Fremdenergien- was soll ich damit tun?

  • Ersteller Ersteller maiila
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Wenn Konflikte sichtbar werden, ausbrechen, ist ja bereits vorher schon eine Menge geschehen, oder eben nicht geschehen, das dazu führte, dass sich das, was in Folge dann eben eskaliert, zum Ausbruch, Ausdruck kommt, eben auf diese Art und nicht anders ausdrücken möchte, kann.

Ja, das Leben. :rolleyes: :D

Ich finde, Leben selbst ist Konflikt. Form an sich gerät durch ihr Sein immer in Konflikt mit der anderen Form. Durch diese Konflikte entsteht Wachstum, Vorankommen, eben Leben.........
Sex ist Konflikt, Energien glauben für einen Moment an eine Trennung, um sich durch Sex wieder zu vereinen, und so entsteht neues Leben.
Im Grunde ist deshalb das Leben als eine Illusion zu betrachten; damit meine ich, man kann es so sehen.......
Weil, wer ganz tief schaut, kann keinen echten Konflikt mehr sehen.

Und die Frage ist eben, was dann geschieht, wenn ich das wirklich verinnerlicht habe. Und möchte ich das überhaupt verinnerlichen. Schmerz, Manipulation, Konflikt usw bindet uns an das Leben. Ohne diesen Dingen falle wir raus.......so fühlt es sich für mich jedenfalls an.....solange wir Körper haben, haben wir auch Konflikt. Aber was, wenn wir zu einem großen Teil spüren, dass dieser Konflikt nicht echt ist? Dann entsteht ein neuer Konflikt.
Und vor dem nächsten Schritt zaudere ich eben gerade ein bisschen, weil ich ihn mir nicht vorstellen kann.

Und ich wäre da auf die Meinung/Sichtweise von Seyla oder anderen gespannt....


Ich glaube nicht dass es erstens möglich noch zweitens erstrebenswert wäre, Konflikte völlig auszulöschen. Wenn man ins Tierreich sieht, so werden dort jede Menge Konflikte ausgetragen, Rangkämpfe, es geht zumeist um Reviergrenzen, wer wen begatten darf oder nicht und diverse hierarchische Übergriffe.

Ja, und wie gesagt, es geht auch gar nicht um ein Auslöschen, sondern um ein Erkennen dessen, das Leben an sich eben Konflikt ist. Und zwar jeder Teil des Lebens........

Ein Beispiel: Ich gehe raus und laufe barfuß über eine Wiese.
Während ich mit dem Fuß auf den Boden trete, zerstöre ich einige Gräser, vielleicht kleine Insekten, ... durch diesen Akt vergehen dann die Pflanzenteile, andere Lebewesen ernähren sich von ihnen (Würmer) usw......
Ich kann mich aus diesen Prozessen (und im Grunde sind das schon Konflikte....da ist ein Konflikt zwischen Grashalm und meinem Fuß, der sich austrägt, aber wie von allein, da es offensichtlich ist, dass mein Fuß stärker ist als der Halm und somit am Leben bleiben wird in dieser Form.) eben nicht rausnehmen, solange ich lebe.

Und das ist nur ein kleines Beispiel, das, wenn man es vergrößert und auf größere Ebenen abstrahiert, wie zB auf miteinander in Krieg stehende Länder, und Völergruppen und Glaubensrichtungen und Bevölkerungsschichten, eigentlich nur zeigt, dass die Form sich durchsetzt, die..... tja..... keine ahnung!...stärker ist? Bzw einfach in diesem Augenblick für das Leben mehr Sinn macht.

Nicht 'wir' haben ein Konflikt, sondern das Leben ist schon Konflikt, ohne unser bewusstes Zutun.

Wie willst du den Konflikt lösen, wenn dich deine eigene Regierung - und befreundetet Regierungen bespitzelt, ausspioniert? Indem du kein Handy, Smartphone, kein Internet, keine Bankomatkarte mehr verwendest? Die "dürfen" das, aber du darfst das umgekehrt nicht. Und bereits das ist ein Ungleichgewicht, nicht zu deinem, meinem, unserem Vorteil. Und schon bist du, alleine als Internetuser mitten in einem Konflikt.


