Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Hier kann man nachlesen, wie Nachbarländer die Walrettung in D. sehen und wie sie das handhaben.

https://www.derwesten.de/aktuelles/wal-timmy-sender-tracking-ausland-kritik-id302055126.html
Zitat:

bluewin.ch“ bringt es auf den Punkt. Der Wal sei zum Spiegel einer Gesellschaft geworden, „die es schwerfällt, schnelle und klare Entscheidungen zu treffen, vor allem wenn Emotionen im Spiel sind.“


Das ist wirklich genau das was es ist. Mit Betonung auf Emotionen.
 
Und wenn man einerseits darauf pocht, dass man jeden Wal individuell behandeln sollte und bemängelt, wenn Leute sich auf Statistiken zur Entscheindungsfindung stützen, weil man dabei ja viel falsch machen kann, ist es nicht gerade konsequent, wenn man danach dann wieder meint, Erfahrungen mit Orcas wären sicherlich brauchbar, um einen Buckelwal zu retten.
Vorsicht, Joey, Du vermischst hier zwei Ebenen ...

Das eine ist, dass man den Gesundheitszustand eines Patienten nicht aus der Ferne beurteilen kann.
Und wer das macht, weil er Statistiken von sterbenden Walen im Hinterkopf hat, der tut so manchem Wal unrecht, der eigentlich leben will. Selbst Jenna Wallace hat mehrfach darauf hingewiesen, dass Buckelwal Timmy Kraft und Lebenswillen zeigt, und stabil genug sei, eine Rettung zu überstehen. Und sie war ja als erfahrene Tierärztin für Meeressäuger vor Ort!
Insofern sieht sie die negative Haltung mancher Wissenschaftler da eben auch kritisch.

Dabei, eine wie sie muss es letztlich wirklich wissen, denn sie lebt und arbeitet seit Jahren als Tierärztin auf Hawaii und kennt sich ganz offensichtlich sehr gut mit kleinen und großen Meeressäugern aus.
Übrigens, vorgestern teilte Pedro Baranda nach der Rückkehr mit der Arne Tiselius mit, es seien keine Netzreste mehr in Timmys Maul bzw. Schlund! Sie hätten ihn untersucht.
Doch bis heute redet man davon, dass er nicht überlebensfähig sein kann, weil da ja noch Netzreste in seinem Schlund seien.

Das ist das, was mehrfach zu Recht kritisiert wurde und wird: Statt zu sagen, man kann den Gesundheitszustand nur durch eine Untersuchung des Tieres feststellen, erstellen irgendwelche Wissenschaftler Fern-Diagnosen und Fern-Prognosen, ohne je beim Wal gewesen zu sein!

Würde bei menschlichen Patienten so vorgegangen, würden Ärzte reihenweise die Hände über den Kopf zusammenschlagen.
Oder nicht?

Das zweite ist, es macht einen Unterschied, ob jemand schon mal (und wenn ja, wie oft) aktiv an einer Walrettung beteiligt war.
Besser ein bisschen Erfahrung als gar keine.
 
Zitat:
Die Wale, die er gerettet habe, die habe er mit Orca-Ingrid gerettet. Von ihr habe er alles gelernt. ..
»Orca-Ingrid«, die neuseeländische Meeresbiologin Ingrid N. Visser, hat viele Wale gesehen.
Seit Jahrzehnten forscht sie zu Orcas, war an zahlreichen Walrettungen beteiligt. ....
Sie glaube nicht, dass sich ein frei schwimmender Buckelwal über Hunderte Kilometer
durch die Ostsee in den Atlantik lenken lasse. Zu schmal die Fahrrinnen, zu viele der Untiefen.
...

Na das waren doch wertvolle Informationen von Ingrid Visser!
Das spätere Barge-Team hat dort dann offenbar angesetzt,
denn andere Versuche hätten wohl gar nicht glücken können.

Und auf Frau Visser ist man durch diesen "er" gekommen.
"Er" ist der gerügte Ego-Lehmann? Immerhin hat er Frau Visser
ins Spiel gebracht (oder wer sonst?), und das war hilfreich.
 
bluewin.ch“ bringt es auf den Punkt. Der Wal sei zum Spiegel einer Gesellschaft geworden, „der es schwerfällt, schnelle und klare Entscheidungen zu treffen, vor allem wenn Emotionen im Spiel sind.“


Das ist wirklich genau das was es ist. Mit Betonung auf Emotionen.
Mit dem Erzeugen und anschliessendem Bewirtschaften von Emotionen (Kinder! Tiere!) macht die blöd seit Jahrzehnten ihr bestes Geschäft - nachdem speziell die Deutschen sehr schnell sehr empörungsbereit sind.

Benkannt: Bei Gefahr und in Krisen können Emotionen tödlich enden.
 
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Zitat:

bluewin.ch“ bringt es auf den Punkt. Der Wal sei zum Spiegel einer Gesellschaft geworden, „die es schwerfällt, schnelle und klare Entscheidungen zu treffen, vor allem wenn Emotionen im Spiel sind.“


Das ist wirklich genau das was es ist. Mit Betonung auf Emotionen.
Hunderte Kinder werden von Priestern und Pfarrern missbraucht. Kein Schwein interessiert es hier.. So viel zum Thema Emotionen.
 
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