Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Auch das sehe ich anders. Dafür, was mich wütend macht, und wie ich damit klar werde, ist niemand außer mir zuständig. Man kann natürlich miteinander reden, falls es von beiden Seiten auch erwünscht ist. Das Gegenüber ist aber in meinen Augen nicht dafür verantwortlich, ob und wie ich mit seinen Aggros (oder anderem, was mir gerade nicht in den Kram nicht passt) umgehe.

Seltsam dann aber, dass genau diese Konzepte nicht wirklich zu funktionieren scheinen.
 
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Und was würde passieren d.M.n. wenn es doch einer sieht?


......

Und... wer entscheidet, dass es keiner sehen soll?
 
Zitat von Constantin

natürlich kannst du deinem Gegenüber erzählen das es dich wütend macht wenn dieser aggressiv ist.
Doch das kommt wie ein Vorwurf an und die Gegenwehr beginnt.
Das Gegenüber empfindet sich dann schuldig weil du wütend bist wegen dem anderen.

Sprich doch einfach die Aggross an. Unterhalte dich mit dem Nichtsichtbaren.

Sag deinem Gegenüber, ich bekomme deine Aggressionen mit. Was macht dich so aggressiv. Wenn dein Gegenüber davon nichts wissen will, weiß dieser zumindest das du weißt und wird darüber nachdenken ob er sich weiterhin verstecken will.


Dazu mal eine praktische Frage:

Manchmal, wie Faydit es ja auch schreibt, ist man ja auch emotional von den Ausstrahlungen der anderen betroffen. Je nach Tagesform, sage ich mal.

Ich arbeite seit ner Weile täglich in einem Raum mit einer Gruppe von Menschen zusammen, wir arbeiten alle an unsere an eigenen verschiedenen Projekten, aber ich helfe auch einigen bei ihren Aufgaben. Diese 'Position' (der Helfenden) habe ich irgendwie gleich dort am 2. Tag übernommen, und die anderen sind mir auch sehr dankbar.
Nun ist es durch meine Stellung aber auch so, dass ich eben dann auch täglich mit den Ausstrahlungen der anderen konfrontiert werde. Oft sind welche genervt, wütend, wollen nicht arbeiten oder sperren sich gegen Dinge die ihnen als Aufgabe gegeben werden. An sich komm ich damit klar, es sind eben deren Gefühle. Es gibt aber auch Tage/Momente, an denen mich z.B. das Genervtsein eines anderen berührt, dann MUSS ich mich dem quasi widmen, weil ich sonst- aufgrund meiner eigenen emotionalen Betroffenheit (meist bin ich dann auch, wie Faydit, wütend) nicht mehr in Ruhe arbeiten könnte.
Solange das ab und zu nur passiert, ist es ok. Kleine Störungen verträgt man, ohne dass sie das eigene Leben zu sehr beeinträchtigen.

Was aber, wenn man zB in einem Raum ist, und man spürt die Ausstrahlungen und Wünsche der verschiedenen Menschen und fühlt sich auch zu ihnen allen hingezogen? z.B. eine Kollegin ist resigniert, weil ihr etwas wieder anders erklärt wurde, als das was ich ihr vorher erklärt hatte...sie ist verwirrt und frustriert, und ich spüre ihre Verwirrung und möchte ihr gern helfen. Bin dann also quasi gezwungen, ihre durch den anderen Kollegen verursachte Verwirrung wieder zu lösen. Dabei bin ich aber auch selbst gerade in emotionalen Prozessen, bin z.B. selbst genervt von der Arbeit, um die ich mich kümmern muss, oder hab andere Probleme. Die stehen dann hinten an, weil sie mit der Kollegin dann nichts zu tun haben. Auch der Kollegin kann ich dann nicht richtig helfen, weil ich gleichzeitig auch noch sauer auf den Kollegen bin, der die Verwirrung mit einer neuen Information verursacht hat.
Somit helfe ich der Kollegin nur soweit ich gerade kann, ihr gehts dann schon besser, da sie sich jetzt wieder klarer fühlt, aber jetzt hab ich Wut auf den Kollegen, weil der mich gezwungen hat, von meinen eigenen (Arbeits)prozessen mich abzukehren und mich der Kollegin zu widmen.
Was mache ich dann mit dieser Wut, die mich dann weiters negativ beim Arbeiten beeinflusst.

