...fr mich ist manches unerklrlich....

:zauberer1 ich hab`jetzt direkt eine Gänsehaut bekommen, bei Deinem Beitrag. Und sofort ist mir eingefallen, dass ich auch ein Familienkarma habe (von meinem Schatzi seiner Seite). Alle Vorfahren haben alles durch die Sucht "Alkohol" verloren (die Vor-Vor-Vorfahren haben ein Schloss im Dunkelsteinerwald "versoffen"). Mein Partner sticht aus der Familie heraus, er ist sozusagen das schwarze Schaf (Gott sei Dank). Die weiblichen Familienmitglieder sind "Opfer", die ihre Rolle hinnehmen, aber mit Widerwillen, ändern nichts, sind total drinnen verfangen und die männlichen.....haben ihre Süchte.
Ich bin quasi umzingelt, in der oberen Ortschaft (ich wohne in der mittleren) sind 4 Häuser mit 6 Familien Verwandschaft, in jeder gibt es einen Schwerkranken. Durch alle Familien (auch angeheiratet) ziehen sich die Krankheiten: Bandscheibenvorfall, Krebs, Lungenkrankheiten und Herzerkrankungen.
Tja, .... da gibt es eine Menge zu tun für mich.:zauberer1
Viele liebe Grüße
Ingrid
 
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Chira schrieb:
nun ist es so, dass mir - als ich meine "straf-untersuchungen" im krankenhaus hatte, sozusagen eine zeitschrift in die hände gefallen ist, wo dieses familienkarma angesprochen ist. dort heißt es, dass der chefastrologe der astro-woche jahrzehntelang familienhoroskope dafür analysierte und zur erkenntnis kam: "das karma wird zum fluch, wenn wir den auftrag der ahnen nicht erfüllen. dieses karma drückt sich dann in problemen aus, die in unserem sternzeichen verankert sind und uns ein leben verfolgen".
ich habe diesen ausschnitt noch. zu meinem sternzeichen steht geschrieben:
"ihre lebensaufgabe, die ihr vater ihnen vererbte: sie müssen eine heimat finden. eine wohnung, ein haus, einen sicheren hort für ihre familie, an dem sie sesshaft wird. ihre vorfahren wurden vertrieben, verloren alles, durch kriege, finanziellen ruin. deshalb braucht ihr clan wieder sicherheit. wenn das karma zum fluch wurde, werden sie verfolgt von unerklärlichen existenzängsten, die beziehungen töten, alle freude nehmen".
puh, vielleicht ist das auch der grund, warum ich solche schwierigkeiten habe, das zerfallen meiner ehe einzugestehen.

lg chira

Liebe Chira!

Ich sage nur wow.... äußerst passend. Da würde ich es aber auch mit der Angst bekommen.

Ich habe da heute Nachmittag mal so ein wenig drüber nachgedacht. Wenn ich mal so bedenke, was meine Eltern so alles für Probleme hatten, die sie nicht lösen konnten - sprich Karma - da fallen mir hier gleich ein paar paralelen in meiner Familie ein. Das muß ich aber schleunigst ändern.

Habe keine Lust, ein Karma am Hals zu haben, was zum Fluch wird. Obwohl ich denke, ich habe schon eins. Die Finanzen. Egal ob meine Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern. Alle hatten sie Probleme damit.

Aber wie löst man nun so einen Karma Fluch auf? Ich glaube, ich muß mir da doch nochmal einen Kopf drüber machen.

Es kommt doch immer wieder etwas Neues auf einem zu. Man lernt halt nie aus. :)

LG
Nordluchs
 
ihr lieben,
mein mann würde sofort wieder alles abtun mit: man kann überall etwas reininterpretieren. das war auch mein gedanke, als ich diesen artikel in der zeitschrift damals las damals, aber wahrscheinlich offengesagt aus dem grund, dass ich meine befürchtungen ins untergründige verbannen kann.

denn.... bei dem gedanken bekomme ich auch fast gänsehaut..... .
wie bei dir, ingrid, das alkoholproblem in seiner familie, bei dir nordluchs das finanzielle, zieht sich genau DAS bei uns durch, was beschrieben stand.... .
vertrieben worden, verlassen worden...... .

