Gestrandeter Wal in der Ostsee

Mitgefühl zu haben finde ich auch sehr wichtig und es zu kultivieren und allmählich jeglichen Hass im Herzen auszulöschen. Das ist der Weg zu Frieden, Güte und Wohlwollen für alle Wesen. Verblendung, falsche Ansicht und falsche Gesinnung sind die eigentlichen Wurzeln aller selbsterzeugten Leiden in der Welt und sie zu beseitigen sollte Gegenstand der Politik und Bildung sein.
Die Bemühungen um den gestrandeten Wal sind an sich ein erfreuliches Zeichen für das Gute im Menschen. Je mehr es davon gibt, desto besser.

Eignet sich halt hervorragend für Wandtattoos in klimatisierten Wohnzimmern oder als Bildunterschrift für Influencer, die ihre Fair-Trade Ramsch veräußern wollen...

Wut, Hass, Aggressionen sind etwas völlig normales und eine evolutionäre Schutzfunktion. Sich mit der Kultivierung von Mitgefühl zu befassen, ist ein reines Luxusproblem.Wer sich keine Sorgen um die nächste Mahlzeit, die Miete oder den Schutz seiner Familie vor Bomben machen muss, hat natürlich die Freizeit, sein Herz nach "dunklen Flecken" zu durchsuchen, oder es liebevoll "weg zu meditieren".🥴
Die Idee, dass Menschen durch die Auslöschung ihrer Urinstinkte sich über die Biologie erheben könnten, ist reine Hybris.

Deine Aussage dient vor allem dazu, sich selbst auf die Schulter zu klopfen. Es geht nicht um den Weltfrieden, sondern um das wohlige Gefühl der moralischen Überlegenheit
 
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:"Unruhe auf dem Wasser"

Besonders würden viele irritiert auf das Verhalten einiger Einsatzmittel auf dem Wasser reagieren. "DLRG-Boote und Jetskis sollen mehrfach deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein – sowohl im Hafen als auch in angrenzenden Naturschutzgebieten und sogar in unmittelbarer Nähe des Wals" .

Horoskope sind nicht viel schlimmer als sich hier und da mal schlecht zu ernähren und positiv gewendet, eine Selbstbestätigung, eine kleine Erinnerung wer wir sind, wer wir sein könnten.
Ein persönliches Horoskop ist eh nur schwer ergründbar.
Den Spaß daran wie an einem Hobby, sollte Jedem selbst überlassen bleiben.
 
Ich finde die Auswüchse rund um das Thema auch alles andere als gut, aber ich glaube, auch wenn sich das Bild aktuell nicht deutlich abzeichnet, dass die meisten Menschen nicht projizieren.

Ich glaube, dass es so ist: Den meisten Menschen tut das Tier leid. Es leidet - und die Möglichkeit ihm zu helfen ist stark eingeschränkt. Aber da, wo Handeln erforderlich ist, sind doch sehr viele bereit, großzügig Abstriche zu machen. ("Ich ändere eh nichts, wenn ich auf Thunfischsalat verzichte.") Die Menschen, die rund um den Wal jetzt so ausrasten sind eine Minderheit. Das waren auch Impfgegner und Coronaleugner - trotzdem taten sie auch das, was die Wal-Zuschauer jetzt auch teilweise tun: Sie schimpfen auf die Regierung, auf unfähige ("sog. Wissenschaftler) - und setzen auf einen Tierromanautoren, Influencer und Leute die mit poliertem Lebenslauf Videoauftritte hinlegen.

Es liegt in der menschlichen Natur, dass einen das Leid vor der Haustür mehr mitnimmt, als "weit entferntes".

Sondern sie wollen, dass er nicht mehr leidet. Für mich wäre das zum Beispiel sein schneller Tod. Letztendlich aber tragen die Institutionen die reale Verantwortung für das Tier, nicht das Publikum.

Als erwogen wurde das Tier zu erlösen, war bereits von "Mördern" die Rede. Als man sagte, die Tötung des Tieres würde sich zu schwer gestalten und das Tier womöglich sehr quälen, wurde abermals auf die Unfähigkeit der Verantwortlichen bestanden. Die Zaungäste und Streamer wollten es besser wissen. - Institutionen handeln im Interesse der Menschen. Aber ohne Fischessende würde es keine Netze geben. Und keine Fischer. (...)
 
Die Menschen, die rund um den Wal jetzt so ausrasten sind eine Minderheit. Das waren auch Impfgegner und Coronaleugner - trotzdem taten sie auch das, was die Wal-Zuschauer jetzt auch teilweise tun: Sie schimpfen auf die Regierung, auf unfähige ("sog. Wissenschaftler) - und setzen auf einen Tierromanautoren, Influencer und Leute die mit poliertem Lebenslauf Videoauftritte hinlegen.
Ich verstehe das ja alles und ich geb dir auch recht, nur verstehe ich nicht, wie es sein kann, dass man eben genau diese Autoren, Influencer und ko mitmischen lässt. Wurde die Verantwortung dann von den Behörden vollkommen abgegeben?
 
Ich verstehe das ja alles und ich geb dir auch recht, nur verstehe ich nicht, wie es sein kann, dass man eben genau diese Autoren, Influencer und ko mitmischen lässt. Wurde die Verantwortung dann von den Behörden vollkommen abgegeben?
Ja die Verantwortung für die Rettungsaktion tragen die privaten Investoren. Dennoch, die Regierung hat sich dazu bekannt, dass sie auf die Einhaltung rechtlicher Vorgaben achten wird und das keine Maßnahmen unternommen werden, die dem Tierwohl schaden. So zumindest laut Aussage Backhaus vor einigen Tagen.
 
Ja die Verantwortung für die Rettungsaktion tragen die privaten Investoren. Dennoch, die Regierung hat sich dazu bekannt, dass sie auf die Einhaltung rechtlicher Vorgaben achten wird und das keine Maßnahmen unternommen werden, die dem Tierwohl schaden. So zumindest laut Aussage Backhaus vor einigen Tagen.
Und die Behörden sehen sich das jetzt stillschweigend an, obwohl die anfangs eine gegensätzliche Linie gefahren sind? In dem Fall weiß ich nicht, das schlimmer ist.
 
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Mitgefühl zu haben finde ich auch sehr wichtig und es zu kultivieren und allmählich jeglichen Hass im Herzen auszulöschen. Das ist der Weg zu Frieden, Güte und Wohlwollen für alle Wesen. Verblendung, falsche Ansicht und falsche Gesinnung sind die eigentlichen Wurzeln aller selbsterzeugten Leiden in der Welt und sie zu beseitigen sollte Gegenstand der Politik und Bildung sein.
Die Bemühungen um den gestrandeten Wal sind an sich ein erfreuliches Zeichen für das Gute im Menschen. Je mehr es davon gibt, desto besser.
Du sprichst mir aus dem Herzen.
In dieser immer rauer und grober werdenden Welt, wo die lautesten Schreier alle Rechte für sich beanspruchen und hemmungslos über die Gefühle anderer hinwegtrampeln, wäre es gut wenn sich Herzensbildung und Feinfühligkeit wie Phönix aus der Asche erheben würden zum Wohle Aller.

❤️
 
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