...fr mich ist manches unerklrlich....

Nordluchs schrieb:
Nun, liebe Chira... so eindeutig waren die Zeichen garnicht. Ich hätte mir auch die negative Seite des Adlers anschauen können, habe es aber nicht gemacht, weil ich das Positive vorziehe. Die negative Seite sagt:

Der Adler kann auf Abgehobenheit, große innere Einsamkeit, Einzelgängertum sowie Probleme mit der Vaterfigur und dem Gottesbild hinweisen. Auch das würde zu mir passen. Man muß sich für eine Seite entscheiden. Die Positive oder die Negative. Ich wählte die Positive, weil sie mir besser gefällt. Ich fühle mich wohl dabei und es macht mir Mut. Je mehr positives ich sehe, desto mehr positives ziehe ich an. Man hat immer die Wahl. Entweder man nimmt die eine Seite oder man nimmt die andere Seite. Nimmt man beide Seiten, ist man verwirrt. Es sei denn, man ist in seiner eigenen Mitte, dann kann man beide Seiten nehmen. Beispiel Adler:
liebe nordluchs,
die zeichen waren bei dir "eindeutig", weil du nicht zugelassen hast, die negative seite anzusehen. für DICH war alles klar. du kauftest ein symbol des adlers, und hattest einen ruf des adlers gleich darauf zwei mal vernommen. bei so einem zufall ganz klar der gedanke: "das will mir ja jetzt was sagen".
(sofern man das gedankenmachen noch zulassen will :clown: - ich versuche mich ja zu distanzieren von dem deuten wollen).

wenn man sich den hintergrund ansieht: .. wenn du in deiner mitte bist - und das bist du ja - dann hast du klarheit: die bestätigung, das mutmachen.... .
wenn du aber innerlich sowieso zerrissen wärst, so wie ich es momentan bin (in der privaten situation unsicher meine ich....) , DANN hast du die verwirrung. denn du weißt intuitiv: wenn du dir nur die postitive seite heraus"pickst", dann lügst du dich selber an!!!

auf dich bezogen: du hast z.b. mangel = materiellen mangel. da dir materielles nicht so wichtig ist, siehst du darüber hinweg. dabei könnte dieser magel, der sich im außen präsentiert, ein hinweis sein auf einen magel an lebensereignissen (= die welt hat so viel zu bieten, kannst du das alles leben???). der adler zeigt dir "einsamkeit". du überträgst diese "matrix" auf deine ehe = ehe in ordnung, einsamkeit passt nicht in bezug auf ehe..... .
... das andere nicht so schlimm.... (abgelegenes haus, alltag....)-.

so, jetzt gehst du aber weiter. vielleicht kommst du irgendwann drauf, so wie ingrid oder ich draufgekommen sind, dass es vielleicht einmal irgendwann mehr im leben gibt als nur immer am limit zu leben,.... . habe ja andere auch mehr... . du schaust dir vielleicht momentan nur an, dass es so viele gibt, die weniger haben.... . unser bescheidener, zufriedener charakter.... .

irgendwie siehst du zwischendurch bestimmt auch mal sehnsüchtig in die ferne. dann wird der ruf des adlers dich bestärken in dem gedanken, "abheben" zu wollen. hebst du ab?? nein, du bleibst am boden. eh alles schön, gut.... . denn es könnte passieren: du fliegst davon, siehst dich aber plötzlich ohne ihn fliegen!! das könnte ja passieren, also gleich gar nicht abheben. oder man hebt ab, und stellt dann schnell den mann dazu. die andere seite der manipulation. so geht das schöndenken.

... kannst du dich einfach "fliegen" sehen.... . so dahingestellt.
so würdest du es vielleicht machen. oder auch ich. ohne zu bewerten. so wäre das gut meines erachtens. das fliegen so stehen lassen. positive energie zieht positives ins leben. so einfach. du kannst vertrauen, dass das leben DAS bereit haben wird für dich, was gut ist für dich. ohne verhaftet zu werden.
dann muss man aber das "denken" beiseite legen.

das funktioniert, solange nicht dauerhafte muster krass zu erkennen sind. dann reicht das "stehenlassen" nicht, dann muss man hinsehen!!

bei mir ist es krass. ich sehe mich alleine fliegen. und es stehen dahinter dinge, die aufgrund der logischen aspekte ein "losfliegen" einfach nicht möglich machen. du kannst visualisieren, dass die fesseln sich lösen. schauen, ob es funktioniert. ja.
aber die gefahr ist wieder da, dass durch das schöndenken wieder einiges in den schatten gestellt wird. also gleich hinschauen!!!
man muss endlich mal zu suchen anfangen!!!
meine "zeichen" deuten darauf hin, GLEICH hinzuschauen. das haben wir ja schon erkannt.

lange hat es gedauert bei mir.
alles schön gedacht bzw. krass verdrängt. die ganze familiäre situation, alles..... .

ich habe mir letztlich meinen materiellen mangel angesehen, er war ja dauergast in meinem leben, obwohl es nicht so sein dürfte.
es ist aufgekommen, dass ich unbewusst etwas vermisste, all die jahre. etwas, das ich in meiner jugend immer hatte, und verdrängte. ein gut geheiztes haus, urlaube, alles mögliche.

wenn ich "materielles" immer abgetan habe, nie gesehen habe, weil es mir nicht wichtig war, weil ich mich unbewusst GEGEN meine eltern stellen wollte, dann hab ich es also ganz krass in den schatten gestellt, hab es abgetan: "ach, nichts so tragisch, kann mich selber versorgen", somit wurde es mir präsentiert. wenn ich vorher in diese richtung geschaut hätte, dann hätte ich meine beziehungen in frage gestellt. also, das einfachste: ja nicht hinschauen, es könnte ja etwas zum vorschein kommen!! ein fehler.

dieses aufgrund eines verdrängungsmechanismus jahrelang schöngeredete kommt irgendwann zum vorschein. zur zeit bei mir, in der zweiten etappe.
.....

als teil des ganzen muss ich MICH selber auch kritisch betrachten.

ich könnte mich auch hier in einem strahlenden licht ansehen, glorreich, gut,.... . um in einer guten aura zu sein. um gutes ins leben zu ziehen betrachte ich mich selber gut. ich merke aber intuitiv, dass dies nicht reicht.

ich muss mir ansehen, bin ICH mitverantwortlich, dass mein mann seinen mangel durch ein suchtverhalten ausgleichen muss. bin ich mitverantwortlich, dass er sich nicht um dieses im urinstinkt verankerte "versorgen" der ehefrau bemüht, im gegenteil.... , er nimmt noch etwas von meinem... .

da würde ich mich dann vom adler z.b. voll angesprochen fühlen: "abgehobenheit". d.h. ich sehe mich dann an:

....ich rächte mich die ganzen jahre z.b. unbewusst für dieses materiell nicht versorgt sein (...was ja das einzige positive war, was ich von meinem vater bekam...), indem ich ihn einfach "strafte". kein sex, kein tägliches ordentliches essen (.. ich schaue lediglich, dass die kinder richtig versorgt sind....).
wenn ich WEIß, was meine themen sind, dann muss ich mich fragen, warum ich diese trotzdem nicht positiv leben kann. es reicht nicht, zu sagen: ich schau mir nur das gute an, damit ich in resonanz bin mit den positiven schwingungsenergien und somit gleiches anziehe.

ich MUSS mich auseinandersetzen mit schattenarbeit, alles andere wäre nur ein riesengroßes sich-etwas-vormachen. wenn du dich selber prüfst, und klar erkennst, es passt für dich, dann ist es in ordnung.

ich habe meine zweifel an MIR, und es hält mich etwas ab, mich zu ändern.
z.b. kann ich mir körperliche nähe mit ihm nicht vorstellen.

hinschauen ist angesagt! vielleicht muss ich mich nicht ändern, ich darf so bleiben wie ich bin, und woanders wäre ich automatisch anders. authentisch. so wie ingrid erst jetzt authentisch ist.
 
