Das Konzept, was du oben ansprichst- die ausgesendeten Infos verstehen BEVOR Gefühle entstehen 'müssen' die Störungen verursachen...
Ist das nicht auch nur n Trick aus der Eso kiste der verhindert, das du in Kontakt mit deinen eigenen wahren Gefühlen kommst?
Ich hab dazu unlängst was geschrieben. Es geht ja nicht darum, dass dann keine Gefühle mehr da sind, sondern dass man mit ihnen besser umgehen kann. Nicht mehr (nur) von ihnen getrieben oder durch die Gegend geworfen wird.
https://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=4272634&postcount=4803
Also ginge es meines Erachtens viel eher darum, Verstand, Vernunft auf der einen Seite und Gefühle, Emotionen auf der anderen miteinander in Einklang zu bringen. Den Widerspruch in sich selbst so gering wie möglich zu halten, oder ganz aufzuheben.
Wenn aber nun in mir selbst kein Widerspruch ist, so ist auch zwischen mir und dem was ist keiner, ich bin also - zumindest klarer als im anderen Fall - mit dem was ist, verbunden. Es kann fließen, in mich, durch mich. Aber da hört's dann noch nicht auf. Im Gegenteil, da fängt's dann eigentlich erst an. Denn eine ganz wesentliche Komponente fehlt eigentlich noch.
Denn, wenn ich nun so gut wie möglich mit mir selbst nicht im Widerspruch bin, dann ermögliche ich etwas anderem, das zwar ohnehin immer sendet, aber üblicherweise wenig Gehör findet, besser zu mir durchzukommen, besser von mir empfangen zu werden.
Und das ist das was man so landläufig Gespür, Intuition, Instinkt nennt. Information für einen bestimmte Situation, für einen bestimmten Moment. Nämlich die, die mir dafür hilft, nützt. Also eigentlich äußerst effektiv, wie die Natur ja selbst gerne sehr effektiv und wenig energieraubend arbeitet und agiert.
Gespür ist aber nicht Gefühl! Finde ich wichtig! Sondern auch erst eine Art Teilinformation, aber zumindest tendeziell mal eher in die stimmigere Richtung weisend, würde ich sagen.
Beispiel: Jemand geht den Weg nach Hause den er immer geht. Wird an einem Punkt überfallen und ausgeraubt. Das Gefühl in der Situation wird nun Angst sein, oder der Drang, zu flüchten.
Wenn er nun diesen Weg danach immer noch geht, wird er aber, auch wenn nix passiert, wieder das Gefühl Angst abrufen, weil es in seinem Kontext mit diesem Ort, seiner Erfahrung verknüft ist, verbunden, gekoppelt wurde. Das wird ihm natürlich so nicht behagen also wird er möglicherweise in Zukunft einen ganz anderen Weg nehmen, allerdings könnte er auch auf diesem unter bestimmten Umständen auch wieder diese Angst bekommen. Also wird in Folge alles etwas kompliziert für ihn.
Wenn der Mann nun auf sein Gespür gehört hätte, dann hätte das ihm an diesem Tag schon bevor er diesen Weg eingeschlagen hätte, die Information geschickt, geh da heute nicht weiter! Sonst passiert dir was. Hätte ihm also eine Warnung im voraus gesendet. Wenn er die nicht gelesen hätte, so hätte er möglicherweise dieses bekannte ungute Bauchgefühl oder andere Symptome, Signale erhalten, also sozusagen die erste "Übersetzung" der Information, der Warnung.
Wenn er darauf hört und diesmal anders geht, so passiert ihm erstens nix und zweitens kann er in Zunkunft den Weg auch problemlos gehen.
Wenn er nicht darauf hört, achtet, das ignoriert, so wird das eintreten was oben beschrieben ist. Samt allen möglichen Folgen, Komplikationen und Problemen.
Und alleine an diesem einen Beispiel wird bereits deutlich, was für einen Unterschied das in Folge ausmacht, erzeugt. Wir leben in einer Welt, in der keiner mehr hinhört, hinsieht, und was sind die Folgen? Genau diese Art von Leid, Schmerz, Problemen, die alle gar nicht mal sein müssten!!!
Sind wir so blöd, so bescheuert oder völlig schwachsinnig, damit auch noch endlos weiterzumachen? Wir alle leiden an diesen Arten von Wahnsinn, von Trennung vom Sein und an allen ihren Folgen. Die einen mehr, die Ignorantesten am Wenigsten, denn die kriegen davon eh kaum mehr was mit in ihrer Stumpfheit, Blindheit, Isolation. Was nochmal fatal ist und zu weiteren fatalen Folgen führt. Denn die haben dann auch noch großteils das Sagen. Und stellvertetend für diese leiden dann eben andere.
Im Grunde genommen ist das Prinzip selbst völlig einfach. Leider haben wir alle verlernt, damit auch einfach und unverdreht umzugehen, im Gegenteil, wir werden darauf erzogen, darauf programmiert, genau gegen diese Kraft, gegen das Sein zu arbeiten, und wundern uns dann über all die schlimmen Folgen.
