Gestrandeter Wal in der Ostsee

Also wenn ich die KI bemühe, wird gemeckert und wird auch nicht anerkannt.
Aber dass ist wohl ja sicherlich was andes bei mir als bei einem Selber
 
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Lehmann äußerte sich gestern zu den Todesvermutungen des Deutschen Meeresmuseums den Wal betreffend:

Gibt auch nochmal ein Video von ihm. Hab es teilweise durchgeklickt. Jaaa, er spricht viel über sich, wie er das Ganze erlebt hat ;) aber ab zu Beginn erwähnt er nochmals die Sache mit dem Netz und ab ca. min. 33 geht er auch auf J. Wallace, Dr. Tönnies und Sergio ein.

Und @Laguz anfangs sarkastische Bemerkungen, ob Buckel- oder Finnwal ;) da es zu Beginn verwechselt wurde.
 
Eine super gute Zusammenfassung Laguz, habe lieben Dank dafür 😘

Der Fall dieses Buckelwals zeigt wieder einmal wie extrem tragisch und traurig die Realität ist , denn jedes Jahr haben rund 300.000 Wale und Delfine weltweit einen ähnlich langen Leidensweg, da sie sich in Stellnetzen und Fischereigeräten verstricken.
In Anbetracht dieses grausamen Leidens, kann ich nur hoffen, dass wir alle aus diesem Geschehen lernen und bewusster mit unserem Fisch - und Fleischkonsum umgehen und endlich anfangen unsere Umwelt zu schützen, im Kleinen wie im Großen.
Auch wenn es abgedroschen klingt , Umweltschutz fängt bereits bei unserem Konsum an.
 
Der "Spiegel" berichtet nochmal über das Ding mit Daten und Sender:


"Gängige Sender für Meerestiere und auch Vögel funktionieren mithilfe eines satellitengestützten Systems namens Argos . Daten können sie nur an der Wasseroberfläche funken, also wenn der Wal zum Atmen auftaucht und der Sender aus dem Wasser ragt. Zudem muss sich einer der Satelliten in Reichweite befinden – nicht jedes Auftauchen führt also zu einem Signal.(...)
Beim Start eines GPS-Geräts können unter Umständen mehrere Tage vergehen, bis ein zuverlässiges Signal übertragen wird. Beim Argos-System ist laut der Expertin Herr dagegen kein Zeitverzug bekannt. Zwar könnten manchmal unvollständige Datenpakete ankommen, beispielsweise, wenn ein Wal zu kurz auftauche. Fachleute sprechen dann von einem »corrupt signal«. »Wenn das jedoch dauerhaft passiert, deutet das darauf hin, dass der Sender nicht funktioniert.«
Für den Buckelwal bedeutet das: Wenn bislang keine Positionsdaten angekommen sind, ist es wahrscheinlich, dass das Besendern missglückt ist.

Tierärztin wusste nicht, wie das Gerät funktioniert​

Ein Grund für die fehlenden Standortdaten könnte neben einem technischen Defekt sein, dass das Gerät nicht ordnungsgemäß am Buckelwal angebracht wurde. Meereswissenschaftlerin Herr sagt, nur geschulte Fachleute sollten Tiere mit Sendern ausstatten. Unabdingbar sei es, das Gerät vorher zu testen. Das ist nach Angaben der Privatinitiative nicht passiert."....usw

Wenn ich das also richtig verstehe verlangt Positionsdatenermittlung nicht unbedingt GPS als Voraussetzung.
Das Argos System nutzt den sog. Doppler-Effekt, das kann man googeln ist mir zuviel das jetzt hier einzufügen.
Es heißt aber, sobald ein Ping auftaucht, was sie ja behaupten, dann sagt zumindest KI, kann er auch geortet werden und das dauert höchstens 3 Stunden, niemals Tage beim System Argos.
D.h. m.E. entweder sie haben nichts und lügen oder sie halten es zurück, warum auch immer.
Vllt trudeln die Daten im Kreis mit einer Strömung....was bedeuten würde, verloren das Ding oder Wal gestorben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich höre den Personen, die vor Ort waren, ja gerne selbst zu, besonders natürlich über gestreamte tiktok-Videos. So Fr. Toennies, die sich zu den Peilsendern äußerte. Daher habe ich dazu nachgefragt, im KI-Modus:

Ja, das ist korrekt. Sowohl aus technischer Sicht als auch in Bezug auf das Tierverhalten gibt es eine notwendige Anpassungs- und Einschwingphase, bevor die Daten verlässlich sind.

KI:
1. Verhaltensbedingte Anpassung (Habituation)
Tiere zeigen unmittelbar nach dem Anlegen eines Senders (Besenderung) oft abnormales Verhalten aufgrund des Stresses durch den Fang und das ungewohnte Gewicht des Halsbands oder Trackers.
Dauer: Bei Wildtieren kehrt das natürliche Verhalten meist nach vier bis sieben Tagen zurück. Studien an größeren Säugetieren zeigen, dass Stresshormone und Bewegungsauffälligkeiten (wie häufiges Kopfschütteln) innerhalb von etwa fünf Tagen auf das Normalmaß sinken.
Forschungsrelevanz: Wissenschaftler werten Daten aus der ersten Woche oft nicht oder nur eingeschränkt aus, um Verfälschungen durch den "Besenderungsschock" zu vermeiden.
Haustiere: Hunde und Katzen benötigen meist nur ein bis zwei Tage, um sich an das zusätzliche Gewicht am Halsband zu gewöhnen.

National Institutes of Health (.gov)
+3

2. Technische Funktionalität und "Warm-up"
Ein Peilsender funktioniert zwar technisch sofort nach dem Einschalten, benötigt aber unter bestimmten Bedingungen Zeit, um präzise zu arbeiten:
GPS-Fix: Nach langer Inaktivität oder dem ersten Einschalten benötigt das Gerät einen sogenannten „Cold Start“, um die aktuellen Satellitenalmanache zu laden. Das kann im Freien mehrere Minuten dauern.
Energiebereitstellung: Moderne autarke Sender (z. B. für Wildtiere) nutzen oft Solarpanels oder Bewegungsenergie. Diese müssen erst über einen gewissen Zeitraum (z. B. einige Stunden Bewegung oder Sonnenlicht) genug Pufferenergie sammeln, um regelmäßige Pings senden zu können.
Software-Optimierung: Bei Systemen für Nutztiere (z. B. digitanimal) wird empfohlen, die Halsbänder in bestimmten Herdenstrukturen einzusetzen, um eine konstante Verbindung und Datenübertragung zu gewährleisten.

Science | AAAS
+4

Es ist also völlig nachvollziehbar, dass erst einmal keine regelmäßigen Daten gesendet werden, zumal sich der Wal ja im Wasser aufhält und immer mal kurz auftaucht, was wohl hier schon häufiger erwähnt wurde. Frau Tönnies meinte, es würde durchaus 1-2 Wochen dauern, wie man ihr vor Ort von der Technik erklärte, bis so ein Sender verlässliche Daten liefert.

Frau Mommert übrigens fragt mit scharfem Unterton nach, (ach ja, auf tiktok) wieso dieses Meereskundemuseum (?) überhaupt darauf kommt, dass die privaten Retter irgendwelche Ansprüche auf Auskünfte erfüllen sollen. Ja was, genau!
 
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