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morgenwind schrieb:
......Die dritte Karte auf dem Platz des Loslassens: Es gibt keinen Zufall

Um Fügungen zu erleben, gib die Vorstellung auf, daß der Zufall als Prinzip existiert. Da die Welt ist, was du von ihr denkst werden von nun an Fügungen Teil deines Lebens sein Die Karte sagt , nicht länger die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.
vielen dank für die karten,
liebe morgenwind,

hatte dazu bereits einiges geschrieben, leider irrtümlich gelöscht.
daher nur kurz dazu:
Da die Welt ist, was du von ihr denkst werden von nun an Fügungen Teil deines Lebens sein Die Karte sagt , nicht länger die Augen vor der Wahrheit zu verschließen.
danke auch für diese aussage.

... wahrheit ist +/-. die augen nicht länger vor der WAHRHEIT verschließen. wahrheit ist genau hinschauen.
gleich hinschauen, um nach "prüfung" wieder SOFORT loslassen zu können.

vielen dank inzwischen.

lg chira
 
Liebe Chira!

Chira schrieb:
die zeichen waren bei dir "eindeutig", weil du nicht zugelassen hast, die negative seite anzusehen. für DICH war alles klar. du kauftest ein symbol des adlers, und hattest einen ruf des adlers gleich darauf zwei mal vernommen. bei so einem zufall ganz klar der gedanke: "das will mir ja jetzt was sagen".
(sofern man das gedankenmachen noch zulassen will :clown: - ich versuche mich ja zu distanzieren von dem deuten wollen).

wenn man sich den hintergrund ansieht: .. wenn du in deiner mitte bist - und das bist du ja - dann hast du klarheit: die bestätigung, das mutmachen.... .
wenn du aber innerlich sowieso zerrissen wärst, so wie ich es momentan bin (in der privaten situation unsicher meine ich....) , DANN hast du die verwirrung. denn du weißt intuitiv: wenn du dir nur die postitive seite heraus"pickst", dann lügst du dich selber an!!!

Ja, da hast du garnicht mal so Unrecht. Wenn ich in meiner Mitte bin, sehe ich das Positive, bin ich aber mal nicht in meiner Mitte, dann neige ich dazu, eher das Negative zu sehen. Also ist die Lösung doch, versuchen in seiner eigenen Mitte zu sein. Um das zu erreichen arbeite ich an mir und finde raus, warum ich so oder so reagiere. Beim nächsten Mal reagiere ich dann anders. Somit werden die Negativen Reaktionen von mal zu mal weniger. Es gibt sicher auch Momente, wo man einfach nichts Positives mehr finden kann. Entweder, weil es sich totgelaufen hat. Einem nichts mehr bedeutet oder nichts mehr wert ist oder einfach nicht mehr zum Leben passt. Es behindert einen nur noch. Dann muß man davon loslassen. Oder es ist so, weil man sehr tief in Verhaltensmuster steckt. Dann muß man an sich selber arbeiten.

auf dich bezogen: du hast z.b. mangel = materiellen mangel. da dir materielles nicht so wichtig ist, siehst du darüber hinweg. dabei könnte dieser magel, der sich im außen präsentiert, ein hinweis sein auf einen magel an lebensereignissen (= die welt hat so viel zu bieten, kannst du das alles leben???). der adler zeigt dir "einsamkeit". du überträgst diese "matrix" auf deine ehe = ehe in ordnung, einsamkeit passt nicht in bezug auf ehe..... .
... das andere nicht so schlimm.... (abgelegenes haus, alltag....)-.

Hm... ja, du könntest Recht haben. Mangel an Lebensereignissen. Meine Ehe ist in Ordnung. Das Haus ist auch in Ordnung. Was mir fehlt ist die Bewegungsfreiheit. Einen Führerschein, ein Auto und etwas Benzingeld. Dann kann ich wegfahren. Geschwister besuchen, in die Stadt fahren, zum Arzt oder Ämter fahren ohne vorher bitte, bitte zu machen bei meiner Schwägerin, dann müßte ich nicht einmal die Woche einkaufen sondern könnte es bei Bedarf machen. Mir fehlt hier eindeutig die Bewegungsfreiheit. Aber einen Führerschein und ein zweites Auto können wir uns nicht leisten. Ich stehe also ohnmächtig davor und kann daran nichts ändern und das ärgert mich.

so, jetzt gehst du aber weiter. vielleicht kommst du irgendwann drauf, so wie ingrid oder ich draufgekommen sind, dass es vielleicht einmal irgendwann mehr im leben gibt als nur immer am limit zu leben,.... . habe ja andere auch mehr... . du schaust dir vielleicht momentan nur an, dass es so viele gibt, die weniger haben.... . unser bescheidener, zufriedener charakter.... .

irgendwie siehst du zwischendurch bestimmt auch mal sehnsüchtig in die ferne. dann wird der ruf des adlers dich bestärken in dem gedanken, "abheben" zu wollen. hebst du ab?? nein, du bleibst am boden. eh alles schön, gut.... . denn es könnte passieren: du fliegst davon, siehst dich aber plötzlich ohne ihn fliegen!! das könnte ja passieren, also gleich gar nicht abheben. oder man hebt ab, und stellt dann schnell den mann dazu. die andere seite der manipulation. so geht das schöndenken.

... kannst du dich einfach "fliegen" sehen.... . so dahingestellt.
so würdest du es vielleicht machen. oder auch ich. ohne zu bewerten. so wäre das gut meines erachtens. das fliegen so stehen lassen. positive energie zieht positives ins leben. so einfach. du kannst vertrauen, dass das leben DAS bereit haben wird für dich, was gut ist für dich. ohne verhaftet zu werden.
dann muss man aber das "denken" beiseite legen.

Fliegen, der Adler... er ist frei... er kann überall hinfliegen, wo er will. Ich nicht. Ich sitze hier und kann nicht weg. Kein Auto, kein Führerschein, kein Geld um das zu ermöglichen. Ich verlange ja garnicht viel, denn im Grunde bin ich ja zufrieden. Bis auf die Bewegungsfreiheit. Kannst du dir vorstellen, dass du ständig nur zuhause sitzt? Nur einmal die Woche würdest du zum einkaufen kommen und am Wochenende fährst du mal mit der Familie irgendwohin? Meine Schwester sagt: "Verkaufe doch das Haus und ziehe in die Stadt". Was habe ich davon? Ich fühle mich wohl auf dem Land. Die Stadt wäre mir viel zu hektisch. Ich brauche diesen Ruhepol. Ich will ja nur ab und zu mal weg können. Nicht abhängig sein. Frei entscheiden können, wann ich wo hinfahre.

alles schön gedacht bzw. krass verdrängt. die ganze familiäre situation, alles..... .

