Gestrandeter Wal in der Ostsee

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... in der Coronazeit war das auch so. Die Deppen denken sie haben recht, weil sie mehr sind.
Zur Zeit Wissenschaftler zu sein, ist eine undankbare und ziemlich ungute Sache.
Man muss ihnen dankbar sein, dass sie so geduldig und ruhig durchhalten.

Sie sind nicht "mehr", sie sind nur laut, und jede vernünftige Entgegnung und sachliche Erklärung perlt(e) an ihnen ab.

Rund um Corona hat mich (anfangs noch) gewundert, daß die Querdenker gar nichts über das Biologische/Medizinische wußten und auch gar nichts davon wissen wollten, sondern nur die immer gleichen unsinnigen Vorwürfe abgespult haben, die sie im Internet gelesen hatten. Die waren sehr emotional aufputschend, offensichtlich um Empörung hervorzurufen.

Echte Mediziner haben sich um diese Quatschstimmen gar nicht gekümmert. Ich erinnere mich an den Gesichtsausdruck von Streeck und Drosten, als ihnen in einem Interview solche Anti-Behauptungen genannt wurden. Streeck sah aus, als verkneife er sich höflich ein ungläubiges "spinnen die?!" und Drosten sagte offen heraus: "ich hab Wichtigeres zu tun".
 
So wie @SelbstSein auch geschrieben hat - in der Coronazeit war das auch so.

Ja, leider. Quacksalber hatten gerade während der Pandemie Hochkonjunktur. Medizinische Zusammenhänge interessierten diejenigen nicht, die eine Lösung in Schutzamuletten, hochdosiertem Vitamin D und Homöopathie sahen.

Leider konnte man nicht alle Verrückten ignorieren. Damals war es die Ärztin Kellermayr die massiv bedroht wurde...
 
Ja, leider. Quacksalber hatten gerade während der Pandemie Hochkonjunktur. Medizinische Zusammenhänge interessierten diejenigen nicht, die eine Lösung in Schutzamuletten, hochdosiertem Vitamin D und Homöopathie sahen.

Leider konnte man nicht alle Verrückten ignorieren. Damals war es die Ärztin Kellermayr die massiv bedroht wurde...

Vielleicht liegt das daran, dass man heute alles googeln kann oder eine KI befragen kann. Da denken sich manche halt, was braucht man etwas lernen oder wozu brauchts Wissenschaftler, wenn man ohnehin auf alles eine Antwort vom Computer bekommt. Die glauben dann halt auch jeden Schmarren, der ihnen im Netz begegnet.

Ich versteh dabei nicht, warum man irgendwelchen Internetseiten glaubt, aber jemanden, der ein Fach studiert hat, der sich damit jahrelang auseinandergesetzt und sich Wissen angeeignet hat, dem glaubt man nicht. Es so unlogisch.
 
Ich versteh dabei nicht, warum man irgendwelchen Internetseiten glaubt, aber jemanden, der ein Fach studiert hat, der sich damit jahrelang auseinandergesetzt und sich Wissen angeeignet hat, dem glaubt man nicht. Es so unlogisch.
Weil die Leute , die von etwas richtig Ahnung haben, ie sich da hineinknien und jede Minute nutzen, um sich zu informieren, weil es ihr Beruf ist, wenig Zeit haben, bunte Bilder auf Instagram zu posten oder irgendwelche Videos auf TikTok/YouTube hochzuladen. Und den Meisten dürfte es ehrlich gesagt auch einfach zu anstrengend und kompliziert sein, wenn jemand, der sich in der Materie auskennt, das ausführlich erklärt und darlegt. Und da sich nicht alles in leichter Sprache, bunten Bildern und Bausteinen erklären lässt. Bei allen Vorteilen des Internets: Dank des Internets ist jetzt jeder Experte für alles . Auch die , die mit wehenden Fahnen bei Delfin 4 durchgefallen sind. Und weil Lesen nicht deren Stärke ist, müssen halt 10‑Minuten-Videos auf YouTube reichen. Und bei dem, der sie erstellt, reicht es häufig auch nicht für mehr. Dazu kommt, dass viele YT‑Universitätsbesucher nicht verstehen is, dass Likes, Fames, Bekanntheit sich in purem Geld auszahlen lassen und Leute alless dafür tun würden..
 
Die Rechtslage ist darüber hinaus aber so, dass es in D keine Pflicht zur Rettung eines Wildtieres gibt, daher sind die Meeresbiologen fein raus mit ihrer unterlassenen Hilfeleistung.

Was hätten sie DMn tun sollen? Was davon hätten sie realistisch auch tun können?

Du bemängelst hier gleichzeitig die angebliche Arroganz der Experten, die sich geäußert haben, und die Untätigkeit der Experten, die schwiegen. Ja, was denn nun? Was wäre richtig gewesen?