die ahnengeschichte kann ich nicht soweit zurückverfolgen, aber fest steht: die mutter meines vaters wurde weggejagt, aus welchem grund auch immer,

mein vater gab dann seine tochter (meine schwester) weg zur oma - für sechs jahre - um den betrieb aufzubauen. für diesen betrieb gaben SEINE eltern das haus am lande auf, das sie so sehr geliebt haben (damit deren sohn = mein vater startkapital hat), und zogen 70 km weg von der heimat einen steinwurf von uns entfernt. mein vater kümmerte sich dann so gut wie gar nicht mehr um sie.
sie mussten sich vertrieben/verlassen gefühlt haben (im elternhaus meines vaters erhängte sich dann der nachfolgebesitzer... .- gruselig, wenn ich daran denke: bei mir = wohnung/haus, zweimal dasselbe passiert).

meine schwester wollte nach den sechs jahren bei der oma nicht weg von ihr, weinte, wurde geschlagen, angeblich ist noch mehr passiert, brach aus, kam in untergründige gesellschaft, drogenszene, kam dann "raus" durch ihren späteren mann, bekam süße, freche buben mit strohblonden haaren und - als diese schulpflichtig wurden und die familie nicht mehr weltenbummlerisch unterwegs sein konnte - verließ sie alle: nicht mehr gemeldet, kein weihnachten, keinen geburtstag, gar nichts. weil ich im letzten jahr zum zweiten mal hören musste, dass sie gestorben ist, stellte ich nachforschungen an: sie ist obdachlos in wien.

die schwester verließ, weil sie das "verlassen-sein" nicht verzeihen konnte (sie sagte mal, sie würde den eltern niemals verzeihen können....., der mutter noch weniger, weil sie zuschaute). aus diesem grund??? ich es nicht. aber das "verlassen" zieht sich durch.

ihre buben - erwachsen werdend - schienen sich gut gefangen zu haben, ich war immer froh, dass sie sich haben. es war ein trost für mich.... . sie machten sich ansonsten so einiges mit (ihre tante als tägliche ersatzmama starb ganz bald, und sie mussten zusehen, und noch viel mehr....). dennoch: besonders der eine war ehrgeizig, wollte was aus seinem leben machen
.... und fuhr dann vor genau 3 jahren mit dem leihauto nach tirol, suchte sich einen weg auf die europabrücke und schaffte das unmögliche: er sprang 192 meter in den tod. er musste das so detailiert geplant haben, es ist dort fast nicht zu schaffen, weil dauernd patroulliert wurde.

er verließ seine familie, weil er verlassen wurde... . nächste woche ist sein dritter todestag.

ich kämpfte sehr mit allem, vor allem auch damit, dass mein vater weiterhin keinen deut auf seine familie schaut. ich machte dieses "schaffen" = betrieb aufbauen, verantwortlich für unser heilloses desaster.
schon vorher: mein vater war nicht fähig, normal mit uns zu sprechen. meine mutter funktionierte lediglich.
waren wir damals als kinder in der schule, verrichtete sie die hausarbeit, waren wir daheim, war sie im betrieb. wir waren uns selber überlassen. ich genoss alle freiheiten, trieb mich herum (so wie meine schwester vor mir), es war gleichgültig. übersponnen wir den faden, wurde nicht geredet sondern gleich die polizei gerufen.

... wo auch das finanzielle angesprochen wird im familienkarma, war ich schon erstaunt. so könnte es sein, dass mein vater es intuitiv schon durchbrechen wollte, indem er nur den betrieb sah. es ging uns damals auch gut. es war wie gesagt, immer warm im haus, immer genug zu essen da, immer urlaube (...meist "lager" für uns kinder alleine oder wir bei den verwandten).
für mich war dieses geld-besorgen schlecht, denn für mich war es die ursache für dieses "nicht-beachtet-sein".
es könnte sein, dass ich deshalb geld verurteilte, und immer männer anzog, denen das nicht wichtig war.

jetzt kann ich meine mutter nicht mehr "annehmen", weil sie - das, was damals aufgebaut wurde - wo sich solche folgen daraus ergaben - alles aus rache "verschleudert", indem sie dem vater ihre klage aufgedonnert hat. ich kann also jetzt nicht mal das einzige machen, was ich früher von meinem vater erwarten konnte: ich kann ihn nicht mal mehr um geld bitten, weil er durch die mutter keines hat.
wenn ein neubeginn für mich, dann muss ich es ganz alleine schaffen.
dem gegenüber steht die überaus großzügige familie meines mannes. so hab ich immer das gefühl der unzulänglichkeit in diesem bereich (..trotz meines guten, gesichteren eigeneinkommens).
 