Bei mir war es genau anders herum. Immer wütend. Immer alles negativ gesehen. Immer agressiv, wenn etwas nicht klappte. Immer unzufrieden. Immer traurig. Immer Mutlos. Immer Energielos. Immer und immer wieder negative Verhaltensmuster. Jetzt lebe ich das Gegenteil. Ich versuche die Dinge positiv zu sehen. (gelingt nicht immer), bin harmonisch (meistens), rege mich nicht mehr für jede Kleinigkeit auf, bin zufrieden (zumindestens meistens), fröhlich, gehe mutig meine Probleme an, bin meistens voller Energie. Meine Verhaltensmuster werden weniger und weniger und weniger.
Ich fühle mich wohl damit und deswegen denke ich, ist der Weg, so wie ich ihn gehe, richtig. :)

dieses aufgrund eines verdrängungsmechanismus jahrelang schöngeredete kommt irgendwann zum vorschein. zur zeit bei mir, in der zweiten etappe.

Man zeigt dir also immer wieder das Negative, damit du verstehst, dass nicht alles schöngeredet werden kann.

....ich rächte mich die ganzen jahre z.b. unbewusst für dieses materiell nicht versorgt sein (...was ja das einzige positive war, was ich von meinem vater bekam...), indem ich ihn einfach "strafte". kein sex, kein tägliches ordentliches essen (.. ich schaue lediglich, dass die kinder richtig versorgt sind....).

Er hat dir die finanzielle Sicherheit genommen und dafür mußte er bestraft werden. So also dein Denken. Du wurdest von deinem Vater materiell versorgt bekamst aber keine Liebe. Das selbe machst du mit deinem Mann. Du versorgst ihn materiell aber gibst ihm keine Liebe. Sehe ich da ein Verhaltensmuster? Oder liege ich da falsch?

ich habe meine zweifel an MIR, und es hält mich etwas ab, mich zu ändern.
z.b. kann ich mir körperliche nähe mit ihm nicht vorstellen.

Das sagt mir, dass du ihn nicht liebst, bzw keine Liebe geben kannst. Konnte dein Vater das mit dir auch nicht?

Liebe Grüße
Nordluchs
 
hallo ihrs,

finde eure beiträge super,
a055.gif


nordluchs, zu dir, am land festzusitzen, ohne führerschein..... , naja, ich würde das aufgrund meiner programmierung aus der kindheit (immer viel unterwegs) nicht aushalten.
eine freundin von mir zieht gerade wieder zurück vom land, weg vom vater ihres sohnes, nimmt sich ihre alte wohnung in der stadt wieder, weil sie es einfach nicht ausgehalten hat.... . ich verstehe das.
sie hat aber wenigstens ein auto.... .

für mich wäre es ohne auto so schon nichts, obwohl ich "zentral" lebe (=gute infrastrukutur am land).
ich halte es so schon sehr schwer aus, absolute einschränkungen in meinem lebenstraum zu haben. d.h. ich gönne es allen, die da und dort unterwegs sein können, ich möchte dasselbe aber für mich auch.

wenn du perspektiven hast, naja, dann geht es ja noch. d.h. wenn du irgendwann mal fertig bist mit dem haus-abbezahlen, und dann geht es los, ab in die freiheit.... , dann ist die beschränkung jetzt wahrscheinlich auszuhalten. dann stellst du dir das leben später einfach wundervoll vor, und du wirst jeden augenblick, wo du nur ein bisschen aus kannst, noch viel mehr genießen, als es jeder andere vermag, der den mangel nicht erlebte. zusammen mit deinem mann kannst du dann lächelnd auf die zeiten blicken ,die ihr hinter euch habt.
....

das erschreckt mich im zusammensein mit meinem mann so. wenn wir mit dem haus fertig sind, dann wird es dennoch diese "leichte" zukunft ev. nicht geben. er hat hepatitic c mit leberzirrhose, wenn das haus abbezahlt ist, dann ist er 53, und meine freiheit ist dann sicher nicht so lebbar, wie ich sie mir vorstelle. außerdem - wie gesagt - ich fühle mich jetzt schon nicht mehr wohl neben ihm.
da ja diese krankheit begründet ist in seiner damaligen heroin-sucht (bevor wir uns kennen lernten, ich war während des 2-jahre dauernden entzuges an seiner seite, merkte aber einige monate nichts davon :clown: ), fühle ich, dass ich mittragen muss, wo er einfach nicht verantwortungsbewusst genug war.... . d.h. er hätte WISSEN müssen, was alles für folgen hat.
noch dazu gibt es bei ihm diese "ausrede" kindheit etc. nicht, was der sache noch mehr gewichtung für mich zukommen lässt (...für mích ist "kindheit" anscheinend ein totaler entschuldigungsgrund: = "schlechte kindheit, dann darfst du...." - impliziert, dass ich stolz auf mich selber bin, dass ich immer resistent geblieben bin, mag somit nicht etwas mittragen, was jemand anderer verursachte.....).

mein leben steht unter dem zeichen des mangels an unternehmungen etc. = seit ich 19 bin (=über 20 jahre). es hat so gut getan, zu wissen, wir bauen uns etwas auf, haben es dann geschafft und gehen dann in die unabhängigkeit. seine sucht ist besiegt, seine anderen eskapaden abgelegt, ab ins schöne leben. dafür hätte es sich gelohnt, zu kämpfen. dann kam die sache mit der krankheit auf.

vielleicht wäre ich auch noch bedingungslos an seiner seite gestanden, ein leben lang, wenn dieser "betrug" nicht gewesen wäre. ich war sowas am limit mit dem nur-kindergeld, mehr noch, das minus wurde immer mehr. alles alleine bezahlt an haushaltsführungskosten, kindergewand etc., fixkosten dazu. tat nie etwas für mich. der mann redete immer nur von seinen hohen fixkosten, ich vertraute ihm. und dann kam auf, dass der mann nicht nur seine eigenen bedürfnisse pflegte (viel unterwegs - ich ließ es zu, sozusagen als suchtprävention.....), sondern dass er auch leichtfertig das geld verspielte, mir vorher aber sagte, er kann mir wieder nichts fürs kindergewand dazuzahlen. ich konnte es nicht fassen, hatte er doch gerade seinen kredit aufgestockt, um sein konto abzudecken, und dann schon wieder 4000 euro im minus???

da begann ich erstmals eine einnahmen-ausgabenrechung anzustellen, und kam drauf, dass er so viel mehr zur verfügung hat als ich, nach abzug der fixkosten - ich gebe es aus für essen, die kinder, er gibt es aus für sich.... .
stellte noch dazu einen teil der hausrückzahlungen ohne mein wissen ein.
wo kommt das geld hin????
die spielsucht kam auf, ich sagte ihm, gemeinsam stehen wir auch das noch durch... . gemeinsam gab es für ihn wieder mal nicht. er macht das für sich alleine..... . ohne mir einblick zu gewähren.... .

