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Und das lässt wieder einmal das Problem der, äh, entintellektualisierten "Linken" durchscheinen. Dass übrig gebliebene Stalinisten natürlich bockig sind, weil ihrem Genossen im Geiste jetzt Feuer unterm Hintern gemacht wird, ist normal. Auch, dass ihnen Menschenrechtsverletzungen grundsätzlich egal sind, wenn diese von wahlweise antiamerikanischen oder antiisraelischen Diktatoren verübt werden.
"ganz offensichtlich wird dadurch einfach versucht den krieg beim eigenen volk zu legitimieren und zustimmung dafür zu bekommen."
Der Antiimp verzückt sich mal wieder in der religiösen Verehrung seiner infantilen Dogmen.
Diese blöden Libyer aber auch, was?
Die wollen tatsächlich die Freiheit und sie wollen tatsächlich militärische Unterstützung durch den Westen. Und beweisen damit, dass alle Annahmen und Lehren der Antiimperialisten von Grund auf falsch sind, dass die westliche Demokratie keineswegs ungeeignet oder gar unerwünscht ist in muslimischen Ländern, dass die Menschen dort sehr wohl die gleiche Freiheit fordern, wie wir sie uns längst erkämpft haben,und die die europäische "Linke" ihnen nie gegönnt hat.
Es mag sein sein, dass deine zementierten Dogmen diesen ideologischen Super-GAU nicht verkraften - aber ja: die Libyer konnten es tatsächlich kaum abwarten. Ja. Wirklich. Es war tatsächlich ihr Wunsch, militärisch geschützt zu werden. Das war sicher auch der Wunsch der Menschen in Srebrenica, in Darfur oder Ruanda. Unglücklicherweise war die UNO zu Zeiten dieser Völkermorde noch ähnlich borniert wie du und empfand nicht den Völkermord als Verbrechen, sondern den Versuch, dagegen etwas zu unternehmen.ey sicha... die libyer konnten es kaum erwarten das die nato nun seit 2 wochen ununterbrochen bomben abwirft
Und hast du auch mal die Opfer gezählt, die der Herrschaft Gaddafis zuzuschreiben sind? Ach, nein: die sind ja bloß Propaganda. Nur die von Gaddafi präparierten Leichen sind echt. Schon klar. Es ist eben partout der Westen der Unhold. Völlig wurscht was er tut., welche bereits etliche zivile opfer gefordert haben.
Äh nein. Sie sehnen sich nach derselben Freiheit, die der Westen für sich bereits errungen hat. Lies nochmal nach, bevor du wieder alles durcheinander bringst.sie sehnen sich nach derselben freiheit, die der westen den irakern und den afghanen gebracht hat...
Oh yeah. Hochprofessionelle Argumentation.nach derselben DU-Munition, die nun in den panzerwracks dort munter vor sich hinstrahlt...
Ganz offenkundig. Der Hilferuf war ja nicht zu überhören. Na gut - wir nehmen jetzt mal die ultrastalinistischen Betonköpfe deines Schlages aus. Die hören sowas nicht gerne - also gar nicht.ja... der am höchsten entwickelste volk in afrika braucht ganz dringend westliche bomben, westliche demokratie und westliche firmen....
Das glaube ich dir nicht. Du warst garantiert nicht bockig, als Gaddafi gezielt Wohngebiete bombardieren ließ. Und da du so ein bewanderter Afghanistan-Kenner bist: du warst sicherlich auch nicht bockig, als die Taliban dem afghanischen Volk den Krieg erklärten oder als Saddam zehntausende seiner Landsleute massakrieren ließ. Du bist einfach bockig, weil du es scheiße findest, Demokratie und Menschenrechte in der Welt zu verbreiten, anstatt nur bigotte Reden darüber zu halten.ps: klar werd ich bockig, wenn mal wieder ein krieg vom zaun gebrochen wird
Nein ist es nicht. Es ist nämlich unmöglich, Jungfräulichkeit durch Ficken wieder herzustellen. Es ist aber möglich, Frieden zu erkämpfen. Frieden war am Ende immer das Resultat von etlichen tausend Kriegen. Offensichtlich sind die Parallelen, die zwischen dem Frieden und der Jungfräulichkeit gezogen werden nicht der tatsächlichen Äquivalenz geschuldet, sondern der Tatsache, dass pazifistische Sprücheklopfer nicht so gern nachdenken, bevor sie losplappern.Für Frieden zu kämpfen ist wie für Jungfräulichkeit zu ***** !![]()
Schlimm und grausam... das stimmt vermutlich immer. Die Nötigkeit ist Auslegungssache. Die Libyschen Rebellen würden dir da jedenfalls nicht zustimmen. Und ich auch nicht. Ein Krieg ist immer dann notwendig, wenn es keine andere ethisch vertretbare Möglichkeit mehr gibt, mit einer Tyrannei fertig zu werden. Und das ist häufig schon deshalb der Fall, weil die "internationale Gemeinschaft" zur Moral ein recht unorthodoxes Verhältnis hat und erst reagiert, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Besser wäre es natürlich, wenn man sich darauf einigen könnte, allen Diktatoren die diplomatische Immunität abzuerkennen. Wenn sie grundsätzlich vom Welthandel ausgeschlossen würden und es die Erlaubnis gäbe, gezielt Jagd auf sie zu machen. Das wäre gegen Gaddafi aber bis vor ein paar Wochen niemals geschehen, weil Russen, Chinesen, Araber, Afrikaner und die meisten Europäer dagegen gewesen wären, weil ihnen diese groteske Idee von der "nationalen Souveränität" wichtiger ist als die Menschenrechte. Und das ist die Entscheidung, die man treffen muss: Menschenrechte oder Pazifismus.Dagegen sagt ja niemand was. Aber ich finde Kriege, egal aus welchem Anlass schlimm, grausam und unnötig.