... wenn ich jetzt weiterhin finanziell nicht auf die sprünge komme, und dann noch weggehe, dann habe ich meinen "auftrag" ja doch absolut nicht wahrgenommen.
... wenn es beim "karma"-auflösen auch darum geht, seinen eltern nicht nur zu vergeben, sondern auch auf sie zuzugehen, dann hab ich meinen auftrag ebenfalls nicht erfüllt.
... irgendwie fühl ich mich gefangen im eigenen leben, und mit allen möglichen deutungen, .... etc. versuche ich, rauszukommen. vielleicht wäre es das beste, nur zu "sein", ohne so viel nachzudenken.
... wenn ich dann immer alles verschreie, sollte das ev. ein hinweis sein, dass ich meine gedanken mehr ruhen lasse.
... aber es sind dann auch diese positiven erlebnisse.....
 
Michi schrieb:
hab deinen Thread Sonntag "Zufällig" entdeckt und in eins durchgelesen.
Ich schaff es noch nicht über diese ...für mich manches Unerklärlich....
so offen zu schreiben.
Kann aber gut nachvollziehen was du in den 15 Jahren durchgemacht hast.
Hab auch so einiges erlebt wofür andere mich für mehr als verrückt erklärt haben.
liebe michi,
vielleicht bist du noch da?
ein erfahrungsaustausch würde mich sehr interessieren, ich hab nachgelesen, dass du mächtig viel erlebt hast bisher.... .
wie ist es bei dir?
ich bin insofern auch verunsichert, weil bei mir nicht immer alles in die eine richtung läuft. es sind auch sehr viele positive geschichten dabei.... . harmloser art, dennoch sehr tröstlich.
letzte weihnachten z.b. - ich war schon völlig fertig, weil ich ja alles aufarbeite momentan und da alles schlag auf schlag auf mich zukam -
da stand ich so in meinem schlafzimmer, dachte, die fotos vom kindergarten gehen jetzt aus, schade. sie wurden vor zwei jahren gemacht, waren aber meine lieblingsfotos. am selben tag kam das nachbarmädchen vorbei, hielt einen bogen in der hand: schöne grüße von der kindergärtnerin, die waren noch dort. ich konnte es nicht glauben!!! es waren genau DIE fotos, die ich so mochte, die mir ausgegangen waren, deren nachbestellung ich mir nicht "leisten" konnte (..muss ja nicht sein....). ich wusste weder, dass ich diese fotos noch dorthabe, noch habe ich mit jemanden gesprochen..... . nach über zwei jahren bekam ich die fotos genau an dem tag, an dem ich so liebevoll an sie dachte, ohne zu wissen, dass es sie noch gibt.

soetwas ist schon wirklich phänomenal. das positive wird viel zu wenig erwähnt von mir, ist aber überwiegend.
dankeschön dafür.
 
Ingrid schrieb:
:zauberer1 ich hab`jetzt direkt eine Gänsehaut bekommen, bei Deinem Beitrag. Und sofort ist mir eingefallen, dass ich auch ein Familienkarma habe (von meinem Schatzi seiner Seite). Alle Vorfahren haben alles durch die Sucht "Alkohol" verloren (die Vor-Vor-Vorfahren haben ein Schloss im Dunkelsteinerwald "versoffen"). Mein Partner sticht aus der Familie heraus, er ist sozusagen das schwarze Schaf (Gott sei Dank). Die weiblichen Familienmitglieder sind "Opfer", die ihre Rolle hinnehmen, aber mit Widerwillen, ändern nichts, sind total drinnen verfangen und die männlichen.....haben ihre Süchte.
Ich bin quasi umzingelt, in der oberen Ortschaft (ich wohne in der mittleren) sind 4 Häuser mit 6 Familien Verwandschaft, in jeder gibt es einen Schwerkranken. Durch alle Familien (auch angeheiratet) ziehen sich die Krankheiten: Bandscheibenvorfall, Krebs, Lungenkrankheiten und Herzerkrankungen.
Tja, .... da gibt es eine Menge zu tun für mich.:zauberer1
Viele liebe Grüße
Ingrid
liebe ingrid,
wie gehst du um damit??
du bist lichtarbeiter, du schaffst es wahrscheinlich, anzunehmen und viel mehr noch: unterstützend zur seite zu stehen....
was aber, wenn es dir psychisch nicht gut gehen würde, wenn dich dieses umfeld erdrücken würde, würde es reichen, sie nicht zu verurteilen,
DÜRFTE man sich - spirituell gesehen - aus deren leben stehlen, nur um des eigenschutzes wegen??

lg chira
 
Hallo Chira!