da war für mich der punkt erreicht, wo ich auf MICH schaute. wo bleibe ICH???
ich lass ihn 3 mal alleine auf urlaub fahren, es hätte mir gut getan, wenn er gesagt hätte, ich möchte mit EUCH fahren. nehmen wir das geld und fahren zusammen.
ich wollte, dass es ihm gut geht.

dann das erwachen: wo schaut er eben, dass es MIR gut geht??? er ist egoistisch genug, fehler zu machen, und lasst sich dann beim "auslöffeln" noch immer nichts dreinreden. so dass es bei mir bis zum magenweh geht.
ich wollte einblick in seine giro-kontoauszüge, weil i. mir sagte, vielleicht führte er ein doppelleben und es werden alimente vom konto abgebucht.
er sagte nein zum einblick in die kontoauszüge, schwor mir aber, dass meine bedenken unbegründet sind. ich werde dennoch die magenschmerzen nicht vergessen, sie lösten sozusagen eine "initialzündung" aus. abgeschlossen.

daher auch dieses gefühl jetzt: wenn ich an seiner seite verharre, dann
ist es nicht nur ein fahles gefühl. ich liebe ihn nicht mehr, mag ihn nur, und erLEBE das leben weiterhin nicht in seiner vollen schönheit. griiiechenland, alleine ein sonnenuntergang dort.... . ausflüge, wandern, campen (mag er nicht), alles mögliche. ich warte zu, warte zu, warte zu.... .
die panik kam bei mir auch mit dem nachrechnen: wenn die kinder draußen sind, dann bin ich fast 60, und dann hab ich meinen kranken mann.... .

....ich glaub ich DARF das unbehagen spüren, wenn ich die zeit weiter so verbringen muss, und ich muss nicht das schlechte gewissen haben...-. auch nicht meinen kindern gegenüber. das lernte ich hier in diesem thread. zum teil schon..... . sicher bin ich mir nóch immer nicht.

dennoch: für mich: es ist nicht verwunderlich, dass ich so "schlecht" denke, er hat sich ja auch niemals gedanken gemacht, wie schlecht es mir gehen könnte, während ich oft nächtelang wachlag und einfach kein auge zutat, weil ich nie wusste, ob er nicht wieder alkoholisiert nach hause kommt... . ich meine in bezug auf alkoholisiert fahren und die konsequenzen daraus.... .

heute könnte ich es nicht mehr ertragen, wenn er reintorkelt, wenn er die richtige türe nicht findet und das clo im kinderzimmer sucht, die kinder dadurch aufweckt... . alleine bei dem gedanken daran ekelt es mich . soweit bin ich .

und er spürt das alles und ist schon viel anders.
aber es ist irgendwie dennoch zu spät..
.....
wenn ich den sanktus habe: ich "darf" gehen, dann mach ich die türen vielleicht irgendwann mal mit viel mehr elan auf. momentan geht noch gar nichts.

wenn ich irgendwo alleine neu anfange, heißt das wieder "von vorne beginnen" und am limit zu leben. da hab ich aber dann auch wieder horror davor, ganz ehrlich!! wieder kein geld für irgendwas.... . es sei denn, ich gehe ganztags arbeiten, stecke die kinder in den hort, komme mit mindestalimenten aus und verzichte auf einen hausanteil, um das haus für die kinder zu erhalten. das wäre die einzige möglichkeit, dass es doch geht, und nicht alles verloren ist.... .
dann könnte aber irgendwann diese wut aufkommen, wenn das haus von seiner seite abbezahlt ist (er würde es alleine fertig abbezahlen und gleich auf die kinder überschreiben), und ich zahle noch immer miete... . es wäre das gefühl verloren, es "irgendwann" mal geschafft zu haben und ich würde auf ihn spähen: er HAT es geschafft. ich würde es ihm ja gönnen, aber es ist dann wieder dieser tenor zu spüren: alle anderen VOR mich..., ich bleibe auf der strecke..... .
um das geht es, DAS mag ich nicht mehr.

lg chira

zu den anderen punkten später.
auch zu seiner krankheit noch.
 
Hallo Chira!

Chira schrieb:
wenn du perspektiven hast, naja, dann geht es ja noch. d.h. wenn du irgendwann mal fertig bist mit dem haus-abbezahlen, und dann geht es los, ab in die freiheit.... , dann ist die beschränkung jetzt wahrscheinlich auszuhalten. dann stellst du dir das leben später einfach wundervoll vor, und du wirst jeden augenblick, wo du nur ein bisschen aus kannst, noch viel mehr genießen, als es jeder andere vermag, der den mangel nicht erlebte. zusammen mit deinem mann kannst du dann lächelnd auf die zeiten blicken ,die ihr hinter euch habt.

Genau so ist es liebe Chira. Das ist etwas, was mich aufrecht hält. Wenn das Haus abbezahlt ist und die Kinder raus sind, dann werden wir es verkaufen, uns ein Wohnmobil kaufen und dann erstmal Deutschland kennenlernen. Darauf freue ich mich jetzt schon riesig. :)

das erschreckt mich im zusammensein mit meinem mann so. wenn wir mit dem haus fertig sind, dann wird es dennoch diese "leichte" zukunft ev. nicht geben. er hat hepatitic c mit leberzirrhose, wenn das haus abbezahlt ist, dann ist er 53, und meine freiheit ist dann sicher nicht so lebbar, wie ich sie mir vorstelle. außerdem - wie gesagt - ich fühle mich jetzt schon nicht mehr wohl neben ihm.

Liebe Chira. Man soll doch in der Gegenwart leben. Das ist Zukunft. Die ist noch nicht da. Wer weiß, was da alles noch passiert. Mach dir darüber keinen Kopf. Auch bei uns könnte, rein theoretisch noch so viel unerwartetes passieren. Mein Mann hat einen Stent in der Blutader, wegen einer Adernverkalkung. Dicht beim Herzen. Wenn er seine Tabletten nicht nimmt, bekommt er Bluthochdruck und hat dann auch noch einen viel zu hohen Cholesterinwert. Er hat in seiner Jugend schonmal eine Entzündung im Herzen gehabt. Ich selbst habe von Zeit zu Zeit starke Rückenprobleme. Es gibt also auch bei uns genug Möglichkeiten, dass das noch schief geht. Aber wie gesagt. Das ist die Zukunft. Da mache ich mir keinen Kopf drüber. Genauso, wie sich bei mir noch was zum Negativen verändern kann, kann sich bei dir auch noch etwas zum Positiven verändern. :)

da ja diese krankheit begründet ist in seiner damaligen heroin-sucht (bevor wir uns kennen lernten, ich war während des 2-jahre dauernden entzuges an seiner seite, merkte aber einige monate nichts davon :clown: ), fühle ich, dass ich mittragen muss, wo er einfach nicht verantwortungsbewusst genug war.... . d.h. er hätte WISSEN müssen, was alles für folgen hat.
noch dazu gibt es bei ihm diese "ausrede" kindheit etc. nicht, was der sache noch mehr gewichtung für mich zukommen lässt (...für mích ist "kindheit" anscheinend ein totaler entschuldigungsgrund: = "schlechte kindheit, dann darfst du...." - impliziert, dass ich stolz auf mich selber bin, dass ich immer resistent geblieben bin, mag somit nicht etwas mittragen, was jemand anderer verursachte.....).

