Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Ist dieses nicht auch an Erwartungen gebunden? Wäre es doch vielleicht so zu sehen. Es auf sich zukommen zu lassen ohne Erwartungen und Vorstellungen. Wenn die Schwingungen stimmen wird es auch kommen. Und es sind keine Punkte da, die sich reiben könnten.

Dann wirst du genau das bekommen das dich mit dem konfrontiert was du damit eigentlich vermeiden, verhindern wolltest.

Und dann muss man eben wieder mal gewisse (mehr oder weniger leidvolle) Erfahrungen machen. Der Weg ist möglich, klar. Fragt sich eben, wie oft man ihn wiederholen möchte.

Das Unbewusste zieht sich mehr an als das was nur oberflächlich darüber ist.
 
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Ich hatte auch so einen wütenden Vater, der mit seinen krassen Gefühlen alle in der Familie beeinflusste..

Gesehen werden, = geliebt werden.
Mir wurden als Kind oft "schlechte Absichten" von seiten meiner Family, bes. meinem Vater unterstellt....die ich aber so nie hatte. Das löst ja Schuld aus...
und wahrscheinlich fühl ich mich deswegen zu ihm so hingezogen....weil er mich auch nicht sieht wie ich wirklich bin; sondern eben in seinem Programm drinsteckt, das ihm die Sicht verschleiert.

Bis eben dachte ich, ich müsste ihm helfen, sein Programm zu lösen,damit er mich dann <endlich> sieht und klar ist, dass ich DOCH ein 'guter Mensch' bin.... dass es quasi nicht nur ich weiß sondern auch er, und alle anderen.
Verrückt, wa??????????????(

Nee ganz "normal", aus dem Kontext, der Wunde, Verletzung heraus gesehen.
Nur klappt's so leider eben nicht.

Oder anders gesagt, du versuchst, deine alte(n) Wunden dadurch zu heilen dass du dir Stellvertreter anziehst, mit denen du das von damals nachstellen, nachspielen kannst. Dummerweise kommt dann aber keine Lösung, Erlösung, sondern ne Wiederholung des alten Dramas, des alten Schmerzes raus.

Es soll dich ja aber zugleich an damals erinnern. Damit du dir das nochmal ansiehst, wie war's wirklich?

Wenn das so weiterläuft, erschaffst du dir andauernd den Zwang, die Pflicht, was ja auch anstrengend ist, alles richtig machen zu müssen, gut sein zu müssen, damit du endlich von einer Art Stellvertretervater die Belohnung bekommst.

Deine eigentliche Sehnsucht ist aber, davon mal, von dem ganzen Zwang befreit zu sein, erlöst von dem "Fluch", dieser Pflicht, damit du endlich mal tatsächlich du selber sein kannst, darfst. Das was du wirklich bist, sein könntest, das was da bei dem kleinen Mädchen, das du mal warst, steckengeblieben ist, wo es sich sozusagen eingefroren hat. Das möchte sich endlich mal entfalten können.

Hinsehen, bewusstwerden was da im Hintergrund tatsächlich los ist, und dann langsam aufstehen und die ersten neuen Schritte wagen... :umarmen:

Mach vielleicht mal nicht das "Richtige", um gesehen zu werden sondern vielleicht mal etwas, das das ausdrückt was du tatsächlich bist? Nur so ne Idee...

Und im Grunde genommen tust du das gerade hier auch. Wenn du das heute mal ansiehst, da bist du auf einmal viel authentischer, offener als einige Male davor, traust dich raus, auch mit dem nicht so Schönen. Aber das bist eben so, grad in dem Moment du. Das will sich ja zeigen. Gesehen werden.

Und auf einmal ist auch ein anderer Austausch möglich, kommt mir zumindest so vor.

Jo, Konzept Schuld.
......

Aber wenn ich das mal jetzt loslasse,
und mir vorstelle, dass ich absolut un-schuldig bin (was ja auch stimmt im Grunde),
und ER mich dann immernoch nicht sieht....
und viele andere mich auch immernoch nicht sehen....
finde ichs immernoch traurig. :(

Na dann drück beispielsweise deine Traurigkeit aus, oder auch Schmerz, was auch immer da rauswill. Klar kommt dann sowas auch - endlich - mal hoch, will raus. Ist ja ok. Soll's ja auch.