Ich hab es so 'gelöst' (aber nicht wirklich), dass ich meinen Ärger dem Kollegen ggü ausgedrückt habe, aber er ging nur in die Verteidigungs- bzw Angriffsposition und wir konnten es somit auch nicht klären. Ich hab gespürt, das der Grund, warum er so von der Seite, diese Infos an meine Kollegin weitergab, mich auch noch beeinflusst hatte... also er selbst hat eine Art Unzufriedenheit mit etwas gehabt; und dieser hätte ich mich nun auch ursächlich widmen müssen, um mich aus meiner emotionalen Betroffenheit zu lösen.

Und all diese Dinge wirken dann auf einen im gleichen Moment ein.....
Somit ist es nicht leicht, sich EINEM zu widmen.... da ja alles gleichzeitig geschieht und man auch alles gleichzeitig spürt.

Trotzdem hätte ich ja eigentlich für mich selbst Priorität; aber wenn ich die anderen immer spüre....... dann gebe ich meine Aufmerksamkeit eben auch ihnen;.... und ja, manchmal macht mich das auch wütend, so viel zu fühlen und reagieren zu müssen.

Nach Alternativen, wie ich mich da anders verhalten könnte, suche ich auch noch.

Manchmal, wenn ich selbst innen drin klar bin, gelingt alles super.
Dann ist völlig klar, was gerade Priorität hat, und das andere beeinflusst mich dann in solchen Momenten nicht mehr so. Ich widme mich den Dingen der Reihe nach, und komme selbst auch nicht so kurz.
Aber so klar bin ich selten, weil oft eben noch viel unter der Oberfläche wuselt...
 
Und was würde passieren d.M.n. wenn es doch einer sieht?

Eigentlich sehen's eh alle, auf irgendeine Art, aber tun so als ob sie's nicht sehen würden. Oder sie wollen's tatsächlich nicht sehen und lernen, blind zu sein. Und dann erfinden sie Begründungen dafür, warum das so sein muss, oder Wege, wie man dann doch wieder sehender wird. Die sind dann aber so schwierig, dass die dann keiner hinbekommt, also können sie sich beruhigt wieder zurücklehnen.

Puuh, Glück gehabt, keiner hat was gesehen...

Wenn du wissen willst was passiert wenn's doch einer sieht, frag Constantin. Ich glaube, die ist da doch um einiges kompetenter als ich.

Und... wer entscheidet, dass es keiner sehen soll?

Niemand, das menschliche Kollektiv, deine Programmierer, du selbst...

Das Problem ist, schätze ich, neimand kann sich dem entziehen, allerdings hat eben nicht sehen bestimmte Folgen, dann manifestiert sich eben in letzter Konsequenz einiges so dass man gezwungen ist, wird, mal hinzusehen, oder man erlebt eben sonst bestimmte Katastrophen jeglicher Art. Nicht als Strafe sondern als Bewusstseinsschärfung, könnte man sagen, also eigentlich als letzter Hinweis. Nur kann das eben dann auch wieder missverstanden werden.

Wir verstehen die Schöpfung nicht. Also machen wir so ziemlich alles falsch.
 
bist du sauer weil sie dir und sich selbst was vorspielen?

Das wäre ein Aspekt. Das Ganze ist wohl noch viel komplexer.
Wenn so etwas lediglich denjenigen selbst betrifft, ok, komme ich weitgehend mit sowas klar, wenn es aber darum geht, da andere auch zu beeinflussen, sozusagen mitreinzuziehen, andere anzustecken, dann werde ich leicht sauer, ja.
Ich würde meinen, zumindest ein Kernpunkt davon wäre unbewusste Manipulation, die möglicherweise das Beste will, aber in ihrer Unwissenheit und Blindheit tatsächlich dann eher Schaden anrichtet, zugleich aber eben die eigenen Scheuklappen so hochgefahren hat, dass man eigentlich mit allem was man dem "normal" entgegensetzen kann, nur abprallen wird. Auch was, das ich natürlich in meiner Geschichte so kenne.

Und dann gibt's da noch einen Aspekt, aber ich weiß nicht, ob ich den hier deponieren soll. Vielleicht etwas später, mal sehen.

es liegt nicht in deiner Verantwortung das Nichtsichtbare zu beurteilen.