mein leben steht unter dem zeichen des mangels an unternehmungen etc. = seit ich 19 bin (=über 20 jahre). es hat so gut getan, zu wissen, wir bauen uns etwas auf, haben es dann geschafft und gehen dann in die unabhängigkeit. seine sucht ist besiegt, seine anderen eskapaden abgelegt, ab ins schöne leben. dafür hätte es sich gelohnt, zu kämpfen. dann kam die sache mit der krankheit auf.

vielleicht wäre ich auch noch bedingungslos an seiner seite gestanden, ein leben lang, wenn dieser "betrug" nicht gewesen wäre. ich war sowas am limit mit dem nur-kindergeld, mehr noch, das minus wurde immer mehr. alles alleine bezahlt an haushaltsführungskosten, kindergewand etc., fixkosten dazu. tat nie etwas für mich. der mann redete immer nur von seinen hohen fixkosten, ich vertraute ihm. und dann kam auf, dass der mann nicht nur seine eigenen bedürfnisse pflegte (viel unterwegs - ich ließ es zu, sozusagen als suchtprävention.....), sondern dass er auch leichtfertig das geld verspielte, mir vorher aber sagte, er kann mir wieder nichts fürs kindergewand dazuzahlen. ich konnte es nicht fassen, hatte er doch gerade seinen kredit aufgestockt, um sein konto abzudecken, und dann schon wieder 4000 euro im minus???

da begann ich erstmals eine einnahmen-ausgabenrechung anzustellen, und kam drauf, dass er so viel mehr zur verfügung hat als ich, nach abzug der fixkosten - ich gebe es aus für essen, die kinder, er gibt es aus für sich.... .
stellte noch dazu einen teil der hausrückzahlungen ohne mein wissen ein.
wo kommt das geld hin????
die spielsucht kam auf, ich sagte ihm, gemeinsam stehen wir auch das noch durch... . gemeinsam gab es für ihn wieder mal nicht. er macht das für sich alleine..... . ohne mir einblick zu gewähren.... .

Das war sicher nicht leicht für dich. Da kann ich es gut verstehen, wenn du am verzweifeln bist. Es ist echt nicht fair, was er da mit dir gemacht hat.

da war für mich der punkt erreicht, wo ich auf MICH schaute. wo bleibe ICH???
ich lass ihn 3 mal alleine auf urlaub fahren, es hätte mir gut getan, wenn er gesagt hätte, ich möchte mit EUCH fahren. nehmen wir das geld und fahren zusammen.
ich wollte, dass es ihm gut geht.

dann das erwachen: wo schaut er eben, dass es MIR gut geht??? er ist egoistisch genug, fehler zu machen, und lasst sich dann beim "auslöffeln" noch immer nichts dreinreden. so dass es bei mir bis zum magenweh geht.
ich wollte einblick in seine giro-kontoauszüge, weil i. mir sagte, vielleicht führte er ein doppelleben und es werden alimente vom konto abgebucht.
er sagte nein zum einblick in die kontoauszüge, schwor mir aber, dass meine bedenken unbegründet sind. ich werde dennoch die magenschmerzen nicht vergessen, sie lösten sozusagen eine "initialzündung" aus. abgeschlossen.

daher auch dieses gefühl jetzt: wenn ich an seiner seite verharre, dann
ist es nicht nur ein fahles gefühl. ich liebe ihn nicht mehr, mag ihn nur, und erLEBE das leben weiterhin nicht in seiner vollen schönheit. griiiechenland, alleine ein sonnenuntergang dort.... . ausflüge, wandern, campen (mag er nicht), alles mögliche. ich warte zu, warte zu, warte zu.... .
die panik kam bei mir auch mit dem nachrechnen: wenn die kinder draußen sind, dann bin ich fast 60, und dann hab ich meinen kranken mann.... .

....ich glaub ich DARF das unbehagen spüren, wenn ich die zeit weiter so verbringen muss, und ich muss nicht das schlechte gewissen haben...-. auch nicht meinen kindern gegenüber. das lernte ich hier in diesem thread. zum teil schon..... . sicher bin ich mir nóch immer nicht.

Hast du denn nicht die Möglichkeit, wenigstens ab und zu mal da auszubrechen? Mal für einige Zeit irgendwohin zu fahren? Auf Dauer würde ich das nicht durchstehen. Du mußt ab und zu mal was für dich tun. Nur für dich. Urlaub für die Seele.

dennoch: für mich: es ist nicht verwunderlich, dass ich so "schlecht" denke, er hat sich ja auch niemals gedanken gemacht, wie schlecht es mir gehen könnte, während ich oft nächtelang wachlag und einfach kein auge zutat, weil ich nie wusste, ob er nicht wieder alkoholisiert nach hause kommt... . ich meine in bezug auf alkoholisiert fahren und die konsequenzen daraus.... .

heute könnte ich es nicht mehr ertragen, wenn er reintorkelt, wenn er die richtige türe nicht findet und das clo im kinderzimmer sucht, die kinder dadurch aufweckt... . alleine bei dem gedanken daran ekelt es mich . soweit bin ich .

Du brauchst dir ganz sicher keine Vorwürfe zu machen. Du hast doch alles getan, was in deiner Macht steht. Es wird Zeit, dass du auch mal an dich denkst. :)

und er spürt das alles und ist schon viel anders.
aber es ist irgendwie dennoch zu spät..

Was man voll und ganz verstehen kann.

wenn ich irgendwo alleine neu anfange, heißt das wieder "von vorne beginnen" und am limit zu leben. da hab ich aber dann auch wieder horror davor, ganz ehrlich!! wieder kein geld für irgendwas.... . es sei denn, ich gehe ganztags arbeiten, stecke die kinder in den hort, komme mit mindestalimenten aus und verzichte auf einen hausanteil, um das haus für die kinder zu erhalten. das wäre die einzige möglichkeit, dass es doch geht, und nicht alles verloren ist.... .
dann könnte aber irgendwann diese wut aufkommen, wenn das haus von seiner seite abbezahlt ist (er würde es alleine fertig abbezahlen und gleich auf die kinder überschreiben), und ich zahle noch immer miete... . es wäre das gefühl verloren, es "irgendwann" mal geschafft zu haben und ich würde auf ihn spähen: er HAT es geschafft. ich würde es ihm ja gönnen, aber es ist dann wieder dieser tenor zu spüren: alle anderen VOR mich..., ich bleibe auf der strecke..... .
um das geht es, DAS mag ich nicht mehr.

Warum willst du das Haus für die Kinder erhalten? Den Gedanken habe ich schon längst aufgegeben. Die Kinder gehen ihren eigenen Weg. Wer weiß, ob sie es später überhaupt haben wollen. Und dann hast du dich umsonst dafür geopfert. Meine Kinder müssen ihren Weg gehen und ich gehe den meinen. Und mein Weg ist... Haus verkaufen und schön leben. Darauf verzichte ich nicht, nur damit die Kinder das Haus bekommen können.

