Lieber Trixi,
...daher schrieb ich:
"....wenn man es dann so nennen will" , da ich den Ausdruck ebenfalls nicht glücklich gewählt finde. Ich wollte mich lediglich nicht dran aufhängen.
Weil ich weiß (und professionell gelernt habe), wie Gedanken jede Art von Krankheit - oder besser ausgedrückt - in erster Linie Gesundheit beeinflussen.
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, daß jede (!) Krankheit psychische (geistige, gedankliche, seelische......) Ursachen hat.
Doch diese Behauptung wird auch der Threadstellerin zu weit gehen..
Ja - so sehe ich es auch. Das ist der Grund, daß ich es auch noch einmal ganz deutlich geschrieben habe.
Ich schrieb ja schon, daß ich es nicht für glücklich halte.
...und ja - es geht letztenendes um Geistheilung (was ich übrigens ebenfalls gelernt habe.

) - was allerdings wiederum eine Gedankenänderung des zu Heilenden voraussetzt - oder eben eine Geistheiung, die jeder für sich selbst vollbringt ( ohne Therapeut)
Doch dieser Ausdruck stößt bei den meisten Menschen, die sich der klassischen Medizin hingezogen fühlen, ebenfalls auf Granit....
daher wohl der Ausdruck "Gedankentherapie"
Abgesehen davon ist der Ausdruck auch nicht so ganz falsch, denn die Gedanken werden in sofern "therapiert" im weitesten Sinne, daß es eine "Umerziehung " geben müßte...."Gehirnwäsche" (hehe - nächstes Schlagwort - Hilfe ...Explosionsgefahr....


)
Unsere eigenen Gedanken haben eben so viel Macht , daß sie unseren
Körper gesund erhalten (machen) oder krank machen können.
( Behauptung - hehe)
LG blue
Ja, also ich merke auch: ich muß mich hier extrem disziplinieren mit den ganzen Worten. So einfach mal eben hoppla hopp was schreiben wie in anderen Threads neben dem Alltag her geht da schlecht bei mir. hihihi, wahrscheinlich weil ich diesen Bereich der Worte-Boutique in meinem Gehirn so gut wie nie hervorkrame.
Also ich denke jetzt mal laut:
Geistheilung ist ja nicht Krebsheilung. Ich hatte geschrieben, daß es ja letztendlich um Geistheilung ginge - das stimmt ja nur bedingt. Es geht um Krebsheilung.
Man könnte und müßte in diesem Zusammenhang meines Erachtens die Frage erörtern, ob sich ein Krebsgeschwür auch im Geiste bemerkbar macht. Bei der Beoachtung der Gedanken. Also ich muß sagen: ich hatte in meinem Leben durchaus wiederkehrende Gedanken, die mich nicht losließen, so als ob ich eine Wunde in meinem Geist hätte, durch die laufend Gedanken austreten in meine Wahrnehmung.
Ich weiß nicht, ob es bei Krebs ähnlich sein könnte, daß man auch eine Art "Geschwür" in den eigenen Gedanken beobachten kann. Und damit meine ich jetzt nicht die Bearbeitung des Traumas Krebspatient zu sein, sondern ein Geschwür, das sich schon lange vor der Diagnose gebildet hat.
So würde ich das differenzieren in diesem Zusammenhang, um die Worte nicht zu vermischen.
Ich glaube wir müssen auch eine gemeinsame Sprache finden rund um das Wort "Gedanke". Was ist das überhaupt, ein Gedanke.
Ein Gedanke kann, so wie ich es bisher verstanden habe, Mehreres beinhalten, das wir wahrnehmen können: Wort, Bild, Klang, Geruch, und auch ein Körpergefühl. Je nachdem, wie aufmerksam man bei der Beobachtung der Gedanken ist, kann man beim Beobachten der Gedanken all dies bemerken. Der Gedanke ist sozusagen eine zweite, innere Erlebenswelt.
Er findet im Geist statt, der Gedanke, und der Geist wohnt in einem Körper. Motiviert oder begleitet wird der Geist im Körper durch das, was man Seele nennt im Deutschen. Das ist der Kern, in dem Geist und Körper miteinander verschmolzen sind, und damit ist sie auch das, was zum Leben kommt und das Leben verläßt. Der Geist geht je nach Glaube auf in der Natur oder zurück in ein höheres Bewußtsein, die Seele geht je nach Glaube in einen Kreislauf der Wiedergeburt zurück oder geht ebenfalls ein in ein Grösseres.
Oder aber "man ist" ganz einfach nur, ohne sich über Geist, Körper und Seele und deren Energie zu scheren. Auch das ist erlaubt. Aber auch dann hat man Gedanken.
Was tut nun die Psyche innerhalb der Gedanken? Reflektieren, projizieren, vergleichen. Aus ihr stammt, sagt man in der westlichen Welt mitunter, die Motivation, aus der heraus sich die Geistkörperseele durch das Leben bewegt.
Und hier scheiden sich die Geister, in diesem Punkt, was die Psyche ist und bewegt. Es gibt Menschen, die sagen: Nein, meine Psyche ist nicht der Motor für mein Leben und auch nicht für meine Gesundheit und Krankheit. Sondern ich lebe mein Leben aus dem Geist heraus. Der Geist wird ja vielerorten deutlich als "Besserer Führer" des Lebens betrachtet, im Vergleich mit der Psyche und den Fragen, mit denen sie sich beschäftigt.
Die Frag ist also in diesem Zusammenhang für mich: muß überhaupt und kann überhaupt ein Gedanke heilen? Kann man also Gedanken therapieren?
Oder ist es nicht vielmehr die Psyche, die kränkelt, und das zeigt sich nur in den Gedanken?
Und wie ist es bei körperlicher Krankheit, um zum Kern des Themas zurück zu kommen? Zeigt sich Körperkrankheit in "falschem Denken", und kann man durch "richtiges Denken" den Krankheitsprozeß abwenden, oder wie mag das wohl sein?
Ach ja und natürlich auch: was sind denn Techniken, die ich anwenden kann, um durch geistige Aktivität (oder ja vielleicht auch Passivität) eine Art heilsamen Zugriff auf meinen Körper zu bekommen? Und was sind die Phänomene, die ich vermutlich erleben werde?