Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Das eine ist, dass man den Gesundheitszustand eines Patienten nicht aus der Ferne beurteilen kann.
Und wer das macht, weil er Statistiken von sterbenden Walen im Hinterkopf hat, der tut so manchem Wal unrecht, der eigentlich leben will.
Todesbewusstsein bei Tieren wird in der Fachwelt viel diskutiert.
Und aus eigener Erfahrung glaube ich, das Tiere instinktiv sehr wohl spüren, wenn es bald zu Ende geht.
Wir sprechen dann vom "Wundbett". Er beschreibt den Ort, an den sich ein krankes oder sterbendes Tier zurückzieht. Ein Tier sucht instinktiv Schutz.
Das machen sogar Haustiere...

Es hatte einen Grund, warum dieser Wal immer wieder gestrandet ist. Man hätte es schlicht respektieren sollen. Allen Diskussion zum Trotz.

Da eine artgerechte Euthanasie in Deutschland (gesetzlichen ) nicht so einfach möglich ist, bzw mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden wäre.

Aber wenigstens hat die Schwurbel Truppe noch einmal die Möglichkeit bekommen mit viel Geld und Aufwand, ein Tier noch mal sehr viel Leid zuzufügen. Wow...👍
 
Vorsicht, Joey, Du vermischst hier zwei Ebenen ...

Das eine ist, dass man den Gesundheitszustand eines Patienten nicht aus der Ferne beurteilen kann.
Und wer das macht, weil er Statistiken von sterbenden Walen im Hinterkopf hat, der tut so manchem Wal unrecht, der eigentlich leben will.

Ja, möglicherweise. Und gleichzeitig können bzw. dürften viele sich nicht auf mehr verlassen, weil der Zugang zum Wal begrenzt bleiben sollte.

Selbst Jenna Wallace hat mehrfach darauf hingewiesen, dass Buckelwal Timmy Kraft und Lebenswillen zeigt, und stabil genug sei, eine Rettung zu überstehen. Und sie war ja als erfahrene Tierärztin für Meeressäuger vor Ort!
Insofern sieht sie die negative Haltung mancher Wissenschaftler da eben auch kritisch.

Mag sein. Kritischer beschreibt sie in ihrem Post auf Instagram, den Du verlinkt hast, allerdings das Verhalten von Sergio Bambaren und "Mr. Firstclass", die ihre Bemühungen nicht nur passiv bemängelnd beäugt, sondern auch aktiv gestört haben.

Siehe:
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Nun stell Dir vor, Du bist Meeresbiologin - möglicherweise ebenfalls mit genau der benötigten Expertise um den gesundheitszustand des Wals beurteilen zu können - und bekommst durch die Medien dieses unwürdige Spiel präsentiert. Würdest Du auch hineilen wollen, sagen: "Ich nehme jetzt das Ruder in die Hand und lenke das Unternehmen zum Erfolg, denn cih weiß wirklich, was Sache ist"? Würdest Du das tun, auch, wenn es wahr wäre und Du das vor Ort wirklich beurteilen könntest, wenn man Dich fragen würde? Oder würdest Du bei diesem Spiel dann nicht auch vielleicht sagen: "Nun lasst das arme Tier doch mal in Würde sterben." - auch ohne dass Du Dir vor Ort auch nochmal ein Bild gemacht hättest?

Und was strotzt vor mehr Arroganz? Mit dem Selfiestick ausgestattet um einen Wal herum zu navigieren, oder mit dem möglichen Stress für den Wal und auch für sich selbst im Hinterkopf abzuwägen und dabei auch unpopuläre Äußerungen/Empfehlungen zu tätigen?

Das ist das, was mehrfach zu Recht kritisiert wurde und wird: Statt zu sagen, man kann den Gesundheitszustand nur durch eine Untersuchung des Tieres feststellen, erstellen irgendwelche Wissenschaftler Fern-Diagnosen und Fern-Prognosen, ohne je beim Wal gewesen zu sein!

Was hätten sie tun sollen? Sie haben anhand der Berichte gesehen, dass um diesen Wal sehr viel unfruchtbares Gehabe veranstaltet wurde, was das Tier wahrscheinlich zusätzlich noch sehr stark gestresst und zusätzliches Leid verursacht hat.

Würde bei menschlichen Patienten so vorgegangen, würden Ärzte reihenweise die Hände über den Kopf zusammenschlagen.
Oder nicht?

Und ebenso würden Ärzte reihenweise kritisieren, wenn andere Ärzte, dazu noch Heilpraktiker und sonstige selbsternannte Heiler mit einem Selfiestick ausgestattet um das Krankenbett stolzieren würden und laufend in die Kamera erzählen würden, was der Patient ihrer Ansicht nach jetzt bräuchte, während sie gleichzeitig die Arbeit anderer Ärzte aktiv verhindern.

Das zweite ist, es macht einen Unterschied, ob jemand schon mal (und wenn ja, wie oft) aktiv an einer Walrettung beteiligt war.
Besser ein bisschen Erfahrung als gar keine.