Wenn ich das so lese, was du alles durchgemacht hast bis jetzt, dann möchte ich beim besten Willen nicht mit dir tauschen.

Es heißt ja, habe ich irgendwo gelesen, dass die Geburt das Leben im Schnellverfahren ist.

Meine Geburt war ziemlich dramatisch. Meine Mutter hatte bisher alle ihre Kinder (insgesamt 6) zuhause bekommen und ich sollte natürlich auch zuhause geboren werden. Ich lag aber verkehrt rum im Bauch. Die Hebamme war vollkommen unfähig. Sie bemerkte es nicht und gab meiner Mutter immer abwechselnd Spritzen für die Wehen und Spritzen gegen die Wehen. Das ging so über Stunden. (Noch vor meiner Geburt wurde ich also voll Chemie gepumpt, so, wie es heute auch immer wieder passiert, weil ich ständig krank bin) Als mein Vater um 17 Uhr nachhause kam sah er meiner Mutter im Bett liegen. Kreidebleich, kaum noch ansprechbar. Er fuhr sofort mit ihr ins Krankenhaus. Die Hebamme dort fragte den Arzt noch, ob Kaiserschnitt und ob rasiert werden soll. Der Arzt meine nur dafür wäre es jetzt zu spät. Ich wurde so geholt. Um 17:35 Uhr. In letzter Sekunde. Als der Arzt mich rausholte, war ich kurz vorm ersticken. Später sagte der Arzt meiner Mutter, wären sie auch nur 5 Minuten später gekommen, wären wir beide gestorben. Die Hebamme, die meine Mutter damals hatte, praktizierte danach nicht mehr.

Genauso verläuft im Grunde immer mein Leben. Ich bekomme immer wieder Mist entgegengeschleudert, bis ich absolut nicht mehr kann und in letzter Sekunde ist immer einer da, der mir hilft, so dass doch noch alles gut wird.

So wie das eine Mal. Normalerweise bekam man in der Firma meines Mannes nach 10 Jahren Zugehörigkeit eine beträchtliche Summe von der Firma geschenkt als Dank für die langen Jahre. Wir hatten schon voll damit gerechnet. Hatten Pläne. Freuten uns darauf, endlich einen neuen Fernseher und einen Kühlschrank kaufen zu können, denn unsere Geräte waren mehr als marode. Liefen mal gerade noch so. 2 Wochen bevor es soweit war bekam mein Mann ein Schreiben von der Firma. In dem Stand, dass es diese Zuwendungen zukünftig nicht mehr geben wird, weil die Firma sparen muß. Wir waren total am Ende. Einen Monat später haben wir in der Zeitung eine Todesanonce gelesen. Der Erzeuger meines Mannes (er hatte ihn noch nie gesehen, geschweige denn mit ihm gesprochen) war gestorben. Er verließ die Mutter meines Mannes, nachdem er erfuhr, dass sie schwanger war. Der Großvater meines Mannes, damals ein angesehener Finanzbeamter, sorgte dafür, dass der Vater meines Mannes das Kind anerkannte und monatlich bezahlte. Mein Mann erkundigte sich bei einem Anwalt und fragte, ob er Erbberechtigt war. Der meinte ja und so forderte er sein Erbe an. Nun. Somit kamen wir dann doch noch zu dem Geld, das wir so dringend brauchten. Also wieder Mal in letzter Sekunde rettende Hilfe.

Meine Mutter durfte mich die erste Zeit nur durch eine Scheibe sehen. Brust bekam ich nur kurz denn ich schlief jedes Mal dabei ein (Nachwirkung der Chemie vor der Geburt) und biss ihr dabei auf die Bruswarze. Sie bekam eine Brustwarzenentzündung und mußte ins Krankenhaus. Ich war alleine. Später, als meine Schwester geboren wurde, fuhren meine Eltern öfter nach Schweden zu meiner Tante. Grundsätzlich immer in der Schulzeit. Meine Schwester konnte mit. Sie ging noch nicht zur Schule. Ich mußte zu Schule, konnte also nicht mit und mußte bei meiner Oma bleiben. Wieder alleine. Diverse Male. Mein Vater hat immer mit meiner Schwester gespielt, gekuschelt und gelacht. Ich stand in der Ecke und schaute zu. Es kümmerte sich keiner um mich. Man ließ mich alleine.

