Kleiner Abschnitt aus dem neuesten Buch von Gerald Hüther (Was wir sind und was wir sein könnten):
Deshalb gibt es, wenn wir unsere Konflikte nicht bis in alle Ewigkeit fortführen wollen, gar keine andere Möglichkeit als das fortzusetzen, was einzelne Menschen seit jeher versucht haben und was jetzt, im 21. Jahrhundert, erstmals als globales Unternehmen in Gang gekommen ist. Brücken bauen, Vertrauen stiften. Dazu müssten wir künftig einander einladen, ermutigen und wenn möglich auch inspirieren, noch einmal eine neue, eine bessere Erfahrung in der Begegnung miteinander zu machen. Aber andere einladen und ermutigen kann nur jemand, der die Kraft dazu hat, der also nicht selbst ein Bedürftiger ist, der sich auf Kosten anderer zu stärken versucht.