Das ist ja mal ne richtig schöne Aussage. Bin ich mal nicht alleine an allem selber schuld und für alles selbst verantwortlich. Befreiend!

Wenn du Aggross siehst, dann sind das Emotionen die sich dir zeigen, damit du lernst mit dieser Emotion umzugehen, damit du dich Selbst heilst. Heißt die Wut, das Sauer sein auf dich Selbst, sich verabschiedet.

Ok das Thema hängt mir immer noch nach, ja.

Hast du während der Beziehung sehen* können das diese beschlossen hat was ganz anderes zu leben als du es wolltest?
Oder hast du das erst mit der Zeit erfahren und hattest dann keine Wahl als dich zurück zu ziehen?

Hat die andere Seite gewußt was du leben willst?

Das war doch von Anfang an völlig klar, das war ja das Irre daran. Sogar mir selbst! Das wusste ich ja. Dass es nicht einmal ne Chance auf was anderes gab. Ich konnte nur scheitern! Aber trotzdem kam ich nicht raus, ich musst da rein, da durch. Bescheuert, ich weiß. Wusste ich damals auch, aber entziehen konnte ich mich dem trotzdem nicht. Das war die einzige Sache in meinem Leben, bei der ich tatsächlich keine Wahl hatte, was mich natürlich darin bestärkte dass das eben etwas ganz Besonderes, schicksalhaft so für mich Vorbestimmtes wäre, was denn sonst?

Im Grunde genommen, auch wenn der Versuch eigentlich auch im Voraus zum Scheitern verurteilt war, wollte ich sie, sozusagen als Wiedergutmachung einer (vermeintlichen) alten Schuld da rausholen, oder das zumindest versuchen. So ganz selbstlos, wie ich das damals (wenigstens zum Teil) glaubte, oder mir wohl eher vormachte.

Es gab da im Vorfeld, in den Jahren davor bei mir jede Menge Energie-, Heil-, Lichtarbeit. In einigem durchaus hilfreich, zugleich war ich aber eben damals voll auf dieser Eso-Schiene unterwegs. Und da gab es natürlich auch im therapeutischen Kontext jede Menge ziemlich unschöner traumatischer ebenso wie dramatischer Erfahrungen, Erlebnisse, die sich dann eben über diese göttliche Liebe immer irgendwie aufzulösen schienen. Aber, im Vergleich zu dem lieben, braven, friedlichen Duckmäuser in dem Leben war ich wohl meistens eher das Gegenteil davon, zumindest erlebte ich das so, baute also jede Menge Scheiß. Auch oder gerade anderen gegenüber.

Und da gab's eben ein paar ziemlich heftige Erfahrungen, mit äußerst unschönen Folgen, die, obwohl sie ja eigentlich geheilt zu sein schienen, mich irgendwann doch eher zu verfolgen begannen. Und eine davon betraf wen, die in Folge durch meine Schuld starb. Und nun glaubte ich, in dem Leben das sozusagen dadurch wiedergutmachen zu können, indem ich in ihre Rolle schlüpfte, hier war sie die Böse, das Biest, und ich wollte für sie, aus Liebe zu ihr diesmal leiden. Ihr (und mir) beweisen, dass ich auch so bedingungslos lieben, sprich, leiden, mir auf den Kopf scheißen lassen kann wie sie das mal (vermeintlich) geschafft hatte. Und schaffte ich so etwas in dem Leben auch? Jemanden der mich quält, fertigmacht, oder im Idealfall sogar tötet, dann immer noch zu lieben? In dem Moment? War ich für sowas sozusagen schon weit genug? Das war die große Frage, auch die, voll esotypisch, große Prüfung, Lebensaufgabe für mich. In diesem Fall wohl im wahrsten Sinne des Wortes. Das eigene Leben aufzugeben, sich selbst ebenso wie eigentlich auf's Sterben zu warten, sterben zu wollen, sich danach zu sehnen. Tod als Erlösung.

