Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Gar nicht wahr. Ich hatte auch immer eine wirklich tiefe emotionale Verbindung zu Robert Redford.
Oder Alain Delon, naja, gut, zu dem nicht ganz so, aber ein bisschen schon. Oder Paul Newman.
Oder Robbie Williams, zeitweise.
Irgndwie viel wirklicher als zu manchen Typen in meiner Nähe, mit denen ich soviel Zeit verbracht habe.
🤔
:LOL:

Manchmal verwechsel ich eure Avatare, weil sie sich so ähnlich sind.
So las ich eben deinen Beitrag und dachte, er wäre von @JimmyVoice.
Bis ich dann doch nochmal nach links geguckt hab, weil .. hö? :LOL:
 
Mitgefühl hat auch nichts mit Emotionaler Bindung zu tun.
Mitgefühl, wahres Mitgefühl hat man, wenn man Gleiches oder Ähnliches wie das Gegenüber erlebt hat und sich dadurch vorstellen kann, wie der Andere sich fühlt.
Trifft also auf den Wahl auch nicht wirklich zu.
Doch, Schmerz und Leid sind universell. Ein leidendes Lebewesen kann Menschen sehr berühren,
auch wenn keine persönliche Beziehung da ist.
Außerdem steht er ja greifbar für das worum wir vllt mehr trauern, als uns täglich klar ist...den Zustand der Natur, der Erde und er als Tier für die Unschuld.
Das ist schon ein großer Schmerz, nichts Abstraktes.

Immer wenn ich mal die alten deutschen Romantiker lese oder ein Teil ihre Vorgänger, so aus dem 18./19. Jahrhundert mit ihrer innigen fast mystischen Beziehung zur Natur, merke ich das. Ich denke dann immer, wie muss es gewesen sein, dieses "Hinauswandern in die Welt/Natur", dieses unbelastete Gefühl zur Natur als heilem Ort, als Paradies....das erinnere ich nur noch ganz schwach als Kind. 😏
Ich kann das zwar noch immer herstellen, wenn ich in der Natur bin und auf einen bestimmten Ort schaue, aber nie mehr ohne das Hintergrundwissen, was man darüber auch noch hat. Das ist immer da und der Schmerz auch.
 
Keiner von Euch hier hat eine wirkliche emotionale Bindung zu diesem Wal.
Emotionale Bindung entsteht nämlich durch Nähe und auch durch die Zeit die man miteinander verbringt.


Selbst Fiktion kann bewegen... Filme, Serien,..

Das hier ist real und echt.

Man braucht keine persönliche Nähe, um sich für ein Thema zu interessieren oder gar Mitgefühl zu entwickeln. Denn ganz allgemein betrachtet würde sich sonst kaum jemand dem Tierschutz, sozialer Gerechtigkeit oder sonst irgendwelcher Themen widmen.
 
Es ist einfach wunderbar, der Wal ist frei und darf im Meer schwimmen, oder untergehen und ertrinken.
Es gab für den Wal nur diese einzige Chance auf der Barge, denn alleine hätte er es aus dem Irrgarten Ostsee nicht wieder hinausgeschafft.
Selbst wenn er todgeweiht war, wäre dieses langsame elende Dahinsiechen - wie von manchen Meeresbiologen gefordert war - keine Option. Man sollte ihn dann eher zeitnah einschläfern, als ihm wochenlang beim Sterben zu zuschauen.
Die nächste Strandung wird sicher auch bald wieder folgen, und dann?
Wie werden wir uns dann verhalten?
43 Tage Wal und wie gehen wir damit um, ich finde es ist so einiges schief gelaufen bei dieser "Rettung" und hoffe beim nächsten Wal läuft alles besser.
 
Selbst wenn er todgeweiht war, wäre dieses langsame elende Dahinsiechen - wie von manchen Meeresbiologen gefordert war - keine Option.

Diese grauenhafte "Rettungsaktion" war auch keine. - Abgesehen davon hat kein Meeresbiologe ein langsames, elenden Dahinsiechen gefordert. Zeitnah einschläfern wäre begrüßenswert gewesen - aber es herrschte weitestgehend Übereinstimmung darüber, dass dies extrem kompliziert sei aber mit massiven Qualen verbunden sein könnte.
 
Diese grauenhafte "Rettungsaktion" war auch keine. - Abgesehen davon hat kein Meeresbiologe ein langsames, elenden Dahinsiechen gefordert. Zeitnah einschläfern wäre begrüßenswert gewesen - aber es herrschte weitestgehend Übereinstimmung darüber, dass dies extrem kompliziert sei aber mit massiven Qualen verbunden sein könnte.
:rolleyes:


Der übliche Geistige ? Dünn....
 
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Abgesehen davon hat kein Meeresbiologe ein langsames, elenden Dahinsiechen gefordert.
Nein, gefordert wurde das elende dahinsiechen nicht, aber es zeichnete sich nach bereits 14 Tagen ab, dass diese Qual keinem Lebewesen zumutbar ist.
Zeitnah einschläfern wäre begrüßenswert gewesen - aber es herrschte weitestgehend Übereinstimmung darüber, dass dies extrem kompliziert sei aber mit massiven Qualen verbunden sein könnte.
Warum sollte das Einschläfern so unglaublich kompliziert sein?
2018 wurde es bereits bei einer Seekuh angewandt.

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Berliner Tierpark musste Seekuh Lisa einschläfern

15. Januar 2018 - Der Gesundheitszustand der Seekuh hatte sich zuletzt deutlich verschlechtert. Nun musste Lisa eingeschläfert werden.
 
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