"Gefährliche Toleranz"

glaubst du das wirklich?
die Wende hat sicherlich nicht dazu beigetragen das die Rechten im Osten weniger werden, das ja, aber sie sind nicht die Folge der Wende.

was heißt glauben? :ROFLMAO:

Firmen, Immobilien, Universitäten (Lehrpersonal), Ämter wurden von Westdeutschen übernommen, zumindest meist Leitung-, Chefpositionen...
es ist traurig zu lesen, wie wenig Ihr informiert seid.
Statt als aufbauende Unterstützung zu wirken, hat die Herrenklasse einfach die Zügel ganz in die Hände genommen, folglich Menschen entlassen, die entweder einen Neuanfang schafften, nicht selten in Westdeutschland, Österreich, oder in perspektivlose Hoffnungslosigkeit gefallen sind. Die Mieten stiegen gewaltig an - Prenzlauer Berg, den ich in den Neunzigen kennengelernt hab, ist nicht mehr, eine ganz neue Bevölkerungstruktur, wovon ich mich kürzlich überzeugt hab.
 
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Na, wenn das tatsächlich von Armut und Perspektivlosigkeit abhängen würde, dann stellt sich hier bei einigen User_innen die Frage, was sie so für Übertreibungen über ihr gutes Leben hier im Forum geschrieben haben.

Hat irgendwer geschrieben, dass es NUR von Armut und Perspektivlosigkeit abhängt? :coffee:

Abgesehen davon, Armut und Perspektivlosigkeit findest Du auffällig genauso oft in links-roten Fangemeinden, die selbst extremistische Tendenzen aufzeigen. :sneaky:
 
Na, wenn das tatsächlich von Armut und Perspektivlosigkeit abhängen würde, dann stellt sich hier bei einigen User_innen die Frage, was sie so für Übertreibungen über ihr gutes Leben hier im Forum geschrieben haben.

ich habe das Fragezeichen vergessen gehabt, sorry.
ich denke nicht das Armut und Perspektivlosigkeit alleine das bewirken, da muss bereits mehr im Menschen selbst stecken, so eine kleine Abneigung zB, die eigentlich dann nur Auslöser sucht um empor zu kriechen.
 
was heißt glauben? :ROFLMAO:

Firmen, Immobilien, Universitäten (Lehrpersonal), Ämter wurden von Westdeutschen übernommen, zumindest meist Leitung-, Chefpositionen...
es ist traurig zu lesen, wie wenig Ihr informiert seid.
Statt als aufbauende Unterstützung zu wirken, hat die Herrenklasse einfach die Zügel ganz in die Hände genommen, folglich Menschen entlassen, die entweder einen Neuanfang schafften, nicht selten in Westdeutschland, Österreich, oder in perspektivlose Hoffnungslosigkeit gefallen sind. Die Mieten stiegen gewaltig an - Prenzlauer Berg, den ich in den Neunzigen kennengelernt hab, ist nicht mehr, eine ganz neue Bevölkerungstruktur, wovon ich mich kürzlich überzeugt hab.
Aha, das waren alles Rechte - interessant. :coffee:

Klar zog der Kapitalismus dort ein. Und der funktioniert nach dem Prinzip: fressen und gefressen werden. Aber die Ossis wollten doch genau das, was die Wessis hatten... so what. Sie haben auch genau das bekommen.

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeit Anfang der 90er Jahre erinnern, wie die Wiedervereinigten ihre Kohle rauswarfen ohne Sinn und Verstand. Und hinterher das große Heulen begann, weil das leicht Ersparte und dann umgetauschte Geld, dass Zuhause eh kaum was wert war, irgendwann alle war. Damals haben sich viele Leute selbst in die große Pleite geritten.
 
Armut gibt es überall, selbst bei uns hier.

Mir fällt am meißten auf. das arme mit anderen mehr teilen, wie welche die haben.

Das habe ich vollständig anders erlebt. Da wird abgegriffen, sobald einer auch nur ein wenig mehr hat. :cool:

Geteilt wird nur auf demselben Niveau. Und wenn alle kaum was haben und man sich das zurückholen kann, schmerzt es auch nicht. Es ist ja nicht wirklich ein Verlust.

In der Entwicklung nach der Wiedervereinigung wurden die Menschen mit der abgeschafften Zwangshomogentät im Verdienst auch egoistischer und teilten nicht mehr so locker wie zuvor unter der Stasi-Diktatur. Da mussten sie und es ist die Not, die Menschen dazu bringt, fürsorglicher miteinander zu sein.
 
Nein, Wahrheit. Was soll ich sagen, es passt in diesen Thread, in welchem über Dinge diskutiert wird, die die betreffenden Diskutanten überwiegend kaum begreifen oder realistisch einschätzen, davor aber vor aufgeschnappten propagandistischen Verfälschungen triefen.

Staatsschulden DDR Ende 1990: 5384 DM pro Kopf (Nettostaatverschuldung war damals seit Jahren rückläufig)
BRD: 15000 DM pro Kopf

Derartiges wirtschaftliches Unverständnis wie hier zutage tritt sprengt ehrlich gesagt aber meine Motivation an dieser Stelle.
 
Firmen, Immobilien, Universitäten (Lehrpersonal), Ämter wurden von Westdeutschen übernommen, zumindest meist Leitung-, Chefpositionen...
es ist traurig zu lesen, wie wenig Ihr informiert seid.

, ich denke es war durchaus richtig Stasi und Sed-regim-treue dort zu entlassen, ebenso Professoren hinein zu bringen die dort Englisch und den weltlichen Standart einbrachten.
Unabhängig davon, gehörten viele Immos dem Staat, der nun dem neuen Staat gehörte, viele Wohnungsstreitigkeiten, bzw Alteigentümer klagten ihre Häuser / Wohnungen ein.
Wie heißt es so schön, wenn du willst das eine Firma läuftm tausche die Oberen aus. Das wird überall gemacht.Auch heute noch.

Ich will jetzt nicht sagen, das alles hätte übernommen werden müssen, aber es war sicher der leichteste und billigere Weg, den die Wende hat als solche schon enorm viel Geld geschluckt.
 
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Nein, Wahrheit. Was soll ich sagen, es passt in diesen Thread, in welchem über Dinge diskutiert wird, die die betreffenden Diskutanten überwiegend kaum begreifen oder realistisch einschätzen, davor aber vor aufgeschnappten propagandistischen Verfälschungen triefen.

Staatsschulden DDR Ende 1990: 5384 DM pro Kopf (Nettostaatverschuldung war damals seit Jahren rückläufig)
BRD: 15000 DM pro Kopf

Derartiges wirtschaftliches Unverständnis wie hier zutage tritt sprengt ehrlich gesagt aber meine Motivation an dieser Stelle.

und was sagt mir der Vergleich?
nichts,
wenn der Staat nicht das selbst erwirtschaften kann was er ausgibt, dann ist er auf Dauer ......
 
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