Parallel dazu wollte ich, dass sie mich auch endlich mal so sieht wie ich sie da gesehen zu haben scheine, oder was auch immer das war. Dass sie mich versteht. Aber reale, gelebte Beziehung, dass das nix wird, war sonnenklar. Und selbst, wenn die wider Erwarten was geworden wäre, wir hätten uns in küzester Zeit gegenseitig völlig fertiggemacht. Was ohnehin so auch, eben völlig einseitig geschah. Zusammengepasst hat da gar nix, ich hab mich ihr untergeordet, mich selbst verleugnet, bin ihr nachgelaufen wie der Hund seinem Herrn, aus "Liebe", bis mir das dann doch mal zu viel wurde, zu steil, zu schmerzhaft, nicht mehr zu ertragen war. Sado-Masotrip pur. Aber dann gab's da eben auch diese raren, schönen Momente, die dann soszusagen für ne weitere Runde Kraft gaben, aber irgendwann waren dann dennoch alle Reserven völlig aufgebraucht, ich hatte keine Kraft mehr dafür, so zu "lieben".

Zugleich war's auch ein Spiel mit der Zeit. Bis zu einem gewissen Punkt, und dann hätte ich das geschafft und würde mich von hier verabschieden, sprich, mich umbringen. Oder, was mir damals noch lieber gewesen wäre, dass sie mich dann umbringt. Als Art ausgleichender Gerechtigkeit. War für mich damals der schönste Gedanke den ich mir vorstellen konnte. Warum? Siehe oben. Oh Mann, wenn ich jetzt daran zurückdenke... Voll arg! Liebe? Hust... Völlige Hörigkeit, Bessessenheit, Obsession, Abhängigkeit wohl eher. Im damaligen Kontext und den ganzen Esokonzepten allerdings völlig klar und schlüssig. Bedingungslose Liebe leben, in einem besonders schweren aussichtslosen Extremfall, also Leiden, Schmerzen, Leiden, Schmerzen...

Im Grunde genommen, ein einziger, auf diversen Esokonzepten gründender Selbstbetrug. Ich wollte beweisen, dass sich bedingungslose Liebe sogar unter den widrigsten Umständen zu leben im Stande war. Damit ich endlich und endgültig in dieses "Nirvana", in dem ich da für ne Weile wohl gewesen war, zurückkehren konnte, durfte. Heim, E.T. nach Hause telefonieren. Als Belohnung sozusagen. Denn ich hatte ja keine Ahnung, wie ich sonst da jemals wieder hinkommen könnte. Ich wollte wieder mal der Beste sein, mich als würdig erweisen, und wenn's sonst schon bei nix klappt, dann eben am Besten scheitern. Mich opfern.

Ich sitze grad da und hau mich voll ab wenn ich das hier schreibe. Wer war das, ich? So ein bescheuertes ich? Ich selbst? Damals allerdings war's blutiger Ernst, könnte man sagen. Meine eigene Realität, mein Leiden, meine Schmerzen. Zumindest glaubte ich das damals. Ich habe da wohl von ihr auch jede Menge reingekriegt, und das war schlimmer als alles was ich je selbst gefühlt hatte. Gib mir dein ganzes Leid und ich liebe dich dafür und sage danke! Wollte das auch für sie irgendwie auflösen, was natürlich nicht geht. Aufopferung, Selbstopferung. Oh Mann! Das Perverse daran ist, man fühlt sich mitunter auf dem Trip so erhaben, auserwählt, was Besonderes. Schmarrn, eigener Selbstmitleidsüberhöhungsbetrug. Eigene Leidensverliebtheit. Aber eben, shit, dann doch wieder auf verdrehte Art geil.

Aber irgendwie auch klar, es war ja für mich, bis auf diese eine Sache, hier alles erledigt, gab nichts sonst mehr, das Sinn machte, zu tun gewesen wäre.
Also war's im Grunde genommen ein völlig verblendeter Selbstmordtrip, zumindest Selbstzerstörungstrip. Naja, zumindest der Aspekt hat ja ganz gut funktioniert.
Und nach dem Ausstieg dann sofort das nächste schlechte Gewissen, dass mir das was ich mir da vorgenommen hatte, nicht gelungen war, ich dafür doch zu schwach gewesen war. Ich war, so gesehen daran gescheitert, dass ich eben doch nicht genug Leid ertragen konnte.

Und da ich diese "Niederlage" anscheinend doch nicht so ganz einfach wegstecken konnte, "passierte" mir dann in Folge eine Art Verlängerung in eine ganz andere Richtung. Auch in gewisser Weise ein Resultat diverser Eso-Konzepte. Und das Leiden und die Selbstquälerei ging, eben anders, munter weiter. Aber das ist wohl eine andere Geschichte...