Welchen Konflikt? Ich habe keinen Konflikt damit ausspioniert zu werden.
Den habe ich nur, wenn ich mir den ins Bewusstsein hole. bzw es als Konflikt empfinde.
 
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Und da haben wir das Problem: Wir fühlen uns gestört, bedroht oder etwas stört uns, unsere Sichtweise, unsere Konzepte, unsere Vorstellungen. Und schon gibt es Konflikte. Die Störung kann nun eine tatsächliche oder auch eine fiktive, eingebildete sein. Kann ebenso auf Informationen, nachweisbaren Fakten wie lediglich auf Glaubensinhalten oder Annahmen beruhen. Für unsere Reaktion spielt das gar keine so große Rolle. Für unsere Emotionen oft auch nicht. Ob nun im Kinderzimmer, in der Beziehung, in sozialen Umfeld, im Beruf, in Wirtschaft oder Politik. tatsächliche Lösungen, also welche, mit denen unter'm Strich dann auch tatsächlich alle Beteiligten zufrieden sind, gibt es wesentlich weniger.

Eben. Und das ist was ich meine mit 'fehlender Information'. Wenn wir genug Informationen über eine Sache hätten, würden wir uns durch entgegengesetzte Blickwinkel nicht gestört fühlen. (ist logisch, oder? :))
Und solange es noch eine Störung, also ein Konflikt gibt, gibt uns das nur die Möglichkeit und Aufforderung, mehr Information zu sammeln.
 
Dann fehlen ja doch noch Informationen, nämlich jene Informationen, die es mir möglich machen, richtig zu handeln; ergo sinnvolle Verknüpfungen zu schaffen.

Wie definierst du "richtig handeln"? Und was wäre dann "falsch handeln"?

Jemand erschießt einen anderen Menschen, der ansonsten 100 andere Menschen getötet hätte. Was aber nur dieser eine Mensch weiß, oder annimmt. Der Schütze, de fakto Mörder eines anderen Menschen wird zum Tode verurteilt. Handelte er jetzt richtig oder falsch? War seine Veruteilung richtig oder falsch?

Was machst du in einer Situation, in der du gar keine Zeit zum Überlegen oder Informationen sammeln hast, weil alles ganz blitzschnell geht, gehen muss? Wie handelst du richtig? Oder wer handelt da dann eigentlich? Du?

Darüber muss man gar nicht so viel nachdenken, denn es gibt keine 'falschen' Entscheidungen.

Wenn es "richtige Handlungen" gibt, so muss es folgerichtig auch falsche, somit aber auch falsche Entscheidungen geben. Ansonsten widersrichst du dir selber, pickst dir sozusagen die dir genehmen Rosinen aus dem Kuchen, und veränderst die Spielregeln, wenn sie dir nicht ins Konzept passen.

Dann brauche ich, um mein eigenes Ganzsein besser zu verstehen, eben diese Erfahrung des Abgewiesenwerdens, des Schmerzes.
Es geht im Leben nicht darum, dass immer alles toll ist, sondern dass wir uns selber eben in unserer Ganzheit erkennen. Und das ist ein je nachdem ziemlich langer Prozess.
Gefühle die wir dabei haben leiten uns immer wieder zu neuen Erfahrungen....und je nach Möglichkeit lernen wir darüber über uns selbst.

Demnach hätte jemand lediglich die Möglichkeit, durch Erfahrungen zu lernen? Nun haben aber Erfahrungen, gerade negative, schmerzvolle, traumatische dummerweise die Angewohnheit, gewisse Aspekte deiner Ganzheit, wenn wir mal dabei bleiben, eben um gewisse schmerzvolle Erfahrungen in Zunkunft zu vermeiden, von dir selbst abzukapseln, womit du gerade durch deine Erfahrungen nicht ganzer sondern weniger ganz wirst. Du wirst also durch gewisse Erfahrungen nicht ganzer sondern in Gegenteil, weniger ganz.

Hinzu kommt, um alle Erfahrungen zu machen, machen zu können, müsstest du ganz schön lange leben. Was lernst du also über Erfahrungen tatsächlich?

Gefühle die wir dabei haben leiten uns immer wieder zu neuen Erfahrungen....und je nach Möglichkeit lernen wir darüber über uns selbst.

Du lässt dich also von deinen Gefühlen leiten? Kannst du dir vorstellen, dass dich gerade die auch belügen können?