Liebe Chira... es fällt dir schwer zu gehen. Sehr schwer sogar. Das kann ich auch sehr gut verstehen. Nur es ist doch die Frage... willst du gehen, mit der Möglichkeit, dass es besser werden könnte? Oder willst du bleiben, mit der Sicherheit, dass es nicht besser wird. Denn schlechter wie jetzt kann es doch kaum noch werden. Ich weiß... es ist leicht gesagt... wer weiß... vielleicht würde ich auch so reagieren wie du... aber sinnvoll ist es sicherlich nicht. Ach (schnief) das Leben macht es einem aber auch manchmal so schwer. Ich kann dich da wirklich sehr gut verstehen.

Liebe Grüße
Nordluchs
 
Chira schrieb:
....
das erschreckt mich im zusammensein mit meinem mann so. wenn wir mit dem haus fertig sind, dann wird es dennoch diese "leichte" zukunft ev. nicht geben. er hat hepatitic c mit leberzirrhose, wenn das haus abbezahlt ist, dann ist er 53, und meine freiheit ist dann sicher nicht so lebbar, wie ich sie mir vorstelle. außerdem - wie gesagt - ich fühle mich jetzt schon nicht mehr wohl neben ihm.
da ja diese krankheit begründet ist in seiner damaligen heroin-sucht (bevor wir uns kennen lernten, ich war während des 2-jahre dauernden entzuges an seiner seite, merkte aber einige monate nichts davon :clown: ), fühle ich, dass ich mittragen muss, wo er einfach nicht verantwortungsbewusst genug war.... . d.h. er hätte WISSEN müssen, was alles für folgen hat.
noch dazu gibt es bei ihm diese "ausrede" kindheit etc. nicht, was der sache noch mehr gewichtung für mich zukommen lässt (...für mích ist "kindheit" anscheinend ein totaler entschuldigungsgrund: = "schlechte kindheit, dann darfst du...." - impliziert, dass ich stolz auf mich selber bin, dass ich immer resistent geblieben bin, mag somit nicht etwas mittragen, was jemand anderer verursachte.....).

mein leben steht unter dem zeichen des mangels an unternehmungen etc. = seit ich 19 bin (=über 20 jahre). es hat so gut getan, zu wissen, wir bauen uns etwas auf, haben es dann geschafft und gehen dann in die unabhängigkeit. seine sucht ist besiegt, seine anderen eskapaden abgelegt, ab ins schöne leben. dafür hätte es sich gelohnt, zu kämpfen. dann kam die sache mit der krankheit auf.

vielleicht wäre ich auch noch bedingungslos an seiner seite gestanden, ein leben lang, wenn dieser "betrug" nicht gewesen wäre. ich war sowas am limit mit dem nur-kindergeld, mehr noch, das minus wurde immer mehr. alles alleine bezahlt an haushaltsführungskosten, kindergewand etc., fixkosten dazu. tat nie etwas für mich. der mann redete immer nur von seinen hohen fixkosten, ich vertraute ihm. und dann kam auf, dass der mann nicht nur seine eigenen bedürfnisse pflegte (viel unterwegs - ich ließ es zu, sozusagen als suchtprävention.....), sondern dass er auch leichtfertig das geld verspielte, mir vorher aber sagte, er kann mir wieder nichts fürs kindergewand dazuzahlen. ich konnte es nicht fassen, hatte er doch gerade seinen kredit aufgestockt, um sein konto abzudecken, und dann schon wieder 4000 euro im minus???

da begann ich erstmals eine einnahmen-ausgabenrechung anzustellen, und kam drauf, dass er so viel mehr zur verfügung hat als ich, nach abzug der fixkosten - ich gebe es aus für essen, die kinder, er gibt es aus für sich.... .
stellte noch dazu einen teil der hausrückzahlungen ohne mein wissen ein.
wo kommt das geld hin????
die spielsucht kam auf, ich sagte ihm, gemeinsam stehen wir auch das noch durch... . gemeinsam gab es für ihn wieder mal nicht. er macht das für sich alleine..... . ohne mir einblick zu gewähren.... .

da war für mich der punkt erreicht, wo ich auf MICH schaute. wo bleibe ICH???
ich lass ihn 3 mal alleine auf urlaub fahren, es hätte mir gut getan, wenn er gesagt hätte, ich möchte mit EUCH fahren. nehmen wir das geld und fahren zusammen.
ich wollte, dass es ihm gut geht.

dann das erwachen: wo schaut er eben, dass es MIR gut geht??? er ist egoistisch genug, fehler zu machen, und lasst sich dann beim "auslöffeln" noch immer nichts dreinreden. so dass es bei mir bis zum magenweh geht.
ich wollte einblick in seine giro-kontoauszüge, weil i. mir sagte, vielleicht führte er ein doppelleben und es werden alimente vom konto abgebucht.
er sagte nein zum einblick in die kontoauszüge, schwor mir aber, dass meine bedenken unbegründet sind. ich werde dennoch die magenschmerzen nicht vergessen, sie lösten sozusagen eine "initialzündung" aus. abgeschlossen.

daher auch dieses gefühl jetzt: wenn ich an seiner seite verharre, dann
ist es nicht nur ein fahles gefühl. ich liebe ihn nicht mehr, mag ihn nur, und erLEBE das leben weiterhin nicht in seiner vollen schönheit. griiiechenland, alleine ein sonnenuntergang dort.... . ausflüge, wandern, campen (mag er nicht), alles mögliche. ich warte zu, warte zu, warte zu.... .
die panik kam bei mir auch mit dem nachrechnen: wenn die kinder draußen sind, dann bin ich fast 60, und dann hab ich meinen kranken mann.... .

....ich glaub ich DARF das unbehagen spüren, wenn ich die zeit weiter so verbringen muss, und ich muss nicht das schlechte gewissen haben...-. auch nicht meinen kindern gegenüber. das lernte ich hier in diesem thread. zum teil schon..... . sicher bin ich mir nóch immer nicht.

dennoch: für mich: es ist nicht verwunderlich, dass ich so "schlecht" denke, er hat sich ja auch niemals gedanken gemacht, wie schlecht es mir gehen könnte, während ich oft nächtelang wachlag und einfach kein auge zutat, weil ich nie wusste, ob er nicht wieder alkoholisiert nach hause kommt... . ich meine in bezug auf alkoholisiert fahren und die konsequenzen daraus.... .

heute könnte ich es nicht mehr ertragen, wenn er reintorkelt, wenn er die richtige türe nicht findet und das clo im kinderzimmer sucht, die kinder dadurch aufweckt... . alleine bei dem gedanken daran ekelt es mich . soweit bin ich .

und er spürt das alles und ist schon viel anders.
aber es ist irgendwie dennoch zu spät..
.....
wenn ich den sanktus habe: ich "darf" gehen, dann mach ich die türen vielleicht irgendwann mal mit viel mehr elan auf. momentan geht noch gar nichts.