Warum ich das hier so erzähle? Damit vielleicht ein paar sehen, wozu der Mix aus diversem eigenen (Schuld)programmen, entsprechenden Konditionierungen, dem Glauben an die Richtigkeit dieser, und allen möglichen scheinbar positiven, erlösenden, Befreiung versprechenden (Eso)Konzepten mitunter auch führen kann. Ich glaubte nunmal an die Richtigkeit all dessen. In sich war's ja völlig schlüssig, und auch alle entsprechenden Gefühle, Emotionen in dem Kontext sozusagen erstmal zumindest an den richtigen Stellen, mit den richtigen Bedeutungen. Nur führte das eben nicht weiter raus, sondern erst recht tiefer rein. In diverse Irrtümer.

Dann, danach war eben diese Sinnfrage auch ein ziemliches Problem. Was mache ich hier überhaupt noch? Was tue ich da noch, was kann ich tun? Und weit und breit keine wirkliche Antwort. Und dann fällt man natürlich irgendwann in eine Art schwarzes Loch.

Sehen* zu müssen Verpflichtung=Lieben zu müssen Verpflichtung?

Pflicht Sehen* zu müssen? Lieben zu müssen?

Bisst du dir sicher das wir vom selben sprechen?

Nee eben nicht, deshalb fragte ich ja nach. Aber irgendwas kam da so für mich in dem Moment rüber.
 
In meinen Beiträgen kannst du nachlesen was Liebe wirklich ist.
Liebe ist Sehen* wie der andere wirklich ist.

Ok, mit der Definition komme ich ja klar.

Dann wäre aber Liebe bereits nunmal was ganz anderes als was sie hier im Forum großteils definiert wird.

Das hieße dann aber auch, dass Liebe mit Wahrheit, und wenn nicht mit Wahrheit, dann zumindest mit Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Authentizität untrennbar miteinander verbunden wären.


Sieh dir doch mal diverse Threads so an, in denen es (auch) um Liebe geht. Kommt doch sofort das ganze rosarote Gelaber. Und selbst wenn man was anderes sagt, will's keiner wissen oder hören.

du meinst diese Techniken und Methoden wo Liebe zum Schein als Heilsbringer propangiert wird?

Ja! Ich versuche eine Antwort darauf zu finden, warum diese Sachen dann einerseits zu funktionieren scheinen, also gewisse Resultate hervorbringen, die dann natürlich auch auf die Menschen selbst reale Auswirkungen haben.

Schließlich wird da ja an der Psyche, Seele, oder wie auch immer man das nennen mag, mitunter ganz gehörig rumgebastelt, und das führt nunmal zu realen psychischen Veränderungen, mitunter physischen, aber vor allem auch welchen, die das eigene Weltbild, die Wahrnehmung der Welt, der Wirklichkeit bertreffen und verändern können.
Wo liegt da also der Hund begraben, wo ist der Fehler in diesen Systemen?

Nun geschieht ja da aber tatsächlich etwas. Veränderungen finden statt. Sogar ganz gewaltige mitunter. Wenn ich als nun gegen sowas argumentiere, kommt irgendwann beispielsweise zurück "Wer heilt hat recht!". Dann kann ich bestenfalls von meinen eigenen Erfahrungen berichten und wie sich diese Heilungen doch eher in recht unschöne Nebenwirkungen verändert haben, was mir dann aber natürlich keiner glaubt. Dann habe ich eben was falsch gemacht oder bin noch nicht so weit.

Aber, wenn du mich so fragst, kannst du gleich den ganzen Religionsbereich auch miteinbeziehen. Schließlich geht's da ja auch einerseits um Schuld und Sühne, Strafe, Buße, und andererseits darum, wenn du dann alles richtig gemacht hast, um irgendeine überirdische, paradiesische Liebe als Belohnung. Wenn du allerdings was falsch dabei machst, sitzt du in der Scheiße. Möglicherweise ewig. Also haben wir wieder diese "Liebe", die es irgendwie zu erreichen gälte.

Bist du dir sicher das diese Heilsbringer wirklich wissen was "Liebe" ist und diese auch leben?

