Der "Spiegel" berichtet nochmal über das Ding mit Daten und Sender:
"Gängige Sender für Meerestiere und auch Vögel funktionieren mithilfe
eines satellitengestützten Systems namens Argos . Daten können sie nur an der Wasseroberfläche funken, also wenn der Wal zum Atmen auftaucht und der Sender aus dem Wasser ragt. Zudem muss sich einer der Satelliten in Reichweite befinden – nicht jedes Auftauchen führt also zu einem Signal.(...)
Beim Start eines GPS-Geräts können unter Umständen mehrere Tage vergehen, bis ein zuverlässiges Signal übertragen wird. Beim Argos-System ist laut der Expertin Herr dagegen kein Zeitverzug bekannt. Zwar könnten manchmal unvollständige Datenpakete ankommen, beispielsweise, wenn ein Wal zu kurz auftauche. Fachleute sprechen dann von einem »corrupt signal«. »Wenn das jedoch dauerhaft passiert, deutet das darauf hin, dass der Sender nicht funktioniert.«
Für den Buckelwal bedeutet das: Wenn bislang keine Positionsdaten angekommen sind, ist es wahrscheinlich, dass das Besendern missglückt ist.
Tierärztin wusste nicht, wie das Gerät funktioniert
Ein Grund für die fehlenden Standortdaten könnte neben einem technischen Defekt sein, dass das Gerät nicht ordnungsgemäß am Buckelwal angebracht wurde. Meereswissenschaftlerin Herr sagt, nur geschulte Fachleute sollten Tiere mit Sendern ausstatten. Unabdingbar sei es, das Gerät vorher zu testen. Das ist nach Angaben der Privatinitiative nicht passiert."....usw
Wenn ich das also richtig verstehe verlangt Positionsdatenermittlung nicht unbedingt GPS als Voraussetzung.
Das Argos System nutzt den sog. Doppler-Effekt, das kann man googeln ist mir zuviel das jetzt hier einzufügen.
Es heißt aber, sobald ein Ping auftaucht, was sie ja behaupten, dann sagt zumindest KI, kann er auch geortet werden und das dauert höchstens 3 Stunden, niemals Tage beim System Argos.
D.h. m.E. entweder sie haben nichts und lügen oder sie halten es zurück, warum auch immer.
Vllt trudeln die Daten im Kreis mit einer Strömung....was bedeuten würde, verloren das Ding oder Wal gestorben.