Allerdings gibt's dabei, wie überall auch ein paar Fallstricke, die eben dann den Schuß auch eher nacht hinten losgehen lassen können. Nämlich wenn besipielsweise das eigene Selbst ne Art Größenwahn auf Grund einer derartigen Öffnung, auf Grunde des Erlebens dieses Zuammenspiels bekommt, so in der Art, ich weiß jetzt alles, ich bin Gott oder ähnliches. Wie Constantin schrieb, man sich selbst für sehendes Bewusstsein hält oder zu halten beginnt. Dann kriegt man natürlich auch dafür die Informationen, Warnsignale, und steht wieder vor der Frage, hört man auf sie oder nicht? Oder auf was anderes?
Oder wenn man eben dann für diverse andere Einflüsse, weil eben in einem selbst und im Bezug dazu doch nicht dieser Einklang herrscht, offen ist und die sozusagen irrtümlich für sehendes Bewusstsein hält oder dessen Informationen zumindest wieder zu stark verzerrt und verfälscht duchkommen, was dann auch eher problematisch wird und werden kann. Also auch in diesem Fall gilt, das Ganze auf seine Stimmigkeit, seinen Einklang hin immer wieder zu überprüfen. Also auf darauf hinzusehen. Und das nicht nur bei einem selbst, sondern auch in der Interaktion, soferne möglich. Wann ist's rund, stimmig, wann nicht, stört was, stimmt was nicht?
Diese 3. Kraft, und ich gehe mal davon aus dass die so in etwa zumindest der Beginn, Anfang dessen wäre was Constantin sehendes Bewustsein nennt, kann, könnte aber noch viel viel mehr. Je nachdem, wie sehr du sie in dir, durch dich wirken lässt, und dich mit ihr in Einklang befindest. Also kannst du zulassen, dass sie mit dir, durch dich arbeitet, oder dich eben gegen sie stellen und versuchen, gegen sie zu arbeiten. Was schonmal wesentlich mehr Kraft und Energie kostet. Neben jeder Menge anderer Folgeprobleme.
Wenn du dich nun aber genau in sowas befindest, also das Gespür dich lenken lässt, dich davon leiten lässt, bist du zwar voll da, völlig bewusst, hast aber viel weniger Arbeit mir dir selbst! Du siehst dir beim Sehen zu, lässt es für dich sehen, du siehst dir beim Denken zu, lässt es für dich denken, die Teile zusammensetzen, und kriegst Resultate, lässt es für dich fühlen und kriegst Resultate. Bist sozusagen aktiv und passiv zugleich, Sender und Empfänger.
Ich schreibe hier weitgehend so, außer wenn mir zu viele Emotionen reinknallen. Es schreibt mich, und ich tipp's halt da rein. Vieles was ich da schreibe weiß ich ja nichtmal selbst vorher so, erst im Moment des Niederschreibens. Oder es bekommt dann eben eine bestimmte Form. Da bin ich mit drinnen, und eben noch etwas, das durch mich wirkt. Und das alles geschieht ohne jeden weiteren Hokuspokus, mitten im Leben, das ist, wäre eigentlich Leben! So zu leben, so zu sein.
Ich dachte mir gestern zu einer Frage, die ich noch nie beantworten konnte, nämlich der nach den Sinn des Lebens folgendes:
Der Sinn des Leben ist es, sich selbst als das was man ist, wann in einem ist, bestmöglich auszudrücken, zu leben und über diesen Ausdruck in Verbindung, Kommunikation, in den Austausch mit Anderen zu gehen. Die möglicherweise über diesen Austausch in Folge selbst ein wenig näher zu sich selbst, zu dem was sie eigentlich sind, wären, finden könnten, so sie das möchten. Was vermutlich so nicht allzuoft tatsächlich geschehen dürfte. Aber immerhin, wenn das nur bei ein paar Menschen ein wenig gelingt, sie näher zu sich selbst, zu dem was sie eigentlich sind, etwas näher hinzuführen, wäre das schon viel.
Nicht nach einem Rezept, einer Methode, sondern indem jemand so gut wie möglich er selbst ist, echt, authentisch, wahrhaftig. Sein gegen Illusionen, Wahrheit gegen Irrtümer. Ein Vor-Bild, und mal nicht als Role-Model, das es oberflächlich zu kopieren gälte, sondern als eine Art Erinnerung an den Anderen, wie es auch sein könnte, wie derjenige, auf seine andere Art auch mehr er selbst sein, werden könnte. Also Art Wegweiser zurück nach Hause, zurück zu sich selbst.
Und so wie der Schmerz ein Signal sein kann, dass jemand sozusagen vom Weg etwas abgekommen ist, so gibt es auch eine Art Signal, Bestätigung dafür, dass er sich auf dem richtigen Weg befindet. Man könnte das auch Gefühl nennen, mit Gefühlen verwechseln, aber irgendwie ist es was ganz anderes.
Findet's raus! Wenn ihr mögt...