Und, naja, ein paar sehen dich ja durchaus, gerade hier, würde ich meinen.
 
Dann wirst du genau das bekommen das dich mit dem konfrontiert was du damit eigentlich vermeiden, verhindern wolltest.

Und dann muss man eben wieder mal gewisse (mehr oder weniger leidvolle) Erfahrungen machen. Der Weg ist möglich, klar. Fragt sich eben, wie oft man ihn wiederholen möchte.

Das Unbewusste zieht sich mehr an als das was nur oberflächlich darüber ist.

Doch sind es die Erwartungen, die sich durch die ganze Problematik ziehen. Da setzt maiila Erwartungen in dem Mann und wie war das bei den Eltern, die Ihre Erwartungen an maiila stellten. Um das zu beheben, bedarf ein Vergeben und verzeihen auf der Seelischen Ebene. Sich selbst zu vergeben um das Schuldbewußtsein zu dem Thema abzugeben. Und auch die Schuldzuweisungen an den Eltern aufzulösen. Was hier Hilfreich sein kann, ist eine Rückverbindung zum inneren Kind. Und in den dazu gehörenden Situationen zu gehen und da in den Prozeß des Vergebens und Verzeihens gehen. Bei sich anfangen, da die eigene Schwingung sich dadurch ändert und alle das spüren, wenn auch Unbewußt.
 
Doch sind es die Erwartungen, die sich durch die ganze Problematik ziehen. Da setzt maiila Erwartungen in dem Mann und wie war das bei den Eltern, die Ihre Erwartungen an maiila stellten. Um das zu beheben, bedarf ein Vergeben und verzeihen auf der Seelischen Ebene. Sich selbst zu vergeben um das Schuldbewußtsein zu dem Thema abzugeben. Und auch die Schuldzuweisungen an den Eltern aufzulösen. Was hier Hilfreich sein kann, ist eine Rückverbindung zum inneren Kind. Und in den dazu gehörenden Situationen zu gehen und da in den Prozeß des Vergebens und Verzeihens gehen. Bei sich anfangen, da die eigene Schwingung sich dadurch ändert und alle das spüren, wenn auch Unbewußt.

Ich kann da nur für mich sprechen, bei mir haben genau derartige Konzepte letztendlich in Summe nur zu freiwilligen Selbstannahme von noch mehr Schuld auf meinen Schultern geführt.

Ich habe ja heute beschrieben, wo mich genau sowas in der Realität hingebracht hat. Möchte ich keinem so wünschen.

Es wirkt erst positiv kann aber anscheinend nach einer Weile ins Gegenteil kippen. Verzeihen, vergeben scheint ein Loslassen zu sein, erzeugt aber im Hintergrund wieder eine Verbindung, Abhängigkeit.

Wenn es etwas zu verzeihen gibt, ist das eine Art Einbetonierung der Schuld des Anderen. Ich verdamme ihn sozusagen zum ewig Schuldigen. Und das wid in mir deshalb auch danach noch weiter arbeiten.

Was ich in mir ja so in der Verletztung auch getan habe, entweder einem anderen gegenüber, mir selbst gegenüber, oder sogar in beide Richtungen.

Bewusstwerdung und Ausstieg aus dem ganzen Spiel scheint mir da doch effektiver zu sein. Es war einmal, war so, jetzt kann ich mich (endlich mal) anderem widmen...

Klar, der Schmerz und etwaige alte Symptome kommen mal hoch, na gut, gibt man sich die eben. Dann sind sie wenigstens mal draußen.
 
Ich kann da nur für mich sprechen, bei mir haben genau derartige Konzepte letztendlich in Summe nur zu freiwilligen Selbstannahme von noch mehr Schuld auf meinen Schultern geführt.

Ich habe ja heute beschrieben, wo mich genau sowas in der Realität hingebracht hat. Möchte ich keinem so wünschen.

Es wirkt erst positiv kann aber anscheinend nach einer Weile ins Gegenteil kippen. Verzeihen, vergeben scheint ein Loslassen zu sein, erzeugt aber im Hintergrund wieder eine Verbindung, Abhängigkeit.