Till Backhaus ist ebenso geschützt, obwohl er zugelassen hat, dass Tierärzte unfassbar behindert wurden, während Influencer sich als Chefs aufspielen durften. Die Duldung hätte er jederzeit zurückziehen können und sie
hat dem Wal also sehr geschadet streckenweise.
Auch ihm aber wird nichts passieren,.

Was hättest Du an seiner Stelle wann getan?
 
Was hätten sie dMn tun sollen? Was davon hätten sie realistisch auch tun können?
Du bemängelst hier gleichzeitig die angebliche Arroganz der Experten, die sich geäußert haben
und die Untätigkeit der Experten, die schwiegen. Ja, was denn nun? Was wäre richtig gewesen?
Was hättest Du an seiner Stelle wann getan?

Na dann knie dich jetzt nochmal richtig rein, @FreeStar.
Du stehst mit dem Rücken an der Wand - gib dir Mühe!
 
Was hätten sie DMn tun sollen? Was davon hätten sie realistisch auch tun können?
Das hatten wir (nicht nur) gestern alles schon, viel früher Tierärzte ranlassen, nicht nur Meeresbiologen, die "nur" forschen.
Die können kein Tier untersuchen und seinen individuellen Gesundheitszustand sicher feststellen.
Jemanden wie Jenna Wallace viel früher suchen und finden, das kann man, Tierärzte suchen weltweit, die Experten für große Meeressäuger sind, und da stößt man fast unweigerlich auf sie.
Jenna Wallace nicht daran hindern, dem Wal Medikamente zu verabreichen, sie nicht zwingen, für jede Fahrt zum Wal eine Genehmigung holen zu müssen, sondern, wenn ich sie schon habe, ihr zu vetrauen, dass sie das macht und anleitet, dass es dem Wal besser geht, frühere Gewichtsentlastung (die viel zu spät gebaggerte Kuhle) Hautbdeckung und -behandlung etc.
Verantwortung an die Richtigen übertragen.
Leiden minimieren in erster Linie, darum geht es, wenn es über länger als 2-3 Tage geht, in denen andere Großwale bei richtigen Strandungen allermeistens bereits sterben.
Welche Länder haben Protokolle, wie sehen die aus, das prüfen.
Wenn ich das Rettungskonzept zugelassen hätte, das weiß ich so nicht, dann immer mit der Massgabe, dass Tierärzte immer das letzte Wort haben, sonst hätte ich das nicht geduldet.
Backhaus hätte das alles so handhaben können, er kann entscheiden, was er duldet und wann er diese Duldung zurückzieht.
Statt dessen hat er zugesehen wie Influencer die Tierärztinnen beiseite schieben, um ihre Filmchen zu drehen. etc.

Ich habe nichts gegen Meeresbiologen, aber sie sind keine Tierärzte und sie haben meistens keine praktische Erfahrung mit Walrettungen nebenbei. Ein Experte ist für mich auch einer, der weiß, was er nicht kann und wann er eine andere Meinung dazuholen muss.
"In Würde sterben lassen" und gar nichts tun, das war das Argument der Meeresbiologen und es war nichts als Unwissen nach so langer Leidenszeit nach Meinung der Tierärzte. Die haben Tiermedizin studiert, Meeresbiologen nicht.

Auch @Laguz hat dir das alles gestern nochmal viel ruhiger als ich erklärt und ausführlich, ich davor auch schon.
Von daher, es wurde hier genug dazu gesagt, zig Mal, und wer das alles wieder so schräg missverstehen will als sei man damit genau so bekloppt wie Impfgegner, es geht echt mir am Allerwertesten vorbei, ich kann das nicht ernstnehmen.

Es ist nun so gelaufen, vielleicht hat er es überlebt, vllt nicht, für ihn ist das alles jetzt egal..
Und ja, es ärgert mich, dass die Meeresbiologen damit durchkommen werden.
Aber es ist eben gelaufen.
 
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Ein Experte ist für mich auch einer, der weiß, was er nicht kann und wann er eine andere Meinung dazuholen muss.
"In Würde sterben lassen" und gar nichts tun, das war das Argument der Meeresbiologen und es war nichts als Unwissen nach so langer Leidenszeit nach Meinung der Tierärzte. Die haben Tiermedizin studiert, Meeresbiologen nicht.

Meeresbiologen kennen sich aber mit Meeressäugern aus - die meisten Tierärzte nicht. Es ist schon schwer einen zu finden, der eine Schildkröte behandelt. Hinzu kommt, dass sich auch Tierärzte für würdevolles Sterben im Falle des Wals aussprachen. Nur fanden eher diejenigen mediales Gehör, die dem Publikumswunsch folgend, für eine Rettung plädierten.
 
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