Auf ihre Art, werden sie wohl genau das - zumindest anderen - vorzuleben versuchen. Ach sind wir glücklich, ach sind wir problembefreit, ach geht's uns gut. Und das Photoshop-retuschierte Zahnpastalächeln auf der Homepage haut einen vor lauter falschem Strahlen gleich wieder aus dem Internet raus. Sieht nur leider auch kaum wer, im Gegenteil. Und ein ähnliches Strahlen sprich Lügen in den Worten sehen noch weniger, zumal diejenigen ja tatsächlich von der Richtiigkeit dessen was sie da tun, anbieten wohl zumindest weitgehend selbst überzeugt sind. Also kommt's natürlich auch glaubwürdig rüber.

was?
die Sehnsucht nach diesem Glücksgefühl nach einer Dröhnung künstlichem 5D?

Ja! Was erzeugt das, was erschafft das, oder anders gesagt, was kriegt da jemand tatsächlich rein, das ihm dann eben wie diese Liebe erscheinen mag.
Wenn es nun nur künstlich wäre, wieso ist es dann anscheinend methodenunabhängig in den Resultaten so gleich, so ähnlich? Ich wüde ja nix sagen wenn jede Methode sozsuagen zu anderen Resultaten führt, aber so scheint es ja tatsächlich so zu sein, als ob sich die da in was Höheres einklinken das eben so ist. Wie sonst wäre das denn erklärbar? 1000 Wege, ein Resultat.

Mein Problem ist, ich weiß ja, dass da was nicht stimmt, aber ich krieg's nicht griffig. Irgendwas fehlt mir da. Ein Schlüssel, ein Zugang, wie ich das verstehen kann. Das Prinzip dahinter, warum das dann trotzdem scheinbar oder zumindest auf die Art, wie es das tut, funktioniert.

Für dich ist das kein relevantes Thema, aber bei mir ist das anders, eben weil ich da so lange selbst drin war. Worauf bin ich da selbst reingefallen, und wieso? Oder es zieht an mir, nee, das war doch gar nicht so, was, wenn du dich doch irrst? Schließlich sehen das ja alle anderen ganz anders...

Ich weiß inzwischen, das das eher nicht der Fall sein dürfte, aber eben, damals "wusste " ich auch eine Menge, das sich in Folge eher als Irrtum rausgestellt hat. Und hätte dafür aber auch selbst meine Hand ins Feuer gelegt.
 
Was aber, wenn man zB in einem Raum ist, und man spürt die Ausstrahlungen und Wünsche der verschiedenen Menschen und fühlt sich auch zu ihnen allen hingezogen? z.B. eine Kollegin ist resigniert, weil ihr etwas wieder anders erklärt wurde, als das was ich ihr vorher erklärt hatte...sie ist verwirrt und frustriert, und ich spüre ihre Verwirrung und möchte ihr gern helfen. Bin dann also quasi gezwungen, ihre durch den anderen Kollegen verursachte Verwirrung wieder zu lösen. Dabei bin ich aber auch selbst gerade in emotionalen Prozessen, bin z.B. selbst genervt von der Arbeit, um die ich mich kümmern muss, oder hab andere Probleme. Die stehen dann hinten an, weil sie mit der Kollegin dann nichts zu tun haben. Auch der Kollegin kann ich dann nicht richtig helfen, weil ich gleichzeitig auch noch sauer auf den Kollegen bin, der die Verwirrung mit einer neuen Information verursacht hat.
Somit helfe ich der Kollegin nur soweit ich gerade kann, ihr gehts dann schon besser, da sie sich jetzt wieder klarer fühlt, aber jetzt hab ich Wut auf den Kollegen, weil der mich gezwungen hat, von meinen eigenen (Arbeits)prozessen mich abzukehren und mich der Kollegin zu widmen.
Was mache ich dann mit dieser Wut, die mich dann weiters negativ beim Arbeiten beeinflusst.

Ich würde meinen, im Grunde genommen siehst du da ja. Bekommst mit was abläuft, im Hintergund passiert. Aber dann fühlst du die Verpflichtung, Verantwortung da alles - für andere - lösen zu müssen, ihnen helfen zu müssen, was dir dann aber zugleich zu viel wird, und das erzeugt einen Konflikt mit dem was du eigentlich tun solltest, musst oder willst. Und letztendlich kommst du selbst dann zu kurz, opferst dich für die Andern auf und kriegst dann vielleicht auch noch eins über die Rübe dafür.
Ich käme mit sowas noch schwerer klar, glaube ich, kann mich eigentlich auch eher nur step by step auf Dinge nacheinander konzentrieren, außer eben sie kommen sich nicht allzusehr in die Quere. Und mit so ner Gruppenarbeitssituation hätte ich sowieso Dauerprobleme.