Wenn es etwas zu verzeihen gibt, ist das eine Art Einbetonierung der Schuld des Anderen. Ich verdamme ihn sozusagen zum ewig Schuldigen. Und das wid in mir deshalb auch danach noch weiter arbeiten.

Was ich in mir ja so in der Verletztung auch getan habe, entweder einem anderen gegenüber, mir selbst gegenüber, oder sogar in beide Richtungen.

Bewusstwerdung und Ausstieg aus dem ganzen Spiel scheint mir da doch effektiver zu sein. Es war einmal, war so, jetzt kann ich mich (endlich mal) anderem widmen...

Klar, der Schmerz und etwaige alte Symptome kommen mal hoch, na gut, gibt man sich die eben. Dann sind sie wenigstens mal draußen.

Da hast du mich wohl nicht verstanden. Ich schrieb auch bei den Eltern die Schuldzuweisungen aufzulösen, so das kein Gefühl der Schuld mehr vorhanden ist. Da kommt auch die Erkenntnis das es keine Schuld gibt. Denn Schuldgefühle sind eine Illusion. Aus dem was Garfield schrieb paßt hier zu. Das es eine Projektion ist, und diese in einem Spiegelt.
 
Wenn das so weiterläuft, erschaffst du dir andauernd den Zwang, die Pflicht, was ja auch anstrengend ist, alles richtig machen zu müssen, gut sein zu müssen, damit du endlich von einer Art Stellvertretervater die Belohnung bekommst.

Jo, und so wird aber das nieeeeee befriedigt was ich eigentlich will......

Deine eigentliche Sehnsucht ist aber, davon mal, von dem ganzen Zwang befreit zu sein, erlöst von dem "Fluch", dieser Pflicht, damit du endlich mal tatsächlich du selber sein kannst, darfst. Das was du wirklich bist, sein könntest, das was da bei dem kleinen Mädchen, das du mal warst, steckengeblieben ist, wo es sich sozusagen eingefroren hat. Das möchte sich endlich mal entfalten können.


Die eigentliche Sehnsucht ist, selbst mal gesehen zu werden!

Und das stimmt, dazu muss ich mich erstmal selbst ganz zeigen.

Mach vielleicht mal nicht das "Richtige", um gesehen zu werden sondern vielleicht mal etwas, das das ausdrückt was du tatsächlich bist? Nur so ne Idee...


Ja.... das ist ne gute Idee.
Eben hatte ich kurz Besuch;..... und merke, ich will einfach nur gesehen resp. geliebt werden.
Alles andere interessiert mich grad nicht; ich kann sehen so viel ich will...aber wenn ich nicht gesehen werde, bin ich nicht froh, sondern immer in ner Art Zwang.
Also, wenn ich mich nicht zeige, bin ich nicht froh...

Da war ein Punkt, an dem hätt ich beinah gesagt: "Es tut weh, nicht geliebt zu werden" oder sowas. Aber dann hab ichs nicht gemacht, weil dann die andere Person sich mir aus Mitgefühl zugewendet hätte... und dann hätt ich wahrscheinlich geheult oder so.
Und wenn die andere Person dann ihrerseits gar keinen Kontakt zu ihren eigenen wahren Gefühlen hat, verletzt es mich nur noch mehr- ich zeige mich, aber die andere Person nicht. Dann bin ich wieder allein damit; mit dem was ich bin.

Und auf einmal ist auch ein anderer Austausch möglich, kommt mir zumindest so vor.

:)

Na dann drück beispielsweise deine Traurigkeit aus, oder auch Schmerz, was auch immer da rauswill. Klar kommt dann sowas auch - endlich - mal hoch, will raus. Ist ja ok. Soll's ja auch.

Das Ganze geht ja schon lange, kein Gefühl ist mir da neu.... was meinst du wie oft ich das alles schon ausgedrückt hab...aber es ist eben nicht GANZ erfüllend, solange ich kein Gegenüber habe, das es auch sieht; damit auch bei sich in Kontakt ist.

