Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Doch es kann geübt werden, das gerade auf der Arbeit den Empfang zu dämpfen.

Du kannst meines Erachtens nur entweder offen oder zu sein. Wenn du offen bist, kommt alles rein, wenn du zu bist, nix. Wenn du allerdings bei der Arbeit nur beschließt, zuzumachen, fürchte ich, wird dich das zu frustrieren beginnen, oder du bekommst früher oder später möglicherweise andere physische oder psychische Beschwerden. Es geht ja dann nämlich zugleich auch nichts mehr raus, also blockierst du den Fluss, dich selbst. Was zugleich wieder ganz schön kräftezehrend wird.

An der Sache mit der Eigenresonanz allerdings ist was dran. Die würden also bewusst(er) gemacht gehören. Was triggert einen da und warum? Was ist die Resonanz bzw. Dissonanz in einem selbst?
 
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bist du sauer weil sie dir und sich selbst was vorspielen?

Und dann gibt's da noch einen Aspekt, aber ich weiß nicht, ob ich den hier deponieren soll. Vielleicht etwas später, mal sehen.

Mich beschäftigt da die letzten Tage einiges. Und gestern machten mich ein paar deiner Antworten etwas stutzig. Also irgendwas war da bei mir dazu unstimmig.
Und dann lasse ich die Dinge meistens selbst denken, zusammenlaufen, sich ordnen.

Da kommen ein paar Faktoren zusammen.

Es gibt da in mir so eine Art anderer Pespektive als die alltägliche. Da sehe ich mich als so ne Art kleinen Jungen, und der wird wütend, sauer, weil "die" ihm seine(!) Welt kaputtmachen. Und der will was dagegen tun, kann aber nix wirklich tun, also erlebt er seine Ohnmacht, Hilflosigkeit diesen anderen Menschen, Kaputtmachern gegenüber. Was die Wut natürlich erst recht verstärkt.

Diese "seine" Welt wäre eben diese, unsere Welt, oder auch noch mehr. Und die sollte, könnte ganz anders sein, zumindest was das betrifft was Menschen so auf ihr tun und so alles in ihrer, eigentlich Blindheit und Dummheit anstellen.
Und in dieser Perspektive erlebt, empfindet dieser Junge nun den Schmerz anderer als seinen eigenen, den aller Menschen, Lebewesen. Der Mensch, der da wo verhungert, erschossen, vergewaltigt, gefoltert, gequält wird, ist er selbst, eben nur in etwas anderer Gestalt, Form. Zugleich ist er als Mensch aber auch alle Täter, was ihm mitunter bereits ziemliche Probleme bereitet.
Wenn er da nun noch weiter reingeht, so kommt er irgendwann an einen Punkt, an dem er an all dem eigentlich nur verzweifeln oder irre werden kann, das ist ihm zu viel, nicht verarbeitbar, nicht lösbar, auf die Art. Überrollt ihn eher wie eine Lawine an Eindrücken. Also bleibt ihm dann doch nichts anderes übrig als wieder in dieses eine ich zurückzzukehren, in dieses eine Leben hier. In dem kann er allerdings auch nicht allzuviel ausrichten, bewirken, also wieder die Wut, Ohnmacht, Hilflosigkeit. Und manchmal begegnet er anderen Menschen, die auch eine ähnliche Wut in ihm aufsteigen lassen. Und er versteht nicht warum.

Heute morgen ging ich Zigaretten holen und auf einmal wurde das Ganze runder, das Gesamtbild sichtbarer.

Die Wut ist einerseits die auf mich selber, aber aus einem ganz bestimmten Grund, und zugleich auf mich in anderer Form. Was ich beim Gegenüber sehe, bin ich selbst, in meiner eigenen Vergangenheit, sozsuagen. Voll mit Konzepten, die mich selbst in die Irre führten, aber an die glaubte. Und darunter, dahinter, in mir drin nicht nur Wut, sondern tatsächlich lange Zeit jede Menge aufgestauter Aggressionen, Hass. Und darunter, dahinter eben dennoch so was ganz anderes. So was wie dieser kleine Junge.

Der Andere, auf den ich da wütend werde, ist, in gewisser Weise auch ich selbst, nur eben etwas anders, und deshalb nehme ich das beinahe automatisch persönlich, bin ja eben auch ich, hat mit mir was zu tun, geht mich was an. Es ist irgendwie, könnte man sagen, wie eine Art Zeitreise. Ich begegne mir selbst in meiner Vergangenheit, und versuche, mich in dieser anderen Form, die aber nun eben dennoch zugleich ein ganz anderer realer Mensch ist, vor dem zu bewahren, zu warnen, was mir passiert ist, was ich erleben musste. Will nicht dass der/die sich auch so verläuft. Allerdings komme ich an eben diesem Mauern schon nicht vorbei. Und dann eskaliert das eben mitunter. Aber eigentlich möchte ich diese anderen ich's aufwecken, wachrütteln, ihnen helfen, meine Irrtümer zu vermeiden, so wie das wohl Eltern bei ihren Kindern auch (meist eher vergeblich) versuchen. Also eigentlich ist's eine Art Liebe, die sich nicht so zeigen, ausdrücken kann, dass sie beim Gegenüber auch durchkommt.

