Expedition zum ICH

Bin mir ziemlich sicher, dass ich noch an etwas anderes denke, als diese Einheitserfahrung, die hier hin und wieder randläufig erwähnt wird. Diese von der ich las, findet doch zumeist in einem Zustand von Bewußtsein statt, den man gewiss als eine Art Trance bezeichnen oder beschreiben kann. (?) Eine vorübergehende Entpersonalisierung mit kurzzeitigem Aussetzen des Gedankenstroms, keiner Möglichkeit etwas zu fassen und dem Hauch einer Ekstase?

Ja, es ist keine Psychoanalyse, analytische Meditation oder „Acid-Test“ oder so was.

Liebe ist Ekstase, und „man“ ist gleichzeitig selbst Teil dieser Ekstase, fühlt sich damit verbunden, darin aufgehoben und 1 mit dieser Liebe. Das ist aber kein pathetisches Knuddelgefühl oder ähnliches, obwohl „man“ dann vielleicht gewissermaßen das Bedürfnis hat, die ganzen „Welt“ an diesem Zustand teilhaben zu lassen und ihr alles „Gute“ wünscht.

Wenn Du von Entpersonalisierung sprichst, trifft es das in diesem Zusammenhang recht gut:
„Man“ projiziert diese Liebe auf die Welt, die Menschen, ohne dabei bestimmte einzelne Individuen hervorzuheben oder konkrete Vorstellungen zu haben, was dieses „Gute“ eigentlich ist, das „man“ „ihnen“ wünscht.
Das „eigene“ ich ist in diesem Zustand meiner Meinung nach allerdings trotzdem nicht wirklich „Ent-Grenzt“, auch wenn es sich nicht als sonderlich egoistisch dabei empfindet.
Es ist auch kein wirkliches Verlöschen des Ichs in die Grenzenlosigkeit des Nirwanas,
es (er)lebt ja zum Glück anschließend noch. :D
 
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Ja, es ist keine Psychoanalyse, analytische Meditation oder „Acid-Test“ oder so was.

Liebe ist Ekstase, und „man“ ist gleichzeitig selbst Teil dieser Ekstase, fühlt sich damit verbunden, darin aufgehoben und 1 mit dieser Liebe. Das ist aber kein pathetisches Knuddelgefühl oder ähnliches, obwohl „man“ dann vielleicht gewissermaßen das Bedürfnis hat, die ganzen „Welt“ an diesem Zustand teilhaben zu lassen und ihr alles „Gute“ wünscht.

Verstehe.


Wenn Du von Entpersonalisierung sprichst, trifft es das in diesem Zusammenhang recht gut:
„Man“ projiziert diese Liebe auf die Welt, die Menschen, ohne dabei bestimmte einzelne Individuen hervorzuheben oder konkrete Vorstellungen zu haben, was dieses „Gute“ eigentlich ist, das „man“ „ihnen“ wünscht.

Ja, verstehe immer noch Satori

Dann gäbe es noch das: Samadhi

Es werden ja auch verschiedene Stufen beschrieben. Lässt es sich ins Tages-Bewußtsein übernehmen? Vermutlich nicht, denn diese Erfahrung ist "zeitlich" "begrenzt"?


Das „eigene“ ich ist in diesem Zustand meiner Meinung nach allerdings trotzdem nicht wirklich „Ent-Grenzt“, auch wenn es sich nicht als sonderlich egoistisch dabei empfindet.
Es ist auch kein wirkliches Verlöschen des Ichs in die Grenzenlosigkeit des Nirwanas,
es (er)lebt ja zum Glück anschließend noch. :D


Nein, von Nirwana spreche ich auch nicht. Ähm, vermutlich gibt es da noch etwas, was in der Literatur nicht hinreichend beschrieben wurde. Betrifft wohl auch nicht so viele.
 
ich denke, dass die erfahrungen individuell unterschiedlich sind.
die erzählungen anderer blockieren eher die eigenen erfahrungen, weil dann diese mit gewissen erwartungen und vorstellungen verknüpft werden.
denn gerade diese gilt es fallenzulassen, sowie überhaupt diese zustände anzustreben.
wer danach strebt kommt niemals zum ziel.
das streben gilt es aufzuheben.

leider gibt es immer wieder menschen die solch eine erfahrung gerne anderen vorzeigen, wie ein neues auto, oder eine leistung, darüber vorträge halten, seminare und bücher schreiben.
dabei ist das alles etwas ganz natürliches, was schon kinder können, nur verlernen sie es oft.
 
ich denke, dass die erfahrungen individuell unterschiedlich sind.
die erzählungen anderer blockieren eher die eigenen erfahrungen, weil dann diese mit gewissen erwartungen und vorstellungen verknüpft werden.
denn gerade diese gilt es fallenzulassen, sowie überhaupt diese zustände anzustreben.
wer danach strebt kommt niemals zum ziel.
das streben gilt es aufzuheben.

leider gibt es immer wieder menschen die solch eine erfahrung gerne anderen vorzeigen, wie ein neues auto, oder eine leistung, darüber vorträge halten, seminare und bücher schreiben.
dabei ist das alles etwas ganz natürliches, was schon kinder können, nur verlernen sie es oft.