Womit wir wieder beim Thema wären. Du fühlst Gefühle. Nur sind das eben leider nicht deine eigenen sondern die von jemanden anderen. Wenn du dich nun von deinen Gefühlen leiten lässt, diesen als deinen eigenen folgst, kann du dich meiner Ansicht und Erfahrung nach auch ganz schön verlaufen.

Zugleich beruhen aber aber bereits deine eigenen Gefühle als Art Kurzcodierung auf deinen eigenen positiven ebenso wie negativen Erfahrungen, sind also selbst alles andere als neutral, wertfrei oder gar so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit. Eine Art Kurzinformation, wie eine SMS. Wo steht der ganze Text, die ganze Information dann aber?

Und wieso kommt man, gerade wenn Gefühle im Spiel sind, mitunter so schwer an diese etwas vollständigeren Informationen ran?
 
Weil, wer ganz tief schaut, kann keinen echten Konflikt mehr sehen.
Aber was, wenn wir zu einem großen Teil spüren, dass dieser Konflikt nicht echt ist? Dann entsteht ein neuer Konflikt.

Sind wir wieder bei den Gefühlen. Ich weiß nicht ob ich das richtig verstehe, versuchst du nun, deine Gefühle so hinzubiegen, dass sie einen Konflikt, den du ansonsten spüren würdest, als Konflikt fühlen würdest, nicht mehr als Konflikt fühlst, spürst?

Also ganz drastisch gefragt, versuchst du zu lernen dich selber noch besser zu belügen, ähm, um ganzer, echter, wahrhaftiger zu werden?

Wie soll das denn bitte gehen? Also ich kann's nicht (mehr so gut).

Ja, und wie gesagt, es geht auch gar nicht um ein Auslöschen, sondern um ein Erkennen dessen, das Leben an sich eben Konflikt ist. Und zwar jeder Teil des Lebens........

Ein Beispiel: Ich gehe raus und laufe barfuß über eine Wiese.
Während ich mit dem Fuß auf den Boden trete, zerstöre ich einige Gräser, vielleicht kleine Insekten, ... durch diesen Akt vergehen dann die Pflanzenteile, andere Lebewesen ernähren sich von ihnen (Würmer) usw......
Ich kann mich aus diesen Prozessen (und im Grunde sind das schon Konflikte....da ist ein Konflikt zwischen Grashalm und meinem Fuß, der sich austrägt, aber wie von allein, da es offensichtlich ist, dass mein Fuß stärker ist als der Halm und somit am Leben bleiben wird in dieser Form.) eben nicht rausnehmen, solange ich lebe.

Und das ist nur ein kleines Beispiel, das, wenn man es vergrößert und auf größere Ebenen abstrahiert, wie zB auf miteinander in Krieg stehende Länder, und Völergruppen und Glaubensrichtungen und Bevölkerungsschichten, eigentlich nur zeigt, dass die Form sich durchsetzt, die..... tja..... keine ahnung!...stärker ist? Bzw einfach in diesem Augenblick für das Leben mehr Sinn macht.

Nicht 'wir' haben ein Konflikt, sondern das Leben ist schon Konflikt, ohne unser bewusstes Zutun.

Wenn es nun aber tatsächlich um nichts anders geht als eben darum der Stärkere zu sein um quasi zu überleben, wozu dann all die ganzen religösen, esoterischen, spirituellen Konzepte, wozu dann überhaupt ein richtig oder falsch, wozu dann überhaupt so etwas wie Ethik, Nächstenliebe, Toleranz?

Das Beispiel mit der Wiese finde ich recht gut, wir selbst kommen nicht umhin, andauernd irgendetwas anderes zu zerstören, ganz egal was wir tun. Oder wir opfern uns und gehen selbst drauf. Zugleich versucht auch uns einiges umgekehrt zu zerstören.

Nun kann man sagen, das Leben erschafft sich ebenso immer wieder neu, wie es auch, mitunter durchaus brutal und grausam, zerstört, tötet.

Wenn ich jetzt aber rausgehen würde und meinen Nachbarn erschießen würde, so dürfte ich das eben doch nicht. Außer ich trage eine Uniform. Dann dürfte ich das auf einmal doch. Unter bestimmten Vorraussetzungen. Nur, wer bestimmt das eigentlich so?