Was ich da versuche ist, dem Anderen zu sagen, "Schau doch mal hin!", damit dir, wenn du so weitermachst, nicht irgendwann die Folgen so wie mir selbst um die Ohren fliegen. Und natürlich wird das auch dadurch verstärkt, dass es mir in mir selbst wehtut, diese anderen ich's so (leiden) zu sehen, aber das Leiden selbst nicht einmal selbst zu sehen oder sehen zu wollen.

Wenn das aber so ist, dann wäre die Wut eigentlich so nicht unbedingt mehr nötig, denn dann würde es ja um was anderes gehen, nämlich, wie komme ich tatsächlich an diese ich's ran, also wie kommt der eigentliche Inhalt klarer, besser zum Empfänger? Die Wut ist sozusagen nur der Wegweiser, ach schau mal, da ist auch schon wieder mal einer so wie du!


Vielleicht ist das auch noch nicht alles, aber immerhin mal etwas mehr als bisher, glaube ich. Bin mal gespannt ob das auch so funktioniert wie ich hoffe.
 
Du kannst meines Erachtens nur entweder offen oder zu sein. Wenn du offen bist, kommt alles rein, wenn du zu bist, nix. Wenn du allerdings bei der Arbeit nur beschließt, zuzumachen, fürchte ich, wird dich das zu frustrieren beginnen, oder du bekommst früher oder später möglicherweise andere physische oder psychische Beschwerden. Es geht ja dann nämlich zugleich auch nichts mehr raus, also blockierst du den Fluss, dich selbst. Was zugleich wieder ganz schön kräftezehrend wird.

An der Sache mit der Eigenresonanz allerdings ist was dran. Die würden also bewusst(er) gemacht gehören. Was triggert einen da und warum? Was ist die Resonanz bzw. Dissonanz in einem selbst?

Ich sage ja dämpfen, nicht abstellen! Doch kann durch sich auf seine eigene Arbeit und die Antennen auf dich selbst, der Empfang so gemindert werden, das höchsten die Person mit der direkt gearbeitet wird, die einem Gegenüber steht, der Empfang vorhanden sein. Und so das ein prasseln verhindern.
 
Ich sage ja dämpfen, nicht abstellen! Doch kann durch sich auf seine eigene Arbeit und die Antennen auf dich selbst, der Empfang so gemindert werden, das höchsten die Person mit der direkt gearbeitet wird, die einem Gegenüber steht, der Empfang vorhanden sein. Und so das ein prasseln verhindern.

Funktioniert meines Erachtens nach so leider nicht, oder erschafft Nebenwirkungen. Klar, Konzepte die das versprechen, gibt's jede Menge. Und einiges scheint erstmal zu funktionieren.

Im Grunde genommen dämpfst du aber damit genau das was dir helfen möchte! Also verschließt du dich demgegenüber was ist.
Das Prasseln verändert sich ja ohnehin wenn du die Informationen richtig liest, sie mal angenommen, verstanden hast. Das ist der schwierige Aspekt daran, da mal hinzukommen.

Ich für meinen Teil würde mir sowas nicht mehr geben. Aber klar, jeder wie er meint.
 
Funktioniert meines Erachtens nach so leider nicht, oder erschafft Nebenwirkungen. Klar, Konzepte die das versprechen, gibt's jede Menge. Und einiges scheint erstmal zu funktionieren.

Im Grunde genommen dämpfst du aber damit genau das was dir helfen möchte! Also verschließt du dich demgegenüber was ist.
Das Prasseln verändert sich ja ohnehin wenn du die Informationen richtig liest, sie mal angenommen, verstanden hast. Das ist der schwierige Aspekt daran, da mal hinzukommen.

Ich für meinen Teil würde mir sowas nicht mehr geben. Aber klar, jeder wie er meint.
Nein, ich stelle die Antennen auf minimalen Empfang. Das bedeutet ich setzte meine Fühler, auf die nur in mir um zwei Meter herum. Dadurch nehme ich die Gefühle(Emotionen) nur von denen in meiner nähe wahr. Ich ziehe meine Aura zusammen um diese auch dadurch weniger sensibel in der Aufnahme zu sein.

Das es für dich nicht so geht, kann auch an deiner Vorstellung und dem Verstehen, wie Empathie funktioniert zu tun haben. Es sind die Annahmen, die einen das Geben,was einer sich Denkt und zusammen Reimt, wie es geht und zu laufen hat.
Denke wenn ich auf der Arbeit jede Schwingung bewußt mitbekommen würde, könnte ich mich gar nicht konzentrieren auf meiner Aufgabe. Die Schmerzen oder Emotionen die auch durch Wände fühlbar sind. So ist es Sinnvoll sich abzugrenzen. Denn es sind die Gefühle und Schmerzen der anderen. Und Mitleiden will ich nicht und sollte auch keiner. Ein Mitgefühl ja, und dann doch nur wenn es Angebracht ist. Nebenbei kann auch mal getröstet und geholfen werden, dann wenn es nicht mehr anders geht.
 
