Familienaufstellung sinnvoll?

Yogi97

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Hallo! Das Thema Familienaufstellung hat mich neugierig gemacht, habe aber absolut keine Ahnung, ob es für meinen/unseren speziellen Fall Sinn macht. Nach 5 Jahren Kinderwunsch "klappte" es endlich.. Leider hatte ich im Mai d.J. eine Frühgeburt (16 Wochen zu früh) und unser Sohn ist nach 4 Tagen gestorben.
Meine Frage: kann man durch so eine Familienaufstellung in Erfahrung bringen, WARUM unser Kind sterben musste, bzw. warum UNS das überhaupt passiert ist? Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen und kann mir weiterhelfen? Freue mich über jede Antwort.
 
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Alia

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ist auch eine Antwort, liebe/r Yogi.

Darum möchte ich versuchen, meine Erfahrungen über "Familienstellen" darzulegen. Eine befreundete Heilpraktikerin arbeitet mit Familienstellen. Sie nahm an einer Schulung nach Hellinger teil, aber sie macht die "FSt." Nicht so, wie es im Normalfall sein sollte, sondern IMMER in Einzelterapie mit Verbindung an eine "Ganzheitliche" Behandlung. DIES,- so sagte sie mir beim Nachfagen, sei für den Patienten wichtig. Sie habe lange gebraucht, um einen geeigneten "Lehrmeister" zu finden, der in dieser Form ausbildet. Die Gründe hierfür habe ich schon irgendwo in diesem Thread gepostet.

Weiter habe ich in Erfahrung gebracht, das man (fast) jede Situation aufstellen kann. So auch ein Grundmuster, warum Dein Kind nicht "hier bleiben" wollte. Jetzt, ohne Sichtkontakt,- Prognosen zu erstellen, wäre.... unglaubwürdig. Ich denke aber, bei Euch zu Hause wird es geeignete Therapeuten geben, die Dir in dieser Form besser weiter helfen können. Und ich denke, es wird Dir etwas bringen, wenn Du einen Therapeuten findest, der Dich gleich mitbehandelt und Dir anschließend "Heilung/Genesung" bringen kann. Informiere Dich vorab bei Euch zu Hause, und suche unverbindlich nach der Richtigen Form. Das GÖTTLICHE wird Dir den Richtigen Weg weisen, wenn Du Dich an DIES wendest.

Ich wünsche Dir Alles Gute
Alia
 

jake

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...heißt ein Buchtitel Bert Hellingers, und dort steht einiges darüber, was du von Aufstellungen erwarten kannst. Die Warum-Frage ist immer ein bisserl problematisch, weil sie so leicht am Vordergründigen verhaftet bleibt und meistens - ohne dir das jetzt unterstellen zu wollen - bedeutet: Sagt mir, wer schuld ist und vor allem, dass ich nicht schuld bin. Dabei geht es nie um Schuldzuweisungen, sondern allenfalls um Fragen des systemischen Ausgleichs. Da allerdings vermag eine gut begleitete Aufstellung das anscheinend schwer zu ertragende Einzelschicksal in ein Licht zu stellen, das ein Verstehen jenseits der Warum-Fragen erfahrbar macht und auch einiges nicht nur aufzeigt, sondern tatsächlich rituell löst - aus Unordnung durch Umordnung eine neue Ordnung macht.
Empfehlenswert ist es, bevor du selbst deine Thematik aufstellst, erst einmal als Stellvertreter an Aufstellugnen teilzunehmen ... das wird dir ungemein das "Nehmen" deiner eigenen Aufstellung erleichtern!
 
P

Putzigesengerl

Guest
Hallo Yogi97

Ich hab' zufällig deinen Beitrag gelesen und da ich in letzer Zeit regelmässig zu Aufstellungen gehe, kann man in solchen Aufstellungen schon den Grund für die Frühgeburt und das Sterben deines Kindes herausfinden.

Bei vielen Aufstellungen habe ich gemerkt, dass man vieles seinem Urahnen abnehmen will oder es nachmacht und dann passieren unbewusst, ohne das man es selber weiss, solche Dinge.

In meiner Familie hat es im speziellen Tot-Geburten, Kindstot oder einfach das frühe Sterben eines Baby's gegeben. Meine Mum ist dann durch das Aufstellen einiges klar geworden und somit hat sie mich und meine Sister in einem gewissen Sinne davon befreit, es in Zukunft nicht mehr nachmachen zu müssen.

Ich hoffe, ich habe nicht zuviel Mist geschrieben und du kennst dich ein bissi aus, was ich damit sagen wollte.

Wünsch' dir viel Glück, vor allem für euren sehnlichsten Kinderwunsch.

Lg PUTZIGESENGERL
 

SAMUZ

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Yogi97 schrieb:
Hallo! Das Thema Familienaufstellung hat mich neugierig gemacht, habe aber absolut keine Ahnung, ob es für meinen/unseren speziellen Fall Sinn macht. Nach 5 Jahren Kinderwunsch "klappte" es endlich.. Leider hatte ich im Mai d.J. eine Frühgeburt (16 Wochen zu früh) und unser Sohn ist nach 4 Tagen gestorben.
Meine Frage: kann man durch so eine Familienaufstellung in Erfahrung bringen, WARUM unser Kind sterben musste, bzw. warum UNS das überhaupt passiert ist? Vielleicht hat ja jemand hier Erfahrungen und kann mir weiterhelfen? Freue mich über jede Antwort.

Liebe Yogi97

Ich glaube nicht daran. Aber du hast sicher schon deine Entscheidung in dieser Sache getroffen
SAMUZ
 

Harry55

Mitglied
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Samuz,

wozu deine vielen Kommentare ?
Wen interessiert's , was du zu einer Anfrage im Jahr 2003 denkst, ausser, du hast eine Antwort auf die Frage von Yogi97 ?
SAMUZ schrieb:
Liebe Yogi97

Ich glaube nicht daran. Aber du hast sicher schon deine Entscheidung in dieser Sache getroffen
SAMUZ

Du glaubst nicht dran. Gut.
Was hilft das jetzt allen anderen ?

Und ja, eine FA kann hefen, weil ich das schon oft erlebt habe.

Harry
 
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