Und darum wurde Robert Marc Lehmann auch nicht aus dem Team rausgeschmissen o.ä., und es wurde auch geäußert, dass seine Hilfe vor Ort durchaus weiter gewünscht sei.
 
Ein Plan, u.a. wer zu konsultieren ist, wird mittels der Rückschau entworfen.

Ja.

Gebraucht werden kompetente Leute "mit echter Expertise". (Definition?)

Vielleicht Erfahrung oder mindestens Wissen darüber, wie der Gesundheitszustand von Walen beurteilt werden kann.
Vielleicht auch Erfahrung oder mindestens Wissen über das Verhalten von Walen allgemein.
Vielleicht auch Erfahrung oder mindestens Wissen, wie Wale geleitet werden könnten.

Die Leitung achtet auf Wissen und Erfahrung sich anbietender Helfer. (richtig?)

Bestenfalls, ja.

allgemein:
Negative Formulierungen wie "vordrängeln" dreht man ins Positive,
indem man es so ausdrückt, wie es stattdessen besser/richtig ist.

Sag das mal vor allem auch den Leuten, die zum Beispiel folgendes geschrieben haben:

Ihre eben nicht! fachliche begründete Arroganz hat zu der Situation geführt, die dann entstanden ist.

Sonst wissen wir am Ende immer noch nur, was alles Scheiße war
aber nicht, welche Vorgehensweise soliden Erfolg verspricht.

Was aber auch nicht ganz wertlos wäre.
 
Ja.
.. Erfahrung oder mindestens Wissen darüber, wie der Gesundheitszustand von Walen beurteilt werden kann.
.. Erfahrung oder mindestens Wissen über das Verhalten von Walen allgemein.
.. Erfahrung oder mindestens Wissen, wie Wale geleitet werden könnten.
Bestenfalls, ja.

Siehste, ist doch recht praktikabel. Mit der Arbeits-Methode läßt sich was anfangen.

Sag das mal vor allem auch den Leuten, die zum Beispiel folgendes geschrieben haben:

Und schon isses wieder vorbei mit "kooperativ"? :D
Die lesen es ja auch. Ihr Schreiben ist ihre Sache und hindert dich nicht daran, es selber gut zu machen.

Was aber auch nicht ganz wertlos wäre.

Ich halte mehr von positiven Formulierungen (und ich meine damit nicht Schönrederei!),
wenn´s um was geht und man alleine oder in der Gruppe Lösungen finden will oder muß.
 
Siehste, ist doch recht praktikabel. Mit der Arbeits-Methode läßt sich was anfangen.

Diese Arbeitsmethode ist aber nicht neu, und ich bin überzeugt, dass die verantwortlichen Politiker gerne so gearbeitet hätten. Es kam aber leider nunmal dazu, dass so einige der konsultierten Leute, entweder nicht wirklich diese behauptete Expertise besaßen, oder lieber an der Selbstpräsentation gearbeitet haben. In einem gewissen Maß ist letzteres auch nicht schlecht, sondern dient auch der Öffentlichkeitsarbeit. Aber so, wie ich Robert Lehmann in Erinnerung habe, wie auch wie Jenna Wallace über "Mr. Firstclass" berichtet, wurde DAS zu Lasten der Aktion deutlich überdreht.

Um das in Zukunft besser zu machen, müsste der Zugang zum betroffenen Wal deutlich eingeschränkt oder besser reglementiert sein. Die Aktion muss für Leute, die es fast ausschließlich zur Selbstdarstellung nutzen wollen, unattraktiv werden.

PS: Das bedeutet NICHT Kameras und Selfie-Sticks da komplett zu verbieten, sondern sie einzuschränken.
 
Lehmann äußerte sich gestern zu den Todesvermutungen des Deutschen Meeresmuseums den Wal betreffend:

"Meeresbiologe Robert Marc Lehmann äußert sich unter einem Instagram-Beitrag der Tagesschau zu der Einschätzung des Museums. „Die Finnwal-Experten vom @ozeaneum_meeresmuseum wieder mal ahnungslos“, heißt es in dem Kommentar, der bereits mehr als 10.000 Gefällt-mir-Angaben erreicht hat." (Quelle: Merkur)

Etwas knapp, aber deutlich. "Finnwal- Experten" nennt er sie, weil das DMM Anfang März herausgab, der Wal sein ein Finnwal, was sich bekanntermaßen später als falsch herausstellte...
 
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Timmy Hope geht es phantastisch, er schwimmt und taucht Ri Atlantik. Wieder ein Hype oder ein Hoax(?) mit dem Tod, der, das auf den Weg gebracht wurde. Fast schon eine Hysterie. Und alles ohne Belege, dafür fast dieselben Überschriften und einer schreibt vom anderen ab.

Und wenn jetzt jemand Hochbegabt fragt, wo denn meine Belege sind: Ich brauche keine.

Also, am besten mal die Füße still halten und genießen. Zum Beispiel das herrliche Regenwetter.
 
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