Auch heute ist es so. Wenn ich mal ein Problem habe, dann stehe ich meistens alleine davor. Ich lebe hier in einem Dorf, fernab von allem und fühle mich alleine. Sicher. Ich habe meine Familie. Aber mein Mann ist den ganzen Tag arbeiten und muß abends um 20 Uhr ins Bett, weil er Nachts um 2 Uhr wieder aufstehen muß. Meine Tochter ist auch den ganzen Tag arbeiten und abends geht sie Freunde besuchen. Meine beiden Jungs sind auch nur unterwegs. Meine Verwandten leben alle so weit weg, dass ich nicht hin kann. Das ist aber mein eigenes Karma. Ich denke mal, es ist etwas aus vergangen Leben, was ich da auflösen soll. Nur wie? Wie soll ich etwas ändern, was ich nicht ändern kann? Ich komme hier ja nicht weg. Einen Führerschein kann ich mir nicht leisten und selbst wenn, dann könnte ich mir kein zweites Auto leisten.

Tja. So hat jeder sein Schäfchen zu tragen und keiner weiß so recht, warum - wieso - weshalb und wie man es ändern kann.

LG
Nordluchs
 
So... nun aber mal was positives. :D

Wenn ich mein jetziges Leben mit früher vergleiche, dann ist es wie Tag und Nacht. Ich habe in den letzten 7 Jahren wahnsinnig viel erreicht und verändert. Wenn das so weiter geht, dann wird meine Zukunft echt rosig werden. :)

Ich habe 3 gesunde Kinder und einen Mann, den ich liebe. Er hat seine Macken, aber damit kann ich leben. Er ist fleißig, hilfsbereit, liebevoll und wenn er mal keine Depri hat ist er auch noch sehr lebensfroh und lustig. :)

Ich lebe zwar in der Einsamkeit aber ich lebe auf dem Land. Mitten in der Natur, die ich so liebe. :)

Ich habe immer genug zu essen, zu trinken und es ist immer warm im Haus. Was will man mehr. :)

Meine Schwester und ich verstehen uns, im gegensatz zu damals, prächtig. Wir sind ein Herz und eine Seele und haben uns furchtbar lieb. :)

Und ich bin Mitglied in einem Forum, wo man sich so wunderbar unterhalten und austauschen kann. :)

Ich bin stark und habe Geduld. Ich habe bisher jedes Problem gelöst und ich werde mein Leben meistern. :)

Das mußte mal raus, damit ich aus diesen negativen Gedanken rauskomme. :D

LG
Nordluchs
 
Chira schrieb:
liebe ingrid,
wie gehst du um damit??
du bist lichtarbeiter, du schaffst es wahrscheinlich, anzunehmen und viel mehr noch: unterstützend zur seite zu stehen....
was aber, wenn es dir psychisch nicht gut gehen würde, wenn dich dieses umfeld erdrücken würde, würde es reichen, sie nicht zu verurteilen,
DÜRFTE man sich - spirituell gesehen - aus deren leben stehlen, nur um des eigenschutzes wegen??

