Gestrandeter Wal in der Ostsee

Nein, gefordert wurde das elende dahinsiechen nicht, aber es zeichnete sich nach bereits 14 Tagen ab, dass diese Qual keinem Lebewesen zumutbar ist.

Es zeichnete sich ab, dass eine "Rettung" die Qualen verschärfen - und ein Ertrinken sehr wahrscheinlich wäre. Trotzdem wurde dem Tier eine strapaziöse Reise angetan - und Geräusche die Qualen ausdrücken können als "fröhlicher Gesang" (!) interpretiert.
 
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Es zeichnete sich ab, dass eine "Rettung" die Qualen verschärfen - und ein Ertrinken sehr wahrscheinlich wäre
Und, ist er ertrunken?
Oder hat er seinen Tracker eventuell verloren und schwimmt er bereits quietschfidel im Atlantik?
Es gibt ein ganz winziges Wörtchen, welches die Welt ein wenig besser macht - dieses heißt Hoffnung - und die stirbt bekanntlich zuletzt.
 
Es gibt ein ganz winziges Wörtchen, welches die Welt ein wenig besser macht - dieses heißt Hoffnung - und die stirbt bekanntlich zuletzt.

Das Hoffnung die Welt ein wenig besser macht, finde ich nicht. Oft sogar im Gegenteil. Und zwar dort, wo mit dem Schüren falscher Hoffnung Geschäftemacherei betrieben wird.
 
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Immer wenn ich mal die alten deutschen Romantiker lese oder ein Teil ihre Vorgänger, so aus dem 18./19. Jahrhundert mit ihrer innigen fast mystischen Beziehung zur Natur, merke ich das. Ich denke dann immer, wie muss es gewesen sein, dieses "Hinauswandern in die Welt/Natur", dieses unbelastete Gefühl zur Natur als heilem Ort, als Paradies....das
Selber Schuld.
Wenn man "die Natur" so haben will und alles andere ignoriert, wundert es mich nicht mehr, wenn ein Tier 5 Wochen gequält wurde, dann in der Nordsee zu ertrinken.
Oder warum es grundsätzlich so aus sieht wie es eben aussieht.
 
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