Das ist extrem,...gruselig:
Es gibt Frauen, deren Wunsch nach Verhüllung suchthaft übersteigert ist. In Israel wurde eine orthodoxe Jüdin als "Mama Taliban" bekannt.
Der Spiegel berichtete 2012:
„Geboren im Kibbuz, von ihrem Vater missbraucht, dann religiös geworden, eine typische Biografie. Während sie immer sittsamer wurde, schlug sie ihre Kinder, zwang sie zum Gebet, schnitt ihnen zur Strafe die Haare, deswegen sitzt sie im Gefängnis, verurteilt zu vier Jahren Haft. "Es fing an mit einem Mantel, dann waren es drei, Hosen kamen dazu, ein Rock darüber, am Ende waren es zehn Röcke und zehn Mäntel und Handschuhe", erzählt ihr Sohn, dessen Name nicht genannt werden soll. "Vor acht Jahren hat sie ihr Gesicht mit einem Schleier bedeckt, zuerst nur draußen, dann auch zu Hause, am Ende sogar beim Duschen. Seitdem habe ich ihr Gesicht nicht mehr gesehen. Sie hat im Bad ein Zelt errichtet, selbst die Wände durften sie nicht nackt sehen." Auch gesprochen hat sie nicht mehr, sie machte Gesten oder schrieb. ... Es war ein kaputtes Leben, sagt der Sohn, der heute 30 ist und sich noch immer kaum unter Menschen traut. ... "Wäre meine Mutter nicht religiös gewesen, sie wäre sofort in die Psychiatrie eingewiesen worden", sagt er. Stattdessen schützte die ultraorthodoxe Gemeinde sie, niemand schritt ein, man löst Probleme lieber allein, ohne den Staat. "Und die Anhängerinnen meiner Mutter haben mir gesagt, dass sie eine Heilige sei."[2]“