eure Lieblingszitate

Das Licht der Hoffnung​

In einem ziemlich armen Viertel der kleinen Stadt Concordia im brasilianischen Bundesland Santa Caterina haben sich einige Familien versammelt: Cabclos - Mischlinge zwischen Einheimischen und Einwanderern, die sich als Hilfsarbeiter einmal hier und einmal dort beim Straßenbau den Unterhalt verdienen.

Sie haben sich heute in dem größten Raum der Familie, die eingeladen hat, eingefunden. Der Raum ist schlicht und einfach, sauber gefegt und freigemacht für die vielen Gäste.

Draußen ist es schon dunkel. Nun werden auch im Hause alle Lichter ausgemacht. Vor den wartenden Blicken der Gemeinde tuachen vier Kinder auf mit brennenden Kerzen. Die Stille scheint die Anwesenden zu erdrücken. Der Wunsch nach Erleichterung, nach Entlastung liegt spürbar in der Luft.

Plötzlich löst sich ein Licht von den anderen und bewegt sich der dichtgedrängten Menge zu. Licht und Schatten spielen im Gesicht des Kindes im flackernden Schein der Kerze, die es den Leuten entgegenhält, und es sagt:

„Ich trage das Licht des Vertrauens.“​

Hart und abweisend ist die Antwort, die aus der Dunkelheit kommt:
„Wer spricht denn hier von Vertrauen? Was ich den ganzen Tag zu hören bekomme sind Lügen. Lügen aber zerstören das Vertrauen. Sie zerschneiden die Beziehung von Mensch zu Mensch. Lösche dieses Licht aus. Bitte. Sonst wird es auch noch zur Lüge.“
Das Kind gehorcht. Die Welt hat ein Licht weniger.

Nun tritt das zweite Kind aus dem Hintergrund und stellt sich vor:

„Ich bin das Licht der Freude.“​

Die Reaktion kommt aus verschiedenen Ecken zugleich:
„Freude, Freude sagst Du, wo Hunderttausende hungern und ungerecht behandelt werden? Der knurrende Magen und die Arbeitslosigkeit ersticken jede Freude im Menschen. Lösche das Licht aus, denn wir erfahren keine Freude. Unser Los ist die Verbitterung und die Not.“
Und wieder wird ein Licht weniger in der Welt.

Nun wagt sich das nächste Kind aus dem Dunkel und spricht zaghaft und mit unsicherer Stimme:

„Ich trage das Licht des Friedens.“
Ein einziger Aufschrei ist die Folge. Fast drohend klingt es von allen Seiten:
„Frieden? Wo findest Du Frieden? Wir haben nicht einmal Frieden mit uns selbst, noch weniger mit unseren Nächsten. Weg mit dem Licht, denn es gibt keinen Frieden in der Welt.“
Das dritte Licht erlischt. Nur noch ein Licht bleibt - ein schwaches und letztes.

Das kleine Mädchen hält seine Hand schützend wie ein Schild vor das Licht der letzten Kerze. In langsamen Schritten nähert es sich den Anwesenden. Dann bleibt es vor ihnen stehen. Die Leute wagen kaum zu atmen. Eine Nadel würde man jetzt fallen hören. In diese Stille hinein ertönt leise, aber bestimmt:

„Ich bin das Licht der Hoffnung.“​

Eisiges Schweigen im überfüllten Raum. Niemand widerspricht. Es verlangt auch keiner, dass es gelöscht wird. Alle starren wie gebannt in die winzige Flamme, die die Dunkelheit durchbricht.
Sie trinken das Licht förmlich in sich hinein, fast verzweifelt, denn sie spüren es nur zu gut, dass ihnen nur dieses eine Licht geblieben ist, das Licht der Hoffnung als Grundlage für das Vertrauen, für die Freude und für den Frieden.

Allen ist klar, dass, wenn dieses Licht auch noch erlischt, alles dunkel wäre.
Sie haben alle nur den einen Gedanken:
„Das Licht der Hoffnung darf nicht sterben.“

Autor mir unbekannt.​
 
Werbung:


Ein Engel ist jemand,
den Gott Dir ins Leben schickt,
unerwartet und unverdient,
damit er Dir, wenn es ganz
dunkel ist,
ein paar Sterne anzündet.

Phil Bosmans



 
*Der Liebe zu begegnen, ohne sie zu suchen,
ist der einzige Weg, sie zu finden;
man muss ihr unbeabsichtigt begegnen
und nicht durch Anstrengung oder Erfahrung.*
von Jiddu Krishnamurti

und

Single zu sein bedeutet nicht, dass man nichts über die Liebe weiß.
Es bedeutet nur, dass man genug weiß, um warten zu können!
Bis man das bekommt, was man möchte!
 
Meine heutigen Weisheiten:

Es geht immer irgendwie weiter! Bis zum Schluss.

Und:

Wenn man will, wenn man wirklich, wirklich will, dann kann man auch. Außer man kann nicht mehr.

:D
 
Werbung:
Zurück
Oben