wenn ich irgendwo alleine neu anfange, heißt das wieder "von vorne beginnen" und am limit zu leben. da hab ich aber dann auch wieder horror davor, ganz ehrlich!! wieder kein geld für irgendwas.... . es sei denn, ich gehe ganztags arbeiten, stecke die kinder in den hort, komme mit mindestalimenten aus und verzichte auf einen hausanteil, um das haus für die kinder zu erhalten. das wäre die einzige möglichkeit, dass es doch geht, und nicht alles verloren ist.... .
dann könnte aber irgendwann diese wut aufkommen, wenn das haus von seiner seite abbezahlt ist (er würde es alleine fertig abbezahlen und gleich auf die kinder überschreiben), und ich zahle noch immer miete... . es wäre das gefühl verloren, es "irgendwann" mal geschafft zu haben und ich würde auf ihn spähen: er HAT es geschafft. ich würde es ihm ja gönnen, aber es ist dann wieder dieser tenor zu spüren: alle anderen VOR mich..., ich bleibe auf der strecke..... .
um das geht es, DAS mag ich nicht mehr.

lg chira

zu den anderen punkten später.
auch zu seiner krankheit noch.

beim Lesen dieses Beitrages habe ich mir gedacht: Wow...... Du hast Dir aber die ganze Palette, die es so an zwischenmenschlichen Belangen gibt, ausgesucht. Nicht zwei, drei, vier Punkte, sondern gleich so viele:escape:

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du Dich für alles und jeden verantwortlich siehst. Loyalität und "zu jemanden halten" sind wunderschöne Charaktereigenschaften und wichtig......aber nicht richtig, wenn man dabei selbst auf der Strecke bleibt.
Chira, wenn Deine einzige Angst ist, "übrig" zu bleiben, am Limit zu leben und das wirklich nur die zwei einzigen Gründe sind, warum Du noch nicht gegangen bist........dann solltest Du ganz schnell eine Liste anfertigen. Was spricht für die Beziehung/was gegen die Beziehung zu meinem Mann.
Glaub`nicht, dass die Kinder glücklich sind, weil sie Mama und Papa vereint sehen. Ihr braucht gar nichts zu reden oder zu tun.....Kinder spüren, dass etwas nicht stimmt. Oh ja, die Kinder haben sehr feine Sensoren, die alles aufspüren.
Worauf wartest Du noch? Dass sich Dein Mann um 360 Grad ändert? Dass Du Dankbarkeit erhältst?
Mir kommt es manchmal so vor, wie wenn Du 100prozentig weißt, was Du willst. Dann kommt ein kleiner "Einwurf" von jemanden und Du stellst alles, was Du innerlich schon weißt wieder in Frage. Lass`Dich nicht verunsichern. Du hast eine Innere Stimme und die spricht sehr deutlich zu Dir. Die Innere Stimme spricht mit Gefühlen, das Ego nicht (bei mir ist es so).
Lass`Dich ganz herzlich umarmen, ich schicke Dir viel Kraft und Liebe und Seraph Rose Aura (die liebe ich, Engel für bedingungslose Liebe).

Viele liebe Grüße
Ingrid
 
ihr lieben,
es geht mir nicht gut, und ich denke, die frage, ob es sich um eine depression handelt oder nicht, muss jetzt wirklich mal von ärztlicher seite geklärt werden. ich wache auf, und spüre dieses schwermütige.... . dann geht es mir wieder gut - ausgelöst durch so kleine impulse, der anblick eines schönen bildes, griechenland, das glitzern des meeres...., musik dazu.
vielleicht bin ich manisch-depressiv, das könnte sein. das gehört denke ich wirklich geklärt. sonst wird NICHTS besser, da kann ich flüchten, wohin ich will.
so wie du, ingrid, mal sagtest, wenn ich in mir das alles nicht geklärt habe, wird auch keine beziehung der welt besserung bringen... - in diese richtung. DAS bleibt es zu überdenken. wenn ich zwanghaft hier alles abbreche, sitze dann woanders, in einer kleinen wohnung, ohne garten, und es ist noch immer dieses dumpfe, düstere gefühl IN mir da, was wäre dann besser? davor hab ich angst. vor einem arztbesuch hab ich skrupel, weil ich kein geld habe für eine psychotherapie. meine kasse ersetzt nur minimal.
...
es könnte aber sein, dass mit der änderung der äußeren umstände alles auf einen schlag besser wäre. oder schlechter, das weiß ich nicht.... . eine therapie klärt ja auch nur die ursachen (so wie wir es hier machen), aber das lebensgefühl muss nicht anders werden, auch wenn man die ursachen kennt. dann wäre die therapie umsonst, und geld für einen neuanfang schon gar nicht da, weil zuerst die schulden für den psychiater beglichen werden müssen.... . ein teufelskreis.... .
....
außerdem: da ist wirklich das, was auch nordluchs aufgefallen ist: ich hatte mal die möglichkeit, eine woche weg zu sein von meinem haus, meinem mann, es ging mir soo gut, körperlich, psychisch.... . naja, das hätte sich auch ändern können, sobald der alltag eingekehrt wäre.... . das ist aber eben die frage..... .
im grunde habt ihr generell recht, mit dem, was ihr sagt. dass ich mich auch sehr verantwortlich fühle. mir ist das nach michis posting erst so richtig bewusst geworden.... .
Michi schrieb:
Immer wieder tauchte deine Frage auf, wieso verfolgen mich die Selbstmorde.
.....
Nun meine Gedanken dazu:
Deine Schwester ist gegangen.Mittlerweile lebt sie auf der Straße .
Eine Rückkehr ins "normale Leben" scheint unwahrscheinlich.

Selbsttötung:
Das verfolgt dich nun auch schon sehr lange
Selbsttötung ist ein Weggehen ohne Wiederkehr , jedenfalls in dieses Leben.
Also Endgültig.
dazu kommt das Gefühl des im Stichgelssen worden sein für die Zurückgebliebenen.
Das Gefühl im Stich gelassen worden sein hast du durch deine Eltern ebenfalls erfahren.

dazu kommt das nicht helfen können.
Wieso konnte man es nicht verhindern.
Nicht helfen können hast du zum Beispiel in deiner Ehe.

Du kannst konntest die Sucht deines Mannes nicht verhindern.
Vor der krankheit stehst du hilflos konntest es nicht verhindern.
mein Fazit daraus.

Weggehen ist für dich mit den Schlimmsten Fogen behaftet.
Einmal mit Obdachlosigkeit
einmal die Endgültigkeit. (Suizid)

Kann es sein dass deine Unschlüssigkeit auch daher kommt dass du untertbewußt befürchtest dass dein Weggehen solch massive Folgen hat wie du es in der Vergangenheit durch andere erlebt hast?