Also du spürst die Unstimmigkeit und den Wunsch, diese beheben zu wollen oder zu müssen? Und dann hast eine behoben und dann kommt vielleicht schon die nächste.

Im Grunde genommen beschreibst du da das eigentliche "Problem" aller empathisch veranlagten Menschen, die aber eben (noch) nicht die ganze Information lesen können. Sie kriegen was mit, das auf irgendeine Art und Weise für sie selbst störend wirkt. Was nun Vor- und Nachteile haben kann. Aber eben auf die eine oder andere Art einen Druck erzeugt, zum Handel zwingt, man muss (dafür oder dagegen) was tun. Die erste Reaktion, allerdings, glaube ich, wäre eine Art Fluchtimpuls, man möchte sich dem Störenden entziehen. Weshalb paradoxerweise gerade empathische Menschen sich dann gerne, soferne möglich, isolieren, aus einer Situation aussteigen möchten, um eben nicht so viel reinzubekommen. Wenn das aber nicht geht, wird's mitunter stressig.

Vielleicht musst du ja nicht allen helfen (wollen müssen)? Klingt erstmal doof, ist aber Absicht, die Formulierung.

Weil ich denke, so wie mich meine Wut über gewisse Dinge "erwischt", erwischt dich da etwas anderes. Wenn du nun das was du da machst so fortsetzt, geht dir einfach irgendwann die Puste aus. Powerst dich selber aus. Und irgendwann hast nen Burn-Out auf die Art. Das kann's dann ja auch nicht sein, oder?

Das Problem, dich stören die Schwingungen. Die knallen dir rein. Also versuchst du, diese stimmiger zu bekommen, was aber bedeutet, dass du Probleme andere auf einmal zu deinen machen musst oder glaubst, machen zu müssen. Und das wird dann zu viel. Du läufst sozusagen von einer Symptombekämpfung zu nächsten, von einem Brandherd zum nächsten. Und dann kommt die nächste Dissonanz und das Spiel geht von vorne los. Die anderen kriegen das aber so nicht mit, also hast du sozusagen immer die Arschkarte gezogen.

Was würde geschehen wenn du mal - zumindest auf die Art - nichts machst? Mal nicht "die Welt rettest"? Machen dir dann diese Schwingungen zu viele Probleme? Würde ich mal annehmen.
 
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Also du spürst die Unstimmigkeit und den Wunsch, diese beheben zu wollen oder zu müssen? Und dann hast eine behoben und dann kommt vielleicht schon die nächste.


Es kann auch von sich alleine lösen. In dem die Eigene Schwingung die anderen Schwingungen zu einer Schwingung werden. Praktisch ein anpassen.



Das Problem, dich stören die Schwingungen. Die knallen dir rein. Also versuchst du, diese stimmiger zu bekommen, was aber bedeutet, dass du Probleme andere auf einmal zu deinen machen musst oder glaubst, machen zu müssen. Und das wird dann zu viel. Du läufst sozusagen von einer Symptombekämpfung zu nächsten, von einem Brandherd zum nächsten. Und dann kommt die nächste Dissonanz und das Spiel geht von vorne los. Die anderen kriegen das aber so nicht mit, also hast du sozusagen immer die Arschkarte gezogen.

Doch es kann geübt werden, das gerade auf der Arbeit den Empfang zu dämpfen. Dazu gehören Annahme von Bestimmten Begebenheiten in sich. Das zum Beispiel die Wut der Frau nicht deine Wut ist, die aber ausleben darf. Das die Frau wütend ist liegt nicht nur an den Unterschiedlichen angewiesen Arbeitsweisen. Da ist was tiefer in der Seele liegende Ursache. Und das gehört nicht in deiner Aufgabe auf der Arbeit. Doch scheint bei dir dann auch eine Resonanz vorhanden zu sein. Und erzeugt in dir Reibende Gefühle, und den drang das aufzulösen. Lerne dich abzugrenzen, in dem du versuchst deine Empathie auf Nichtempfang stellst. Es gibt da einige Techniken, doch die Annahme und eigene Heilung in den Bereichen, die in einem Resonanz erzeugen helfen nach meiner Erfahrung am besten.
 
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