Wenn das Leben nun aber, wie du sagst, selbst Konflikt ist, wie soll dann jemand so etwas wie ganz sein, ganz leben, wenn er seine Konflikte nicht auch lebt?

Welchen Konflikt? Ich habe keinen Konflikt damit ausspioniert zu werden.
Den habe ich nur, wenn ich mir den ins Bewusstsein hole. bzw es als Konflikt empfinde.

Naja, wenn's so einfach wäre. Der Konflikt als Ungerechtigkeit, Einseitigkeit besteht ab dem Moment, ab dem Prism oder ähnliches eingeschaltet wurde. Völlig unabhängig davon, ob er dir, mir oder anderen bewusst ist oder war.

Das Problem hast du, wenn auf einmal der Verfassungsschutz oder sonstwer vor deiner Tür steht und du gar keine Ahnung hast, warum eigentlich.

Nun kann man natürlich so tun, als ob einen das nichts anginge, womit man schon wieder mitten im eigenen Verdrängen, Wegsehen gelandet wäre. Also somit völlig freiwillig beschlossen hat, unbewusst zu sein und zu bleiben. So wie man eben andere schmerzhafte oder unangenehme Erfahrungen und Gefühle aber auch Fakten auch immer schön brav weggesperrt, ausgeklammert hat. Geht mich nichts an, hat mit mir nichts zu tun. Womit spätestens damit die Sache mit der Ganzheit dann wohl auch vielleicht eher als theoretisches Lippenbekenntnis anzusehen wäre.

Ein Konflikt ist nicht vom Bewusstsein eines Einzelnen oder dessen Empfindungen abhängig, fürchte ich. Das ist lediglich ein Blickwinkel auf ihn, eine Sichtweise. Die kannst man in gewissen Grenzen verändern steuern, aber am Konflikt selbst, an seinen Inhalten wird das, fürchte ich, wenig ändern.

Du ärgerst dich maßlos über etwas das ein anderer tut. Irgendeine Ungerechtigkeit, zumindest aus deiner Sicht. Dein Pulsschlag erhöht sich, du fängst zu zittern an, dein Adrenalinspiegel steigt, du kochst innerlich.

Was machst du? Schluckst du alles runter, sagst nix, tust nix, und gehst friedlich und nett lächelnd zur Tagesordnung über? Wenn du das tust, oder öfter tust, frisst dich die Art von Schein-Konfliktlösung früher oder später von innen her auf, in Form von Krankheiten, die du bekommst. Dummerweise werden wir alle auf die Art oder ähnliche, Konflikte nicht zu lösen, auszuagieren oder zu klären, erzogen, programmiert. Und baden die Folgen dann im wahrsten Sinne des Wortes eben am eigenen Leib aus.

Auch ein wunderbares Beispiel dafür, wie Fremdenergie, in dem Fall Erziehung in einem wirkt.
 
Eben. Und das ist was ich meine mit 'fehlender Information'. Wenn wir genug Informationen über eine Sache hätten, würden wir uns durch entgegengesetzte Blickwinkel nicht gestört fühlen. (ist logisch, oder? :))
Und solange es noch eine Störung, also ein Konflikt gibt, gibt uns das nur die Möglichkeit und Aufforderung, mehr Information zu sammeln.

Na gut, dann sag mir ganz konkret, was du machst. Du muss in der Früh zeitig raus und um Mitternacht lässt dein Nachbar die Boxen voll aufgedreht laufen. Noch dazu mit Musik die du zum Kotzen findest.

Du sammelst also genug Informationen,um dich von 90dB duch die Wand daneben nicht mehr gestört zu fühlen, tust aber nichts direkt dagegen oder wie?

Oder jemand bricht in deine Wohnung ein. Siehst du dem beim Ausrauben dann zu und sammelst Informationen, um seinen Blickwinkel zu verstehen? Und gibst ihm vielleicht noch was obendrauf?

Kann ich mir ehrlich gesagt nicht so ganz vorstellen.
 
Danke, finde deine Nachrichten gut! Ganz ähnliche Themen die du ansprichst gehen mir auch seit einiger Zeit durch den Kopf,.... und jetzt sprichst du sie hier nochmal klar aus.
Danke dafür. (muss Resonanz sein)

Schreibe Morgen dazu.