Sehe ich ähnlich.
Schrieb ich eingangs aber auch schon, das irgendwann die Einsicht kommt, das keine Notwendigkeit besteht, allem einen übergroßen Rahmen zu geben. Was sich ja auch am threadverlauf zeigt.
 
Sehe ich ähnlich.
Schrieb ich eingangs aber auch schon, das irgendwann die Einsicht kommt, das keine Notwendigkeit besteht, allem einen übergroßen Rahmen zu geben. Was sich ja auch am threadverlauf zeigt.

welche Not siehst du, die gewendet werden müsste?


Wenn „es“ sich „entgrenzt“, gäbe es auch keine Zeit und keinen Raum mehr. Dann könnte „es“ auch nix erLEBEN, geschweige denn, dass man „es“ mit irgendwelcher Hirnakrobatik erfassen könnte.


An dieses "Entgrenzen" dachte ich weniger, das wäre wieder eine Erfahrung, die sich gewiss nicht auf´s Tages-Bewußtsein übertragen lässt, sondern eher einer Auslöschung gleichkommt. (?)


Selbst wenn „es“ sich selbst erlebt impliziert das für mich jedenfalls immer noch eine Interaktion, und zu der gehören meiner Ansicht nach immer mindestens 2.

Ja, oder eben mehr, viele mehr ......


Somit wäre da also immer noch eine Trennung: hier das Ich und dort etwas, was es (passiv) erlebt.


Vielleicht eine ganz andere Art der Zusammenführung einhergehend mit einer gänzlich neuen Festellung, he he .....
 
welche Not siehst du, die gewendet werden müsste?

Die ganze Diskussion führt zu nix. Es gibt Erlebnisse/Erfahrungen, die lassen sich nur schwer bis eben gar nicht erklären. Und je mehr versucht wird, das ganze in Worte zu fassen, desto verkopfter wird es.

Wie erreicht man diese Ebene, wie kommt man dahin? Manchmal einfach so, danach lebt man sein Leben weiter. Fertig.

Warum immer so kompliziert?
 
Die ganze Diskussion führt zu nix. Es gibt Erlebnisse/Erfahrungen, die lassen sich nur schwer bis eben gar nicht erklären. Und je mehr versucht wird, das ganze in Worte zu fassen, desto verkopfter wird es.

Ist doch okay. Offenbar gibt es aber einige hier, die das nicht so verkrampft sehen wie du.


Wie erreicht man diese Ebene, wie kommt man dahin? Manchmal einfach so, danach lebt man sein Leben weiter. Fertig.

Also ich habe keine derartige Frage, "wie kommt man dahin" und so weiter gestellt.

Warum immer so kompliziert?


Warum so griffig? Stört dich dieser Thread? Selbst wenn es eine Sackgasse wäre, dieser Thread, es steht doch jedem frei den Rückwärtsgang einzulegen. Oder doch nicht (?), ach ja die Angelegenheit mit der Freiheit ...

:D
 
Ist doch okay. Offenbar gibt es aber einige hier, die das nicht so verkrampft sehen wie du.
Hier wird auf Verstandesebene versucht eine Diskussion zu führen und das funzt nunmal nicht so wirklich.
Warum so griffig? Stört dich dieser Thread? Selbst wenn es eine Sackgasse wäre, dieser Thread, es steht doch jedem frei den Rückwärtsgang einzulegen. Oder doch nicht (?), ach ja die Angelegenheit mit der Freiheit ...

:D
Wir haben wohl zu unterschiedliche Vorstellungen von Magie.
Für mich gehört dieser thread nicht mal in dieses UF.
 
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Es werden ja auch verschiedene Stufen beschrieben. Lässt es sich ins Tages-Bewußtsein übernehmen? Vermutlich nicht, denn diese Erfahrung ist "zeitlich" "begrenzt"?

Was meinst Du mit übernehmen?
Die gesamte verschränkte Raumzeit permanent als ein abstraktes Ganzes im Alltag beim Schuhe zubinden oder auf’ s Klo gehen zu (er)leben? :D

Glaub ich eher nicht, außer vielleicht man lebt als Einsiedler oder hinter Klostermauern.
Vermutlich, führt es „nur“ wie jede andere subjektive Erfahrung auch,
zu einer weiteren Prägung des sterblichen Ichs.
 
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