eure Lieblingszitate

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"Die Lektionen kommen immer dann,wenn du bereit bist und offen für die Zeichen, sie lehren dich alles was du für den nächsten Schritt brauchst."


(Paulo Coelho)
 
Alles, was geschieht und uns zustößt, hat einen Sinn;
doch ist es oft schwierig, ihn zu erkennen. Auch im Buch des Lebens hat jedes Blatt zwei Seiten. Die eine, obere, schreiben wir Menschen mit unseren Plänen, Wünschen und Hoffen, aber die Andere füllt die Vorsehung, und was sie anordnet, ist selten unser Ziel gewesen.
Orientalische Weisheit
 
Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.

Laotse (6. oder 4. - 3. Jh. v. Chr.),
 
Was mir augenblicklich (aber auch schon als Kind/Jugendliche) besonders gut gefällt, ist ein Zitat aus Psalm 139, David zugeschrieben:

"Nähme ich die Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, würde Deine Hand mich auch dort führen und Deine Rechte mich halten."

Als Kind/ Jugendliche wusste ich noch nicht, was mich hierbei so fazinierte.
Es war allein der Klang des ersten Satzes: "Nähme ich die Flügel der Morgenröte...." Es gibt dann verschiedene Übersetzungen, wie es weitergeht: "...und bezöge/nähme Wohnung am äussersten Meer..." das gefällt mir besonders gut.
Also, mein Satz ist:

"Nähme ich die Flügel der Morgenröte und bezöge Wohnung am äußersten Meer, würde Deine Hand mich auch dort führen und Deine Rechte mich halten."

Und damit wird mir klar, dem David, dem hat das nicht wirklich geschmeckt, unter König Saul ein starker Waffenmann zu sein. Wer völlig einverstanden ist mit seinem kriegerischen Auftrag, der nimmt nicht "die Flügel der Morgenröte", die ihn bis ans äusserste Meer tragen. Und damit wird mir auch ein Rätsel meiner Kindheit klar: Ich wollte diesen erzieherischen Druck nicht!
Ich wollte fortgehen können, bis ans äusserste Meer, und trotzdem geschützt sein. Und das macht Gott ja, er schützt ständig. Okay, nein, mein Vertrauen ist nicht 100%. - Ich erfahre seinen Schutz nur immer wieder.

Ich lebe jetzt in einer Situation, in der ich meine 92jährige, demente Mutter pflege. Ich empfinde sehr viel Verantwortungsgefühl.
Der Satz sagt mir: Du kannst aber auch weggehen! Du kannst das ganze Elend hinter dir lassen! Du darfst abhauen! Du darfst sie in ein Altersheim geben, selbst wenn sie da verungert, weil sie kein Essen mehr anrührt. Lass Elternhaus und damit verbundenes Geld fahren, wenn du das so willst. Du darfst mit den Flügeln der Morgenröte Wohnung nehmen am äussersten Meer! Auch dort bist du okay und du wirst geschützt! - Dieses Gefühl, eigentlich total frei zu sein, trotz aller äusseren Zwänge, es ist total irre und es gibt ganz viel Kraft!

Lieben Gruß,
Geli
 
Zuletzt bearbeitet:
Schön poetisch.

Dieser ist ganz technisch:

"Die Technik entwickelt sich immer mehr vom Primitiven über das Komplizierte zum Einfachen."

(Antoine de Saint-Exupéry)

Das kann man tatsächlich häufig beobachten. Am Anfang ist alles meist primitiv. Dann wird es komplizierter. Doch die endgültige Lösung ist ebenso wie die großen Wahrheiten ganz einfach. :)
 
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Wenn sie ihre Ehrfurcht verlieren, wenden sich Menschen der Religion zu.
Wenn sie sich selbst nicht mehr vertrauen, beginnen sie, sich auf Autorität zu verlassen.

Laotse
 
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