Ich hab z.B. einen Freund, mit dem ich über diese Dinge auch offen reden kann, wir sind beide sehr offen in dem worunter wir leiden, was uns schmerzt usw...da müssen wir nix verstecken und wir versuchen den anderen auch nich zu manipulieren, jedenfalls nicht sehr. Sowas ist außerordentlich heilsam;... aber zu 100% können auch wir uns gegenseitig nicht öffnen... da ist einfach noch ne Barriere.
 
Im Grunde ist es auch vollkommen egal ob der Mann jetzt Männer eher mag, oder was sonst die Gründe dafür sind, dass er mich nicht sehen kann/will;.....
Ich hatte mal eine andere Geschichte, in der ich auch ähnliche Träume hatte; dieser Mann wollte/konnte mich auch nicht so sehen wie ich bin;... sondern war eher an *Zerstreuung* interessiert;.... wenn ich mich gezeigt hab, war er weg.

Das ist glaub ich einfach die Angst dahinter: Ich zeige mich, wie ich wirklich bin, und bin dann allein. In meiner Familie war es jedenfalls so; wenn ich Wut gezeigt hab, wurde ich allein gelassen, wenn ich traurig war, auch... und diese Gefühle gehören ja dazu.

Und nun treffe ich immer wieder auf Menschen, die mich auch allein lassen wenn ich diese und andere Gefühle zeige;.... die Frage ist, wann das vorbei ist.
Ich zeig die Gefühle ja, ich zeig mich ja;... warum bin ich trotzdem von Menschen angezogen, die das nicht sehen wollen?

Neeeeervig!
 
Im Grunde ist es auch vollkommen egal ob der Mann jetzt Männer eher mag, oder was sonst die Gründe dafür sind, dass er mich nicht sehen kann/will;.....
Ich hatte mal eine andere Geschichte, in der ich auch ähnliche Träume hatte; dieser Mann wollte/konnte mich auch nicht so sehen wie ich bin;... sondern war eher an *Zerstreuung* interessiert;.... wenn ich mich gezeigt hab, war er weg.

Das ist glaub ich einfach die Angst dahinter: Ich zeige mich, wie ich wirklich bin, und bin dann allein. In meiner Familie war es jedenfalls so; wenn ich Wut gezeigt hab, wurde ich allein gelassen, wenn ich traurig war, auch... und diese Gefühle gehören ja dazu.

Und nun treffe ich immer wieder auf Menschen, die mich auch allein lassen wenn ich diese und andere Gefühle zeige;.... die Frage ist, wann das vorbei ist.
Ich zeig die Gefühle ja, ich zeig mich ja;... warum bin ich trotzdem von Menschen angezogen, die das nicht sehen wollen?

Neeeeervig!
Was hast du dann gemacht, dich in dein Schneckenhaus zurück gezogen?
 
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Da hast du mich wohl nicht verstanden. Ich schrieb auch bei den Eltern die Schuldzuweisungen aufzulösen, so das kein Gefühl der Schuld mehr vorhanden ist. Da kommt auch die Erkenntnis das es keine Schuld gibt. Denn Schuldgefühle sind eine Illusion. Aus dem was Garfield schrieb paßt hier zu. Das es eine Projektion ist, und diese in einem Spiegelt.

Wenn es keine Schuld gibt, gibt es auch keinen Grund zu vergeben oder?
Was willst du denn dann vergeben? Wem, dir, dem anderenß

Es gibt aber deine eigene Verletzung in dir selbst. Und die sind echt, keine Projketion. Die tun sogar weh.

Nun hat aber die Sache einen Haken, nämlich was ist, wenn dein Gegenüber gar nicht mehr lebt, nicht erreichbar ist oder das ganz anders als du sieht? Was willst du dann wo auflösen?

Der Bereich, Schuld, Vergebung ist ein ganz heikler, und wenn man nicht achtgibt landet man leicht in neuen Verstrickungen, oder verschiebt einfach was. Außerdem besteht gerade da eben ein Unterschied, würde ich meinen, zwischen Theorie und Praxis. Rational gesehen sieht's eben mitunter ganz anders aus, fühlt sich ganz anders an als wenn (getriggerte alte) Emotionen mit ins Spiel kommen.

Wäre eigentlich ein Thema für sich.
 
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