Chira schrieb:
liebe ingrid,
wie gehst du um damit??
du bist lichtarbeiter, du schaffst es wahrscheinlich, anzunehmen und viel mehr noch: unterstützend zur seite zu stehen....
was aber, wenn es dir psychisch nicht gut gehen würde, wenn dich dieses umfeld erdrücken würde, würde es reichen, sie nicht zu verurteilen,
DÜRFTE man sich - spirituell gesehen - aus deren leben stehlen, nur um des eigenschutzes wegen??
lg chira
mit dem "Verzeihen" hat bei mir alles so richtig gut und schön angefangen. Ich habe meiner Mutter, nach Jahrzehnten, endlich von ganzem Herzen verziehen, und zwar so aufrichtig, dass ich es gefühlt und gespürt habe. Alles, was ich vorher gemacht habe, war kein Verzeihen. Es kam aus dem Kopf, zur Selbstberuhigung und ich betrachte es bei mir als "Selbstbetrug". Es war nicht leicht bis zu dem endgültigen Augenblick,... wie will man jemanden verzeihen, der sowieso immer sagt: "Ich bin schuld, dass Du nicht glücklich bist. Ich bin schuld, weil ich war ein schlechtes Vorbild, ......." Aber als es dann bei mir so weit war, habe ich meine Mutter vor`s geistige Auge geholt und ihr gesagt, dass sie zum damaligen Zeitpunkt, zum damaligen Bewusstseinsstand gar nicht anders handeln konnte. Dass ich ihr vergebe, dass es mir leid tut, dass ich sie verurteilt habe. Und dann habe ich es ihr auch noch persönlich gesagt (doppelt hält besser

)
Das "Davonstehlen" ist für mich keine gute Taktik mehr, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich dann zwar das Umfeld ändert, aber leider nicht die Herausforderung (=Lernaufgabe)

. Ich bin von meinem "lieblosen" Mann und den Menschen, die in mein Leben getrampelt sind, weil ich mich nicht abgegrenzt habe, zu meinem Schatzi geflüchtet. Mein Partner ist meine große Liebe, aber das Umfeld.....ein Wahnsinn. Zwei Jahre habe ich mich gesträubt, aufbegehrt, mit "schlechten" Gedanken und Worten mein Revier verteidigt, bis mir aufgefallen ist.....es wird immer schlechter, statt besser. Je mehr Widerstand ich aufgebracht habe, umso stärker war das "Überschreiten" meiner Grenze. Und da habe ich endlich folgendes gemacht: Ich habe mir die betreffenden Personen diesmal nur "geistig" hergeholt, habe ihnen erklärt, dass ich meine Lernaufgabe verstehe (Abgrenzen, Selbstwert), habe mich bedankt, dass sie in mein Leben getreten sind, um mir das zu zeigen. Ich habe dann gesagt, dass es jetzt nicht mehr nötig wäre. Ich habe sie in Liebe, auf Seelenebene, entlassen. Sie sind noch da, aber ganz anders als früher: Sie sind keine "Energiesauger" mehr.
Chira, ich versteh`Dich nur zu gut, ich weiß noch, was ich mir vor zwei Jahren gedacht habe: Es wird sich nie was ändern. (Das ist leider eine Bestellung ans Universum) Ich wäre fast gegangen, weil es so aussichtslos für mich war. Und dann habe ich diesen Satz endlich begriffen: Du kannst andere nicht ändern, nur Dich selbst. Ich habe mich verändert - und mein Umfeld hat sich dadurch auch verändert. Das ist es, was uns allen bewußt werden soll: Wir sind Schöpfer unserer Realität. Und es fängt mit der Eigenliebe an. Es ist egal (im Sinne von unabänderlich), was Dir oder anderen bis jetzt, heute, widerfahren ist (es sind so viele tragische Ereignisse bei Dir und bei Nordluchs dabei), es hat euch zu dem gemacht, was ihr heute seid. Es wird sich auch dadurch nichts ändern, wenn Du daran denkst, was Dir widerfahren ist, es wird dadurch immer wieder und immer wieder neu erlebt und gefühlt. Mach einen Punkt. Das war jetzt meine Vergangenheit und jetzt kommt mein "Jetzt". Keine Zukunft, mein "Jetzt". Was mache ich, was denke ich, was ziehe ich an (ich meine die Resonanz)? Das ist wichtig.
Ich habe nach wie vor meine "Aufgaben", zur Zeit sogar wieder verstärkt. Ich segne jetzt alles (mit geistigen Worten und dem "richtigen" Kreuzzeichen) von Herzen - und es wirkt. Das kann jeder, es geht wirklich ganz leicht. Ich würde mit dem Haus anfangen, dann kommt der Partner, die Kinder, die Umgebung, die Arbeit, das Auto, die Großfamilie, ..... eine Menge Arbeit, die sich aber auszahlt.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen
alles Liebe und Gute
Viele liebe Grüße
Ingrid