nun erlebst du immer wieder dass sich negatives in deinem Leben ereignet und dass dieses Erleben dir signalisiert :
wenn du gehst ziehst du noch mehr Unheil an?
....
... da hab ich dann zum ersten mal überlegt, wie BLÖD, das muss man schon sagen, ich z.b. bei meiner ersten lebensgemeinschaft war.... . es war MEINE wohnung, er (mein damaliger verlobter) ist 4 jahre lang in regelmäßigen abständen dermaßen ausgerastet, dass er wie wild auf mich losgeschlagen hat, aus völlig unbegründeter eifersucht (er war dauernd unterwegs, bei mir akzeptierte er es nicht....). nachher hat er mich immer reumütig angefleht, ihm zu verzeihen, er weiß nicht, was los ist, er braucht mich so.... . es bedurfte wirklich nur weniger worte, und es war wieder alles bereinigt. als es dann nicht mehr auszuhalten war, da ging ICH, zog zu einer freundin, setzte ihm ein limit, die koffer zu packen... . ich vermisste meine wohnung so, alles, es war so schlimm. beim ersten lieben wort, der ersten fleherei von ihm, ging ich wieder zurück, es machte mir nichts aus, dass sämtliche porzellandinger zerschlagen waren, dass alles aus den kästen gerissen war.... . ich war wieder DAHEIM. irgendwann hat er sich dann mal nach einer fortgeh-aktion von ihm still und heimlich im wohnzimmer an die pulsadern gemacht, die sehnen waren schon fast durchtrennt, es war, als würde ein stück hand rausgerissen sein. im eck lag ein bettelbrief: er hätte wieder etwas gemacht, er hätte mich nicht verdient, deshalb geht er aus meinem leben..... .
sofort ist das bild hochgekommen: verantwortlich-sein. sofort fiel mir der selbstmord ein von meinem ersten jugendschwarm, der von meiner kollegin, für die ich den fixen posten bekam nach meiner befristeten anstellung (ich hab den posten einer selbstmörderin bekommen....). später brachte sich dann der chef der abteilung noch um.... . meine schulfreundin brachte die kinder in den kindergarten und sprang vom hochhaus.
"sehe, was man anrichten kann"..... . das dürfte wirklich ziemlich verankert gewesen sein in mir..... .
michi hat mir die augen in diese richtung geöffnet. ich weiß jetzt, WARUM dieses verantwortungsbewusstsein in mir..... . meine schwester, dann noch samuel.......
Michi schrieb:
Liebe Chira, ich meine, dass du solange du noch so sehr in den Zweifeln verstrickt bist immer wieder das Gefühl des Unverstanden seins spüren wirst.
Weil, solange du an dir und deinen Wahrnehmungen zweifelst, bist du ja auf die Bestätigung von Aussen angewiesen dass das was du wahrnimmst spürst ect richtig ist.
... ja, da ist dann noch dieses unverstanden-sein. es kann ja keiner außer euch, wirklich reinschauen, weil niemand weiß, wie es wirklich war. ich höre nur die empörungsrufe: "du kannst doch nicht den kindern den papa wegnehmen.....!"
zack, verunsicherung. selbst WENN ich gehen könnte aus finanziellen gründen, sind da die massiven anklagen.
ich lasse mich sofort verunsichern.

bei meinem ex war es auch so. "im grunde ist er ja lieb", "ich kann wenigstens etwas berühren in ihm, ich kann emotionen in ihm wecken, was ich bei VATER nicht konnte". geschlagen werden war mir lieber als nicht gesehen sein. das reichte, damit ich die selbstanklage "du kannst doch deinen lebensgefährten, der mit dir die wohnung eingerichtet hat, nicht auf die straße setzen" rechtfertigen konnte.
das spiel ging so lange, bis er den bogen eindeutig überspann, mich nicht aus dem affekt schlug, sondern mir lachend ins gesicht schlug mit geballten faust. da war ich fremdgesteuert, da war ich "geleitet". ich packte seine koffer, sperrte die tür zu, ließ mich nicht berühren von seinen rufen, er würde mich umbringen.... . das universum hatte mir da aber zugegeben auch moralische unterstützung gesandt!!! eine neue liebe.... . als die sich im sand verlief zwecks nicht-reden-können war ich ganz, ganz unten, ging auch von meinem freundeskreis, war ganz alleine, wurde dann ganz, ganz stark und schwor mir, nie wieder jemanden sooo an mich ranzulassen. was ich auch eingehalten habe..... .
jetzt lebe ich eben dieses leben, das schön langsam "normal" wird. wie dieses beispiel mit dem gerümpel. das wurde alles weggeräumt (mein mann hat schon fast alle ausschweifungen abgelegt), jetzt ist der blick frei auf die
WAHRHEIT. und die kenne ich noch nicht (ganz). noch immer nicht.
ich weiß nicht, ob das hier und jetzt gut ist für mich, wenn ich es nur zulasse, oder ob es mir schadet, ob es mehr gibt.
bis später, muss jetzt weg.


lg chira
 
Hallo liebe Chira!

Chira schrieb:
es geht mir nicht gut, und ich denke, die frage, ob es sich um eine depression handelt oder nicht, muss jetzt wirklich mal von ärztlicher seite geklärt werden. ich wache auf, und spüre dieses schwermütige.... . dann geht es mir wieder gut - ausgelöst durch so kleine impulse, der anblick eines schönen bildes, griechenland, das glitzern des meeres...., musik dazu.
vielleicht bin ich manisch-depressiv, das könnte sein. das gehört denke ich wirklich geklärt. sonst wird NICHTS besser, da kann ich flüchten, wohin ich will.

Ich denke nicht, dass du schon eine Depression hast, denn wenn es einem durch Impulse wie den anblick eines schönen Bildes oder das glitzern des Meeres wieder gut geht, dann hat man eigentlich keine Depression. Aber es könnte sein, dass du auf dem besten Weg dahin bist. Deswegen solltest du das wohl abklären. Vielleicht langt es ja, wenn du ein wenig Johanniskraut zu dir nimmst. :)

So wie ich das sehe, bist du ständig mit dem Tod konfrontiert. Diese Leute machen Selbstmord. Das heißt, sie flüchten vor dem Leben, vor der Verantwortung. Auch deine Schwester ist geflüchtet. Also ist Flucht ein Thema von dir.

Ich könnte mir vorstellen, dass du diese Art der Flucht nicht gutheißen kannst.

Ist das der Grund, warum du keine Entscheidung treffen kannst? Weil du nicht flüchten willst wie die anderen? Weil du dich nicht vor der Verantwortung drücken willst, wie die anderen? Ist das der Grund, warum du immer wieder damit konfrontiert wirst?

War so ein Gedanke von mir. :)

Liebe Grüße
Nordluchs
 
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Also ich habe heute vormittag darüber nachgedacht, was alle so denken über Chiras Weg. Was mir dazu eingefallen ist, daß es möglicherweise sein kann, daß du, Chira, lernen mußt, daß du nicht für alles verantwortlich bist und auch niemanden, dessen Weg eben vielleicht der Selbstmord ist, davor retten kannst und mußt.

Jeder geht seinen Weg.

Wenn es nun so sein sollte, daß du deinen Mann verläßt, so ist das seine Sache, was er tut, wie er lebt , was geschieht. Du hast das Recht und sogar die Pflicht, dein Leben so gut wie möglich zu leben. Wenn die Trennung dazu gehört, dann ist das richtig und gut. Wenn die Trennung nicht dazu gehört, dann auch.

DAs mit der Depression: Also wenn ich das alles so lese, dann ist das doch kein Wunder, daß es dir nicht gut geht. Du müßtest ja eine Übermenschin sein, wenns dir noch gut ginge. Depressionen haben oft Leute, die ganz zufrieden sein könnten. Du nicht, meiner Ansicht nach. Du bist in einer schwierigen, schmerzhaften Zeit und innere Ruhe ist für dich äußerst wichtig. In der Mitte sein und zentriert. Dann wirst du auch agieren können, gleich wie.

Ich wünsche dir wirklich viel Kraft, und daß du weißt, was dein Weg ist.

Liebe Grüsse

Morgenwind
 
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