LG maiila
 
Wie meinst du das? Findest du, Buddha ist ein ignoranter Spinner?


.....

kein Spinner.

Ignorant sich Selbst und anderen Lebewesen gegenüber.

Und zum Thema Schmerz: Ich bin seit einigen Tagen krank; so erkältungsmäßig... und kann sehen, dass ich krank wurde, weil ich meine Aufmerksamkeit nicht bei 'mir' gelassen habe sondern in Sorgen, Zweifel, Kontrollierenwollen drin war. Der Körper wurde jetzt krank, damit ich die Aufmerksamkeit bei dem lasse was ist. So interpretiere ich das....
Dasselbe zum Thema Schmerz; Ich kriege dann Schmerz, wenn ich mit der Aufmerksamkeit von mir selbst weggehe,,....bzw mein Selbst in der Bewusstheit darüber schmälere. Kann das sein?

Immer dann wenn wir uns Selbst nicht zuhören*, uns zusehen*, uns nicht fühlen* wird unser mat. Körper krank..... Und oder wenn wir nicht wirklich gehört*, gesehen*, gefühlt* werden.

Wenn es so ist,würde es heißen, dass, würden wir alle unser Selbst und unser Ganzsein leben, dass es dann einfach viel weniger Konflikte, Kranksein geben müsste.

so in etwa. Würden wir alle Liebe* leben, also Sehend* sein hätten wir auf Erden das Paradies erschaffen.

Sondern ein Heilsein;....... wie weit das gehen könnte, würde mich interessieren.
s.o.

Meinst du es kann sein, dass Krankheit und diese Art Schmerz (aus dem Unbewusstsen stammend) irgendwann vielleicht gar nicht mehr sein müssen?

Lieben Gruß
maiila

Der Schmerz entsteht, weil wir Liebe* nicht zulassen, weil wir nicht zulassen das Liebe* sich entfaltet.

Liebe* leben=Bewußtheit=Sehend*

siehe meine Signatur
 
kein Spinner.

Ignorant sich Selbst und anderen Lebewesen gegenüber.



Wieso genau, das würde mich näher interessieren! Ich empfinde Buddhas Lehren eigentlich nicht sehr ignorant. Z.B. buddhistische Achtsamkeitsmeditation ist eigentlich das Gegenteil von "Wegmeditieren" - es ist eigentlich ein absolutes zulassen, akzeptieren, annehmen und so sein lassen!?

Weiters gibt ja auch nicht "den Buddhismus", sowenig wie des "das Christentum", oder "das Heidentum" gibt. Tausend verschiedene Interpretationen, Techniken usw.. also wie meinst du das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ignorant sich Selbst und anderen Lebewesen gegenüber.

Kannst du das etwas näher erklären?

Meinst du damit, der, ja nicht nur buddhistische, sondern großteils östliche Weg der Selbsterfahrung, Selbsterkenntnis, zugleich aber auch der Ausstieg aus dem realen, alltäglichen Leben, um das irdische Leid zu überwinden, wäre eine Art Irrtum?

Warum ist gerade der dann aber so beliebt?

Nun predigt ja aber gerade auch der Buddhismus Toleranz, Nächstenliebe usw. Wie passt das mit deiner Sichtweise zusammen?
 
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Doch die meisten Menschen versuchen das was sie schmerzt zu kontrollieren.........wegzujagen, wegzudenken, wegzumeditieren. Somit jagen sie sich Selbst weg, denken sich Selbst weg, meditieren sich Selbst weg.

Die Esoszene hat da wirklich nichts ausgelassen und folgt Buddah.

Das ist, denke ich die westliche Interpretation der Lehren Buddhas. Auch z.B. im Zen ist nichts mit wegdenken, wegjagen usw. zu finden, eher immer das Gegenteil.

Wenn ich mir das Beispiel "neutrale Meditation" hernehme und im östlichen gesagt wird, die Gedanken zu leeren, auszuräumen, übersetzt der westliche Mensch - "ich darf nicht denken, muss unterdrücken und wegschieben", der östliche Mensch meint damit aber: ich muss alle Gedanken zulassen und ihnen ihren freien, gesunden Lauf lassen, nur so wird der Kopf irgendwann wirklich leer und rein - das ist aber wie gesagt, meiner Meinung nach das Gegenteil von "Wegschieben etc...
 
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