lg chira

mit dem "Verzeihen" hat bei mir alles so richtig gut und schön angefangen. Ich habe meiner Mutter, nach Jahrzehnten, endlich von ganzem Herzen verziehen, und zwar so aufrichtig, dass ich es gefühlt und gespürt habe. Alles, was ich vorher gemacht habe, war kein Verzeihen. Es kam aus dem Kopf, zur Selbstberuhigung und ich betrachte es bei mir als "Selbstbetrug". Es war nicht leicht bis zu dem endgültigen Augenblick,... wie will man jemanden verzeihen, der sowieso immer sagt: "Ich bin schuld, dass Du nicht glücklich bist. Ich bin schuld, weil ich war ein schlechtes Vorbild, ......." Aber als es dann bei mir so weit war, habe ich meine Mutter vor`s geistige Auge geholt und ihr gesagt, dass sie zum damaligen Zeitpunkt, zum damaligen Bewusstseinsstand gar nicht anders handeln konnte. Dass ich ihr vergebe, dass es mir leid tut, dass ich sie verurteilt habe. Und dann habe ich es ihr auch noch persönlich gesagt (doppelt hält besser:zauberer1 )
Das "Davonstehlen" ist für mich keine gute Taktik mehr, ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich dann zwar das Umfeld ändert, aber leider nicht die Herausforderung (=Lernaufgabe):confused: . Ich bin von meinem "lieblosen" Mann und den Menschen, die in mein Leben getrampelt sind, weil ich mich nicht abgegrenzt habe, zu meinem Schatzi geflüchtet. Mein Partner ist meine große Liebe, aber das Umfeld.....ein Wahnsinn. Zwei Jahre habe ich mich gesträubt, aufbegehrt, mit "schlechten" Gedanken und Worten mein Revier verteidigt, bis mir aufgefallen ist.....es wird immer schlechter, statt besser. Je mehr Widerstand ich aufgebracht habe, umso stärker war das "Überschreiten" meiner Grenze. Und da habe ich endlich folgendes gemacht: Ich habe mir die betreffenden Personen diesmal nur "geistig" hergeholt, habe ihnen erklärt, dass ich meine Lernaufgabe verstehe (Abgrenzen, Selbstwert), habe mich bedankt, dass sie in mein Leben getreten sind, um mir das zu zeigen. Ich habe dann gesagt, dass es jetzt nicht mehr nötig wäre. Ich habe sie in Liebe, auf Seelenebene, entlassen. Sie sind noch da, aber ganz anders als früher: Sie sind keine "Energiesauger" mehr.
Chira, ich versteh`Dich nur zu gut, ich weiß noch, was ich mir vor zwei Jahren gedacht habe: Es wird sich nie was ändern. (Das ist leider eine Bestellung ans Universum) Ich wäre fast gegangen, weil es so aussichtslos für mich war. Und dann habe ich diesen Satz endlich begriffen: Du kannst andere nicht ändern, nur Dich selbst. Ich habe mich verändert - und mein Umfeld hat sich dadurch auch verändert. Das ist es, was uns allen bewußt werden soll: Wir sind Schöpfer unserer Realität. Und es fängt mit der Eigenliebe an. Es ist egal (im Sinne von unabänderlich), was Dir oder anderen bis jetzt, heute, widerfahren ist (es sind so viele tragische Ereignisse bei Dir und bei Nordluchs dabei), es hat euch zu dem gemacht, was ihr heute seid. Es wird sich auch dadurch nichts ändern, wenn Du daran denkst, was Dir widerfahren ist, es wird dadurch immer wieder und immer wieder neu erlebt und gefühlt. Mach einen Punkt. Das war jetzt meine Vergangenheit und jetzt kommt mein "Jetzt". Keine Zukunft, mein "Jetzt". Was mache ich, was denke ich, was ziehe ich an (ich meine die Resonanz)? Das ist wichtig.:zauberer1
Ich habe nach wie vor meine "Aufgaben", zur Zeit sogar wieder verstärkt. Ich segne jetzt alles (mit geistigen Worten und dem "richtigen" Kreuzzeichen) von Herzen - und es wirkt. Das kann jeder, es geht wirklich ganz leicht. Ich würde mit dem Haus anfangen, dann kommt der Partner, die Kinder, die Umgebung, die Arbeit, das Auto, die Großfamilie, ..... eine Menge Arbeit, die sich aber auszahlt.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen
alles Liebe und Gute:liebe1:
Viele liebe Grüße
Ingrid
 
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Liebe Chira,und die anderen

bin schon noch da und werd auch bald wieder was schreiben.Im Augenblick "schlägt das Familienkarma" wieder voll zu.

Muß das erst wieder klar kriegen.

Was mir gestern noch so durch den Kopf ging während ich so über den Mangel sinierte. Der sich bei uns auch über Generationen hinzieht.

Ich kauf mir eine Hose und ein paar Tage später stürze ich und Hose kaputt.
Neue CD zwei mal abgspielt kaputt
neues Gschirr schwupps fällt ein Teller runter kaputt.

Mangel = Wert = bin nicht wert neue schöne Dinge zu besitzen?

Na wie auch immer.
An meinem Beitrag von gestern schreib ich noch und werde ihn dann wohl auch reistellen.

Muß aber erst mal wieder einigermaßen durchkommen.
bis dahin
Liebe Grüsse
Michi
 
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