Was aber, wenn man zB in einem Raum ist, und man spürt die Ausstrahlungen und Wünsche der verschiedenen Menschen



Was wenn das alles nur deine eigene Projektion ist?

Meiner Meinung nach ist das was du da "erlebst" zu einem grösseren Teil deine eigene Fantasie, etwas das du selbst auf andere Menschen projizierst.
 
Das es für dich nicht so geht, kann auch an deiner Vorstellung und dem Verstehen, wie Empathie funktioniert zu tun haben. Es sind die Annahmen, die einen das Geben,was einer sich Denkt und zusammen Reimt, wie es geht und zu laufen hat.

Also deine Vorstellungen über die Wirklichkeit verändern dir diese?
Wie funktioniert Empathie deiner Vorstellung nach denn?

Denke wenn ich auf der Arbeit jede Schwingung bewußt mitbekommen würde, könnte ich mich gar nicht konzentrieren auf meiner Aufgabe. Die Schmerzen oder Emotionen die auch durch Wände fühlbar sind.

Ist mir schon klar, also würde sich, wenn man das beachtet, liest, möglicherweise mal an gewissen Arbeitsbedingungen was ändern können...

Oder, wie derzeit eher üblich, die Arbeit macht einen früher oder später krank!

Denn es sind die Gefühle und Schmerzen der anderen. Und Mitleiden will ich nicht und sollte auch keiner. Ein Mitgefühl ja, und dann doch nur wenn es Angebracht ist. Nebenbei kann auch mal getröstet und geholfen werden, dann wenn es nicht mehr anders geht.

Mitgefühl ist so ne Sache...
 
Was wenn das alles nur deine eigene Projektion ist?

Meiner Meinung nach ist das was du da "erlebst" zu einem grösseren Teil deine eigene Fantasie, etwas das du selbst auf andere Menschen projizierst.

Jeder Mensch der ein wenig empathisch ist, wird etwas in der Art zumindest mitunter oder auch andauernd erleben.

Und dann kommen weniger empathische und erklären ihm, dass alles nur Einbildung wäre...
 
@ Faydit


Ja es ist sehr komplex. Ich hatte früher auch vielfach diesen Fluchtimpuls in Gruppensituationen, ich hab diese massive Informationsflut in großen Gruppen einfach nicht ertragen, wusste nicht wie ich damit umgehen soll, weil jeder und alles geschrien hat "hier". So habe ich es zumindest wahrgenommen.

Und richtig, wenn dein Selbst dich an etwas stört, willst du es beheben, entweder eben indem du dich dem zuwendest das die Störung verursacht- also dem anderen, oder in dir selbst.

Die Frage ist, warum man sich gestört fühlt, in Gruppen zB.
Warum ich so auf Schwingungen etc reagiere.

Der zweite Aspekt ist,
dass ich ganz klar da auch Schwankungen sehe- nicht immer bekomme ich so viel mit, bzw., anders gesagt, nicht immer irritieren mich die Infos, es gibt auch mittlerweile öfter Tage, an denen ich einfach auf mich selbst fokussiert bleibe und mich dann auch nicht in der Handlungspflicht sehe.

Aber, irgendeine Energie kommt meist immer rein.
Und was ich eben auch beobachte, ist, dass ich z.B. einen grade vorherrschenden Grundkonflikt habe: ich fühl mich zu jmd.hingezogen, wir sind in Kontakt, aber er hält sich sehr bedeckt. Ich spür ne Menge Gefühle, und kann sie nicht zuordnen, sein Verhalten passt dazu nicht, und auf meine Fragen reagiert er eher verschlossen.
Er hält mich aber genau damit an der Angel, denn gegen diese Anziehung kann ich kaum was machen;....versuche also wegen meiner Verwirrung 'mehr Infos zu sammeln', also einfach zu verstehen*** was da abläuft.

Aber es gelingt mir nicht gut, und das verwirrt mich generell; bzw.... macht mich einfach anfälliger für die Schwingungen der anderen. Dieser Zusammenhang wurde mir diese Woche bewusst.....

Somit kann, was Garfield schreibt, auch evtl. wahr sein;... jedenfalls in Teilen.
Insofern, als das ich schon was damit zu tun habe, wie ich andere wahrnehme.
Ich bin ja auch kein leeres Blatt, sondern meine eigene Emotionalität und Schienen spielen da schon mit rein.

Ich finds auch immer gefährlich, das zu vernachlässigen und nur zu sagen:
"haaaach, ich bin halt so empathisch...".... denn was in uns selbst los ist, beeinflusst ja auch was wir wie sehen.

Daher ist das ganze Thema höchst schwierig.

Am bestehen gehts mir, wenn ich nicht so viel emotional involviert bin, weder jetzt wenn ich mich zu jemandem angezogen fühle, der darauf eher distanziert reagiert,
noch wenn ich die Emotionen anderer auch in mir fühle.
Denn, wer weiß wessen Emotionen es sind;.... ich glaube, das schwankt. Mal ist es ursächlich meine, mal die der anderen. Alles kommt vor...
 
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