Geistige Dimensionen - Sophia

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Als was nimmt sich der Geist wahr im Nicht inkarnierten Zustand ?

Als das was er ist - als der wahre, lichte, freie Geist, der nicht verdunkelt herumirrt in einem illusionären sterblichen Körper.
Als der Geist, der sich vereingt hat mit mit seiner Braut, der Seele, und nicht mehr Diener ist des menschlichen Verstandes.

Also würde er zu sich selbst sagen: Ich denke nicht also bin ich nicht.

Der Geist @Romulus denkt nicht. Das Gehirn denkt.
Der Geist ist das Resultat aus affirmativen Denken.
Somit entspricht der Geist der Lebensbejahung ---> positiver Zuordnung der Gedanken.
Denn man handelt & denkt sprichwörtlich "im Geiste von....." und damit ist eine konstruktiv-positive Bejahung gemeint.
Aber in der `Geistigen Welt` gibt es keine Polarität !
Das heisst, es gibt in der `Geistigen Welt` nicht wirklich Gut &Böse, so wie wir es mit unserem menschlichen Verstand der Logik wahrnehmen.
Das Schlußfolgert; eine destruktive-negative Bejahung im Geist ( es ist keine Verneinung sondern bleibt eine Bejahung weil es in der Geistigen Welt keine Polarität gibt) gehört genauso zum Resultat des affirmativen Denkens.
Der Geist bejaht ständig. Sonst wäre es ja kein Geist. Nur der Verstand im lebenden Gehirn verneint, eben wegen der Polarität.
Der Geist kann sich garnicht selbst wahrnehmen. Dass der Geist es könnte, liegt einzig am menschlichen Verstand, welcher sich im Leben über den Geist förmlich überstülpt um ihn --> den Geist zu beherrschen.
Von daher ist deine Frage "Als was nimmt sich der Geist wahr im Nicht inkarnierten Zustand?" eine paradoxe Frage.

@Mahuna der Geist ist der metaphorische Vermittler zwischen Verstand und Seele.
Der Geist stellt wärend des Lebens ständig die Verbindung zwischen dem Verstand/Gehirn und der Seele her.
Über den Geist werden Erfahrungen im Leben in der Seele förmlich abgespeichert und `transformiert` ,
und zwar SO wie sich die `Innere Konstellation` wärend des Lebens bis zum Tod des Lebewesens ständig verändert.
Aber in der Tat, wärend des Lebens ist der Geist auch immer der Diener des Verstandes
Mit des Menschen Tod stirbt aber auch sein Geist.
Was bleibt ist die Seele. Diese wird wieder reinkarnieren.
Und mit der nächsten Inkarnation ensteht auch immer ein neuer Geist :)
 
Hi Schattenelf - ich hatte deinen Beitrag noch nicht gelesen, als ich meinen 477 schrieb...dies nur zur Information, es könnte sonst so wirken, als ob ich es 'besser wissen will' oder ähnlich. Hätte ich deinen vorher gelesen, wäre ich auf deinen eingegangen und so wäre meiner gar nicht zustande gekommen...

Nun kann ich aber nachträglich noch auf deinen eingehen:
Der Geist kann sich garnicht selbst wahrnehmen.

Ja, er ruht in sich, wie Gott vor der Schöpfung.

Mit des Menschen Tod stirbt aber auch sein Geist.
Was bleibt ist die Seele. Diese wird wieder reinkarnieren.

Oder auch nicht, wenn sie nämlich den Prozess, den du beschreibt vollendet hat.
Der Mensch stirbt nicht, er legt seine materielle Hülle ab, und lebt weiter als das was seine Essenz ausmacht - die Seele.
Wenn die Seele sich vom Verstand-Gehirn über die Transformation mittels des Geistes endgültig befreit hat, dann 'vermählt' sie sich mit dem Geist und muss sich nicht wieder inkarnieren.
Der Geist ist unsterblich, was stirbt ist der materielle Körper mit seinem Gehirn und somit Verstand.

Ein Dogma steht nun neben dem anderen - ich befürchte, auch ich werde mich noch weiterhin inkarnieren müssen
bei soviel 'Klugscheisserei':(
:notworthy:
 
Aber in der Tat, wärend des Lebens ist der Geist auch immer der Diener des Verstandes
Bist Du sicher, dass Du nicht etwas verwechselst?
Der Geist ist der Substanz nach mit dem Ewigen Geist verwandt und daher ewig. Geist ist höher als Verstand und daher nicht mit rationellen Mitteln, wie die des Verstandes es sind, erfaßbar.
Der Verstand ist in der griechischen Philosophie sowie in den meisten christlichen sowie theosophischen, anthroposophischen und damit verwandten spirituellen Strömungen und Schriften auch als Psyche in seiner erdgebundener Verfaßtheit - und daher sterblich - oder als Nous in seiner zum Ewigen Geist gewandten Stufe - und daher ewig - genannt.
 
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So kann man aber sagen, dass sich der Geist ja doch dem Verstand bedient, aber was nimmt er mit und was lässt er wieder verschwinden? Das was vom Verstand in die Ewigkeit gelangt, ist es das was ich mit dem Herz verstehe?
 
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