weisst du Fist, ich habe das schon mal an anderer Stelle geschrieben. Ich war krank und bin unter anderem deswegen gesund geworden, weil ich's Fleisch weg gelassen hab aus meinem Speiseplan. anderenfalls wäre ich wohl schon hinüber gegangen.
Als ich wieder gesund war, konnte ich dann kein Fleisch mehr essen und bin auf der Suche nach Rezepten und Wissen darüber, ob fleischlose Ernährung denn tatsächlich Mangelerscheinungen hervorrufen kann, auf viele Infos zu dem Thema gestoßen. Dabei kam ich letztendlich zu dem Schuß, dass es nicht so ist, aber immer wieder von Lobbyisten verbreitet wird.
Fakt ist fanz einfach, dass es viel mehr Gründe FÜR eine vegetarische Ernährung gibt, als dagegen.
Für mich ist das alles aber immer noch kein Grund, mich moralisch oder wie auch immer über Menschen zu stellen, die Fleisch essen. Ich bin ja selbst damit aufgewachsen. Meine Eltern hatten immer irgendwelche Tiere, die gegessen wurden. Allerdings schmeckte das Fleisch damals noch und kam eben nicht aus einer Massentierhaltung..... Später habe ich fast ausschließlich bei bekannten Bauern Fleisch gekauft, weil ich das Zeug aus m supermakt nicht mochte.
Es ist nun mal Fakt, dass durch den exessieven Verbrauch von Fleisch viele gravierende ökologische und ökonomische Probleme auftreten, die nicht einfach von Tisch gewischt werden können. Siehe auch den Link von Venus3
Oder hier:
http://www.vegetarier.net/modules.php?name=Sections&op=viewarticle&artid=26
Wenn es die Massentierhaltung und die damit verbundenen Probleme nicht geben würde und Bauern noch überleben könnten, wenn sie nachhaltig wirtschaften könnten, dann wäre das alles ja kein Problem. Aber so, wie es heute ist, spricht eigentlich nicht viel dafür, am Fleisch essen fest zu halten, wenn ich möchte, dass sich diese unmöglichen Zustände ändern. Und: Auch meine eigene Gesundheit ist es mir wert! Denn ich kann nicht sehen, wie dieses Fleisch noch einen gesundheitlichen Wert für Menschen haben soll, so belastet mit was auch immer es ist.
Zu dem Argument, dass ja auch Pflanzen Schmerzen haben sollen, hier noch was dazu:
http://www.vegetarier.net/modules.php?name=Sections&op=viewarticle&artid=17
Dann ist ja noch der alte Moses da... Hier können wir nicht mehr nachvollziehen, ob der Text richtig übersetzt wurde. Experten gehen davon aus, dass mit Blut immer Leben gemeint ist, oder sprechen von einer Ausnahmeregelung, weil es nach der Sintflut erst mal keine Pflanzen gab. Wie auch immer, wir werden es nicht klären können. Da es aber offenbar auch die einzige Stelle in den Schriften ist, die scheinbar das essen von Tieren erlaubt, es dagegen aber viele Passagen gibt, die das Gegeteil aussagen, ist diese Stelle für mich persönlich nicht weiter relevant

zumal ich auch keiner Religion angehöre und eher im Naturglauben zu Hause bin.
Da ich mich aber mit vielen verschiedenen Religionen beschäftigt habe (im Moment sind es die Veden) ist mir bewusst, dass es in allen Religionen Anweisungen gibt, die den Verzehr von Tieren verbieten oder zumindest einschränken. Diese Tatsache finde ich dann doch wenigstens nachdenkenswert.
Liebe grüße
jo