrieben, es bräuchte eine spezielle Ausbildung, sowas von einem WAL wissen zu können. Das ist, wie ich dargelegt habe, m.M.n. aber nicht der Fall. Mindestens die Person, die im Forum geschrieben hat, nur Meeresbiologen (!) kennen sich aus, wußte was ich geschrieben habe offenbar also NICHT, denn sonst hielte sie solches Wissen nicht für derart exklusiv. (Ich muß jetz selber nochmal gucken, wer das eigentlich war. Das Posting stand jedenfalls ganz in der Nähe.)

Meeresbiologen kennen sich aber mit Meeressäugern aus - die meisten Tierärzte nicht. Es ist schon schwer einen zu finden, der eine Schildkröte behandelt. Hinzu kommt, dass sich auch Tierärzte für würdevolles Sterben im Falle des Wals aussprachen. Nur fanden eher diejenigen mediales Gehör, die dem Publikumswunsch folgend, für eine Rettung plädierten.

Btw isses bissl witzig, hier jetzt mit einer Schildkröte zu kommen. Da ist die Anatomie nämlich um Einiges anders.
Der Lebensraum Wasser ist halt nicht das entscheidende Kriterium für Gemeinsamkeiten und für Unterschiede.
(Edit: sehe gerade dein Like darunter, Joey. Wäre vllt besser, auf den Inhalt zu achten, statt nur auf den Namen.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Jenna Wallace hat gesagt, es hat alles viel zu lange gedauert.

Und da stimme ich ihr zu, (und btw. somit auch Dir).

Verzögerungen etc. lagen aber nicht an den Meeresbiologen, die sich (angeblich arrogant) geäußert haben oder auch nicht.

Verzögerungen kamen nicht durch zu arrogante oder stille Experten zustande, sondern durch zu viele Menschen, die alle laut rumposaunten zu wissen, wie es nun laufen müsste.

Sie har mit Großwalen medizinisch gearbeitet und schon Wale operiert.

Mich musst Du von ihrer Expertise nicht überzeugen. Die habe ich bei ihr hier nie angezweifelt.

Die wichtige Frage ist: Was zeichnet sie gegenüber der anderen Leute aus, die eben auch Herrn Backhaus damit belagert haben, was zu tun wäre

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Zuvor wurde geschrieben, es bräuchte eine spezielle Ausbildung, sowas von einem WAL wissen zu können.

Nein.

Schau Dir mal GENAU an, was geschrieben wurde und vergleiche das damit, was Du da wem in den Mund legst.

Einen Wal zu behandeln... DAS kann nunmal immernoch nicht jeder Tierarzt, auch wenn wirklich ALLE wissen, dass gestrandete Wale am Eigengewicht sterben, und warum sie das tun. Zur erfolgreichen Behandlung gehört nämlich noch so einiges mehr als nur das zu wissen.
 

Doch.
Ich habe ZITIERT, was geschrieben wurde und hab´s mehrfach gelesen. Hier es das Zitat nochmal:

Meeresbiologen kennen sich aber mit Meeressäugern aus - die meisten Tierärzte nicht. Es ist schon schwer einen zu finden, der eine Schildkröte behandelt. Hinzu kommt, dass sich auch Tierärzte für würdevolles Sterben im Falle des Wals aussprachen. Nur fanden eher diejenigen mediales Gehör, die dem Publikumswunsch folgend, für eine Rettung plädierten.

Schau Dir mal GENAU an, was geschrieben wurde und vergleiche das damit, was Du da wem in den Mund legst.

Ich "lege nichts in den Mund", sondern habe ZITIERT und nichts verdreht.

Einen Wal zu behandeln... DAS kann nunmal immernoch nicht jeder Tierarzt, auch wenn wirklich ALLE wissen, dass gestrandete Wale am Eigengewicht sterben, und warum sie das tun. Zur erfolgreichen Behandlung gehört nämlich noch so einiges mehr als nur das zu wissen.

Ich hab nachgesehen und kurz gesagt:

Nein, Meeresbiologen sind nicht quasi Tierärzte für Meerestiere. Obwohl beide Berufe mit Tieren im Meer arbeiten, sind ihre Aufgaben, Ausbildungen und Ziele völlig unterschiedlich. Der Biologe forscht, der Tierarzt behandelt. Meeresbiologen "heilen" keine einzelnen Tiere, sondern untersuchen Populationen.

Isso.
 
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Doch.
Ich habe ZITIERT, was geschrieben wurde und hab´s mehrfach gelesen.



Ich "lege nichts in den Mund", sondern habe ZITIERT und nichts verdreht.

Und was hat dieses Zitat von @Felicia1 mit dem fraglichen Satz zu tun?

Du hast DAS HIER in den Mund gelegt:

Zuvor wurde geschrieben, es bräuchte eine spezielle Ausbildung, sowas von einem WAL wissen zu können.

Und wohl gemerkt, es ging bei diesem Wissen darum, dass gestrandete Wale am Eigengewicht sterben.

Weiß jeder, und wurde auch mindestens in jedem zweiten Artikel über Timmy nochmal erzählt, insbesondere auch, wenn gesagt wurde, dass er nicht mehr lange leben wird, wenn er nicht bald wieder freikommt.

Du hast darüber hinaus Deinen Beitrag hier schnell bearbeitet. Vorher hattest Du da ein anderes Zitat von @Felicia1 stehen.

Ich hab nachgesehen und kurz gesagt:

Nein, Meeresbiologen sind nicht quasi Tierärzte für Meerestiere.

Und wer hat DAS wo und wie genau behauptet?

Obwohl beide Berufe mit Tieren im Meer arbeiten, sind ihre Aufgaben, Ausbildungen und Ziele völlig unterschiedlich. Der Biologe forscht, der Tierarzt behandelt.

Isso.

Und trotzdem sind die wenigsten Tierärzte dazu in der Lage, Wale zu behandeln - und das immernoch auch, obwohl ALLE wissen, dass gestrandete Wale relativ schnell am Eigengewicht sterben.
 
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