Hallo Babymina,
die Unterscheidung der Magiefarben ist ein ewiger Streit, da gibt es viele Ansichten. Ich halte da den Ball flach, böse Absicht nenne ich da schon schwarz, ansonsten kann man manches auch grau nennen, man muß nicht immer alles gleich völlig verteufeln.
Gute Absicht wäre dann erst mal nicht schwarz. Aber auch gute Absicht kann natürlich viel Schaden anrichten. Entweder weil man einfach Fehler macht. Auch in der Magie kann man sich fürchterlich vertun, weil Erfahrung oder Durchblick nicht reichen. Oder weil man zu tief drin steckt und falsch wertet (wenn z. B. die Muter ihrem Kind beisteht, wird sie natürlich immer geneigt sein, dem Kind recht zu geben, was aber nicht immer angemessen sein muß.)
Und noch mal gesagt: Liebeszauber im Sinne von, her mit genau dem Typen, halte ich auch für falsch.
Daneben gibt es aber noch eine andere Variante, und ich vermute, dass der Zauber Deiner Freundin sehr viel mehr in die Richtung ging. Man zielt nicht auf eine Person und zieht diese heran, sondern man zielt auf sich selbst. Man macht sich attraktiv (geht mit Schminke, brauchst Du keine Magie für), man löst seelische Probleme durch Therapie oder Magie, um sich öffnen zu können.
Stella hat nach Deiner Schilderung als relativer Magie Neuling gehandelt, mehr so verträumt, spielerisch. Genau so war es mit meinem ersten Heilungszauber, ich habe eigentlich bloß ein Geschenk eingepackt, dachte ich. Aber dabei habe ich das erste mal meine Heilergabe eingesetzt und auf dem Wege hinterher begriffen, dass ich sie habe. Und übrigens hat der Zauber ebenso auf den Empfänger des Geschenkes wie auch auf mich selbst gewirkt. Auch das war für mich hinterher eine interessante Beobachtung. (Deshalb wird von schwarzer Magie auch stets abgeraten, es wirkt immer auch auf einen selbst, man wird sich dadurch verändern). Ich denke daher, Stella hat sich selbst mehr damit beeinflusst als irgend jemand sonst.
Liebe Grüße

